Denkt ihr, eine Therapie ist sinnvoll?

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von herzblatt77 11.03.11 - 12:02 Uhr

Guten Morgen Mädels,

hat von euch jemand eine Therapie nach der FG gemacht?

Ich bin am überlegen, ob ich eine machen soll, einfach um das ganze besser zu verarbeiten. Vielleicht hilft es mir, besser loszulassen oder zu verstehen.

Und wenn ja, wo mache ich so eine Therapie?

Danke fürs Antworten.

LG
herzblatt

Beitrag von kathrinchen74 11.03.11 - 12:13 Uhr

Hallo Herzblatt,

also ich kann dir nur dazu sagen das es mir sehr hilft, das ich es jeder zeit wieder machen würde. Ich habe mir letztes Jahr nach der stillen Geburt meine Sohnes Hilfe gesucht, erst bin ich 1 mal pro Woche dort hin gegangen und jetzt alle 2 Wochen. Ich habe bei uns in der Nähe nach Psychotherapeuten gesucht und alle angerufen, da es bei uns sehr schwer ist einen Termin zu bekommen. Ich habe aber auch schon hier gelesen das andere Institutionen solche Gesprächskreise anbieten.
Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.....
Ich schicke dir ein dickes Kraftpaket für die kommende zeit!

liebe Grüße

Kathrin+ Emma fest an der Hand + #stern Cara 16 SSW + #stern Elia 38 SSW tief im Herzen

Beitrag von evegirl 11.03.11 - 12:59 Uhr

Hallo,
meine Schwester kam mit Ihrer FG gar nicht zu recht vor anderen war sie sehr starck aber zu Haus ganz und gar nicht.
Sie hat eine Therapie gemacht und die hat ihr sehr geholfen.
LG und alles gute

Beitrag von marie-engelchen 11.03.11 - 13:09 Uhr

Hallo!

Ich hab meine Tochter im Mai 2008 verloren und leider viel zu spät gemerkt das ich mit einer neutralen Person darüber reden muss.
Ende 2009 ging bei mir nichts mehr und weil es bei allen Therapeuten ewig gedauert hätte eh ich einen 1. Termin bekommen hätte und die Befürchtung hatte nur mit Pillen ruhig gestellt zu werden, habe ich mich an die Diakonie gewand. Habe ganz kurzfristig einen Termin bekommen und gehe seitdem regelmässig dorthin. Am Anfang alle 2 Wochen und jetzt noch alle 4. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben und mir geht es um Welten besser als noch letztes Jahr.

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute
Sandra

Beitrag von tessa2010 11.03.11 - 16:30 Uhr

hatte nach einen abort ziemlichen streß in unserer beziehung. wir sind deswegen zur lebenshilfe gegangen. träger ist zwar die katholische kirche, aber die leute da sind ohne missionseifer (bin selber ev.) und ganz professionel an die sache rangegangen. den tip lebenshilfe hatte ich von einer befreundeten psychologin, die auch meinte, dass die therapeuten da ziemlich gut ausgebildet seien...
viel glück!

Beitrag von herzblatt77 11.03.11 - 17:58 Uhr

Danke ihr Lieben.

Ich werde auch versuchen über die Diakonie, Caritas etc. Hilfe zu bekommen.

Ich denke, schaden kann es nicht und ich möchte auch nicht ewig auf einen Termin warten bei einem Psychologen. Die Wartezeiten sind lang und meistens passen die Termine nie zur Arbeitszeit.

Nun stehe ich hier mit der Vergangenheit im Herzen und der Zukunft in den Händen.

Ich hoffe, der Schmerz wird bald besser.

#kerze für unsere Sternenkinder.