Kaltmiete/Mieterhöhung

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von spatzl75 11.03.11 - 08:38 Uhr

Guten Morgen,

eine kleine Frage:

Darf der Vermieter direkt eine Mietpreiserhöhung von 20% aufschlagen, um sich dem örtlichen Mietpreisspiegel anzupassen oder muss er es 'staffeln'?
Es erfolgte in den letzten 15 Monaten keine Erhöhung. Die letzte Anpassung war Mitte '08.
Es kam eine schriftliche Ankündigung. Erste Miete soll der 1.6. sein. Kann ich einen neuen Mietvertrag verlangen?

Kann mir jemand helfen?
Danke im Voraus!

lg

Beitrag von bezzi 11.03.11 - 09:48 Uhr

Er muss nicht staffeln, wenn die letzte Erhöhung min. 3 Jahre her ist.
Das scheint hier der Fall zu sein, je nachdem wie man "Mitte 08" GENAU (!) definiert.
Mit der schriftlichen Ankündigung, 3 Monate vorher (auch hier wäre der genaue Tag des Zugangs wichtig) hat der Vermieter ebenfalls alles getan, damit die Erhöhung rechtskräftig wird.

Einen neuen Mietvertrag kannst Du nicht verlangen. Wozu auch ? Du hast ja einen.
Das Schreiben mit der Ankündigung der Erhöhung ist ab sofort Teil des Mietvertrages und gehört einach nur dazu. ALle anderen Vereinbarungen im Vertrag gelten ja uneingeschränkt weiter.

Näheres findest Du auch hier: http://www.wohnung-jetzt.de/service/mietrecht/mieterhoehung.php

Oder gebe einfach mal die Begriffe "Kappungsgrenze Mieterhöhung" in google ein.

Beitrag von spatzl75 11.03.11 - 12:08 Uhr

Danke Dir! Der link ist gut, denn bisher wußte ich auch nicht, dass er die Kappungsgrenze nicht ganz ausschöpfen brauch/muss.
Mein SV hat den Höchstsatz genommen - ach, ist eine Familie toll.

lg

Beitrag von kawatina 11.03.11 - 12:28 Uhr

Hallo

Man kann auch gegen eine Mieterhöhung Widerspruch einlegen!
Macht Sinn, wenn die Wohnung nicht gerade dem örtlichen Standard entspricht.
Am Besten zum Mieterverein gehen und sich beraten lassen!

Beitrag von spatzl75 11.03.11 - 12:35 Uhr

Hi,

wir werden auch zum Mieterverein gehen.
Aber ich denke schon, dass das alles seine Richtigkeit hat.

Danke für Deine Antwort.

lg