ALG1 nach 1 Jahr Elternzeit. Fragen!

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von monab1978 11.03.11 - 10:03 Uhr

Hallo Liebe Urbia Gemeinde ;-)

Leider ist währen der aktuellen Elternzeit (1 Jahr) mittendrin mein Arbeitsvertrag ausgelaufen. Mein Elterjahr endet mitte April, ich hab mich 3 Monate zuvor arbeitssuchend gemeldet.

Ich kann mit 40 Stunden wieder einsteigen, allerdings nur, wenn die Wege zwischen KITA und Arbeitsstelle kurz sind. Sonst geht nur Teilzeit, was mir irgendwie auch lieber wäre, aber ich bin nicht pingelig.

1. Frage: Wie sind meine Mitwirkungspflichten gegenüber dem Arbeitsamt während ich noch im Elternjahr bin (ich habe erst am anfang April einen Betreuungsplatz und muss nun schon zum 2. Mal aufs Amt, was einen halben Tag Urlaub für meinen Mann bedeutet, und den wollen wir lieber aufheben für wenn ich eine Arbeit habe), ausserdem muss ich meinen Lebenslauf verbessern und Bewerbungen schreiben, und das will ich ordentlich machen und nicht irgendwie. Dafür hab ich echt wenig Zeit mit zwei kleinen Kindern, etc. Wie ist es denn? Was kann man von mir schon verlagen während des Elternjahres? (also konkret Termine wahrnehmen, Wieviele Bewerbungen etc)

2. Bekomme ich das volle A-losengeld, weil 40 Stunden ja möglich sind, oder weniger, weil es eben doch nur in ganz bestimmten Konstellationen geht (nähe zur KITA, bestimmte Kernzeiten)

Ich will mich nicht drücken, falls das so rüber kommt, aber die Termine beim Amt bringen mir eigentlich nichts und die Stellen die die mir schicken leider auch nicht... von daher trägt das zur tasächlichen Suche auch nichts bei...

Danke!
Mona

Beitrag von landmaus 11.03.11 - 14:34 Uhr

Warum nimmst Du Deine Kinder denn nicht mit zu den Terminen?

Und ja, Du musst Dich der Arbeitsvermittlung schon zur Verfügung stellen. Also Bewerbungen schreiben, die besprochenen Verbesserungen vornehmen etc. pp.. Allerdings kann man mit seinem Vermittler auch sprechen, wenn es tatsächlich zuviel sein sollte.

Ob die 40 Stunden angenommen werden können, kommt so ein bisschen darauf an, wie kurz denn kurze Wege sein müssten. Wenn Du eh lieber Teilzeit arbeiten möchtest, verzichte doch auf den Teil des ALG I und gib 35 Stunden an. Schon bist Du entspannter.

Grüße

Beitrag von monab1978 11.03.11 - 14:44 Uhr

Hi!

ich glaube nicht, dass man mit meinen zwei Kindern einen Termin beim AA produktiv gestalten kann. (die sind fast 1 und grade 2 geworden)

Aber das mit den 35 Stunden ist ne super idee, privat kann ich ja dennoch nach 40 kucken! Und viel Geld geht mir da nicht durch die Lappen.n Super, danke!

Mona

Beitrag von landmaus 11.03.11 - 14:51 Uhr

Ich hab meine Termine auch mit Kindern immer produktiv gestaltet :-p
Mein Mann konnte sich keinen Urlaub nehmen und sonst stand halt keiner zur Verfügung.

Als unsere Tochter noch ganz klein war, so etwa ein halbes Jahr alt, hat mein Mann Sie sogar einen Tag in der Woche mit ins Büro nehmen müssen. Seine Mandanten haben es durchweg locker gesehen. Ich selbst hab auch immer wieder Besprechungen bei denen kleine Kinder dabei sind. Meistens sind die sowieso aufgrund der fremden Umgebung sehr ruhig.