Ab wann gibt es einen Schulverweiß?

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von marion75 11.03.11 - 10:36 Uhr

Hallo,

meine Frage steht ja schon oben. Also, mein Sohn geht in die 3. Klasse und es gibt dort einen Jungen mit dem er schon seit ca. einem Jahr 'Probleme hat. Er wurde von ihm geschlagen, getreten und beschimpft. Wir hatten schon mehrere Gespräche mit der Lehrerin und auch der Mutter. Anfangs hieß es immer es seien beide Kinder Schuld und sie würden sich gegenseitig ärgern, weil mein Sohn sich versuchte zu wehren. Mit dem Ergebnis, dass er immer mitbestraft wurde. Irgendwann wurde uns von einem Mitschüler erzählt, dass dieser besagte Junge andere Kinder aus der Klasse bedroht und zwingt zu erzählen unser Sohn hätte dieses oder jenes gemacht. Unser Sohn war machtlos und wurde immer frustrierter. Der Gipfel war dann, dass der Junge eines Tages unseren Sohn nach der Schule bis fast nach hause nachfuhr, immer wieder gegen sein Fahrrad rempelte, seine Trinkflasche immer wieder in den Dreck warf und sein Fahrrad obendrein beschädigte.
Daraufhin platzte mir der Kragen nachdem auch Äußerungen von dem Jungen fielen, wie er würde unseren Sohn am liebsten töten !
Ich bin am nächsten Tag in die Schule und habe gesagt, dass meine Geduld jetzt am Ende sei und wenn jetzt nicht was passiert würde ich das Schulamt einschalten.
Daraufhin wurde eine Schulpsychologin hinzugezogen und es sollte dafür gesorgt werden, dass der Junge "Hilfe" bekommt.
Jetzt war auch fast ein halbes Jahr Ruhe. Der Junge wurde öfter von der Psychologin aus dem Unterricht geholt u.s.w.
Seit ca. 2 Wochen geht es wieder los. Mein Sohn wurde von ihm jetzt schon wieder getreten und beschimpft. Mein Mann und ich haben jetzt heute um 13 Uhr ein Gespräch mit der Lehrerin und der Direktorin.
Wie viel darf dieses Kind sich noch erlauben? Welche Möglichkeiten haben wir? Er versaut uns die Grundschulzeit unseres Sohnes!
Bitte um schnelle Antwort.
Marion

Beitrag von ichclaudia 11.03.11 - 10:47 Uhr

Hallo,

nicht schön, was dein Sohn schon in der Grundschule erlebt.
Für einen Schulverweis ist es jedoch eindeutig zu wenig. Ein Nachbarskind hat letztes Jahr einen Schulverweis bekommen, zu der Zeit war der Junge 15 Jahre alt und ging in die 8. klasse. Er wurde von der Pausenaufsicht dabei erwischt, wie er auf dem Schulhof mit Drogen gedealt hatte....Polizei wurde eingeschaltet, die Eltern dazugerufen, hausdurchsuchung bei den Eltern (nach weiteren Drogen) und schlussendlich Schulverweis...

LG

Beitrag von madmat 11.03.11 - 10:58 Uhr

Hallo,

schau mal ins Schulgesetz ob es darin steht, oder frag den Rektor.
Einen Schulausschluß gibt es nur nach vorheriger Konferenz der Lehrer sowie mit teilen der Elternbeiräte!!!
Eine Lehrerin hat absolut kein alleiniges recht ihn zu suspendieren, genausowenig die Rektorin.

Viel Kraft

Beitrag von parzifal 11.03.11 - 11:41 Uhr

Warum sollte der Schulleiter keine Suspendierung (zeitweiser Ausschluss vom Unterricht) aussprechen dürfen?

Der Schule verweisen darf er nicht alleine.

Ist das bei Dir im Schulgesetz anders geregelt?

Beitrag von cordelchen 11.03.11 - 15:59 Uhr

Doch, in NRW kann ich als Schulleiterin ein Kind bis zu zwei Wochen vom Unterricht ausschließen und brauche von nix und niemandem eine Zustimmung!

Beitrag von manavgat 11.03.11 - 11:55 Uhr

Ich würde hier Nägel mit Köpfen machen und eine Anwältin einschalten. Das ist höchte Eisenbahn.

Gruß

Manavgat

Beitrag von marion2 11.03.11 - 12:26 Uhr

Hallo,

was bringt euch ein Schulverweis?

Gar nichs!

Bestehe darauf, dass die Schule ihrer Aufsichtspflicht nachkommt. Wenn bekannt ist, dass dieses EINE Kind mehr Aufsicht benötigt, muss der Aufsicht führende Leherer es eben an die Hand nehmen...

Gruß Marion

Beitrag von mimi1410 11.03.11 - 13:11 Uhr

Hi Marion,

ich hab alleine Aufsicht auf dem Pausenhof - Schule mit 950 Schülern, 1/3 davon draußen. Wieviele verhaltensauffällige Schüler soll ich an die Hand nehmen? Wieviele Hände habe ich? Leider ist es an den meisten Schulen so, dass Personal knapp ist, auch in den Pausen.
LG Mimi

Beitrag von marion2 11.03.11 - 13:33 Uhr

Hallo,

wo sind die anderen Lehrer?

Früher als ich noch jung war, standen deutlich mehr Lehrer draußen auf dem Hof....

#gruebel

Du hast zwei Hände. Für zwei Kinder dürfte es also reichen. ;-)

Funktioniert übrigens gerade bei Schulkindern sehr gut. DAS will keiner.

Gruß Marion

Beitrag von mimi1410 13.03.11 - 21:20 Uhr

Hi,
die anderen Lehrer? Haben Aufsicht in einem anderen Bereich, evtl auch mal Pause, was bei einem duchgehenden Unterricht von 8-14.00 auch mal sein soll (ist glaub sich sogar arbeitsrechtlich vorgeschrieben), evtl. krank, auf Klassenfahrt ...
Klar hab ich zwei Hände, an die ich Schüler nehmen kann - und was passiert mit den anderen auffälligen?

LG MImi

Beitrag von marion2 14.03.11 - 09:16 Uhr

Würdet ihr rechtzeitig anfangen, verhaltensauffällige Kinder an die Hand zu nehmen, würde sich diese Frage nicht stellen.

Gruß Marion

Beitrag von mimi1410 14.03.11 - 15:21 Uhr

Hi,
das setzt in vielen Fällen kooperative / koopartionsbereite Eltern voraus. Die sind leider nicht immer da. Wenn mir die Mutter einer 13-jährigen sagt, dass es ihr egal ist, was ihre Tochter macht - was bitte schön kann ich ausrichten? Ich seh das Mädchen max. 4 Stunden die Woche. Und leider ist diese Haltung der Eltern kein Einzelfall. Aber schön, dass man die Schuld jemandem zuschieben kann.
LG Mimi

Beitrag von marion2 15.03.11 - 11:19 Uhr

Hallo,

es ging in diesem Thread um Drittklässler! Die sind noch weit davon entfernt 13 zu sein.

Es geht auch nicht darum, jemandem die Schuld zuzuweisen, sondern darum, dass selbst einfachste Maßnahmen heute nicht mehr umgesetzt werden, weil sich keiner zuständig fühlt.

Wo das hinführt siehst du ja jetzt.

Gruß Marion

Beitrag von delfinchen 11.03.11 - 13:48 Uhr

Hallo,

das ist ja krass! Bei uns sind 400 Schüler, etwa 200 - 350 auf dem Hof und es gibt zwei Aufsichten. Dann noch zwei AUfsichten in der Pausenhalle und zwei Aufsichten auf den Gängen, die in den Pausenhof führen.

Hat natürlich zur Folge, dass jeder mindestens 2 mal Pausenaufsicht und Frühaufsicht hat.

Bei so vielen Schülern müssten doch auch viele Lehrer da sein? Vielleicht sollte man das Pausenkonzept mal anders regeln? Alleine Aufsicht geht ja eigentlich gar nicht ....

LG,
delfinchen

Beitrag von mimi1410 13.03.11 - 21:18 Uhr

Hi,
es gibt ja auch noch andere Pausenbereiche und wie du selbst weißt, kann man nicht alle Winkel und Ecken einer Schule komplett überwachen ..

LG MImi

Beitrag von lena10 11.03.11 - 13:36 Uhr

So ein Blödsinn!

An keiner Schule können die Lehrer alle verhaltensauffälligen Schüler rund um die Uhr bewachen!

Und dann würde ich dich mal gerne hören, wenn dein Kind tatsächlich von einer Lehrkraft zur Strafe an die Hand genommen würde - wahrscheinlich würdest du "Freiheitsberaubung!" brüllen....

Gruß,Lena

Beitrag von marion2 11.03.11 - 13:44 Uhr

Hallo,

"An keiner Schule können die Lehrer alle verhaltensauffälligen Schüler rund um die Uhr bewachen!"

Das ist aber ihre Aufgabe. Nennt sich Aufsichtspflicht.

Wie sie das umsetzen, ist ihr Problem.

Mein Kind hat bitte die Schule ohne Messer zwischen den Rippen zu verlassen.

Gruß Marion

Beitrag von lena10 11.03.11 - 13:52 Uhr

"Das ist aber ihre Aufgabe. Nennt sich Aufsichtspflicht. "

Nein, das stimmt so nicht!
Die Schüler müssen sich beaufsichtigt fühlen - d.h. ich darf die Klasse auch mal kurz im Raum alleine lassen um auf dem Flur ein Einzelgespräch mit einem Kind zu führen.
Ich muss kein Kind rund um die Uhr ständig im Auge behalten - das ist weder meine Pflicht, noch ist das überhaupt zu leisten!

Gruß,Lena

Beitrag von ilva08 11.03.11 - 22:53 Uhr

Falsch.

Aufsichtspflicht bedeutet nicht, dass Schule ein Fort Knox ist.

Im Schulrecht wird durchaus berücksichtigt, dass Lehrer nur zwei Augen haben. Und nur zwei Arme und zwei Beine.

Sie dürfen sogar mal die Klasse 2 Minuten alleine lassen, um aufs Klo zu gehen, weil sie auch Menschen sind, stell dir vor.
Oder um anzurufen , weil einem Kind schlecht geworden ist... sie dürfen Gruppenarbeiten entzerren, indem sie Schüler im Nebenraum arbeite lassen... oder oder oder... alles im Rahmen der Aufsichtspflicht.

Informiere dich über geltendes Recht, bevor du hier Behauptungen aufstellst.

Beitrag von marion75 11.03.11 - 16:06 Uhr

Hallo nochmal,

vielen Dank für Eure Meinungen. Die Direktorin hat uns um 12 Uhr angerufen, um das mit mir am Telefon zu besprechen, da ihr um 13 Uhr noch etwas dazwischen gekommen ist. Ich habe dann geschildert was unser Anliegen ist und zum einen was vor einem halben Jahr alles vorgefallen ist und was jetzt wieder aufgetreten ist. Ich sagte, dass ich gerne wissen würde, in welcher Form der Junge denn jetzt "Hilfe" bekommt. Daraufhin wurde mir gesagt, dass mich das nichts anginge, weil das sein "Persönlichkeitsrecht" verletzt. Ich sagte dann, dass ich einfach nur möchte, dass mein Kind in Ruhe gelassen wird. Sie wollte sich darum kümmern und ich soll dan in 2-3 Wochen mit ihr nochmal einen Termin vereinbaren. Dann hieß es aber, dass wir aber das Gespräch um 13 Uhr noch mit der Lehrerin haben können.
Gut, zu dem Gespräch sind wir gegangen, mit dem Ergebnis, dass ich jetzt eigentlich noch wütender bin. Es wurde uns gesagt, dass aufgepaßt wird, dass so schlimme Sachen wie vor einem halben Jahr nicht wieder passieren. Das der Junge von ihr (der Lehrerin) beobachtet wird. Aber das wir auch nicht wieder die Vergangenheit vor holen sollen, denn dass sei ja damals geklärt worden und ist somit abgehakt. Als ich dann nochmal fragte, wie denn seine Hilfe aussieht wurde mir auch sofort entgegnet, dass mich das nicht zu interessieren hat. Und wegen den Beschimpfungen, sollte wir uns doch mal auf anderen Schulhöfen umhören, wie dort gesprochen wird! Achja, und mein Sohn ist ja auch kein "Heiliger" und hätte zu dem Jungen gesagt "ich sorge dafür, dass Du von der Schule fliegst".
Wir wurden nur abgefertigt, die Direktorin hatte wahrscheinlich kein Bock auf den Termin und der Junge kann weiter machen wie bisher.:-[:-[:-[
Was kann ich jetzt noch tun? Nützt mir das Schulamt was ? Ich hätte auch noch zwei weitere Eltern aus der Klasse, die mitgehen würden.

LG
Marion

Beitrag von 19claudia77 11.03.11 - 19:20 Uhr

Hallo,

wenn du noch zwei weitere Eltern hast haben die anscheinend auch Probleme mit diesem Jungen bzw. deren Kinder.
Schließt euch zusammen und nehmt auch gleich die Elternvertreter der Klasse deines Sohnes mit , denn die sind für solche Belange zuständig und müssen dir in dieser Sache zur Seite stehen.
Auch ein Ansprechen bei einem Elternabend durch den Elternvertreter und ein Suchen nach einer Lösung die deinem Sohn und die anderen Kinder als auch für dem anderen Jungen wäre ratsam. Manchmal hilft schon ein Klassenwechsel in die Paralellklasse damit der Frieden für beide Seiten wieder hergestellt ist.

Beitrag von esperanza2010 11.03.11 - 19:49 Uhr

Ganz klar Schulamt einschalten - anscheinend besteht ja kein grosses Interesse daran das das Problem seitens der Schule gelöst wird.

Liebe Grüsse,
Esperanza

Beitrag von ilva08 11.03.11 - 23:03 Uhr

Hallo,

"Als ich dann nochmal fragte, wie denn seine Hilfe aussieht wurde mir auch sofort entgegnet, dass mich das nicht zu interessieren hat."

Das ist sehr ruppig ausgedrückt vom Schulleiter, faktisch aber korrekt. Nennt sich Schweigepflicht.

Nicht sehr zufriedenstellend für die betroffenen Eltern, für die Lehrer übrigens auch nicht. Man würde oft sehr gerne aufzählen, was man schon alles getan hat... man DARF es aber nicht.

Glaub mir, eine gewisse Sorte Eltern kann monatelang die Hände in den Schoß legen, während ihr Kind haufenweise Probleme macht... aber GANZ SCHNELL aktiv werden, mit Rechtsanwalt und allem Zipp und Zapp, wenn DIE SCHULE mal einen Fehler macht.

Trotzdem: Wenn du dich von der Schulleitung nicht ernstgenommen fühlst, ist die Schulaufsicht der nächste Ansprechpartner.

Zur Ausgangsfrage: Was du von diesem Kind schilderst, reicht aus, um Ordnungsmaßnahmen einzuleiten. Möglicherweise ist das schon passiert und du weißt nichts davon (siehe oben: Schweigepflicht).

Der Schulverweis ist allerdings nicht die erste Ordnungsmaßnahme, vorher müssen andere erfolgen:

http://www.schulministerium.nrw.de/Schulgesetz/paragraph.jsp?paragraph=53

LG #winke

Beitrag von marion75 12.03.11 - 10:35 Uhr

Hallo,

danke, für Deine Antwort. Mich hat gestern halt die Art und Weise wie mit uns dann auch seitens der Lehrerin gesprochen wurde, ziemlich aufgeregt. Ich war regelrecht sprachlos hinterher#schock. Sie hätte ja auf meine Frage mit den Maßnahmen bzw. der "Hilfe" auch vernünftig sagen können, dass sie mit mir darüber nicht sprechen darf, aber das was gemacht wird. Das wäre eine vernünftige Antwort gewesen. Der Ton war gestern sehr rau. Es wird sich mehr auf die andere Seite gestellt als auf unsere :-(. Ich werde mich jetzt nächste Woche beim Schulamt informieren, denn weitere Gespräche mit der Lehrerin oder der Direktorin kann ich mir sparen.

LG
Marion

Beitrag von ilva08 12.03.11 - 15:49 Uhr

Hallo Marion,

deinen Ärger kann ich verstehen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz: Die Leitung wünscht sich, dass ihr den Lehrern vertraut wenn sie sagen: "Es passiert etwas."

Doch es ist genau der Tonfall, den die Leitung anschlägt, der euer Vertrauen erschüttert.

Informiert ihr die Schulaufsicht, wird diese aktiv werden und nachhorchen, wie es mit den getroffenen Maßnahmen aussieht. Ich hoffe, dass es euch beruhigt, falls die Schulaufsicht signalisiert: "Die getroffenen Maßnahmen reichen unserer Ansicht nach aus."

Und natürlich wünsche ich euch auch, dass diese Maßnahmen Erfolg zeigen. Meiner Erfahrung nach hängt dies stark davon ab, ob die Eltern des betroffenen Kindes sich

- "draustun"

- mit der Schule zusammen oder

- gegen die Schule arbeiten.

In den ersten beiden Fällen können Maßnahmen Erfolg zeigen, im letzteren Fall kommen Lehrer erfahrungsgemäß mit pädagogischen Födermaßnahmen nicht weiter, so sehr sie sich auch bemühen. Wird die Autorität der Lehrer zu Hause untergraben, hat man keine Chance. Dann lieber Eltern, die sich gar nicht kümmern. :-[

Helfen pädagogische Maßnahmen nicht, müssen Ordnungsmaßnahmen her, damit die Eltern aufwachen. Ich habe schon mehrmals erlebt, dass Ordnungsmaßnahmen zum Ziel führen.

Doch auch das "Aufwachen der Eltern" erfolgt manchmal zu spät. Ich hoffe für euch, dass die Schulleitung dann stringent genug ist, entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Wobei natürlich eingeräumt werden muss: Das Problem ist dann nicht gelöst, es hat nur bald eine andere Schule. :-(

Noch etwas: Halte dein Kind bitte an, sich von dem auffälligen Kind zumindest fernzuhalten. Es gibt in Klassen mit auffälligen Kindern nämlich oft Dynamiken innerhalb der Klasse, die zum Erhalt der Situation beitragen.

Es kommt durchaus vor, dass das auffällige Kind von den anderen absichtlich provoziert wird, weil das Kind ja dann so schick spektakuläre Dinge tut, die man anschließend dem Lehrer melden und zu Hause erzählen kann.
Das ist von den Kindern gar nicht böswillig gemeint, sie merken selbst nicht richtig, was sie da tun. Es sind unreflektierte, unschöne Gruppendynamiken, die sich da abspielen.
Beobachtest du solche Tendenzen bei deinem Kind, solltest du dringend intervinieren. Sei bitte wachsam.

LG :-)

  • 1
  • 2