Mal ganz ehrlich- mit einem Kind alles einfacher ?????

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von elli110 11.03.11 - 13:07 Uhr

Hallo ihr Lieben !!!!!

Tristan ist letzte Woche 5 geworden.
Manchmal würde ich die Zeit jetzt am liebsten anhalten !!

ein zweites Kind kam bisher nie in Frage- jetzt denken wir regelmäßig daran :-)
Die Zeit ging so schnell vorüber und irgendwie ist die Kindphase einfach zu schnell vorbei.

jetzt wieder mit allem wieder von Vorne beginnen-- :-) :-) #schwitz

Die meisten Familien haben ja zwei Kinder !! Und ich kenne viele, die sagen, nachdem sie das Leben halt mit zwei Kindern erleben, dass es mit einem sooo viel einfacher wäre.
Mhhh, davor habe ich natürlich Angst.. dass man selber total untergeht...

Mal Hand aufs Herz-- wie geht es euch bei dem Thema ??
Natürlich will man eins nicht mehr missen, wenn man zwei Kinder hat- das ist selbstverständlich, das meine ich nicht.. bitte nicht falsch verstehen....


Ganz liebe Grüße

Elli

Beitrag von mimi1410 11.03.11 - 13:16 Uhr

Hi Elli,

ich glaub, das kommt wirklich immer auf einen selbst an! Wir haben vier Kinder (unter 8), ich geh´arbeiten und hab trotzdem Zeit für mich ... Wenn ich seh´welch einen Stress sich manche Mütter machen und sich als permanenten Alleinunterhalter für ihr Kind sehen - dann sind zwei natürlich maßlos anstrengend. Wenn du versuchst, deine Kinder schon früh zum Selbständigsein zu erziehen hast du viel mehr Zeit für dich!

LG Mimi

Beitrag von bine3002 11.03.11 - 13:39 Uhr

"Wenn du versuchst, deine Kinder schon früh zum Selbständigsein zu erziehen hast du viel mehr Zeit für dich!"

Mit Verlaub, aber das will ich gar nicht. Meine Tochter ist erst 4, sie muss nicht selbstsändig sein. Es ist schön, wenn sie sich alleine anzieht, mitdenkt usw. Aber sie ist ein Kind und soll das auch so lange wie möglich bleiben dürfen ohne dass ich sie dabei künstlich klein halte. Ich finde sie privilegiert, weil sie sich über Erwachsenendinge keine Gedanken machen muss und dazu gehört auch, dass ich sie von Zeit zu Zeit auch noch anziehe, wenn sie das (mal) möchte.

Ich verstehe, dass man mit 4 Kindern eher darauf drängen muss, dass alle an einem Strang ziehen und weniger Zeit bleibt, das einzelne Kind zu betüdeln, d.h. die Kinder müssen sich selbst anziehen, damit es morgens rund läuft. Und das ist auch in Ordnung so, d.h. den Kindern wird es nicht schaden. Wir reden hier einfach von zwei völlig unterschiedlichen Lebensmodellen, die beide ihre Berechtigung haben und aus denen in beiden Fällen "anständige" und selbständige Kinder hervorgehen können.

Außerdem möchte ich noch etwas sagen zu: "Alleinunterhalter für ihr Kind". Das klingt sehr negativ. Bedenke aber, dass man sich mit einem Einzelkind mehr beschäftigen muss, weil es eben alleine ist und keine Geschwister hat, mit denen es spielen könnte. Und ganz ehrlich? Wenn ich Geschwisterkinder zu Besuch habe, scheinen sie einen enormen Bedarf nach exklusiver Zeit zu haben und genießen es sichtlich, einmal die volle Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich will nicht sagen, dass Geschwisterkinder niemals allein mit Mama spielen, aber einmal mehr im Mittelpunkt zu stehen... wer mag denn das nicht? Und es ist doch auch nichts Negatives, wenn eine Mama daran Spaß hat.

Beitrag von mimi1410 13.03.11 - 21:17 Uhr

Hi,
selbständig sein und Kind sein schließt sich doch nicht aus! Meine Kinder müssen auch nicht erwachsen sein, im gegenteil, sie dürfen Kinder sein und sich so benehmen. Und haben den Luxus, dass nicht dauernd eine übereifrig besorgte Mama hinter ihnen steht und die Rutschbahn trocken wischt, wenn sie nebenfeucht ist ... Meine Kinder dürfen allein raus, genießen ihre Freiheit und werden von einigen recht beneidet, die mit 8 (!) noch nicht allein auf den Spielpatz dürfen ... Ich hab´im Bekanntenkreis viele Mamas, die ein Kind haben und irgendwie immer gehetzt und genervt sind, weil ihre Kinder sich nicht allein beschäftigen können.
Wenn ich meine Großen dazu anhalte, ihre Teller selbst in die Spülmaschine zu räumen, schadet es ihnen nicht im geringsten, ihre Kindheit geht deshalb nicht verloren ... oder doch?

LG MImi

Beitrag von leona050405 11.03.11 - 13:18 Uhr

Hallo Elli,

ich bin Mutter von zwei Kindern und muss sagen ich würde es immer wieder so machen ;-). Es ist täglich eine Herausforderung alles unter einem Hut zu bekommen, aber es funktioniert irgendwie :-D. Man möchte ja beiden Kindern gerecht werden.

Wir haben unsere beiden kurz hintereinander bekommen. Ich weiß nicht, ob ich jetzt nochmal eins bekommen würde, denn Sie sind aus dem gröbsten raus #kratz.

Euch viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung.

Grüße Christine

Beitrag von agostea 11.03.11 - 13:19 Uhr

Zwei Kinder bergen evt den Vorteil, das man als Muddi nicht ewig der Bespasser sein muss.

Also bei uns ist es so, Zwillinge.

Ich weiss nicht, wie es ist mit nur einem Kind, aber grundsätzlich finde ich: "Ein Kind ist kein Kind"*gg*

Gruss
agostea

Beitrag von heli30 11.03.11 - 18:53 Uhr

ein kind ist kein kind


wie ich diesen satz hasse: ich erwidere immer nur , dass sie das mal meiner tochter sagen sollen, das sie ein nichts ist. :-[

Beitrag von agostea 11.03.11 - 19:56 Uhr

Aber so ist das nicht gemeint. Es bezieht sich auf den Arbeitsaufwand, Mensch. Wusst ich, das hier wieder einer deshalb gackert. #augen

Beitrag von bokatis 11.03.11 - 13:20 Uhr

Hallo,

dein Sohn ist schon 5, das heisst, wenn du jetzt schwanger werden würdest, wäre er schon fast 6, wenn das Baby käme...das ist ein großer Abstand, wenn man die Entwicklungsphasen bedenkt. Dein Sohn wird immer selbstständiger, ein Schulkind, braucht aber sicher dann gerade deine Aufmerksamkeit bei diesem Schritt...und dann ein Baby, auf das man sich ja auch total einlassen muss...natürlich wirst DU erstmal zurückstecken müssen. Ist aber ganz normal. Ich denke immer, ein Geschwisterkind kann nur eine Bereicherung für ein Kind sein. Wenn er erwachsen ist, ist immer einer da, der mit ihm durchs Leben geht (wenn es gut läuft und sie sich nicht zerstreiten).

Meine Kinder sind nur 22 Monate auseinander und ich muss sagen, es war ideal. Klar, ich war 2-3 Jahre erstmal ziemlich ausgefüllt mit Kinderkriegen und versorgen....aber jetzt, wo sie 2 und 4 sind, beide in Kindergarten gehen, ist es klasse: Ich arbeite ab und zu wieder, gehe auch mal aus, wir können ganz viel zusammen unternehmen und das beste, die beiden haben SICH, sprich, immer einen Spielkameraden und Freund, wenn mal keiner da ist. Auch bei den Großeltern lässt es sich zu zweit länger und lustiger "aushalten"....

Ich plane übrigens durchaus, nochmal ein drittes Kind zu bekommen, aber erst später, und ich weiß, dass es dann nochmal "anstrengender" wird...aber ich freu mich auf drauf. Jetzt aber will ich erstmal meine Freiheiten genießen - mit 2 tollen Kindern :-)

Beitrag von eumele76 11.03.11 - 13:21 Uhr

Hi,

also ich finde schon das zwei Kinder anstrengend sind.

Vor allem wenn beide, so wie bei mir, fast nonstop um mich sind. Meine beiden sind 3 3/4 und 1 Jahr alt. Der Grosse kommt evtl. dieses Jahr in den Kiga, ist in der Schweiz erst ab frühestens 4 Jahren, regulär ab 5 Jahren.

Es sind eben oft Kleinigkeiten. Wenn man rauswill, dauert es im Winter schonmal locker mind. eine halbe Stunde bis alle parat sind. Zwei Kinder im Auto anschnallen. Einkaufen gehen etc.

Zeit für mich hab ich persönlich eigentlich nur abends wenn die Kinder im Bett sind. Oder so wie jetzt gerade wenn die Kleine schläft und der Grosse 1x die Woche in eine Spielgruppe geht.

LG,
Nina

Beitrag von diana.rudnik 11.03.11 - 13:25 Uhr

hallo elli,

wenn ihr mittlerweile regelmäßig dran denkt, dann habt ihr euch bereits instinktiv für ein zweites entschieden. also ran ans "basteln"!;-)

ich bin auch mit dem zweiten schwanger und wir haben noch 16 tage bis et. So langsam sind wir alle ungeduldig und freuen uns nur noch auf unsere püppi.

aber solche gedanken wie du sie gerade hast, hatte ich/wir auch. ich denke man hat immer mal wieder solche gedanken und das ist "normal". wir sind ja alle nur menschen und keine maschinen.

lg und viel spass ;-)

diana und annelie inside



Beitrag von nudelmaus27 11.03.11 - 13:25 Uhr

Hallo!

Also wir haben zwei Kinder (4 1/2 J. & 9 Monate) und ich kann nicht behaupten, dass mein Leben jetzt leichter wäre, wie mit nur einem Kind. Lediglich beim Zweiten weiß man vieles schon und wird nicht so schnell "panisch" wie beim Ersten (folglich sieht man die Sache entspannter).

Im Gegenteil ich habe mehr Stress wie früher und die Partnerschaft kommt noch kürzer als mit einem Kind. Nun in Zukunft gut da können die Kinder vielleicht miteinander spielen ABER sicher ist das auch nicht.

Neulich war mein Mann mit der Kleinen beim Arzt und ich hatte die Große alleine und war überrascht. Es war herrlich wie im Sanatorium :-D.

Allerdings und das muss ich einfach sagen, wir wollten immer zwei Kinder haben. Für mich ist eine Familie nur mit 2 Kindern komplett (bin selbst Einzelkind und fand und finde das doof!). Aber wenn meine Große schon 5 oder 6 gewesen wäre, ich glaube dann hätte ich nicht nochmal von vorne angefangen.

Lieben Gruß,
Nudelmaus

Beitrag von mondfluesterin 11.03.11 - 13:28 Uhr

Natürlich ist es mit zwei Kindern anstregender - das liegt ja aber auch in der Sache der Natur - Ausflüge, Essen, Wäsche, Zeit, Kurse, etc... Aber für mich kam ein Einzelkind nie in Frage. Mein Großer (4) liebt seine kleine Schwester (1) über alles, sie spielen im Augenblick richtig schön zusammen (oder machen Unsinn). Ich sehe natürlich aber auch, wieviel Zeit meine Nachbarin mit nur einem Kind hat. Sie hat jeden Vormittag "frei" und ihr Sohn ist ja inzwischen schon recht selbständig. Ausflüge sind natürlich einfacher zu planen und umzusetzen. Bei zwei Kindern ist es dann doch mit etwas mehr Arbeit verbunden, solange das zweite klein ist. Aber was soll ich sagen: Das dritte ist bei uns unterwegs - es ist alles eine Frage der Organisation.
Aber bei Euch wäre der Altersabstand doch sehr groß - das ist dann noch mal etwas anderes. Ihr fangt mit dem Babythemen quasi wieder bei Null an, während Euer Großer dann schon ein Schulkind ist. Wieviel die beiden dann noch zusammen machen, ist natürlich eine andere Frage. Aber letztlich müsst Ihr auf Euer Herz hören. Und was hält denn der Große von Babys? Meiner fand das ja schon immer toll und freut sich riesig, dass er einen Bruder bekommt...

Beitrag von sanfi76 11.03.11 - 14:13 Uhr

Hallo,
bei mir war es genau anders herum als bei dir. Nur ein einziges Kind zu bekommen, kam für uns nie in Frage ;-)

Wir wollten immer mindestens zwei Kinder, vielleicht weil mein Mann und ich beide mit Geschwistern aufgewachsen sind und das toll fanden.

Meine Jungs haben 26 Monate Altersunterschied. Ob es mit einem Kind einfacher waere? Ich weiss es nicht, aber es war nie ausschlaggebend für unsere Nachwuchsplanung. Inzwischen spielen die beiden so schön zusammen, das es mich eher entlastet zwei zu haben, da ich nicht als Spielpartner herhalten muss. Die beiden verstehen sich, von üblichen Geschwisterstreitigkeiten mal abgesehen, total super und lieben sich heiss und innig. Wenns drauf ankommt halten sie zusammen wie Pech und Schwefel und das finde ich toll. Der finanzielle Aspekt hat bei uns nie eine Rolle gespielt und für mich gab es nie einen Grund für nur ein Kind.

LG Sandra


Beitrag von polar99 11.03.11 - 14:16 Uhr

Hallo,

meine große Tochter war 5 als ich mit der Kleinen schwanger war.

Sie haben jetzt einen Altersunterschied von 6 Jahren. Für uns war es ideal, meine Große hat sich sehr bei ihrer kleinen Schwester eingebracht (Flasche geben, Kinderwagen fahren etc.).

Jetzt ist sie 12 Jahre und die Kleine fast 6. Sie spielen zwar auch noch miteinander, aber die Interessen gehen doch auch weit auseinander. Manchmal ist es, als ob man 2 Einzelkinder groß zieht ;-)

Aber im Urlaub etc. sind die 2 immer ein Herz und eine Seele, spielen miteinander und dann ist es merklich einfacher mit 2 Kindern, als nur mit einem Kind.

Für uns war der Altersabstand optimal.

lg polar

Beitrag von lala77 11.03.11 - 14:42 Uhr

Hallo Elli!

Lene ist 4 Jahre alt und Louise nun 9 Monate und ich fand die Umstellung auf 2 Kinder extrem #schwitz. Lene war ein Schreikind, ich wußte also was im schlimmsten Falle auf uns zukommt und sah mich dieser Herausforderung durchaus gewachsen. Louise ist aber weitaus pflegeleichter als Lene damals, aber trotzdem finde ich den Unterschied jetzt wirklich heftig #zitter.

Ich gehe zwar auch arbeiten, aber das ist für mich eher Entspannung als Arbeit. Mit nur 1 Kind war Arbeit = Arbeit. So ändern sich die Sichtweisen ;-).

Ich möchte Louise niemals missen. Es ist unbeschreiblich schön nochmal ein Baby größer werden zu sehen und ich bin sehr dankbar dafür #verliebt. Trotzdem sind 2 Kinder eine absolut andere Nummer.

Wer gerne zu Hause ist, wenig persönlichen Freiraum benötigt, dem wird diese Umstellung sicher nicht schwer fallen. Aber mir fiel -und fällt sie immer noch- sehr schwer.

LG, Lala

Beitrag von judith81 11.03.11 - 14:44 Uhr

Hallo,
wir haben 2 Kinder (3 Jahre 1 Monat und 1 Jahr 7 Monate) .........klar ist es einfacher, wenn man nur ein Kind mitschleppen muss zum einkaufen oder so, aber mittlerweile geht Johanna in den Kindergarten u. so ist es wieder einfacher. Wir haben keine Oma, die uns mal ein Kind für nur 1 Std. oder so abnimmt ......... ich finds gut so, naja ...momentan denke ich eher an ein 3. Kind .....es muss jeder für sich wissen!
Lg
Judith

Beitrag von kati543 11.03.11 - 15:19 Uhr

Also ich denke, so pauschal kann man das nicht sagen. Es gibt schon Sachen, da ist es für die Mama zeitsparender, wenn sie mehrere Kinder hat. Kinder können ja auch miteinander spielen. Es gibt natürlich auch Geschwister, die sind wie Hund und Katze. Da geht gar nichts zusammen. Vieles fällt einem dann auch gar nicht mehr auf. Ich sage so oft zu meinem Großen, dass er mal dies oder jenes machen soll. Er ist erst 5. Und trotzdem kann ich mich auf ihn verlassen. Wenn der Kleine abends beim einschlafen bricht (nur als Beispiel) kommt der Große raus und sagt mir das. Meine Söhne schlafen alleine ein. Er holt seinen Bruder, wenn ich es ihm sage, zeigt ihm, wie dies oder jenes Spielzeug funktioniert,...
Ansonsten hat man mit 2 Kindern auch doppelt Arbeit. Teilweise ist es zeitversetzt, weil die Kinder ja nicht gleich alt sind, aber die Arbeit ist da. Du musst eben (je nach ) Altersunterschied 2 Kinder wickeln, anziehen, füttern, bespielen, säubern,... Du hast dann eben auch nicht nur ein krankes Kind, sondern gleich 2 und allermeistens wirst du und dein Partner auch noch krank.

Beitrag von zahnweh 11.03.11 - 16:14 Uhr

Hallo,

ich bin alleinerziehend mit einem. Da kein Partner wird so schnell leider auch kein zweites kommen #schmoll

Also ich fände zwei oder drei super.

Klar, mit einem ist man flexibler. Aber dafür auch nicht einfach mal einen Tag zu Hause. D.h. wenn ich mit ihr einfach mal zu Hause bleiben will, bin ich sehr beansprucht. Verstehe ich auch, aber mal ehrlich, ein paar Spiele wären mit anderen Kindern besser.

Wenn wir Besuch haben blüht meine total auf.

Freunde mit mehreren Kindern stöhnen zwar immer wieder und sagen, "sei froh, dass du nur eines hast" z.B. wenn beide krank sind oder so. Aber im Grunde genießen sie es auch. "es ist zwar oft mal stressig, aber die spielen soooo toll zusammen, da kann ich mich einfach mal hinsetzen und nur zuschauen" oder "der kleine lernt vom Großen sooo viel, da brauch ich oft gar nicht viel machen und der Große ist auch beschäftigt und hängt mir nicht mehr so oft am Bein" ... "so viel Besuch können wir gar nicht haben, wie die beiden brauchen zum zusammen spielen"

Klar, es ist anders und ja, ich schreibe aus Einzelkindmamisicht ;-)
Ich würde mich sehr über ein oder zwei weitere freuen. Es ist auf jeden Fall anders, aber auch toll.
Auch für später.

Beitrag von hsi 11.03.11 - 16:16 Uhr

Hallo,

ich wollte immer zwei Kinder haben, als meine zwei aus dem "gröbsten" raus waren hab ich den wunsch nach einem dritten gehabt und wir haben uns dann auch dazu entschlossen es noch einmal zu wagen. Ich denke, man muss immer schauen wie man sich die Zeit einteilt, mein zweiter Sohn ist seit letzte Woche Mittwoch auf der Welt, aber durch andere umständen merke ich noch nichts davon wie es ist 3-fache-Mutter zu sein, aber ich freue mich darauf wenn er endlich zu Hause ist. Meine zwei grossen sind jetzt fast 4 u. 5 Jahre alt und ich habe Freizeit, gehe arbeiten und habe was von meinen Kindern.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 4 J. mit Tim 9 Tage

Beitrag von sillysilly 11.03.11 - 16:25 Uhr

Hallo

Nö - gar nicht

bei einem Kind hat man oft das Gefühl es beschäftigen zu müssen ( weil das Kind ja alleine ist, alleine spielen muß ..... ) - meine beschäftigen sich gegenseitig.

man will alles total richtig machen, besonders fördern ect. einfach das immer das ideale fürs Kind ..... bei 2 und mehr Kindern relativiert es sich irgendwie besser ..... da zwei Kinder die Aufmerksamkeit verlangen und bekommen und die Förderung - man kann sich gar nicht auf ein Kind so "einschießen"
Ich empfinde es als immer lockerer, man sieht vieles nicht mehr so eng und die Erwartungshaltung verteilt sich auf alle Kinder.

Dann kommen für mich die ganzen sozialen, emotionalen Vorteile wenn man Geschwister hat - jemand auf derselben Ebene und nicht nur die Eltern als Gegenüber


Muß sagen ich bin selbst Einzelkind und so war mir klar meine Kind wird niemals Einzelkind sein.
Obwohl es mir immer gut ging, viel für mich getan wurde, ich im Mittelpunkt stand, und ich mich supergut mit meiner Mama verstanden habe.
Wir hatten eine ganz enge Beziehung
ABER
der Blick war immer auf mich gerichtet, ich stand ( wenn auch positiv ) immer alleine im Fokus, alles wurde genau beäugt, ich hatte niemanden der mit mir gegen die Eltern ist,
und je älter ich wurde, desto mehr vermisse ich Geschwister


und ich habe mehr "Zeit" für mich als die Freundinnen mit einem Kind, die sind da mehr im Alltag eingespannt, weil sie eben viel mit dem Einzelkind machen oder Freunde besuchen, daß es Spielpartner hat.
Wir haben Tobe - Spiel- und Streitpartner direkt in der Wohnung, ihnen ist eigentlich nie langweilig und
auch sie haben andere Bezugspersonen als nur die Mama. Sie lieben sich, trösten sich und wenn ich sie schimpfe, helfen sie sich gegenseitig.


Grüße Silly


Beitrag von diva71 11.03.11 - 16:54 Uhr

Hi Elli,

meine beiden sind 4,5 Jahre auseinander.
Ich finde schon,das 2 Kinder zu haben, anders ist.
Mich streßt es am meisten,wenn wir irgendwo hinfahren,besser gesagt,ich alleine mit den beiden.
Meinen Sohn kurz mal abgeben-die Kleine im Maxicosi.
Maxicosi raus,Maxicosi wieder rein,rumschleppen usw.Und das Ganze nach ner Stunde wieder...
Und auch ein Kind kann man mal kurz bei der Oma "parken"-bei 2en siehts dann schon wieder anders aus :-p
Aber man kriegts irgendwie gebacken und mit einem war ich auch oft "total" im Streß...

Viel Glück und Spaß,D71

Beitrag von esperanza2010 11.03.11 - 18:39 Uhr

Klar ist mit nur einem Kind alles viel einfacher - sei es die Kinderbetreuung während man arbeitet, ein Babysitter der auf zwei statt nur eins aufpasst wenn man mal dringend weg muss oder will, persönliche Interessen der Kinder koordinieren wie der Grosse Fussball und die Kleine Balett und das am besten noch zur selben Zeit etc.

Gerade wenn dein Kind dann schon 6 Jahre alt sein wird sind ja die Interessen total unterschiedlich und du wirst automatisch erstmal mehr Zeit dem Nachwuchs widmen - das die beiden zusammen spielen auch Fehlanzeige.

Beitrag von pollerkermit 11.03.11 - 19:40 Uhr

Ich liebe meine Zwerge!

Die beiden sind 2,5 Jahre auseinander (2 und 4) und fangen gerade an, miteinander zu spielen. Das ist natürlich toll.
ABER: Ein Kind ist wie Urlaub. Ich war heute mit der großen im Theater, der Kleine ist Krank und darum bei Oma geblieben. Das war so entspannt, das war so einfach und etwas ganz Besonderes, sich nur einem Kind zu widmen. Genauso genieße ich es aber auch, wenn die Große mal spielen ist und ich nur Zeit für den Kleinen habe.
Alles ist nicht einfacher, aber das meiste! Trotzdem würde ich es immer wieder so machen, denn eigentlich weiß man das ja vorher!

LG
Doro

Beitrag von peppina79 11.03.11 - 20:42 Uhr

Wenn es Dein Herzenswunsch ist, noch ein Kind zu bekommen, dann wirst Du Dich immer ärgern wenn Du es nicht bekommst, Stress hin oder her.
Es gibt total anstrengende Einzelkinder und total liebe Doppel- oder Mehrfachpacks.
Das spannende dran ist, dass man es nie vorher weiß. Ich weiß nur, ich finds toll wenn meine beiden später zusammen spielen. Gemeinsamer Urlaub zu viert und man ist nicht Alleinbespaßer seines Einzelkindes, sondern kann sich auch mal zurücklehnen, weil die zusammen was spielen können.

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