Bestes Alter für Kindergartenstart?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von krisksc 10.03.11 - 22:57 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich denke, ich bei euch bin ich mit meiner Frage richtig.

Und zwar wohne ich in Rheinland-Pfalz. Dort haben wir ja seit letztem Jahr einen Rechtsanspruch für einen Kindergartenplatz ab 2 Jahren. Das nutzen eigentlich fast alle aus, die ich mit Kindern im entsprechenden Alter kenne.

Nun habe ich mich letztens mit älteren Arbeitskollegen (Männer, ca. 10 Jahre vor Rentenbeginn) unterhalten. Da kamen dann so Sprüche wie: Wir hätten unser Kind nie so früh in den Kindergarten gegeben. Man muss als Mutter in der Zeit, wo die Kinder noch so klein sind, zu Hause bleiben, etc. Diese Sprüche hab mich echt geärgert, denn ich bin auch so eine Mutter, die ihr Kind mit 2 Jahren in den KiGa geben will. Ich bin halt nicht nur Mutter. Ich arbeite auch gerne und bin auch gerne Kollegin, Freundin, etc.

Nun meine Frage: Hättet ihr, wenn ihr die Möglichkeit gehabt hättet (oder vielleicht auch hattet) euere Kinder auch schon mit 2 in den KiGa gegeben. Wenn nein, warum nicht?

LG kriksc

Beitrag von jolin80 10.03.11 - 23:03 Uhr

Hallo ,

unsere Situation ist anders denn ich bin zu Hause , arbeite nicht denn wir haben noch eine 14 Monate alte Tochter aber trotzdem kann ich dir sagen das wir unsere Enie mit 2,5 Jahren in den Kindergarten gegeben haben .

Für sie war es gut denn sie hat auch noch 2 ältere Schwestern und brauchte die Herausforderung und die Abwechslung im Kindergarten .
Sie hat sich schnell eingelebt und fühlt sich pudelwohl , geht gerne hin .

Wenn du also arbeiten gehen möchtest und einen Platz hast dann tu es .

lg

Beitrag von murmel72 10.03.11 - 23:08 Uhr

Hallo,

für mich ist ein 2jähriges Kind kein Kindergartenkind, sondern ein Krippenkind. Es hat andere Bedürfnisse als ein Kindergartenkind, es ist noch stärker an die Mutter gebunden etc. pp.

Aus meiner Sicht hat das Kind keinen Vorteil, wenn es mit 2 in den Kindergarten geht. Ich würde es vermeiden, es sei denn ich muss aus finanzieller Dringlichkeit aus arbeiten.

Man kann auch andere Rollen als die der Mutter einnehmen ohne sein Kind täglich in den Kiga zu geben. Viele vergessen, dass Kiga für Kinder nicht nur Spass ist, sondern u.a. auch sehr anstrengend.

Grüsse
Melanie

Beitrag von sillysilly 10.03.11 - 23:09 Uhr

Hallo

mein persönliche Meinung für meine Kinder ist
2,5 Jahren

da waren sie reif für eine so große Gruppe, konnten Sprechen, waren fast sauber, selbständig, konnten Wünsche und Bedürfnisse äußern, sich Hilfe holen und den Sinn von Regeln verstehen
Hier kommt man in eine normale Gruppe von 25 bis 26 Kindern mit 1 Erzieherin und 1 Kinderpflegerin ......... da müssen die Kinder schon etwas alleine zurecht kommen können

Meine Kinder waren vorher schon 2x die Woche alleine ohne Mama in einer Spielgruppe.


Aber auch jüngere Kinder sind durchaus glücklich und fühlen sich wohl - für meine Kinder hätte ich mit 2,5 ein gutes Gefühl gehabt.


Grüße Silly

Beitrag von zahnweh 10.03.11 - 23:32 Uhr

Hallo,

nein hätte ich nicht.
Meine fing fremdelte von 2 - 2,5 Jahre so stark, dass keine 10 Sekunden ohne mich bei Bezugspersonen blieb.

Alle bearbeiteten mich, ich solle sie in den Vorkindergarten (ab 2,5 J.) zwingen oder Tagesmutter einen Tag und danach hätte ich meine Ruhe #bla

Im Gegensatz zu den meisten Müttern und sonstiges Umfeld unterstützte mich die Leitung vom Kindergarten, in den sie ab 3 Jahren geht. Lieber ein guter Start mit 3, als ein schlechter vorher schon und dann noch mal...

Ich habe auf mein Bauchgefühl gehört und 3 Jahre war das perfekte Alter für meine.
Für ihren Freund, war das perfekte Alter mit 2,5 Jahren.

Es kommt sehr auf's Kind an und wie viel Vertrauen man zu den Erziehern hat. Und wie die Lebensumstände sind.

Meiner hätte es sicher geschadet, wenn ich sie vorher schon hingezwungen hätte. Auch eine sanfte Eingewöhnung wäre in dieser Phase nicht möglich gewesen. Mit 3 Jahren wollte sie von sich aus. Sie kam, sah und rannte los.
Allerdings hatte ich das Glück Arbeit und Kind zu vereinbaren. Ebenso Hobbies und Kind.

Beitrag von meandco 10.03.11 - 23:43 Uhr

ich bin der ansicht, dass man sich selbst immer am besten und intensivsten ums kind kümmert. keiner liebt dieses kind so wie die eigenen eltern. erzieher geben sich mühe, aber dein kind ist nur eines unter vielen ...

da ich aber noch studiere, war meine tochter ab einem jahr immer wieder mal krippe. aber nicht wie andere kinder halb - oder ganztags sondern nur stundenweise (also max 2 stunden). letztes jahr musste sie dann ein mal pro woche ganztags bleiben #schmoll ging nicht anders, sonst hätt ich es nicht gemacht ...

jetzt mit 3 wurde immer deutlicher dass sie andere kinder zum spielen braucht. im sommer hat sie dann auch gemeint, dass sie gerne in den kiga möchte. also hab ich sie angemeldet und hat prima gepasst. sie ist glücklich da #freu

lg
me

Beitrag von kleine1102 10.03.11 - 23:55 Uhr

Hallo kriksc!

Ich weiss nicht, ob das Thema Kindergarten sinnvoller Weise mit Männern, die etwa Mitte fünfzig sind, erörtert werden sollte ;-). Die hatten entweder nie Interesse an solchen Themen oder, wenn sie tatsächlich welches aufbringen konnten, ist's meist schon sehr lange her... .

Wie auch immer: ob Dein Kind mit zwei Jahren in den Kindergarten gehen sollte, kannst nur Du allein beurteilen und entscheiden (bzw. natürlich gemeinsam mit Deinem Partner). Jedes Kind entwickelt sich anders und hat ganz individuelle Charaktereigenschaften. Dazu kommt, dass die Konzeption der Einrichtung auf jeden Fall zum Bedarf unter Dreijähriger passen muss- aber das sollte bei Euch ja gegeben sein (aufgrund des Rechtsanspruchs ab zwei Jahren).

Unsere Mädels sind mit 2 3/4 bzw. 2 Jahren in den Kiga gekommen. Beide gehen sehr gern hin und die Eingewöhnung hat jeweils problemlos geklappt. Die "Große" wäre gern schon früher gegangen, es gab aber keinen Platz. Die Kleine wollte unbedingt, weil die "Große" geht und sie das ja im Grunde schon ab dem Baby-Alter täglich mitbekommen hat. War ganz stolz, als sie dann endlich auch durfte :-). Allerdings ist sie sehr sensibel, entsprechend dauerte die Eingewöhnung etwas länger und obwohl es keine nennenswerten Probleme gab, waren wir zwischenzeitlich unsicher, ob wir ihr das schon "zumuten" können und sollen. Erstens fühlt sie sich aber, wie gesagt, sehr wohl und zweitens sind wir sicher, dass die Anfangszeit bei ihr in einem Jahr auch nicht anders/einfacher verlaufen wäre.

Vieles "steht und fällt" neben dem Charakter des Kindes wirklich mit einer adäquaten Eingewöhnungszeit. Und damit, dass man sich als Eltern kein schlechtes Gewissen einredet/einreden lässt, wenn die Zwerge schon recht früh in den Kiga/zur Tagesmutter gehen. Die Kleinen spüren nämlich sowohl evt Unsicherheit als auch ein schlechtes elterliches Gewissen- beides hat dann oft Einfluss auf das Wohlbefinden des Kindes bezüglich des Kiga-Besuches.

Also: wenn DU Dir als Mutter sicher bist, wird auch der Kiga mit zwei Jahren bestimmt klappen #pro! Und: ja, wir würden es jederzeit wieder so handhaben, obwohl es aus beruflichen Gründen nicht unbedingt notwendig wäre (ich nutze vielmehr "umgekehrt" meist die Zeit, in der unsere Mädels ohnehin im Kiga sind, um zu arbeiten). Für die beiden ist der Kindergarten auf jeden Fall eine Bereicherung und es ist schön zu sehen, wie viel Freude sie dort jeden Tag haben :-). Eine "Einschränkung" hat das Ganze bei uns jedoch: wir würden die Zwerge in dem Alter noch nicht ganztags betreuen lassen, das fänden wir bezüglich des Umfangs zu viel. Erfahrungsgemäß "stecken" die Kleinen jedoch auch das recht schnell "locker weg", wenn es aus beruflichen Gründen einfach so sein MUSS.

Hoffe, das hilft Dir ein wenig weiter!?

Lieben Gruß #stern,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von hailie 11.03.11 - 00:00 Uhr

Nein, mit 2 Jahren ist ein Kind meiner Meinung nach zu jung für eine Fremdbetreuung. Aber das sieht jeder anders...

Meinem Eindruck nach wäre mir 2,5 - 3 Jahren der perfekte Zeitpunkt für den Kindergartenstart gewesen.

LG

Beitrag von bamsel 11.03.11 - 02:03 Uhr

Hallo!
Für uns persönlich wäre 2 Jahre zu früh gewesen. Meine Tochter hat spät mit dem sprechen angefangen u. war von der Persönlichkeit noch nicht so ausgeprägt gewesen, daß sie sich hätte durchboxen können. In unserem Kindergarten sind die Kinder von 1-5 bzw. 6Jahren bunt durcheinander gemischt. Ich hatte es bei der Besichtigung erlebt, daß ein noch nicht 2 jähriges KInd mich einfach an der Hand nahm u. ich ihr bei der Rutsche helfen sollte. Sie konnte auch noch nicht sprechen u. sich nicht anders verständlich machen als dadurch. War irgendwie süss, aber für meine Tochter hätte ich es nicht vorstellen können. 2,5 Jahre wäre in Ordnung gewesen. Aber so ist sie kurz vor ihrem 3.Geburtstag hin gekommen u. es war perfekt. Sie liebt den Kindergarten. Es gibt aber auch andere Kinder, die es schon gut mit 2 Jahren hin bekommen. Für ein paar Stunden sicherlich okay, aber nicht den ganzen Tag. Man verpasst halt so viel. Sie sind so schnell groß u. dann haben sie ihre Freunde, Hobbys etc. u. Mama ist nur noch Nebensache. Ich will dir das Arbeiten nicht madig machen, ich weiß das man was um die Ohren braucht, aber man muss es halt abwägen.

Gruss,
bamsel

Beitrag von sterni84 11.03.11 - 06:44 Uhr

Hallo!

Nein, meine Tochter war mit 2 auf keinen Fall bereit für den Kindergarten.
Sie kam mit 2 in eine Spielgruppe - das heißt, sie war 2 Mal die Woche für je 3 Std. ohne mich dort und das hat sich zeitweise schon sehr schwierig gestaltet.

Ich finde es wichtig, dass die Kinder sich schon einigermaßen gut mitteilen können und das sie die Trennung von der Mutter schon gut verkraften.

LG Lena

Beitrag von mama-von3 11.03.11 - 07:10 Uhr

ich denke ein richtiges Alter gibt es nicht.

Es kommt immer aufs Kind drauf an.

Nun zu deiner Frage mit 2.
Nun ich würde es in anspruch nehmen wenn es Arbeitstechnisch sein muß.Oder auch wenn ich merke es gefällt meinem Kind und er will unbedingt in den Kindergarten.So wie mein Tom. Dem gefällts in Bruders Kindergarten:-)
Aber hier kann man frühestens ab 2,9 Jahren.
Ansonsten wenn ich so oder so zu Hause bin und mein Kind noch nicht soweit ist, dann würde ich es zu Hause lassen.

Kommt immer auf die Umstände an.

Beitrag von widowwadman 11.03.11 - 08:31 Uhr

Meine Tochter geht seit sie 9 Monate alt war ganztags in die KiTa und liebt es. Nr 2 wird im selben Alter anfangen.

Beitrag von 17876 11.03.11 - 09:17 Uhr

Warum bekommst du dann Kinder, wenn sie im Babyalter schon abgeben muß? Kann ich nicht nachvollziehen? Es sei denn es ist finanziell unbedingt erforderlich, allerdings würde ich mir dann kein 2. Kind anschaffen!

Beitrag von derhimmelmusswarten 11.03.11 - 09:43 Uhr

Dummes Gerede. Und Kinder "schafft" man sich auch nicht an... :-[

Beitrag von teufelchen05 11.03.11 - 09:51 Uhr

Was soll das denn bitte?

Mein Sohn geht - nach einer sechswöchigen Eingewöhnungszeit - seit dem er 11 Monate alt ist ganztags in den Kindergarten. 9-12 Kinder (nicht alle waren jeden Tag da) in der Gruppe bei drei Erzieherinnen. Er war der jüngste, das älteste Kind war knapp drei Jahre alt.

Mit 2,5 Jahren ist er in die ältere Gruppe gewechselt: 20 Kinder bis 6 Jahre bei drei Betreuern und ebenfalls Ganztags, wobei nachmittags nur noch ca. 10 Kinder da sind.

Wir planen unser zweites Kind. Auch dieses wird so früh hin gehen.

Und nein - ich müsste nicht arbeiten. Mein Mann verdient ausgesprochen gut. Ich aber auch. Weil ich als promovierte Juristin als Führungskraft in der höheren Bundesverwaltung arbeite, ich diese Ausbildung nicht gemacht habe, um zu Hause zu bleiben und ich schlicht und einfach gerne arbeite!

Das jemanden wie mir das Recht absprichst , Kinder zu bekommen, ist eine Frechheit!

Im übrigen bin ich der Ansicht, dass in der richtigen Einrichtung und mit der richtigen Eingewöhnung sich jedes (!) Kleinkind ab Eins oder meinetwegen auch zwei Jahren wohlfühlen kann.

Grüße, das teufelchen

Beitrag von derhimmelmusswarten 11.03.11 - 09:53 Uhr

#pro

Beitrag von sini60 11.03.11 - 10:17 Uhr

Jedes Kind fühlt sich dort wohl, wo es aufwächst. Ein Kind in Afrika fühlt sich genauso wohl, wie ein Kind auf dem Nordpol. Aber ein Kind mit 1 Jahr hat sicher nicht das Bedürfnis sich von Mama zu trennen um fremdbetreut zu werden. Es fühlt sich wohl, weil jemand anderes deine Rolle übernimmt.

Natürlich habe ich Verständnis, dass wenn Frau studiert hat und beruflich erfolgreich ist, nicht daheim sitzen möchte. Aber man sollte sich dann doch eingestehen, dass die Kinder das mehr oder weniger ausbaden müssen.
Es kommt immer auf das einzelne Kind an, wie gut es das wegsteckt. Und dein Satz, beim zweiten wird es genauso gemacht, zeigt wenig Bereitschaft sich auf die Bedürfnisse des Kindes einzulassen. Dein Beruf kommt vor dem Kind.

Beitrag von widowwadman 11.03.11 - 10:46 Uhr

Wenn das Kind sich wohlfuehlt, weil es gut versorgt und betreut wird, dann muss das Kind doch auf nichts verzichten und auch nichts ausbaden.

Das ist doch nur das muetterliche Ego, das nicht moechte, das ein Kind ne enge Bindung zu anderen Menschen aufbaut.

Meine Tochter hat die ersten 2-3 Monate die meiste Zeit bei ihrer Bezugsbetreuerin in der Tragehilfe (MeiTai) gesessen. Sie zeigt dass sie gerne hingeht, und hat das eigentlich von Anfang an gerne gemacht (unsere Eingewoehnung hat gerade mal ne Woche gedauert), was ist denn daran ausbaden?

Das ich's beim zweiten genausomachen will, ist auch so, weil ich ja sehe dass es beim ersten schon super klappt (und zwar so super, dass ich mich schon fast schlecht fuehle, dass ich ihre Stunden waehrend der Elternzeit stark reduzieren muss, weil finanziell nicht mehr drin ist). Es zeigt nicht, dass der Beruf ueber dem Kind steht, sondern dass wir als Familie ein Lebensmodell haben was funktioniert, und bei dem kein Familienmitglied darunter leidet.

Glaubst du ernsthaft es wuerde mir oder der anderen Posterin am Hintern vorbeigehen, wenn das Kind sich nicht wohlfuehlen wuerde?

Beitrag von samarkand30 11.03.11 - 11:20 Uhr

Hallo,

9-12 Kinder im Alter zwischen knapp 1 und 3 und dazu 3 Erzieherinnen? Und das findest Du so toll? Da kommen praktisch auf eine Erzieherin 3-4 Fast-Babies und Kleinkinder gleichzeitig. Da möchte ich mal eine Mutter sehen, das wäre ja in dem Alter so ungefähr 2x Zwillinge. Wie soll man denn da als Erzieher dem einzelnen Kind wirklich gerecht werden? Geht ja gar nicht! Davon abgesehen, dass keine Fremdbetreuung ein Kind mit genauso viel Liebe betreut wie eine (normale) Mutter, ist einfach so.
Dir spricht keiner das Recht ab, Kinder zu bekommen, aber bei solchen Müttern wie Dir fragt man sich einfach, warum sie denn eigentlich Kinder bekommen. Ich höre auch immer nur ich, ich, ich in Deinem ganzen Text. Solche Kinder wie Deins tun einem einfach nur leid.
Und mit Deinem letzten Satz lügst Du Dir ganz einfach in die Tasche. Es gibt vielleicht auch Kinder, die sich da wohlfühlen können, aber auch die würden sich normalerweise bei der Mutter noch wohler fühlen.

Nur meine Meinung.

Viele Grüße
Katharina

Beitrag von 17876 11.03.11 - 11:54 Uhr

#pro

Beitrag von hailie 11.03.11 - 11:56 Uhr

#pro

Beitrag von oekomami 11.03.11 - 11:58 Uhr

Hallo,

und dann darf keine Erzieherin krank werden oder Urlaub haben.

Ich finde 3 Kinder auf eine Erzieherin auch nicht so viel.

Beitrag von widowwadman 11.03.11 - 14:42 Uhr

In unserer Krippe ist der Betreuerschluessel fuer unter 2 Jaehrige 3 Kinder pro Erzieherin, ist allerdings auch gesetzlich so festgelegt. Wenn jemand krank ist, oder in den Urlaub faehrt wird das Personal aus anderen Gruppen dementsprechend umverteilt.

Bei 2-3 Jaehrigen ist es 4 Kinder pro Betreuungsperson und ab 3 ist es Kinder pro Betreuungsperson

Mit 4 kommen sie dann in die Schule.

Beitrag von widowwadman 11.03.11 - 14:43 Uhr

ab 3 sind es 8 Kinder

Beitrag von teufelchen05 12.03.11 - 09:01 Uhr

Ich würde mal sagen, in Höchstzeiten waren es vielleicht mal drei Kinder auf eine Bezugsperson.

Mal eine Frage: wenn ich als nichtpädagogisch ausgebildete Mutter (die Erzieherinnen in Timmis Kita haben zum großen Teil ein fünfjähriges Master Studium in frühkindlicher Erziehung absolviert) mit -sagen wir mal- einem dreijährigen und eineinhalbjährigen Zwillingen - zu Hause wäre, ohne Koch, Putzfrau, eigenem Spielplatz bzw. Turnhalle und dem ganzen restlichen Einkauf und Haushalt am Hals... Dann fändest Du das wahrscheinlich toll, weil das Kind in den ersten drei Jahren am besten von der Mutter betreut werden kann?!?!?

Ich habe nichts dagegen, dass mein Sohn auch seine Erzieherin liebt, die - ohne Verplichtung, sich ums Kochen (eigener Koch für Bioessen viermal am Tag), Putzen (Kita hat eine Putzfrau), Waschen (Wäscherei) und Einkaufen (macht der Koch), sich den ganzen Tag ausschließlich und pädagogisch geschult mit ihm beschäftigt. Wenn ich ihn abends abhole, hab ich noch vier Stunden mit ihm gemeinsam und in denen kümmere ich mich nur um ihn.

Grüße, das teufelchen