Nasenpolypen/Mandeln-OP-ambulant oder im KH?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ciocia 11.03.11 - 19:54 Uhr

Hallo

heute hat unser HNO Arzt doch zu einem Eingriff geraten. Maya atmet sehr schlecht, hört schlecht, ist verschleimt. Die Mandeln sollen jedoch nur verkleinert werden. Er meinte, man kann es ambulant machen lassen oder mit Aufenthalt im Krankenhaus (4 Tage)

Was sagt ihr dazu, was ist besser für das KInd? Und wie geht es den KIndern nach dem Eingriff, worauf müssen wir "gefasst" sein?

Für ein paar Tipps und Ratschläge wäre ich dankbar...

Gruß

Beitrag von tragemama 11.03.11 - 20:25 Uhr

In der Uniklinik, in der mein Mann arbeitet und in der auch meine Tochter im Herbst 2010 operiert wurde (Paukendrainagen und Polypen-Entfernung) ist bei Mandel-OPs ein stationärer Aufenthalt von drei Tagen üblich, ambulant werden nur Paukenröhrchen oder Polypen-OPs gemacht.

Andrea

Beitrag von malkasten 11.03.11 - 20:28 Uhr

Hallo

Mandel OP's egal ob ganz entfernen oder verkleinern werden i.d.R. immer stationär gemacht da die Gefahr der Nachblutung recht hoch ist.
Mein Sohn hat 2009 die Mandeln gelasert bekommen + Polypen entfernt und wir waren 2 Nächte im Krankenhaus.
Der kleine war abends wieder fit und konnte sogar schon Brot ohne großartigen schmerzen essen #schock

Beitrag von 221170 11.03.11 - 20:51 Uhr

Polypen und Paukendrainagen können ambulant gemacht werden.
Mandeln werden hier nur stationär gemacht, die Gefahr der Nachblutung ist zu groß.

Beitrag von hansminka 12.03.11 - 06:43 Uhr

Guten morgen,

ich bin gerade wieder zu hause mit unserem Sohn. er wurde vergangene woche freitag operiert und montag dann wieder entlassen. er hat eine vollsanierung bekommen, wie es die ärzte so schön nennen.
mandel verkleinerung, polypen,entfernung und paukenröhrchen.
der erste tag war er sehr verschlafen..abends durfte und konnte er eine weißbrotstulle ohne rand essen. er hätte auch gerne mehr gegessen, habe aber wegen der narkose gesagt, eine reicht erstmal. dann noch einen pudding und gannnz viel trinken.

die nächsten tage waren solala. unter schmerzmittel (alle 6 std) ging es ihm wirklich gut. am samstag konnten wir auch schon ein paar mal aus dem bett aufstehen (den tag zuvor strenge bettruhe). sonntag sind wir dann sogar schonmal raus gegangen. er durfte vieles essen. nur keine säure und keine harten sachen. viel trinken und eis essen.
die drei tage waren zwar anstregend und man musste echt jede minute mit spielen ausfüllen, aber es war auszuhalten.

ich wünsche euch alles gute für die Op.
(timo hat auch sehr schlecht luft bekommen, sehr laut geschnarcht, war oft krank und hörte schlecht.)
jetzt ist er wie ausgewechselt. ich höre ihn gar nicht mehr beim atmen, nachts gucke ich, ob er noch da ist ;)
er hat eine etwas höhere stimme bekommen (weiß nicht ob das dazu gehört)
aber nun nach einer woche geht es ihm super (ohne schmerzmittel seit 3 tagen) und er dürfte ab montag wieder in den kindergarten.
da ich aber noch ein paar tage frei habe, geht er erst ab mittwoch halbtags.
(er war ja schließlich 5 wochen zu hause, weil er vorher noch ne fette bronchitis hatte)

wenn du noch fragen hast, schreib mir ruhig.

alles gute und viele nerven (nehmt euch nen koffer voll spielzeug mit)

Eis gibts in der regel auf station.
aber wir haben ihm auch ab und an ein anderes im krankenhauscafé gekauft. fand er toll.

lieben gruß julia und timo (der leider immer noch so früh aufsteht)

Beitrag von ciocia 12.03.11 - 08:41 Uhr

Guten Morgen,

ich habe jetzt eure Erfahrungen durchgelesen und festgestellt, dass der Aufenthalt im KH doch besser ist. Ich werde dort einen Termin ausmachen und weiter schauen.

Ich als Mutter darf dann mit übernachten, oder? Ich würde die Kleine ungern alleine lassen.

Gruß

Beitrag von mabapri 12.03.11 - 10:52 Uhr

sorry wer nach einer mandel op nach hause gehen will gehört verprügelt.