Brauche nochmal hilfe! Rechte ohne Pflichten? Bitte

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von regenbogen83 11.03.11 - 11:38 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=20&tid=3048497&pid=19293874

Hallo, oben hab ich den link meines letzten beitrags reinkopiert (hoffe es geht)

Ich bin so Sauer.:-[
Wie im letzten beitrag geschildert, kümmert sich der Vater gar nicht mehr um unsere Tochter.
Er hat am 28.02. + 01.03. einmal angerufen, ich bin beide male nicht dran gegangen.
Wie ich weis war er Fasching das We hier in der gegend, ca 20 km weit weg, er macht an Fasching immer Musik bei einer Faschingsdisco. Das macht er seit fast 10 jahren. (verdienst rund 500 euro)
So auch dieses Jahr, laut seinem eintrag im WKW war er am Samstag 05.03. um 12 uhr mittags bei seinen freunden wo er auch übernachtet hat. Das musikmachen hat um 20 uhr angefangen. Am Sonntag 06.03. ist er um 16 uhr wieder nach hause gefahren, und richtig er hat seine tochter nicht gesehen, keine nachricht auf dem AB oder ne SMS oder E-mail! NICHTS...#aerger

Gestern Abend hat er um 17:30 uhr angerufen, wir waren aber nicht zuhause, hatten bis 17:15 ergo und waren da gerade auf dem Heimweg.
Er hat auf den AB gesprochen, das ich gefälligst ans telefon gehen soll, oder ich soll ich sofort zurückrufen, wenn ich zuhause bin, er will mit seiner Tochter sprechen, es ist schließlich sein Recht mit ihr zu telefonieren, und ich könnte ihm das nicht verbieten.#augen

Boh war ich sauer als ich das gehört habe, ich währ fast ins telefon gehüpft vor Zorn. Er erfüllt keinerlei Pflichten und glaubt doch immernoch das er Rechte hat. grrr... ich könnt immernoch Platzen vor Wut!!!:-[

Was soll ich nur tun? laut anwalt muss ich nicht ans telefon gehen, aber ich darf ihm den Umgang mit seinem KInd auch nicht verbieten.#schwitz

Es kann doch nicht sein, der werte Herr meint sich alle 4-6 wochen mal daran zu erinnern das er eine tochter hat, und ich soll dann immer springen. #kratz

Wie würdet ihr euch verhalten? Ich brauche mal bitte ein paar meinungen.

Danke schonmal.

LG Janette

Beitrag von ppg 11.03.11 - 11:58 Uhr

Du gehst zweimal absichtlich nicht an Telefon und beim dritten Mal ( wo dann mal wirklich nicht zu Hause warst ) wunderst Du Dich das der KV sauer ist???

Es stimmt er hat ein Recht darauf den Kontakt zu seinem Kind zu pflegen - dazu gehören auch Telefonate , Mails etc. Was Dein Anwalt Dir da erzählt haben will ist gefährelicher Mist. Sowas wird vor Gericht als Hemmung des Umgangs angesehen!

"Es kann doch nicht sein, der werte Herr meint sich alle 4-6 wochen mal daran zu erinnern das er eine tochter hat, und ich soll dann immer springen."

Doch haargenau so ist es! Tust Du das nicht begibst Du Dich in die Gefahr der Umgangshinterziehung die mit Ordnungsgeld bis hin zu Sorgerechtverlust geahndet werden kann und wird.

Schon merkwürdig das Dein Anwalt Dich diesbezüglich so gar nicht aufgeklärt hat.

Und das KV an einem Wochende , an dem er arbeitet, nicht bei Euch aufgeschlagen ist, ist für mich sehr nachvollziehbar, zumal Du im vorfeld nicht ans Telefon gegangen bist um während der Zeit einen Besuchstermin zu vereinbaren.

Ehrlich Frau, fang mal an Dich wie ein erwachsenes Elternteil zu benehmen, und gönn Deinem Kind jeden Fitzel Kontakt zu seinem Vater

Ute

Beitrag von regenbogen83 11.03.11 - 12:10 Uhr

Na ist ja mal wieder Prima, hab ich denn als Mutter nur noch Pflichten?

Gehört es nicht dazu mein Kind zu schützen vor Enttäuschungen und Schmerz?

Wenn der KV sich Regelmäßig melden würde und sein Kind regelmäßig holen würde, hätte ich überhaupt nichts dagegen.
Aber gegen diese unregelmäßigkeiten die er an den Tag legt, sich nur zu melden, wenn er lust hat, ja da hab ich was dagegen.

Und wenn er sein Kind an dem We hätte sehen wollen, hätte es doch wohl weis gott genug möglichkeiten gegeben. Ne einfache SMS hätte gereicht. Hat er aber nicht.

Mein Anwalt sagte mir schon das ich den Kotakt zum KV nicht verbieten darf, aber ich kann doch nicht einfach zusehen, wie mein Kind leidet, weil sich der KV nicht an die absprachen hällt?

Was hindert ihn denn daran 2 mal pro woche anzurufen und mit seinem Kind zu telefonieren??? Ich nicht!!!

Und wer hindert ihn daran sein Kind regelmäßig alle 4 Wochen zu holen ( so wie es abgemacht war)??? Ich nicht!!!

Ich will den Kontakt zwischen Kind und KV, aber REGELMÄßIG!!! und nicht alle 4-6 Wochen mal für 2-3 min!!!

Beitrag von ppg 11.03.11 - 12:19 Uhr

Ja in diesem Fall hat Du ausschließlich Pflichten. Dazu gehört auch , das Dein Kind seinen Vater kennenlernt - auch seine Unzuverlässigkeit. Was regst Du Dich auf, damit spielt er Dir in die Hände!

Und wenn er sein Kind an dem We hätte sehen wollen, hätte es doch wohl weis gott genug möglichkeiten gegeben. Ne einfache SMS hätte gereicht. Hat er aber nicht.

Das ist Blödsinn und das weißt Du auch! Zweimal verweigerst Du die Annahme eines telefonates und dann soll eine SMS ausreichen um einen Umgangtermin auszumachen.

Was hindert ihn denn daran 2 mal pro woche anzurufen und mit seinem Kind zu telefonieren??? Ich nicht!!!

Na, Du, wenn Du nicht ans Telefon gehst!

Hör auf , Hier die Heilige spielen zu wollen, davon bist Du meilenweit entfernt!

Du und auch Dein Ex tragt Eure Beziehungsprobleme auf dem Rücken des Kindes aus.

Ute

Beitrag von regenbogen83 11.03.11 - 12:32 Uhr

Ja ich bin nicht ans telefon gegangen, ich habe das spielchen 4 ganze monate mitgemacht und bin um des liebens friedens willen immer gesprungen wen er angerufen hat. Nur damit meine Tochter überhaupt ein klein wenig kontakt zu ihrem Papa hat.

Aber ich habe auch die tränen und die Ängste und die Enttäuschung meiner Tochter mitgemacht, die er niemals erlebt hat, er legt nach 3 min einfach auf, und ich muss es dann wieder richten! Ist das etwa OK?

Glaubst du es ist gut fürs Kind, wenn der Papa ihr wieder mal erzählt, das er weder zeit noch geld hat um sie zu holen?

Es gibt zwischen dem KV und mir keine beziehung mehr, hier geht es nur ums Kind! Und darum was für Sie das beste ist!

Wenn er sich um regelmäßigen Kontakt bemühen würde, dann würde ich ihm auch keine steine in den weg schmeißen.

Aber momentan steh ich auf dem Punkt, entweder vernünftig oder gar nicht, diese halben sachen sind doch totale Scheiße!

Und ich bin mit sicherheit keine heilige, ich will doch nur das meine Tochter glücklich ist, ist das denn so falsch? Ich hab mit sicherheit auch genug fehler, aber ich kann und will dabei nicht mehr zusehen, wie er meine tochter verletzt!

Beitrag von ppg 11.03.11 - 12:39 Uhr

Hör doch mit Deinen dummen halbherzigen Rechfertigungen auf!

Fakt ist Du hast verdammt nochmal jede Form von Kontakt zu fördern. Das tust Du nicht - im Gegenteil. Du behinderst Den Kontakt zum Vater wo du nur kannst - z.B. indem Du Anrufe einfach nicht annimmst!

Du wolltest Meinungen dazu, und das ist meine: Benimm Dich endlich wie eine Erwachsene Frau und fang an mit dem Kindesvater auf einer Elterneebene zu kommunizieren.

Und dummerweise ist das nicht nur meine persönliche, private Ansicht der dinge, sondern auch gänige Rechtssprechung. Schaffst Du das nicht alleine, dann besorg Dir Hilfe übers Jugendamt und geg. eine Mediation

Was Du zur Zeit treibst ist mit Sicherheit genauso schädlich für Kindeswohl, wie die Unzuverlässigkeit des KV.

Deine Tochter wird dann glücklich sein, wenn sie einen Vater und eine Mutter hat.

Ute

Beitrag von sarai2110 11.03.11 - 15:11 Uhr

Handel weiter im Sinne deines Kindes,ich finde das tust du.

Ich wünsch euch viel Glück

Beitrag von parzifal 12.03.11 - 21:50 Uhr

Könntest auch Du Deine Quellen nennen, dass eine Kontaktreduzierung von selten/unregelmäßig auf null besser für ein Kind ist?



Beitrag von winnie_windelchen 11.03.11 - 19:48 Uhr

Vor ca. einem halben Jahr ging es mir genauso. Auch ich hatte den Gedanken von wegen "lieber keinen Umgang als einen unregelmäßigen und dieser war seeehr unregelmäßig".

Aber du musst weiter denken. Wenn du jetzt den Kontakt unterbindest und er der jenige ist der vor Gericht zieht, bekommt du sicherlich keine schönen Dinge zu hören, eben weil du die jenige warst die es unterbinden würde, einfach so.

Daher: wende dich ans Jugendamt und bitte um Hilfe zwecks einer Umgangsregelung, so wie der Vater sich verhällt ist das absolut mies, eher Kindeswohlgefährdend als umgedreht. Ihm ist das nicht bewusst? Dir schon?

Dann ab zum JA, die helfen dir bzw. deiner Maus. Wenn dann immer noch nichts funktioniert wäre für das Jugendamt der nächste Schritt zu gericht, mit Hilfe eines Beistandes. Ich will hier aber keinesfalls das Teufelchen an die Wand malen aber so wurde es mir erklärt.

Ändert sich dann immer noch nichts gehts natürlich noch ein Weilchen weiter. Das ganze kann für den KV mit hohen Geldstrafen enden und weiteres.

Und fruchtet es dann immer noch nicht, dann erst hast du das Recht, mit übereinstimmung des Jugendamtes den Kontakt zu unterbinden denn erst dann hast du alles menschen mögliche getan um einen Umgang zu fördern. Soweit muss es natürlich nicht kommen.

Lini ihr Papa nimmt den mit dem JA vereinbarten Umgang zu 80% wahr, klappt es mal nicht aus was für Gründen auch immer teile ich das meiner Bearbeiterin sofort mit.

Ich fühl mich seitdem leichter, auch gehe ich nun ganz anders mit Absagen oder dem nicht melden um denn ich weiß das noch weitere Menschen/Beamten hinter meinem Kind stehen und alles mögliche mit mir zusammen versuchen.

Ich drück euch die Däumchen und wünsche dir und deiner Maus viel Kraft.

Lg Winnie

Beitrag von parzifal 12.03.11 - 21:48 Uhr

Du bist sicher, dass es Deiner Tochter besser gehen würde, wenn kein Kontakt mehr zum Vater bestehen würde als der Status Quo?

Das es also besser sei, kein Kontakt zuzulassen als seltener?

Dass Deine Tochter glücklicher ist keinen Kontakt mehr zum Vater zu haben als wie es jetzt ist?

Und das dies im Ergebnis auch objektiv besser ist?

Du hast Dich sicher Eurem Kind zuliebe vorher erkundigt, dass Du mit Deiner Ansicht richtig liegst?

Könntest Du mir Deine Quellen nennen?

Ich dachte nämlich bis jetzt seltener Kontakt sei besser als gar keiner.

Das der Vater falsch handelt ist unbestritten. Was ist aber das Beste für Euer Kind?

Beitrag von einfachich77 11.03.11 - 12:57 Uhr

Hallo,

also ich weiß nicht, woher Du immer so Deine Argumente beziehst, aber es ist definitiv NICHT so, dass der Kindsvater sich nicht an die Umgangsregelung halten muss. So wie ich das verstanden habe, gibt es eine eindeutige Umgangsregelung in einem 4-Wochen-Rhytmus und diese ist für beide Elternteile rechtsgültig und somit bindend. Wenn der Vater ein WE nicht einhalten kann, kann er versuchen, dieses zu schieben, es ist jedoch nicht so, dass er ein Verschieben unter allen Umständen verlangen kann. Schließlich muss auch er die Gegebenheiten berücksichtigen, die sich im Umfeld der Kindsmutter ergeben.

LG

einfachich77 - die zufällig nicht nur in einer Kanzlei für Familienrecht arbeitet, sondern auch einen sehr guten eigenen Rechtsanwalt genau für diese Fragen hat.

Beitrag von a11ure 11.03.11 - 14:19 Uhr

#pro

Beitrag von ppg 11.03.11 - 17:32 Uhr

Ich vermute das war Dir bis jetzt nicht bekannt:
Gemäß § 1684 Abs. 2 BGB haben die Eltern "alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert." Obwohl der Gesetzestext nur von einer Unterlassungspflicht spricht, wird die Wohlverhaltensklausel häufig als Handlungspflicht des betreuenden Elternteils interpretiert.

Ute

Beitrag von einfachich77 12.03.11 - 15:22 Uhr

Doch ist es!!! Und es besagt doch genau das, was ich auch ausgedrückt habe.


Denn es sagt nichts anderes, als dass diese Regelung in gleichem Maße für den Kindsvater, wie auch für die Kindsmutter zutrifft. Will heißen, wenn der Kindsvater nicht in der Lage ist, sich an gewisse Regeln zu halten, unterbindet er sich in diesem Augenblick selbst den Kontakt zu seinem Kind. Dafür ist wohl kaum die Kindsmutter verantwortlich. Das heißt, sie muss das Fehlverhalten des Vaters auch nicht ausbügeln, in dem sie sich sodann den aus diesem Fehlverhalten resultierenden Konsequenzen unterwirft.

Im Übrigen empfehle ich ab und an die Lektüre gewisser Gesetzeskommentare, dann weiß man nämlich auch, worum es wirklich in den Gesetzen geht, anstatt sie nur plump aus dem Gesetz zu schreiben und sodann völlig falsch anzuwenden. Dort werden sie nämlich auch dem Laien recht gut erklärt und verständlich gemacht.

Beitrag von ppg 12.03.11 - 15:34 Uhr

Ach ja, und das die Mutter nicht an Telefon geht, um Umgänge zu vereinbaren, zeigt da Deiner Meinung nach kein gravierendes Fehlverhalten?

Ich sehe in dem ganzen Tread nur zwie unreife Erwachsene, die ihre nicht bearbeitete Beziehung auf dem Rücken eine Kindes austragen.

Ich bin kein Anwalt, also muß ich nicht alle Kommentare zu Gesetztestexten Kennen. Ich habe meine Meinung kundgetan - genau das worum die TE gebenten hat. Und ich habe einiges an Lebenserfahrung und weiß daher das die Gerichte zur Zeit sehr Väterfreundlich urteilen. Und eine Mutter hat nunmal sehr viel mehr zu verlieren, als der umgangsberechtigte Vater.

Ute

Beitrag von einfachich77 12.03.11 - 20:11 Uhr

Du musst die Kommentare sicher nicht kennen, allerdings sollte man, wenn man Gesetze zitiert, wissen, wovon man spricht.

Und letztlich habe auch ich nur meine Gegenmeinung kundgetan. Und ich gehe mal nicht davon aus, dass Du mir etwas absprechen möchtest, was Du Dir selbst auf die Fahne schreibst, oder?

Ach so, über Lebenserfahrung verfüge ich übrigens auch. ;-)

Beitrag von kruemlschen 11.03.11 - 14:46 Uhr

Hallo Janette,

ich kann Deinen Ärger gut verstehen.

Es ist nicht schön immer wieder mitansehen zu müssen dass das Kind bitter enttäuscht wird und genau zu wissen, dass das auch immer so weiter geht.

Deine Aufgabe als Mutter bei der das Kind lebt ist in dem Fall besonders schwer, denn Du "musst" zum Einen den Kontakt zum KV fördern, zum Anderen aber auch Dein Kind schützen.

Ich würde an Deiner Stelle nun folgendes machen:

Lass dem KV über Deinen Anwalt schriftlich eine feste Besuchs- und Telefonregelung zukommen, z.B. Besuch jedes 1. und 3. WE im Monat von xx-xx Uhr und Telefon jede Woche Mittwoch um 18 Uhr (oder Ähnliches).
In diesem Schreiben soll der Anwalt ihn dazu auffordern sich an diese Regelung zu halten oder, falls er diesen Terminen nicht nachkommen kann einen vernünftigen Gegenvorschlag zu machen.
Außerdem soll er in dem Schreiben darauf hinweisen, dass Eure Tochter ausschließlich zur vereinbarten Zeit für ein Telefonat zur Verfügung stehen MUSS, ebenso dass ein BesuchsWE ersatzlos gestrichen wird, wenn er das Vereinbarte nicht wahr nimmt (Krankheit ist dabei die einzige Ausnahme).
Ich wundere mich ehrlich gesagt warum Dein Anwalt Dir nicht längst vorgeschlagen hat die Umgangsregelung schriftlich zu fixieren.
Ich hoffe die Geschichte mit dem Unterhalt ist inzwischen geklärt, ansonsten solltest Du Dir dringend mal eine fähige Anwältin suchen und nicht so ein leeres Hemd!

Und dann musst Du dringend mit Deiner Tochter ein klärendes Gespräch führen, sie ist ja immerhin schon 5 und da muss man nicht mehr auf biegen und brechen alles mit sich alleine ausmachen.
Erkläre Deiner Tochter die Situation, dass der Papa nun eben sehr weit weg lebt, dass er ein kleines Baby hat, welches ihn auch dringend braucht und um das er sich kümmern muss, dass Du Dir sicher bist dass Papa sie liebt und vermisst, dass Du aber keinen Einfluss auf sein Handeln hast und ihr nicht versprechend kannst dass er sich regelmäßig meldet und sie regelmäßig abholt.
Bleibe dabei aber möglichst neutral und schimpf nicht über den KV, trotzdem musst Du sie darauf vorbereiten, dass sie womöglich wieder enttäuscht wird. Das ist nicht leicht, aber nötig.

Ich würde mich an Deiner Stelle auf keinerlei Diskussionen mehr mit dem KV einlassen.
Ihr legt die Spielregeln fest und fertig. Ich würde mir auch keine Ausreden anhören, sondern in Zukunft lediglich auf die vereinbarten Termine verweisen. Wenn Du merkst, dass er sich ändert und Zuverlässig wird, könnt ihr ja nochmal über eine Änderung sprechen, aber erst mal würde ich ihm deutlich die gelbe Karte zeigen, denn so geht's nicht.

Zeitgleich solltest Du Dich INTENSIV um die Beitreibung des Unterhalts bemühen. Zeig ihn an wegen Unterhaltspflichtverletzung, Lass Pfänden, etc.pp.

Es ist im Übrigen nicht so wie ppg das ausdrückt.

Du verweigerst schließlich den Umgang zwischen KV und Tochter nicht, Du tanzt lediglich nicht nach der Pfeife des KV. Und es ist keinesfalls die "gängige Rechtssprechung" einer KM wegen dem von Dir beschriebenen Verhalten da gleich so an den Karren zu fahren. Da muss schon erstmal der KV ein tatsächliches Interesse am Kind zeigen.

Gruß K.

Beitrag von redrose123 11.03.11 - 15:24 Uhr

Kinderkacke vom feinsten#winke

Beitrag von dk-mel 12.03.11 - 15:29 Uhr

seh ich auch so.

Beitrag von redrose123 13.03.11 - 07:42 Uhr

Die beiden machen das über das Kind aus das auch den Vater braucht und sie ist so kindisch und geht nicht ans telefon regt sich dann auf wenn er behauptet sie macht es mit absicht #augen