Partner kümmert sich nicht ums Kind

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Beitrag von 20kiwu07 11.03.11 - 15:23 Uhr

Hallo Mädels !

Ich bin total traurig und verzweifelt und brauche mal euren Rat.
Unsere Maus ist jetzt 3 Wochen alt und in den 3 Wochen hat mein Mann sich so gut wie gar nicht um sie gekümmert. Er wickelt nicht, er nimmt sie nicht auf den Arm, er füttert sie nicht, nichts.
Ich frag mich, warum ?
Wenn ich ihn drauf anspreche, sagt er nur, er hat keine Zeit, weil er so viel anderes erledigen muss.
Er hatte jetzt 3 Wochen Urlaub und auch da hat er sich nicht um sie gekümmert. Nachts steh ich immer auf und er schlummert friedlich weiter oder schimpft mit der Kleinen, dass sie ruhig sein soll, wenn sie schreit, weil er müde ist und schlafen will.
Habe Angst, dass unsere Kleine darunter leidet und ihn gar nicht als Papa ansieht, weil sie ihn ja so gut wie nie sieht und sich nicht mit ihr beschäftigt.
Ich hab schon so oft das Gespräch mit ihm gesucht, aber er sagt dann nur, dass er sich ändert, tut es aber nicht.
Habe schon überlegt, irgendwann mit Leonie auszuziehen, in ihrem Interesse, denn sie bekommt das Klima, was zwischen uns herrscht und dass er sich nicht kümmert ja auch schon mit.
Oder ist der Schritt zu krass ?
Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich machen soll. Die Maus tut mir so leid, dass ihr Papa einfach nicht für sie da ist.
Habt ihr nen Rat oder Tipp für mich ?
Er wollte dieses Kind genauso wie ich. Wir haben jahrelang dafür gekämpft und mit einer künstlichen Befruchtung hat es dann endlich nach Jahren geklappt. Warum verhält er sich dann jetzt so ?

Würde mich über Ratschläge und Meinungen von euch sehr freuen !

Danke vorab !
Sandra mit Leonie *17.02.2011

Beitrag von mama-von-marie 11.03.11 - 15:26 Uhr

Vielleicht ist er überfordert, oder kann mit der neuen Situation noch nicht
so umgehen??

Beitrag von 20kiwu07 11.03.11 - 15:30 Uhr

Ja, kann sein. Er hat auch mal gesagt, dass er Angst hat, sie zu nehmen. Aber ich musste auch lernen und wenn er nicht immer wieder versucht, sie zu nehmen, überwindet er seine Angst ja auch nicht. #schmoll

Beitrag von schlange100000 11.03.11 - 15:28 Uhr

---schimpft das Kind---- HALLO...dem hätte ich schon lange was erzählt!! #schock

Vll ist er einfach überfordert, aber das gibt Ihm noch lange nicht das recht das Kind zu schimpfen....ich würde voll ausflippen u. ihm ein paar Takte erzählen!!!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von 20kiwu07 11.03.11 - 15:31 Uhr

Ich bin auch schon voll ausgetickt !
Bin jeden Tag nur noch am Heulen - dank Wochenbettdepressionen :-p und weiß einfach nicht, wie ich ihn an die Kleine ranführen soll. Ich kann ihn doch gar nicht mit ihr alleine lassen. Hab dann doch keine Ruhe. Aber bald geht meine Rückbildung los, aber ich hab kein gutes Gefühl dabei, die beiden alleine zu lassen.

Beitrag von schlange100000 11.03.11 - 15:35 Uhr

Das ist echt scheiße...ich würde nochmal versuchen mit Ihm zu reden u. wenn das nichts hilft, dann würde ich Konzequenzen ziehn drauß, weil so geht das ja nicht!!

lg

Beitrag von 20kiwu07 11.03.11 - 15:38 Uhr

Ja, ich hab ihm das auch schon einige Male gesagt, dass ich im Interesse von ihr, erstmal ausziehen würde. Aber ich glaub, er denkt, dass ich das eh nicht mache. Aber ich muss ja sehen, was für die Kleine am Besten ist und so denke ich, leidet sie doch auch, oder ? Denke schon, dass sie es merkt, ob Papa auch da ist und sich kümmert oder nicht.

Beitrag von schlange100000 11.03.11 - 16:00 Uhr

Klar merkt die Maus ob er sich kümmer o. nicht u. es versteht es überhaupt nicht wenn er Nachts schimpft u. vll sogar noch laut wird....die Maus hat Hunger o. Schmerzen u. da ist es vollkommen normal.....ich würde einfach mal paar Tage zu einer Freundin o. zur Mutter gehn...damit er sieht das du es ernst meinst, weil viel Männer raffen es nur so, weil vll denkt er echt das du es net ernst meinst mit deiner Drohung!!

lg

Beitrag von connie36 11.03.11 - 15:30 Uhr

hi
ersteinmal herzlichen gw zur maus. meiner ist doppelt so alt;-)
das ist natürlich nicht schön, das er sich gar nicht um eure kleine kümmert. meinst du er hat es noch nicht realisiert? oder braucht noch "eingewöhnungszeit"?
da muss ich sagen, meiner war sofort da, unser kleiner brüllt abends unheimlich gerne, sobald mein mann von der arbeit kommt, schnappt er sich unseren brüllaffen, hat ihn im arm liegen, dann ist er beim brüllen nicht so alleine:-p
wenn deiner 3 wochen urlaub jetzt hatte, verstehe ich nicht, das er mit der kleinen meckert, die ihn weder beachtet noch versteht, daher kann er sich seinen atem sparen, dass er müde ist?!#kratz er hatte doch 3 wochen urlaub, und nachts muss er ja auch nciht raus.
meiner pennt nachts auch durch;-) aber er muss ja auch arbeiten, da ist das ok, ausserdem habe ich mit meinem prinzen eine routine, und da schläft er sofort nachts nach der raubtierfütterung wieder ein.
wenn sich sein verhalten gar nicht ändert, würde ich mir schon gedanken machen um ein gemeinsames miteinander für die zukunft.
lg und alles gute euch
conny mit yann, 6 wochen alt

Beitrag von 20kiwu07 11.03.11 - 15:33 Uhr

Hoffentlich dauert die Eingewöhnungszeit nicht mehr so lange - wenn es die sein sollte.
Mir tut halt die Kleine nur so leid. Es geht ja hier nicht um mich oder ihn, sondern um Leonie, die Mutter UND Vater braucht !!!

Beitrag von hella10 11.03.11 - 15:50 Uhr

Ich lehne mich jetzt mit meiner Anwort etwas weit aus dem Fenster, klingt vielleicht überzogen, aber: Ich würde ihn keinesfalls mit dem Kind alleine lassen, wenn er bereits geschimpft hat!

Ich wünsche Dir und Euch, dass er wirklich noch Zeit braucht, aber es klingt merkwürdig. Vielleicht geht Ihr mal zu einer Beratungsstelle? Oder die Nachsorgehebamme spricht mal mit ihm?

Alles Gute, Hella

Beitrag von sunnystarlett 11.03.11 - 15:52 Uhr

Hallo Sandra,
tut mir leid, wenn ich jetzt so unverblümt frage aber ist Dein Mann irgendwie geistig umnachtet? Wie kann man den ein Baby von 3 Wochen anschreien, es soll ruhig sein? #kratz Was erwartet er, dass es dann mucksmäuschen still ist? #klatsch Geht gar nicht! Ich würde meinem Freund echt ein paar Takte erzählen und so ein Verhalten meiner/unserer Tochter gegenüber kein bisschen dulden. #nanana

Ich kann seine Angst verstehen, die Kleine anzufassen. Muss MANN sich auch erst mal dran gewöhnen aber die Mutter musste das ja auch und als Paar denke ich schafft man das, wenn man gemeinsam, behutsam an das Kind rangeht.

Hoffe Ihr bekommt das schnell hin aber lasse es bitte nicht mehr zu, dass er die Kleine Maus anschreit. Gott mir kommen da echt die Tränen, wenn ich mir so eine Situation mit unserer Tochter vorstelle. #heul

VLG,
Nadine

Beitrag von nami28 11.03.11 - 15:55 Uhr

Hallo ihr zwei Lieben,

erstmal Herzlichen Glückwunsch zu eurer kleinen Maus :-)

Das mit deinem Mann ist echt kacke.....

Ich glaube nicht das er noch eingewöhnungszeit braucht denn er hatte doch 3 Wochen Urlaub. Wie war er denn in der Schwangerschaft ? Hat er sich da um dich & deinen Bauch gekümmert????

Du schreibst er hat eure Maus angeschrien das sie ruhig sein soll ?!?!?! Also das würde mein Mann nur einmal machen, da könnte er sich die nächste Zeit Nachts mit dem Sofa vergnügen & mit meinem Rücken reden .....

Sowas GEHT GAR NICHT !!!!!

Hast du schon mal versucht ihm die kleine einfach in den Arm zu geben???? Mache das mal und geh in die Badewanne oder machst irgendwas anderes.....oder gehst am besten raus ne runde Spazieren denn im Bad steht dein Mann schnell wenn er mit der kleinen nicht weiter weiß.....

sollte dies alles nichts bringen dann denke an das Wohl von deiner kleinen und mache das was du für euch am besten hälst.

Ich finde es sehr, sehr traurig das dein Mann so ist und kann es überhaupt nicht verstehen. Mein Mann kommt von der Arbeit heim und schnappt sich sofort die kleine (9 Wochen), badet sie, spielt mit ihr, füttert sie, bringt sie ins bett und am Samstag & Sonntag nimmt er sie immer morgens mit runter zum Frühstück machen, kümmert sich um sie damit ich schlafen kann.....

Sorry es soll nicht eingebildet sich anhören aber so gehört sich das. Denn du schreibst ja auch:Er wollte die Kleine!!!! Also schmeiße ihn ins kalte Wasser und gebe ihn einfach mal die kleine....

Ich wünsche dir alles, alles gute & drücke euch die Daumen...

Liebe Grüße Nadine mit der kleinen Layla

Beitrag von hella10 11.03.11 - 15:58 Uhr

Hm, ich hätte wirklich etwas Sorge, dass der Kleinen was passiert, wenn der Mann mit ihr alleine ist...

Beitrag von nami28 11.03.11 - 16:03 Uhr

ich glaube nicht das was passiert, er wird seine Frau bestimmt sehr gut beobachtet haben wie sie mit der Maus umgeht und immerhin ist es ja noch der Papa :-)

Beitrag von hella10 11.03.11 - 16:09 Uhr

Es gibt leider unfassbar viele "Papas" die ausgesprochen wenig nett zu ihren Kinder sind. Es kommt leider oft vor, dass genervte Papas (natürlich nicht nur die) ihr schreienden Babys schütteln, weil sie ihre Ruhe haben wollen oder schlicht überfordert sind. Mitunter mit tödlichem Ausgang.
Nein, das will ich in diesem Fall natürlich nicht unterstellen. Aber vorsichtig wäre ich trotzdem.

Beitrag von berggeister 11.03.11 - 16:03 Uhr

hallo,

schade das gerade nur alle zu dem "er hat sie beschimpft" antworten.

Also wir haben das Problem auch. Mein Mann hat auch immer gesagt das er angst hat sie hoch zu nehmen und ich habe - genauso wie du - auch argumentiert das ich es genauso lernen muss.

Ich hatte ebenfalls die ängste das er sie vielleicht nicht liebt. Viele Disskusionen folgten.

Mittlerweile st unsere kleine 4,5 Monate. Mein Mann spielt mit ihr und beruhigt sie auch. Wickeln macht er jetzt meistens abends wenn er von der arbeit kommt.

Aber sonst... naja "freiwillig" wohl nicht viel.
Es ist besser geworden je "älter" sie wird und ich hoffe es steigert sich noch.

Tipps hab ich leider keine, da auch für unsere Beziehung es sehr hart war. Es gab viel Streit und Disskusionen.

Alles Gute!

Beitrag von wemauchimmer 11.03.11 - 16:16 Uhr

Hi Sandra,
ich möchte Deinen Alten nicht in Schutz nehmen oder sein Verhalten irgendwie rechtfertigen, aber es erschreckt mich schon, daß Du nach nur 3 Wochen bereits überlegst, die Reißleine zu ziehen und zu gehen.
Ich bin fest davon überzeugt, daß ein Kind grundsätzlich mit zwei Eltern besser dran ist und daß sehr viel mehr passieren muß als das, was Du schilderst, damit so ein Schritt gerechtfertigt ist.
Bedenke, daß noch vor einer Generation so ein Verhalten des Mannes absolut üblich und normal war (=Mama muss sich um alles rund ums Baby kümmern). Anderes Rollenverständnis. Hätten sich daraufhin alle Frauen mit Kind scheiden lassen sollen?

Es ist halt nunmal für viele ein großer Schock, wenn das Baby da ist. So langsam dämmert es, daß da eine hilflose Person ist, die rund um die Uhr betreuut werden muß, und was das für einen bedeutet.
Und in seinem Fall gibt's da halt die Mama, die kann das mit dem Windelwechseln sowieso viel besser, kennt sich aus wie man das Baby beruhigt... und nachts, aus dem Schlaf gerissen, reicht es ja, wenn man ein bisschen unwirsch reagiert und schon kümmert sie sich um alles.

Ich würde daher eher dazu raten, die Flucht nach vorne anzutreten. Da Du schreibst "er füttert sie nicht" gehe ich mal davon aus, daß Du nicht stillst. Also machst Du jetzt mal einfach mit Deinem Mann aus, daß Du ab sofort einen Abend pro Woche mit Deinen Freundinnen und ohne Baby ausgehen darfst. So ist er gezwungen, sich mit diesen ganzen Tätigkeiten rund ums Baby auseinanderzusetzen, es geschieht nicht spontan aus der Situation, sondern er kann sich darauf einstellen und sich ggfs. Tipps geben lassen. Dann schau doch mal wie er reagiert. Du musst halt auch ein Stückchen das Baby loslassen und ihm anvertrauen. Denn nur vom Zugucken lernt er's halt nicht, ist unsicher und findet immer wieder Ausreden.
Das wird schon werden. Er ist nicht der erste und nicht der letzte Mann, der Windeln welchseln lernt.

LG von einem, der das schon ein paar tausend mal gemacht hat...

Beitrag von incredible-baby1979 11.03.11 - 16:45 Uhr

Hallo,

ich würde sagen, dass du ihm noch Zeit lassen sollst, um in seine Vaterrolle hineinzuwachsen. Männer sind in dieser Hinsicht etwas unbeholfen ;-).

Im Gegensatz zu uns Mütter bekommen die Väter KEINEN "Glückshormoneinschuss" ;-) nach der Entbindung.

Ich denke nicht, dass ein 3 Wochen altes Baby schon mitbekommt, dass sich der Vater nicht um es kümmert - da übertreibst du maßlos.
Streit etc. evtl. schon.

Ohne dir nahetreten zu wollen, ist das Kind denn mit Fremdsperma gezeugt worden? Das würde so manches erklären.

LG und viel Geduld,
incredible mit Julian (23 Monate)

Beitrag von -wiky- 12.03.11 - 00:25 Uhr

hi,

bei uns war genau das selbe situation "Partner kümmert sich nicht ums Kind" und "soll ich mit dem kind vielleich ausziehen weil es so nicht weiter gehen kann und fürs kind vielleicht so besser ist?" was ich dazu aus meiner situation sagen kann..

- STOP! nicht so schnell entscheiden!
- wenn du dir sicher bist dass dein mann dich wirklich liebt (vielleicht zeigt er es nicht aber er tut es wirklich) brauchst du nicht ausziehen (ihr habt doch nicht einfach so das kind gemacht)
- ein kind ist eine sehr grosse umstellung im leben (du warst schwanger,du hast es geboren,du hast es in dir gespürt, die männer können das alles nicht erleben also ist die umstellung für die noch grösser)
- nicht alle aber viele männer brauchen zeit fürs "richtig papa sein"
- in dieser situation brauchst du erstmal viiiiiel kraft und geduld

am anfang war es sehr harte zeit für mich aber jetzt, ich bin sehr froh, dass ich damals das alles durchgezogen hab und nicht weg gegangen bin (obwohl mir viele geraten haben), wir haben eine tolle familie, der papa liebt seine tochter über alles und wird das letzte was er besitzt für sie geben, unsere tochter ist schon 15 monate alt und nur jetzt ist mir richtig klar geworden dass die kinder sin doch schon sehr grosse umstellung im leben für beide eltern und gott sei dank habe ich damals nicht falsche entscheidung getroffen

LG