Könnte heulen meine kleine soll ab Montag in die Krippe

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von celina294 10.03.11 - 19:41 Uhr

#winke

Guten Abend,

und zwar bin ich überglücklich das ich ab 01.04 wieder arbeiten kann und meine kleine (18 Monate) in die Krippe geht.
Nun zu mein Problem ich könnte heulen bei dem Gedanken das sie dann nicht mehr bei mir ist. Sie war bis jetzt noch nie länger als 2Std. ohne mich dann auch nur mit ihrem Papa.

Kennt ihr das? Ich hoffe nur sehr das, das Gefühl bald verschwindet. Freue mich von euren Erfahrungen zu lesen.

Liebe Grüße

Beitrag von pegsi 10.03.11 - 19:53 Uhr

Herzlichen Glückwunsch, Du bist völlig normal! :-D

Die Eingewöhnungsphase ist für die Mamis meistens viel schwieriger als für die Kinder. Oft können Kinder sich auch nicht richtig einlassen, weil sie merken, wie schwer es der Mama fällt, loszulassen. Daher kann ich Dir nur raten: Versuch die Krippe so positiv wie möglich zu betrachten, denke an all die Vorteile, die sie bringt. Und wenn Du dann Deinen Zwerg das erste Mal alleine da läßt und gehst, kannst Du immer noch ein paar Tränchen zerdrücken. ;-)

Beitrag von celina294 10.03.11 - 19:57 Uhr

Danke für deine Antwort. Das ist schön zuhören das ich normal bin. :-) Es ist nur leider leichter gesagt als getan es positiv zu sehen. Aber doch ich denke es wird schon.

Liebe Grüße

Beitrag von pegsi 10.03.11 - 20:00 Uhr

Ich kenn das gut. Habe meine mit 9 Monaten eingewöhnt und teilweise ganz schön geheult, weil ich sie nach einer Stunde schon fürchterlich vermißt habe. Aber die Krippe hat so wahnsinnig viele Vorteile...

Meine Maus ist jetzt fast 3 Jahre alt und hat genau ein einziges Mal gesagt, daß sie nicht dableiben will (und da habe ich sie vor Schreck wieder mitgenommen). Sie liebt die Krippe und ich genieße es auch, zwischendurch den Kopf frei zu haben für andere Sachen.

Beitrag von derhimmelmusswarten 10.03.11 - 20:07 Uhr

Eine Krippe ist toll für Kinder. Keine Angst. Wer geht denn ab 1.4 mit ihr hin? Wenn du dann wieder arbeiten willst, halte ich die Eingewöhnungszeit für viel zu kurz.

Beitrag von celina294 10.03.11 - 20:21 Uhr

#winke

Danke für deine Antwort. Keiner da mein Freund selber arbeitet. Kann keiner ab 1.4 mit ihr hin. Ich weiß nicht ob es zu kurz ist.

Liebe Grüße

Beitrag von alkesh 10.03.11 - 20:55 Uhr

Kennst Du das Kind und die Krippe oder warum meinst Du das die Zeit zu kurz ist?

Mein Sohn hätte theoretisch nur zwei Tage gebraucht, wenn überhaupt, eingeplant hatte ich allerdings 1 1/2 Monate.

Da das Kind hier noch nie ohne Eltern war, wird es sicherlich etwas brauchen, aber je nachdem wie aufgeschlossen es ist und in welcher Phase es gerade steckt können zwei Wochen auch völlig ausreichen!

LG

Beitrag von celina294 10.03.11 - 21:01 Uhr

Also meine kleine liebt Kinder. Wenn wir drausen sind ist sie Kindern immer offen und geht auch auf sie zu.
Deswegen war ich der Meinung 2 Wochen reichen.
Liebe Grüße

Beitrag von alkesh 10.03.11 - 21:07 Uhr

Mein Zwerg ist direkt Richtung Kinder und Spielzeug gekrabbelt und war erstmal beschäftigt, es war ihm völlig egal ob ich da bin oder nicht ;-)
er war da übrigens 11 Monate alt.

Es ist unglaublich was er seither für Fortschritte gemacht hat, er lernt in einem unglaublichen Tempo, leider auch Dinge die mich nicht so begeistern, z.B. auf Stühle klettern...

Heute weint er manchmal wenn ich ihn abhole - andere Kinder weinen wenn sie gebracht werden - ich finde unsere Version besser :-)

LG

Beitrag von celina294 10.03.11 - 21:11 Uhr

Danke für deine Antwort. Eure Version gefällt mir sehr gut.
Ich denke auch das sie in wenigen Tagen viele Fortschritte macht. Ich freu mich auch aber es ist halt ein komisches Gefühl.
Liebe Grüße

Beitrag von sista04 10.03.11 - 20:08 Uhr

Hallo,

ich denk auch, dass das normal ist.
Doch auch für die Kinder ist das ein wichtiger Schritt, mir kommt es so vor:
Das erste war das Umdrehen des Kindersitzes vom Kinderwaggerl nach vorne, so dass das Kind die Welt sieht, das zweite das Abstillen, dann das Laufen weg von mir in die Welt und wieder zu mir zurück und dann noch die Krippe, als fast das letzte - denn kindergarten und schule sind nur die logische Folge.
Man fühlt sich als Mutter mies, denkt, warum muss ich arbeiten, freut sich aufs Arbeiten und auch darauf, wieder eigenes Geld zu haben und fühlt sich schuldig dabei.

ABER: Deinn Kind wird in der Krippe liebevollst betreut, kommt mit ANDEREN Kindern zusammen, was bei mir zu hause nicht der Fall war, lernt sehr viel durch nachahmen usw. Auf alle Fälle ist es eine positive Entwicklung zu mehr Selbständigkeit, auch wenn vielleicht der Anfang schwierig ist.

Du darfst sie nicht merken lassen, dass es dir schwerfällt, sonst "hat sie dich im Handumdrehen" um den Finger gewickelt und euer Ziel ist es ja, dass sie gerne hingeht.

Ich war 3 Jahre bei meinem Kind zu Hause, hab ihn zwei Monate vor Arbeitsbeginn hingegeben. Er ging anfangs gar nicht gerne und hat sich jetzt gut eingelebt. Auch wenn es einen Abschiedsschmerz gibt, Weigerung zu gehen (Ablenken !!!), bei meinem war es so, sobald ich weg war, hat er gespielt und lt. Betreuerin nicht geweint, ich bin extra länger in der STadt geblieben(10 km Anfahrt) und jetzt geht er gerne ...

glg und alles Gute für diesebesondere Zeit


sista04


Beitrag von celina294 10.03.11 - 20:24 Uhr

#winke

Danke dir für deine Antwort. Was du schreibst, ist eigentlich alles so. Ich denke auch das es Ihr gut tut unter Kinder zu kommen. Sie hat zuhause nämlich auch keine Kinder.
Ich werde mir Mühe geben ihr meine Gedanke bzw. bedenken nicht zu zeigen

Liebe Grüße

Beitrag von pegsi 10.03.11 - 21:00 Uhr

Also bei uns kam das Abstillen NACH Krippe und Laufen. :-D

Beitrag von anitram2010 11.03.11 - 11:45 Uhr

Hallo,

mein Kleiner (1 Jahr) wird auch ab Montag eingewöhnt und ich gehe ab dem 1.4. wieder arbeiten. Bin mal gespannt wie das so klappt. Genau wie bei dir war er auch immer mit mir zusammen und ganz selten mal kurz nur mit dem Papa.

Es wird mir bestimmt auch schwer fallen, wenn er nicht bei mir ist. Manchmal vermisse ich ihn ja sogar abends, wenn er im Bettchen ist (blöd, oder?). Hoffe mal, dass mich die Arbeit ablenkt.

Hauptsache man bekommt das Gefühl, dass es ihm in der Krippe gut geht und er Spaß hat. Nicht, dass man bei der Arbeit sitzt und sich Sorgen macht.

Denke schon, dass wenn die Kleinen eingewöhnt sind, es wirklich gut für sie ist mit anderen Kindern zusammen zu sein. Manchmal ist es ja auch zu Hause mit Mama nicht so unterhaltsam für ihn. Man spielt zwar aber eben nicht die ganze Zeit.

Bin gespannt wie es bei uns am Montag wird... . Hoffe auch, dass die Zeit der Eingewöhnung ausreicht - sind ja fast 3 Wochen, der 31.3. ist ja ein Donnerstag.

Wünsche euch alles gute für die Eingewöhnung!

LG!
Martina mit Lenny