Ist das Schwarzarbeit??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von nurmal-ich 10.03.11 - 18:57 Uhr

Hallo,

es geht darum, eine Freundin von mir hat im selben Stall wie ich ihr Pony zu stehen, sie ist seit kurzen arbeitslos und auf dem Hof wird nun eine Stallhilfe für 3 Tage die Woche gesucht, überwiegend fürs WE.

Sie fragte die Stallbetreiberin ob sie das machen könnte und dafür ihr Pony dort umsonst steht da sie es sonst verkaufen müsste, ebend wegen der Arbeitslosigkeit.

Nun sagte die Stallbesitzerin das geht klar und dann muss sie ja auch niemanden anmelden da es ja nur mithilfe von einem Einsteller ist.

Vorhin haben wir uns darüber unterhalten und sie fragt sich nun doch, muss sie das dem Amt melden? Sie bekommt ja kein Geld und macht ja auch sonst so Stallarbeiten auf dem Hof, dann wären es ebend nur 3 Tage fest und für alle Pferde. Wäre es schwarzarbeit wenn es nicht angemeldet wird?

LG

Beitrag von vwpassat 10.03.11 - 19:05 Uhr

Wenn kein Geld fließt...............

Wobei 3 Tage je Woche.

Ist es denn so teuer, ein Pferd betreuen zu lassen.

Beitrag von nurmal-ich 10.03.11 - 19:09 Uhr

Naja, für ihr Pony zahlt sie rund 120 €

Die Großpferde kosten ja nach Unterbringung bis zu 400 € im Monat in dem Stall, also ja ich finde es ist teuer grad wenn man keinen Job hat sind ja 120 € doch schon viel. Kommen ja noch laufende Kosten wie Hufschmied alle 6-8 Wochen und so dazu.

LG

Beitrag von vwpassat 10.03.11 - 19:19 Uhr

Du verstehst nicht, auf was ich heraus will.


Dann mal andersherum:

Wieviele Stunden arbeitet sie denn da täglich?

Beitrag von nurmal-ich 10.03.11 - 19:51 Uhr

Keine ahnung auf wieviel Stunden das dann angelegt wäre, denke Vollzeit als ersatz für den festangestellten Pferdepfleger, das wären die Tage wo der frei hätte.

Beitrag von kati543 10.03.11 - 19:58 Uhr

Sie würde doch da wesentlich mehr verdienen, wenn sie richtig angestellt wäre.
120€ wäre schon ein bescheidener WOCHENlohn. Aber sie will das ja im Monat haben. Und das dann auch noch mit Netto= Brutto. Und dazu kommt noch, dass sie als Ersatz für einen Vollzeitangestellten da ist. Also wenn das einer mitbekommt, dann wird es schwierig. Klar kann man im Stall helfen, aber doch nicht ganztags 3 Tage die Woche. Hättest du gesagt 2-3 Stunden an 3 Tagen, ok...aber so.

Beitrag von nurmal-ich 10.03.11 - 20:05 Uhr

Ja ich weiß es halt nicht genau, bisher hat die Stallbesi das an den Tagen alleine gemacht und nun sucht sie ne Hilfe, vieleicht ist es auch nur 3 o. 4 Stunden.

Aber es geht ja allgemein darum ob es gegen diese Sachleistung dann schwarzarbeit wäre wenn es quasie nichtmal nen Arbeitsvertrag oder ähnliches gibt.

Die Stallbesi meint nur das soll erstmal einer beweisen das sie nicht wegen ihrem Pony am Hof ist.

Mir würde ja die Versicherungsfrage keine Ruhe lassen.

Beitrag von windsbraut69 11.03.11 - 11:08 Uhr

Natürlich fließt Geld, nur eben nicht in bar.
Davon abgesehen, braucht nur ein Unfall passieren und beide Seiten haben richtig Probleme.

Gruß,

W

Beitrag von zwillinge2005 10.03.11 - 19:30 Uhr

Hallo,

also - das Pony kostet pro Monat sicher mehr als die 120,- Euro Stallmiete.

Wenn es Ihr hilft, dass sie am Wochenende bzw. an 3 Tagen/Woche tgl. 4 Std. ein bischen Stallarbeit macht - und dafür das Pony nichts kostet kann man das sicher unter "Nachbarschaftshilfe" laufen lassen.

Allerdings ist sie nicht versichert, falls Ihr etwas zustösst.

Vielleicht lässt sie sich doch lieber als geringfügig Beschäftigte anstellen. Ihr ALGI Anspruch dürfte sich dadurch nicht verringern, wenn sie trotzdem noch für eine Vollzeitstelle zur Vermittlung zur Verfügung steht. Allerdings sollte sie das mit Ihrem Sachbearbeiter besprechen.

LG, Andrea

Beitrag von nurmal-ich 10.03.11 - 19:49 Uhr

Jap, kommen ja noch Nebenkosten zur Stallmiete dazu wie ebend Schmied und wenn nötig auch TA.

Das mit der Versicherung sagte ich ihr auch, Pferde sind nunmal ein Risiko und bei uns stehen auch sehr sensieble Sportpferde die öfter mal am Rad drehen, man weiß ja nie was da so schönes passieren kann.

Denke sie sucht eh nen Vollzeitjob, aber ebend zur Zeit wäre es eine gute Lösung für das Pony um es nicht verkaufen zu müssen, es ist ja eigentlich das Pony der Tochter und die wäre mehr wie traurig.

LG

Beitrag von windsbraut69 11.03.11 - 11:07 Uhr

Ob sie Geld in die Hand bekommt oder nicht, ist nicht relevant.
Was die beiden da planen, IST Schwarzarbeit und Deine Freundin hat zudem noch ein Problem mit Jobcenter/ARGE, wenn das auffliegt.

Gruß,

W

Beitrag von manavgat 11.03.11 - 12:00 Uhr

Grauzone.

Ich würde es so machen, da passiert wahrscheinlich nix.

Gruß

Manavgat