Kündigung- und nun?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von knutschka 11.03.11 - 14:08 Uhr

Hallo,

wir sind in einer etwas verzwickten Lage. Ich habe im Januar mein Studium mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen (LA Gym, Französisch, Philosophie) und gestern die Absage für das Referendariat in MV bekommen. Bisher bin ich noch in meinem dritten Fach an der Uni als Student eingeschrieben und jobbe in einem Café.

Passend dazu hat mein Partner heute seine Kündigung zum 31.3. erhalten, wobei diese wahrscheinlich nicht rechtsgültig ist, da er schon länger in dieser Firma angestellt ist. Er ist dort bislang halbtags angestellt und arbeitet darüber hinaus halbtags freiberuflich. Angesichts der wirtschaftlichen Lage in MV lässt sich die Freiberuflichkeit leider nicht auf eine Ganztagstätigkeit ausdehnen.

Allein mit dem Einkommen aus der Freiberuflichkeit und meinem Einkommen aus meiner Kellnertätigkeit können wir uns nicht finanzieren. Wir hoffen zwar, dass er schnell etwas Neues und ich überhaupt erstmal eine Anstellung finde, aber die Frage ist nun, was in der Zwischenzeit zu tun ist.

Theoretisch hätte er Anspruch auf ALG I, aber da er nur halbtags angestellt war, wird das nicht viel sein - außerdem: beeinflusst die Selbständigkeit das ALG I, da er ja nicht zu 100% und immer zu sofort zur Verfügung steht?! Es ist auch gut möglich, dass wir dann mit ALG II aufstocken müssten. Müsste ich mich dazu exmatrikulieren lassen? Da kommt dann gleich das nächste Problem: unser Kindergarten vergibt nur Ganztagsplätze, auf den wir dann ja keinen Anspruch mehr haben - können sie unsere Tochter (3Jahre alt, seit 2,5 Jahre in der Einrichtung) "rauswerfen" oder müssen sie den Teilzeit- / Halbtagsanspruch akzeptieren?

Oh man, Fragen über Fragen - es wäre schön, wenn ihr die eine oder andere Antwort für mich hättet.

LG Berna

Beitrag von landmaus 11.03.11 - 14:46 Uhr

Hallo,

immer mit der Ruhe. Wieviel Stunden ist Dein Partner denn selbständig. Er muss jetzt auf eine Nebenbeschäftigung reduzieren, um ALG I zu erhalten.
Wenn er schon seit 18 Monaten unter 15 Stunden wöchentlich selbständig wäre, dann hat er auch deutlich höhere Freibeträge für den möglichen Zuverdienst.

Ansonsten finde ich, dass Euch das Universum einen Wink mit dem Zaunpfahl gibt. Es ist scheinbar an der Zeit sich woanders hin zu orientieren. Vielleich gibt es irgendwoanders für Deinen Freund einen Job und für Dich einen Referendariatsplatz. manchmal snd plötzliche Einbahnstraßen unter dem Strich, das beste was einem je passiert ist.

Grüße