Kann es sein das meine Mumi nicht mehr reicht ?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von mell-79 10.03.11 - 22:24 Uhr

Hallo an alle zur späten Stunde ...

Meine Maus ist jetzt 14 Wochen alt . Normalerweise hat sie nach dem stillen immer 3-4 Stunden tagsüber geschlafen aber seit dem letzten " Schub" um die 12. Woche hängt sie nur noch an meiner Brust und schläft auch nur noch sehr kurz tagsüber oder auch gar nicht, auch nachts wacht sie jetzt ab und an mal auf und hat Hunger ( trinkt auch gut) vorher hat sie immer 6-7 stunden durchgeschlafen .
Auch hab ich nicht mehr so schnell die Brust "voll" wie vorher .

Sie hatte auch ganz schlimme Bauchschmerzen ( 3 Monatskolik) und Blähungen das wurde aber in den letzten 3 Wochen vieeeeel besser #freu
Kann das vielleicht mit dem Bauchweh zusammenhängen ?
Manchmal wacht sie auf und pupst dann ordentlich ,mein Eindruck ist das sie von dem "Pupsen müssen "aufwacht ,das ist aber nicht immer der Fall das sie pupst nach dem Aufwachen meine ich.
Oder reicht Ihr vielleicht meine Milch einfach nicht mehr weil sie so oft kommt ? Sollte ich zufüttern?
Oder wie erkenne ich wann die Milch nicht mehr reicht?

Fragen über Fragen .... ich hoffe ich bekomme Antworten
Vielen Lieben Dank

Beitrag von mamamondo 10.03.11 - 22:41 Uhr

Hallo Du.
leider kann ich dir keine tolle Antwort geben - mir geht es ähnlich. meine kleine ist jetzt 3 monate alt un in den letzten tagen dachte ich auch die milch reicht nicht mehr - sie ist quengelig. trinkt manchmal stündlich, dann weint sie mal an der brust. nachts trinkt sie auch alle 3-4 h. naja, heute hab ich ihr dann ein fläschchen gegeben - da hat sie nur 20 ml getrunken und wahrscheinlich auch nur, weil es so prompt in ihren mund lief... und irgendwie fühlen sich die brüste so leer an - aber warum ich dir schreibe - ich habe schon mal zugefüttert als die kleine 2 wochen alt war und zwar ganze sechs wochen nach jeder mahlzeit. damals hatte ich nach einer brustentzündung weniger milch.
was mir damals echt geholfen hat war das gespräch mit einer stillberaterin und durch ruhe und häufiges anlegen kam die milch wieder - ich kann wieder voll stillen - mein kinderarzt hätte das fast nicht geglaubt!!
und wenn ich in den nächsten tagen wieder so zweifle, werde ich die auch noch mal anrufen.
Alles gute und ich hoffe, Du findest eine Lösung für dich.

Beitrag von mell-79 10.03.11 - 23:01 Uhr

Meinst Du das kommt durch Streß ?
Hmm es war schon viel los die letzten Tage vielleicht bin ich auch zuviel mit Ihr unterwegs wobei ich es zu vermeiden versuche aber das läßt sich mit meinem 10 jährigen Sohnemann nicht vereinbaren . Da müssen wir manchmal durch .
Ja meine Brüste fühlen sich auch so ausgelutscht aus und manchmal denke ich da kommt nix nach .
Ich hab wieder angefangen Stilltee zu trinken da ich von Anfang an sehr viel Milch hatte habe ich bis jetzt keinen mehr getrunken .

Danke für deine Antwort

Beitrag von sarahjane 10.03.11 - 22:59 Uhr

Wenn ein Kind über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr richtig satt wird an den mütterlichen Brüsten, und auch häufigeres Anlegen in korrekter Haltung nichts bringt, ist es oft ratsam, mit Premilch zuzufüttern.

Beitrag von hailie 10.03.11 - 23:09 Uhr

#aerger

Beitrag von littleprincess2010 10.03.11 - 23:16 Uhr


Würde mir hilfe von einer Stillberaterin holen und wenn es nichts hilft und dein Kind weiter abnimmt würde ich auch zufüttern

Es geht hier um die gesundheit des Kindes und nicht auf biegen und brechen zu stillen

Beitrag von brautjungfer 11.03.11 - 08:28 Uhr

wo steht denn, dass das Kind abnimmt?#kratz
hier geht es um eine natürliche Phase, dass das Kind oft stillt. das hat überhaupt nichts damit zutun auf Biegen und Brechen stillen zu wollen

Beitrag von hailie 10.03.11 - 23:21 Uhr

Aaalso... deine Milch reicht. #aha
Daran darfst du nie zweifeln, sondern du musst darauf vertrauen.
Der Stillrhythmus kann sich immer wieder ändern; vermutlich betreibt deine Tochter gerade Clusterfeeding:

http://www.freundin.de/Artikel/Clusterfeeding-und-Dauerstillen_1392538.html

Das ist ganz normal und wird sich auch wieder ändern. Gerade um die 12. Woche kommt es häufig vor!

Dass deine Brüste nicht mehr so prall sind bedeutet lediglich, dass sich die Milchproduktion eingespielt hat. Angebot und Nachfrage haben sich angepasst, es wird nur noch so viel produziert, wie auch gebraucht wird.

Auch dass sie nachts wieder wach wird, ist für ein Stillkind normal. In den ersten Wochen schlafen viele Babys durch. Und das tun sie irgendwann auch wieder.

Wenn du die Milchproduktion etwas anregen möchtest, solltest du viel trinken. Eventuell auch Fencheltee oder Malzbier, da würde ich aber vorsichtig ausprobieren wie du darauf reagierst, um keinen Milchstau zu riskieren. ;-)

http://www.rabeneltern.org/index.php?option=com_content&view=article&id=288:ich-habe-zu-wenig-milch&catid=105:ammenmaerchen&Itemid=70

LG hailie

Beitrag von mell-79 10.03.11 - 23:33 Uhr

Danke Hailie

Vielen lieben Dank für die Antwort , mir purzeln doch die Steinchen vom Herzen .

Also wird weiter fleißig angelegt aber mit ruhigem Gewissen ich dachte wirklich meine Brüste versagen :-D und nichts geht mehr, wieder was dazugelernt .


Liebe Grüße Melli

Beitrag von hailie 10.03.11 - 23:35 Uhr

Schön, dass ich helfen konnte. :-)

Solange du immer ganz nach Bedarf stillst, wird auch die Milch reichen. #pro

Gute Nacht!

Beitrag von brautjungfer 11.03.11 - 08:25 Uhr

hallo,

vertrau dir selbst und geh nach deinem Gefühl. solange dein Kind zunimmt und regelmäßig nasse Windeln hat ist alles tutti.

es gibt Phasen da trinken sie eben mehr.

lg

Beitrag von freno 11.03.11 - 09:13 Uhr

Hallo

Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass die Brüste leer sind, aber er saugt dann halt öfter und ich höre das Schlucken. Also ist doch noch was drin.

Ich habe 9 Monate voll gestillt ( er wollte nichts anderes) und aucch jetzt ist die MEnge an Beikost noch überschaubar.

Hol die am Besten mal Hilfe. Alleine das Reden mit jemandem der sich auskennt hilft ungemein.

Wenn dein Kind an Blähungen leidet oder Bauchschmerzen, dann würde ich eher keine Kuhmilch geben. (in Milchpulver ist Kuhmilch verarbeitet), die vertragen die Kinder dann öfter nicht.

Gruß

Freno