Mamas als Ersatzlehrerin ??!!

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von marathoni 11.03.11 - 13:03 Uhr

Immer wieder lese ich hier im Forum, dass sich die Mamas ( egal ob Grundschule oder gar weiterführende Schule ) immer wieder in die Hausaufgaben oder generell Schularbeiten ihrer Kinder einmischen. Und immer wieder hier nachfragen wie diese oder jene Aufgabe zu verstehen oder gar zu lösen ist.
Ich verstehe das nicht !!
Haben die Kinder nicht den Mut und das Selbstbewußtsein den Lehrer zu fragen, wenn sie mal eine Aufgabe nicht verstehen ? Muss die Mutter die Aufgaben lösen und herumprobieren??
Ich bin der Meinung: Hat ein Kind die Aufgaben nicht verstanden und kann somit diese nicht vollständig lösen, schreibe ich das bei einem Grundschüler ins Heft, bei einem Schüler der weiterführenden Schule sollen die Kinder das vor der Stunde dem Lehrer mitteilen, mit der Bitte um Erklärung der Aufgabe.
Hallo ihr Mamas !!! Ihr seit nicht die Nachhilfelehrer eurer Kinder !! Die gehen zu Schule und nicht ihr !!!

Beitrag von mimi1410 11.03.11 - 13:08 Uhr

Hi,
ich wunder mich auch drüber. Bei uns kam es allerdings (noch) nicht vor, dass die Hausi nicht verstanden wurde. In unserer 2. Klasse wird die ja eh´in der Schule ausführlich besprochen.
Ich selbst bin Lehrerin und bespreche auch noch in der 10. die Hausaufgabe klar und es gibt noch Zeit für Rückfragen. Die Aussage "Hab ich nicht gekonnt" lass´ich jedoch nicht gelten - man gibt nichts Neues, nur Bekanntes auf - zum Wiederholen / Vertiefen. Wers in der Schule verpennt hat muss es dann zu Hause machen - notfalls mit Mamas Hilfe!
LG Mimi

Beitrag von taenscher 11.03.11 - 13:14 Uhr

Das sehe ich anders.

Grundsätzlich macht mein Kind (gut, er ist erst in der 2. Klasse) seine Hausaufgaben selbst, aber wenn er Fragen hat, beantworte ich ihm diese selbstverständlich. Manchmal bleibt in der Schule nicht die Zeit, es einem Kind eingehend zu erklären. Manche Kinder verstehen schneller, manche weniger schnell. Ich werde meine Kinder beide, soweit ich kann bei den Hausaufgaben unterstützen. Das heißt nicht, dass ich die Hausaufgaben erledige, sondern meine Hilfe anbiete, sofern diese benötigt wird. Ich wäre früher froh gewesen, wenn mir irgend jemand geholfen hätte. Sei es beim Vokabeln abhören oder einfach mal beim Vorlesen zuhören.
Das hat nichts mit Nachhilfe zu tun - finde ich.

Letztendlich soll es jeder handhaben wie er es für richtig hält.
Jedes Kind ist auch anders.#winke

Beitrag von ballroomy 11.03.11 - 13:29 Uhr

So sehe ich das auch!

Beitrag von brotli 11.03.11 - 13:47 Uhr

so ist es ja auch.
man erklärt zuhause ganz einfach ein paar dinge , man macht deswegen nicht die hausaufgaben.

auch leihen wir zusammen bücher aus über steinzeitmenschen oder themen die in der schule sind, je nach thema der hausaufgaben.
ich finde es auch völlig normal, das kinder nicht alle aufgaben verstehen und nachfragen

l.g.

Beitrag von lisabet 12.03.11 - 11:45 Uhr

Genau! Ich kann meinem Sohn nochmal genau erklären was bei 25 Kindern vielleicht MAL untergeht. Ich werde dadurch nicht zur Hilfslehrerin, SONDERN tue das was man als MUTTER tun sollte. Helfen!

LG Lisa

Beitrag von mama2kinder 11.03.11 - 13:55 Uhr

Hallo,

da hast du jetzt aber mal Dampf abgelassen. Geht es besser?

Ich möchte dazu sagen, dass ich nicht verstehe, warum du dich mit zig !!! so aufregst.

Wie wer seine Kinder erzieht, ist jedem selbst überlassen.
Das geht dich doch gar nichts an.

Und jedes Kind braucht mal mehr oder weniger Hilfe.
Wenn einem Kind alles zu fliegt, braucht es keine Unterstützung.
Wenn dem aber nicht so ist, finde ich es besser, wenn die Eltern helfen, statt das Kind sich selbst zu überlassen.

Sich über Eltern aufzuregen, die sich um ihre Kinder kümmern, finde ich sehr merkwürdig.

Ich finde, DU solltest dich zurück halten.

Allerherzlichste Grüße

Beitrag von inblack 11.03.11 - 13:58 Uhr

Hast du ein schlechtes Gewissen, weil du deinen Kindern nicht hilfst, oder wo liegt das Problem?

Beitrag von carmensita77 11.03.11 - 14:17 Uhr

Hallo,

also ich finde es nicht schlimm wenn sich Muetter hier Hilfe ueber eine bestimmte Matheaufgabe ect. holen.
Natuerlich muss mein Sohn es koennen,aber es kommt schon mal vor das er etwas nicht versteht.Ich erklaere ihm es dann nochmal und gut ist.
Nicht jeder Lehrer nimmt sich heute noch die Zeit einem Kind eine nicht verstandene Aufgabe zu erklaeren.
Wenn ich merke das er trotz meiner Hilfe die Aufgabe nicht versteht, dann schreibe ich es in sein Heft...ich mache nicht einfach seine Hausaufgaben fuer Ihn.
Ich bin da um ihn zu unterstuetzen d.h. wenn er etwas nicht versteht dann erklaere ich es ihm (so lange ich es noch kann,er geht in die 3.Klasse)... aber die Hausi fuer ihn machen das geht nicht.

liebe gruesse
carmen

Beitrag von h-m 11.03.11 - 14:20 Uhr

Also ich persönlich knobele gerne und fühl mich durch diese Postings (gerade Mathe) immer selbst herausgefordert.

Ich denke, so wird es mir auch gehen, wenn meine Tochter mal mit einer HA Probleme hätte - das würde meinen Ehrgeiz wecken. Würde zwar eher nicht hier posten, aber selbst rumprobieren und knobeln, bis ich das Ergebnis hätte. #cool

Meine Tochter ist jetzt erst in der 1. Klasse. Ich übe mit ihr nur lesen (wurden die Eltern auch beim Elternabend zu aufgegefordert) und helfe beim Auswendiglernen, weil ich auch nicht wüßte, wie sie das allein bewältigen sollte, wo sie doch noch gar nicht richtig flüssig lesen kann.

Ich denke, es ist normal, dass Kinder erst mal mit den Eltern drüber sprechen/diese um Hilfe bitten, wenn sie mit einer HA nicht zurecht kommen. Jedenfalls wenn die Eltern dann präsent sind. Das ist doch normales Familienleben.

Beitrag von ayshe 12.03.11 - 09:41 Uhr

##
Meine Tochter ist jetzt erst in der 1. Klasse. Ich übe mit ihr nur lesen (wurden die Eltern auch beim Elternabend zu aufgegefordert) und helfe beim Auswendiglernen, weil ich auch nicht wüßte, wie sie das allein bewältigen sollte, wo sie doch noch gar nicht richtig flüssig lesen kann.
##
Genau wie bei uns.


Dem Rest schließe ich mich auch an.


Mich interessiert auch einfach, was sie da machen, ich möchte ganz gern am Ball bleiben, möchte gern wissen, was da läuft, möglichst auch Probleme mitbekommen.
Und wenn ich sehe, daß sie eine Aufgabe falsch verstanden hat und deshalb einen grundsätzlichen Denkfehler drin hat, sage ich es ihr eben.

Beitrag von h-m 13.03.11 - 18:42 Uhr

Sind wir mal wieder einer Meinung. :-)

Ja, so ist es.

Und ich finde es auch normal, dass ein Kind eben den Eltern erzählt, dass es ncht klar kommt und um Hilfe bittet, wenn es mit den HA nicht zurecht kommt.

Genauso, wie wenn ich etwas nicht hinbekomme, am Computer oder beim Möbel aufbauen o.ä., und ich mich drüber ärgere und mit meiner Tochter drüber spreche - weil die halt gerade dabei ist.

Beitrag von saphira_2004 11.03.11 - 14:45 Uhr

Hallo,

Ich habe 2 Kids im alter von 12J(7.Klasse) und 8Jahren(2.Klasse)

Die Große geht seit 3Jahren auf eine Förderschule, weil sie in der Grundschule nicht mehr hinter her kam!
Sie hat eine Lernschwäche zum einem und zum anderen haben wir Erwachsenen immer wieder feststellen müssen, das manche Lehrer einfach den Stoff runter rasseln!
Aussage einer Lehrerin: weil sie eine gewisse Zeit für den Stoff vorgegeben bekommen und die können nicht auf jedes einzelne Kind Rücksicht nehmen!
Das ist der grund warum einige nicht hinter kommen!
Wir mussten zuhause noch stdl. mit ihr üben!
Nun auf der FS wird solange der Stoff diskutiert bis es auch der letzte kapiert hat!
Und dann gibt es ja auch Stoffe wo nicht gleich jedes Kind vor Stundenende es auf anhieb kapiert hat z.b. Schwänzchenrechnen...
das hab ich meiner Tochter dann nochmal in Ruhe erklärt.. und siehe da sie hat es dann kapiert!

Mein Sohn geht jetzt in die 2.Klasse und er ist so ein Kind dem das lernen sehr leicht fällt!
Und trotzdem mach ich mich mit dem Stoff vertraut, weil irgendwann mal vielleicht der Zeitpkt kommt, wo er vielleicht doch ne Frage hat!
Keine Angst Ergebnisse werden da nicht in den Mund gelegt!

Ich finde du als Mutter hast sogar die Pflicht sich mit darum zu kümmern und nicht nur alles auf die Lehrer abwälzen!
Schliesslich will man als Elternteil auch das das Kind einen ordentl. Abschluss macht!!!

Lg Ivonne

Beitrag von bettem 11.03.11 - 14:50 Uhr

Stell dir mal vor: wir mussten für unser Kind sogar eine Lern- und Förderempfehlung der Schule UNTERSCHREIBEN, auf der steht, dass die individuelle Förderung auf die Unterstützung der Eltern angewiesen ist.

Was sagst du nun?

Blöde Faselei, die du da von dir gibst.
Dumm, ignorant, naiv und horizontlos.
Ich hoffe sehr für dich, dass es ein unüberlegtes Posting war und dieser Blackout nicht deinem ganzen Verstand entspricht.

Beitrag von katici 11.03.11 - 15:19 Uhr

Gott sei Dank gibt es noch Eltern, die ihre Kinder unterstützen und somit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg in der Schule beitragen.
Denn solche Eltern, die halt Kinder in die Welt setzen und sie sich dann selbst überlassen, haben wir leider viel zu viele in der Schule!

Ein Hoch auf die engagierten Eltern!!!

#pro

Beitrag von carmensita77 11.03.11 - 16:56 Uhr

#pro

Beitrag von krokolady 11.03.11 - 15:35 Uhr

haha....der war gut.

Und du meinst es ändert sich etwas, nur weil ich der Lehrerin ins Heft schreibe das meine 11jährige z.B. nicht mit ungraden Brüchen klarkommt?

Das meine Tochter das nicht gerafft hat weiß die Lehrerin - immerhin schrieb sie ne 5 in der Arbeit......aber ändern tut sich trotzdem nichts.
Die Lehrer haben gar nicht die Zeit jedem Kind einzeln "Nachhilfe" zu geben.

Da hilft nur entweder bezahlte Nachhilfe oder ne Schülerhilfe, oder die eltern müssen halt ran und helfen.
Nur ganz ehrlich......vieles hab ich selber verlernt, oder nocht total anders gelernt früher.

Beitrag von sarahg0709 11.03.11 - 16:07 Uhr

Hallo,

ja und lass sie doch fragen.

Ich finde es ganz in Ordnung, seine Kinder zu unterstützen, wenn es notwendig ist.


LG

Beitrag von imzadi 11.03.11 - 16:52 Uhr

Sicher kann ich eine nicht verstande Hausaufgabe mit einem Satz im Heft abkanzeln. Nur bezweifle ich das es dem Kind hilft.

In der Klasse meines Sohnes sind 24 Kinder, kann sein das er eine so tolle Lehrerin hat die jeden nochmal alles einzeln erklärt. Aber vielleicht hat er auch eine Lehrerin die der Meinung ist es ist besser das er die Klasse nochmal wiederholt wenn er nicht mitkommt. Vielleicht wird er auch auf die Förderschule geschickt weil keiner Lust hatte sich mit ihm und den Hausaufgaben zu beschäftigen.

Nein ich bin nicht die Nachhilfe Lehrerin für meinen Sohn, aber ich habe interesse an seinem schulischen Erfolg. Somit ist es auch selbstverständlich das ich mich mit um die Hausaufgaben kümmere. Das heisst nicht die Aufgaben für ihn lösen, sondern MIT ihm.

Du musst das ja nicht machen, hoffe einfach auf das Selbstbewusstsein deines Kindes und wundere dich nicht wenn dir die Lehrerin eines Tages sagt das er nicht versetzt wird. Deine Einträge im Heft werden ihm keine guten Noten bringen.

Beitrag von diehilde 11.03.11 - 17:16 Uhr

Meine Kinder gehen auf ein G8 Gymnasium mit 31 Kindern in der Klasse. KAUM ein Lehrer hat da Lust und Zeit einzelnen Kinder nochmal die Aufgaben zu erklären. Da bleibt dann nur Mutti oder Nachhilfe.
So ist das Leben!!! Da kann das Kind noch soviel Selbstbewußtsein und Mut haben. Echt schwach dein Beitrag #contra

Beitrag von gaku 11.03.11 - 17:18 Uhr

Hallo,
unser Sohn macht seine Hausaufgaben allein, wenn er etwas nicht versteht, dann helfe ich. Ich glaub nicht, daß sich die Lehrerin Zeit nimmt, es nochmal einem einzelnen Kind zu erklären.
Bei der Hausaufgabenvergabe kam es auch schon 2x vor, dass er etwas nicht verstanden hat. Er meldete sich und wollte nachfragen. Aber da da nur ein "Hand runter" kam, blieb es an mir die Hausaufgaben zu erklären.


Gruß Mary

Beitrag von doris72 11.03.11 - 17:28 Uhr

Hallo,

darüber habe ich mich auch schon oft geärgert. Aber ich musste einsehen, daß es manchmal nicht ohne meine Hilfe geht. Bevor eine Aufgabe gar nicht gemacht wird, versuche ich dann doch Hilfestellungen zu geben und erklären die Aufgabe oder finde mit dem Kind zusammen die Lösung. Das mache ich aber nur, wenn mich meine Kinder darum bitten. Ich stehe jetzt nicht hintendran. Erstmal sollen sie selber ausprobieren.

Ich hatte deswegen auch schon (im Laufe der Jahre) öfter Lehrer angesprochen und die sagten fast einstimmig, daß sie nicht dafür sorgen können, daß bei 30 Kindern jeder alles versteht. Einer sagte mal: Bei 45 Minuten geteilt durch 30 Kindern können Sie sich ausrechnen wie intensiv ich mich um den Einzelnen kümmern kann. Als Lehrer würde er es schon begrüssen, wenn die Eltern sich da mit drum kümmern.
Ein anderer Lehrer (Rektor der Schule) sagte mir mal: Er erkläre alles nur einmal..... Da stehste dann...

So, was soll man dazu sagen. Irgendwie kann ich die Lehrer auch verstehen. Ich helfe also weiter, wenn Not am Mann oder der Tochter ist.
Ist ja Gott sei Dank nicht in jedem Fach nötig. Da müssen wir als Eltern unseren Kindern doch beistehen, finde ich.

LG von Doris

Beitrag von sillysilly 11.03.11 - 17:34 Uhr

Hallo
ich denke du verallgemeinerst ganz schön - verstehe was du meinst
ABER

ich sehe da einen großen Unterschied
ob ich meinem Kind immer alles vorkaue, es total bevormunde, will daß immer die Hausaufgaben perfekt sind, und eine ganz große Erwartungshaltung habe
oder
ob ich meinem Kind helfe eine Aufgabe zu verstehen, im helfe den Weg zu verstehen es trotzdem aber (mit Hilfestellung von mir) alleine arbeiten lasse
Denn dafür bin ich da - um Hilfestellung zu geben, die Aufgaben selbst lösen zu können


dann hängt es auch oft vom Lehrer ab, ist der schlecht, kann es meinem Kind nicht nahe bringe - würde ich mein Kind ja abstrafen wenn ich ihm dann nicht helfe - mein Kind kann ja nix für seinen Lehrer
Wir haben teilweise 30 Kinder in der Klasse, wie soll ein Lehrer das auch oft schaffen .....



wenn mein Kind aber schluddert, faul ist, nicht zu hört und einer sehr wurschtige Einstellung hat
- werde ich es auflaufen lassen



Schön wäre auch wenn die Lehrer mehr sagen was sie sich wünschen
die eine legen Wert auf korrekte Hausaufgaben - da helfen dann die Eltern mit
die anderen Lehrer wollen eben nicht das die Eltern mitmachen, damit sie ein realistisches Bild von den Kindern bekommen



Aber in Logiksachen - Verständnisfragen helfe ich auf jeden Fall
solange ich das Denken dem Kind nicht abnehme - ist das völlig Ok


und das sage ich als Mutter und als Fachkraft im Bereich Hort mit Hausaufgabenbetreuung


Grüße Silly

Beitrag von anyca 11.03.11 - 17:57 Uhr

Grundschulstoff sollte ja wohl die Mama erklären können - glaubst Du ernsthaft, die Lehrerin hat Zeit, in mehreren Klassen bei allen Kindern jedes nicht verstandene Problem so intensiv zu erklären, bis wirklich alles verstanden ist?

Mit einer "ich liefer mein Kind da ab und dann muß das funktionieren" Haltung tust Du Deinem Kind keinen Gefallen!

Beitrag von tinka85 11.03.11 - 18:27 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 7 und in der ersten Klasse. Es sind dort ca 20 Schüler (1./2. Klasse gemischt).

Er bekommt Wochenpläne als Hausaufgabe auf und wenn mein Kind da irgendwelche Fragen hat, darf er die gerne stellen. Und sofern er das nicht aus bequemlichkeit alles hinterfragt sondern ihm das in dem Moment nicht klar ist helfe ich ihm auch.
Manchmal vergisst er das auch einfach zu hinterfragen und wir reden hier von Kindern die gerade erst in die Schule kamen.

Es ist für mich völlig selbstverständlich, dass meine Kinder bei Fragen zu mir kommen können. Genauso wie es für mich selbstverständlich ist, dass ich mir jeden Tag von ihm vorlesen lasse, Kopfrechnen in den Alltag mit einbaue, mir den Unterrichtsstoff anschaue und die Hausaufgaben auf Sauberkeit, Vollständigkeit und richtigkeit überprüfe.

Erstens finde ich es wichtig, dass er merkt, dass ich trotz Arbeit und abendlicher Schule an seinem Leben teilhabe und dass es mich interessiert und er einfach weiß dass seine Eltern für ihn da sind wenn es da irgendwelche Probleme gibt.

Richtig, ich bin kein Nachhilfelehrer, aber ich bin Mutter. Und meine Verantwortung gebe ich sicherlich nicht mit der Einschulung ab.

Ihm macht es total viel Spaß und er hat riesige Freude daran, mir zu zeigen welche Fortschritte er macht und er ist stolz wie Bolle. Und die Lehrerin bestätigt das ganze. Ich bin einige der wenigen Mütter die das so handhaben und soviel Interesse an der ganzen Sache zeigen (wohnen leider in einem sozialschwachen Viertel) und sie lobt es immer wieder und betont welche Fortschritte er macht und dass es so wie es ist wirklich super läuft.

Würde mir im Leben nicht einfallen nach dem Motto "Du gehst doch zur Schule und nicht ich, also sieh auch zu wie du damit klar kommst" zu handeln.

Sicherlich sollten sie irgendwann auch so weit sein, dass sie in der Schule nachfragen und das macht er auch ...trotzdem sehe ich da nichts tragisches bei wenn er ebensosehr mich fragt.

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