ALG nach Elternzeit

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von lilu79 10.03.11 - 21:12 Uhr

Hallo,

meine Chef hat mir einen Aufhebungsvertrag angeboten (ohne Abfindung). Er gibt darin den Grund an, das ich keine ganztagsbetreuung für mein Kind habe. Er meint das wäre ein wichtiger Grund, damit ich nicht 3 Monate gesperrt werde wenn ich Alg beziehe. Auf Dauer Vollzeit arbeiten kommt für mich nicht in Frage - zu weiter Arbeitsweg (1 Stunde Fahrt). Daher bot er mir den Vertrag an.
Nun habe ich überlegt, den Vertrag nicht zu unterzeichnen. Sollte ich ALG bekommen, würde ich nur einen fiktiven Betrag bekommen weil ich in den letzten 3 Jahre Elternzeit nichts einbezahlt habe. Wenn ich nun die gesetzliche Kündigungfrist 3Monate vollzeit arbeite (Papa, Oma und Opa würden durch Urlaub die Ganztagskinderbetreuung übernehmen für die Zeit), würde das doch auf mein ALG angerechnet werden oder nicht??? Ich würde vollzeitALG beantragen, da ich bei uns in der Nähe vollzeit arbeiten könnte.

Sollte mein Chef mir im Aufhebungsvertrag ne Abfindung anbieten, würde diese doch auch mein ALG angerechnet werden, oder nicht.

Was ratet ihr mir - was für Tipps habt ihr für mich?

Beitrag von susannea 10.03.11 - 23:22 Uhr

Bist du denn sicher, dass die fiktive Berechnugn, die du so oder so bekommst, weil du keine 12 Monate hast, wenn du nur 3 Monate arbeitest denn soviel schlechter ist?
Also bei mir ist es mehr als ich verdiene, wenn ich arbeite, was ich durch fiktive Berechnung an ALGI erhalte.

Beitrag von lilu79 10.03.11 - 23:51 Uhr

ich habe keine genaue Info darüber. Aber eigentlich ist es doch logisch dann mehr zu bekommen, wenn ich die Kündigungsfrist eingehalten habe und keine Chance habe länger zu arbeiten? #kratz Oder nicht- dann sollte ich vielleicht doch mal zum Amt gehen und das mit denne besprechen...

Beitrag von susannea 11.03.11 - 00:04 Uhr

Nee, ist nicht logisch, die Höhe hängt von dem letzten Einkommen in maximal 24 Monaten ab, es müssen aber mindestens 12 Monate zur Berechnung da sein.

Sind aber bei dir nicht.

Und wer sagt dir denn überhaupt, das dein Einkommen dann höher ist als das, was sie dir fiktiv zurechnen?
Das fiktive IEnkommen hängt von dem Beruf,deiner Ausbildung usw. ab.

Beitrag von gh1954 10.03.11 - 23:40 Uhr

>>>Ich würde vollzeitALG beantragen, da ich bei uns in der Nähe vollzeit arbeiten könnte. <<<

Ich denke, du hast keine Kinderbetreuung sicher?

Beitrag von lilu79 10.03.11 - 23:48 Uhr

Doch, habe ich: Meine Tochter geht in den Kindergarten. Wenn du aber 1 Stunde hinfährst - 8 Stunden arbeitest -dann noch 45 min Pause und dann wieder 1 Stunde zurückfährst - sind das über 10 Stunden die ich unterwegs bin. Sollte die Arbeitsstelle inner Nähe sein, würden 2 Stunden Autofahrt entfallen....

Beitrag von windsbraut69 11.03.11 - 09:36 Uhr

Das Jobcenter setzt aber natürlich auch eine angemessene Wegezeit voraus!
Ich denke nicht, dass zwei Stunden da so unzumutbar sind, dass Du mit Deinem Vorhaben Erfolg haben wirst.

Gruß,

W