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Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kaddi83 10.03.11 - 21:45 Uhr

Hallo Allerseits!

Finde keinen anderen Betreff, also kurz, es geht um die Frage ob links- oder rechthändig.

Mein 3-jähriger Sohn (geb. Okt ´07) ist rechtshänder, so glaube ich zumindest.

Fast alles,was er macht, macht er mit der rechten Hand. Die linke kommt auch noch zum Einsatz, aber eher selten. Einen Stift hält er noch nicht richtig, er umschliebt den Stift mit der Hand und malt, so dass der Stift nach unten zeigt (also nicht dieses "Faust"-malen. Wir üben und üben und üben die richtige Haltung aber da macht er dicht, er will es nicht, denn er kann es nicht. Das er so noch keine Figuren oder gar Kopffüßler malt, find ich nicht weiter dramatisch. Nen Elefanten hat er schon getuscht und wenn ich einen Kreis male, malt er auch fröhlich alles weitere, was zu einem Kopffüßler gehört dazu (Augen, Nase, Mund,Haare, Arme, Beine.

Aber die Stifthaltung ist eben für den Eimer#schein

Nun malten wir heute wieder und ich nahm ihn auf meinen Schoß um nochmals die Stifthaltung zu üben. Und er nahm den Stift in die linke Hand, hielt ihn richtig und malte einen Kopffüßler, seinen ersten, eigenen Kopffüßler, als könne er das schon eeeeeeeeewig und wir freuten uns beide wie blöd#huepf

Tjaaaaaaaaa, so wollte ich ihn animieren, weiterzumalen und sagte, er solle den Stift in die Hand nehmen, mit der es ihm leichter fällt zu malen und er nahm ihn in die rechte Hand#gruebel

Und nun steh ich da, mit wirrem Haar. Eigentlich ist die Entwicklung zum links-oder rechtshänder doch schon abgeschlossen, oder? Er macht wirklich so gut wie alles mit rechts, er malt auch mit rechts und plötzlich kann er richtig schön malen, den Stift richtig halten und das mit links?

Welche Erfahrungen habt ihr, hat evtl.noch jemand solch "Exemplar"?

LG, Kaddi mit ihren Prinzen

Beitrag von sillysilly 10.03.11 - 21:50 Uhr

Hallo

manche Kinder wechseln bis zur Einschulung die Hände
ich habe die Erfahrung gemacht, daß die letzten Kinder so im Vorschulalter ihre richtige Hand finden ....
und wenn es da noch Unsicherheiten gibt, kann man dann die Händigkeit testen, aber erst dann .....

Laß ihn wie er mag, biete ihm alles an,
er findet schon selbst seine Hand

und manche Kinder machen unterschiedliche Sachen mit unterschiedlichen Händen - auch kein Problem

Grüße Silly

Beitrag von kaddi83 10.03.11 - 21:54 Uhr

Ui, tatsächlich doch noch bis ins Vorschulalter? Na dann haben wir ja noch Zeit:-) Hab gedacht, die Entwicklung wäre mit dem 3ten LJ abgeschlossen.

Vielen dank für deine Antwort.

Beitrag von sillysilly 10.03.11 - 22:00 Uhr

Hallo

nein, die testen wirklich noch aus
gerade wenn immer mehr Feinmotorik dazu kommt.

Für die Stifthaltung hat er ja auch noch ewig Zeit die zu lernen, falls es euch aber jetzt schon wichtig ist, da gibt es diese Aufsätze für die Stifte die helfen den Kindern
und dreieckige Buntstifte sind auch für die Kinder erleichternd

Grüße Silly

Beitrag von carmensita77 10.03.11 - 22:02 Uhr

Hi,

er ist 3 Jahre alt,lass ihn wechseln wie er moechte u. vorallem uebe keinen Druck aus wie er den Stift zu halten hat.Normalerweise kommt das von ganz alleine...es ist auch noch viiiiiiiiiiiiiiiiieeeellllll Zeit.
Es ist doch toll wenn er soviel Spass beim malen hat, lass ihn wechseln du wirst sehen das Ergebnis wird immer besser und die Stifthaltung auch.

ich wuensche euch ganz viel Spass beim malen :-)

carmen

Beitrag von blumella 10.03.11 - 22:36 Uhr

Wir haben bei unserem Sonnenschein die Erfahrung gemacht, dass neben dem eigenhändigen Ausprobieren auch das "Abgucken" bei den Eltern eine große Rolle spielt.
Sind also beide Eltern Rechtshänder, wird das Kind viele Dinge auch mit der rechten Hand machen, einfach, weil es das bei den Eltern immer so sieht.
Sind die Eltern aber einmal Rechts- und einmal Linkshänder, sieht das Kind zwangsläufig, dass Mama und Papa manche Dinge eben unterschiedlich machen und probieren so von alleine viel öfter beide Hände aus.
Ob das mal wissenschaftlich untersucht wurde, keine Ahnung, ist nur meine ganz persönliche Beobachtung.

Beitrag von zahnweh 10.03.11 - 23:44 Uhr

Diese Beobachtung kann ich teilen :-)

Beitrag von murmel72 10.03.11 - 23:12 Uhr

Hallo,

nein, die endgültige Entwicklung zum Rechts- oder Linkshänder ist noch nicht abgeschlossen.
Insofern kann man dazu noch nicht viel sagen.

Aber was anderes: Meinst du nicht, dass du ein bisschen falschen Ehrgeiz an den Tag legst, wenn du mit einem 3jährigen die Stifthaltung "übst und übst und übst".
Lass deinen Jungen doch in Ruhe so malen wie er das möchte.

Wenn du ihn weiter so nervst, verliert er bald den Spass am Malen.

Du siehst doch, dass er so malen kann, wie du es dir wünscht.

Gruss
Murmel

Beitrag von kaddi83 11.03.11 - 11:08 Uhr

Meinst du, ich dränge ihn zur richtigen Stifthaltung? Ich nehme ihn mir auf den Schoß oder er sitzt neben mir und ich versuche ihm zu zeigen, wie ich den Stift halte und dass das leichter ist, zu malen. Er will und kann es nicht,m also muss er es auch nicht. Unter falschem Ehrgeiz verstehe ICH etwas anderes.

Gruß

Beitrag von murmel72 12.03.11 - 22:16 Uhr

Ja, es liest sich so, als ob du ihn dazu drängen würdest.

Gruss

Beitrag von zahnweh 10.03.11 - 23:42 Uhr

Hallo,

meine ist eindeutig Rechtshänder.

Die Stifthaltung konnte sie schon sehr früh. Im Kindergarten ist sie mit der richtigen Stifthaltung sehr schnell aufgefallen, da das wohl nur sehr wenige 3jährige gut könnten. Die meisten erst so ab 4?

Ihren ersten Kopfbäuchler hat sie mit 3 Jahren 5 Monaten gemalt. Mit rechts.
Bei dem ist es dann auch geblieben.

Ich überlege grade. Sie versucht das ein oder andere mit Links, wenn sie es sich bei Linkshändern abschaut, wechselt aber sehr schnell wieder zu rechts.

Ich lasse sie einfach machen und probieren.

Manche wechseln noch Anfang Grundschule. Wobei da dann auch ein professioneller Test sinnvoll sein kann.

Wobei ich zwei Personen kenne, die ich als "Mischhänder" bezeichnen würde. Eine schreibt mit beiden Händen sehr gut. Die andere schreibt mit links, schneidet mit der Schere rechts, fädelt mal mit der einen, mal mit der anderen Hand.

Beitrag von zahnweh 10.03.11 - 23:49 Uhr

Sie hat sie übrigens OHNE Druck gelernt. Mir ist nur aufgefallen, dass sie mich bei allem sehr genau beobachtet hat. Besonders beim Schreiben. Kein Wunder, ich habe tagsüber fast immer einen Stift in der Hand. Egal ob ich die Einkaufsliste schreibe, was in den Kalender eintrage, 5 Minuten zur Entspannung rätsle, was notiere, eine Telefonnummer mitschreibe.... da fällt immer was an und sie fand es spannend und ahmte mich bald nach.

Beitrag von kaddi83 11.03.11 - 11:11 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten:-)

Das dass unter Umständen eine Sache der Beobachtung ist, hab ich mir auch schon überlegt. Evtl macht er tatsächlich ALLES mit rechts, weil wir es auch machen.

Und gestern kam dann für ein paar Minuten der Linkshänder zum Vorschein.#kratz

Naja, dann warte ich mal ab. Scheint ne spannende Sache zu werden:-)

LG, Kaddi