die häufigsten Vorurteile gegenüber Energiesparlampen

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Forum: Energie sparen

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Beitrag von matthiaskruemmel1010 11.03.11 - 23:30 Uhr

weil hier ab und zu mal skepsis gegenüber energiesparlampen aufkommt - ich würde mir hier mal eine diskussion über die häufigsten vorurteile wünschen -

auch, weil ich zuhause enorm viel energie eingespart habe, mehr angst vor dem quecksilber in meinen zahnfüllungen haben muss und mittlerweile energiespalampen für die bessere beleuchtungsform halte: flexibler, sparsamer, umweltfreundlicher, gemütlich, hell und stabil.

allerdings muss ich auch dazu sagen, daß ich genau weiß, welche lampen ich haben will, auf die verpackungsangaben achte und bei den rituellen äußerungen der boulevardpresse, die die gute alte glühbirne wiederhaben will, nur laut lachen kann! glaubt denen nix und lasst euch nicht für doof verkaufen!

also: wer kann hier die schönsten vorurteile gegenüber energiesparlampen nennen? und wer weiß eine treffende antwort darauf?

für die freunde der umweltverschmutzung und für die die nicht sparen müssen: vergelts gott #aha (soll heißen: locker bleiben)

Beitrag von anyca 12.03.11 - 13:41 Uhr

Dann verrat mal, welche Du kaufst, ich finde unsere nämlich nach wie vor ungemütlich (zu "weißes" Licht) und unpraktisch (dauert eine Weile, ehe sie die volle Helligkeit bringen).

Beitrag von matthiaskruemmel1010 12.03.11 - 17:30 Uhr

Ich kaufe Lampen mit 2700K, also 2700 Kelvin - es gibt aber auch 2600 und sogar 2500 K - Lampen, jedoch sind diese sehr selten.
Der Herr Kelvin hat seinerzeit den mitteleuropäischen Mittagshimmel und das Licht bei wolkenlosem Himmel mit 4500K definiert - Tageslicht also, das wir im Büro als konzentrationsfördernd, in der Werkstatt als "genau" und bei sogenannten Biolampen als "licht-therapeutisch" akzeptieren, im Schlafzimmer und im Wohnbereich aber als zu ungemütlich empfinden.
Leider muss man doch noch sehr auf die Verpackunsgangaben achten und den entsprechenden Hinweis auch unter der Bezeichnung "warmweiß", warmwhite und dergleichen finden. In Südfrankreich habe ich zb eine Lampe mit 3000K gekauft - die ist mir schon zu blau+weiß, bzw. kalt, sie war dort aber als "douce" - also "angenehm". Also gilt: an die Kelvin-Zahl halten.
Das Startverhalten wird bei den guten Herstellern (ich empfehle Markenhersteller) auch angegeben, außerdem ist es mittlerweile eine Pflichtangabe für neu produzierte Lampen, wann sie 60-80% iher Leuchtkraft erreicht haben. Ansonsten gilt: dem Handel auf die Sprünge helfen nd ausprobieren! "Faststart", "quickstart", "Schnellstart", "Hausmeisterlampe" und dergleichen kann man auch noch finden.
Elektronische Vorschaltgeräte sind für das langsame Erreichen der Helligkeit verantwortich, sie sind gleichzeitig aber auch ein Anzeichen für materialschonende Elektronik und somit längere Gesamtlebensdauer.

Beitrag von ana-nym 31.03.11 - 08:00 Uhr

Ich kaufe immer welche in Warmweiß. Die normalen sind mir auch viel zu kalt und ungemütlich.

Es gibt die Birnen in unterschiedlichen Farben und Stärken. Schau mal nach "Warmweiß"... Die sind sehr gemütlich.

Beitrag von lassiter 12.03.11 - 17:06 Uhr

⇛ für die freunde der umweltverschmutzung ⇚

Hä?

Wer ist Umweltverschmutzer und warum? #augen


Josef

Beitrag von lassiter 12.03.11 - 22:13 Uhr

#contra


Josef

Beitrag von matthiaskruemmel1010 13.03.11 - 03:41 Uhr

darum leuchten sie auch;-)

Beitrag von lassiter 13.03.11 - 20:06 Uhr

Erzähle uns doch mal, was man im Falle eines Bruchs einer Kompaktleuchtstofflampe machen soll


Ich Frage deswegen, weil am letzten Freitag mein Enkel es fast geschafft hätte, so ein Lampe zu zertrümmern.

Ach ja, hier ist auch noch eine Frage offen:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=75&tid=3064226&pid=19401861



Josef

Beitrag von tweety12_de 13.03.11 - 05:57 Uhr

hallo,

wir haben mittlerweile fast keine normalleuchtmittel mehr (birnen sowieso nicht, sondern überwigend LED )

ich sehe in LED die größere zukuft, als in der emergiesparlampe....

das LED lich ist direkt da, es hat ausserdem ein angenehmeres licht , ist langlebiger als die energiesparlampe und noch stromsparender.


ich sehe mittlerweile in der energiesparlampe keinen vorteil mehr, deshalb

kommt uns nur noch LED ins haus...

Beitrag von goldengirl2009 14.03.11 - 07:51 Uhr

Guten Morgen,

wie bei uns, nur noch LED und ich finde sie mittlerweile richtig gut.


Gruß

Beitrag von matthiaskruemmel1010 15.03.11 - 22:08 Uhr

ich habe ja die gleiche tendenz, bin blos noch von den hohen anschaffungskosten abgeschreckt. meine ikea-led brennt im bad, hat aber 2 watt standby! Klarer Nachteil, denn die Vorschaltgeräte müssen auch stromsparend sein - es lohnt sich also immer genau hinzusehen.
lg
matthias

Beitrag von demy 16.03.11 - 09:35 Uhr

Hallo,
einen Stand by Verbrauch kann man nur mit Lampen haben, die an eine Steckdose, die immer mit Strom versorgt ist, angeschlossen ist.

Tauscht man seine Leutmittel die mittels Lichtschalter betätigt werden gegen LEDs aus, dann können die keinen Standby Verbrauch haben, da der Lichtschalter die Netzspannung vollständig trennt und damit auch kein Strom mehr fließt.

Zu den Preisen von LEDs, ja sie sind teuer, aber man sollte sich auch nicht im nächsten Baumarkt umschauen und dort kaufen, das sind nämlich "Apotheken".
Im Baumarkt sind LEDs viel zu teuer.

Ich habe für meine 6 Watt Hochleistungs LEDs die die 35 Watt Halogenstrahler ersetzt haben 13,99,-€ das Stück bezahlt.
Im Baumarkt sollten die 23,95€ kosten.

Ich habe die LEDs über das Internet gekauft.

Gruß
Demy

Beitrag von seikon 11.04.11 - 10:28 Uhr

Wir haben auch überall LED. Finde die besser als Energiesparlampen, weil LED nahezu sofort ihre maximale Leuchtkraft erreichen, nicht so heiß werden und keinen giftigen Sondermüll produzieren. Außerdem sparen sie noch mal ein vielfaches an Energie ein im Gegensatz zur "Energiesparlampe".

Allein bei uns im Wohn/Esszimmer spart uns das über 100 Euro Stromkosten im Jahr im Gegensatz zu den alten Halogenleuchtmitteln.

Beitrag von katiegriggs1010 12.04.11 - 21:54 Uhr

:-D

Beitrag von ivik 13.03.11 - 16:45 Uhr

Wir haben noch nie Leuchtobst verwendet (oder wie häufig genannt: GlühBIRNE). Wir sind auch größtenteils weiterhin bei Glühlampen. EInfach oft aus optischen Gründen. Wie sieht denn z.B. ein sog. Kulissenspiegel im Badezimmer aus, wenn dort Energiesparlampen eingeschraubt sind?
Da, wo es nicht sichtbar ist, haben wir LED eingabut und ein paar Energiesparlampen.
Aber für mein Badezimmer horte ich Glülampen. Oder ich muss es umbauen und das ist garaniert teuer als ich mit Energiesparlampen einsparen kann.
Ich stehe den Energiesparlampen eher skeptisch gegenüber; anders als Du habe ich eher Angst vor dem Quecksilber und dem ganzen Sondermüll (achja, ich muss die kaputte Lampe aus dem Treppenhaus noch die 10 km zum Recyclinghof bringen; ob das energietechnisch nicht nach hinten losgeht?). In meinen Zähnen ist sowieso kein Quecksilber #schein. Da habe ich z.B. schon lieber mehr bezahlt und andere Füllungen genommen.

lg ivik

Beitrag von wemauchimmer 13.03.11 - 19:19 Uhr

Vorurteil Nr. 1 - Energiesparlampen sind nicht dimmbar.
Stimmt nicht! Es gibt welche, die kann man durch häufigeres Betätigen des Lichtschalters zwischen verschiedenen Helligkeitsstufen schalten! Und wem dieses nervöse geklacker an dem Schalter zu doof ist, der kann immer noch einen Hammer nehmen!
Vorurteil Nr. 2 - Energiesparlampen halten 10x so lange und schaden so der Leuchtmittelindustrie, weil sie weniger verkauft
Stimmt nicht! Wurden anfangs die Dinger mit "10x längere Lebensdauer (10.000h)" beworben, so findet man inzwischen problemlos welche mit 3000h Lebensdauer... die Industrie hat sich des Problems also längst angenommen und löst es in altbewährter Manier...
Vorurteil Nr. 3 - Energiesparlampen sind sperrig im Vergleich zu ihren Glühpendants
Stimmt nicht! Für richtig teures Geld kriegt man auch richtig kompakte Energiesparlampen. Ansonsten kann man bei vielen Modellen auch vorsichtig die funktionslose Hülle entfernen und dann passen sie gut in die althergebrachten Lampen, sofern sie die Prozedur heil überstanden haben und einen die stechenden Dämpfe von den Kleberresten, welche im Betrieb dann ausgasen, nicht stören...
Vorurteil Nr. 4 - Energiesparlampen brauchen lange, bis sie ihre volle Leuchtkraft entwickeln
Stimmt zwar bei vielen Modellen, ist aber doch kein Nachteil, das Auge wird so nicht unmittelbar durch gleißende Helligkeit geblendet und kann sich allmählich an das Licht gewöhnen

Fazit: Vor dem Hintergrund der Zumutungen (Einbußen an Lebensqualität), die uns durch die Rohstoff- und Energieverknappung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten blühen, werden wir die Umgewöhnung im Zuge der Einführung der Energiesparbirne sicherlich nicht lange im Gedächnis behalten. Aber danke, 10:10, daß Ihr versucht, nochmal ein bisschen darauf herumzureiten.

Beitrag von lassiter 13.03.11 - 19:57 Uhr

Eins hast du vergessen.:-)

Nr. 5 Viele dieser mit Quecksilber verseuchten Lampen verlieren lange vor Lebensende ihre Leuchtkraft und werden dunkler.



Josef

Beitrag von marion2 14.03.11 - 10:02 Uhr

Hallo,

sie werden in Endlagern entsorgt wie Atommüll.

Das ist kein Vorurteil sondern eine Tatsache.

http://www.youtube.com/watch?v=a8rWlHlzym0

Gruß Marion

Beitrag von barfrau 06.04.11 - 23:53 Uhr

Die wenigsten wissens.
Oder man schaut lieber in den eigenen Geldbeutel.
Darauf dass alles über die Steuern zurückkommt, da diese Endlager gepflegt und gewartet werden müssen, darauf kommt natürlich keiner.

Bei mir kommt keine mehr ins Haus. Umweltschutz hat Priorität.

Beitrag von kathi.net 14.03.11 - 11:35 Uhr

Also wir haben vor kurzem einen Großteil der Leuchtmittel (Halogen und ESL) gegen LEDs gewechselt. Zum Teil auch, weil die Lebensdauer der Energiesparlampen doch sehr begrenzt war :-(

Also wenn schon wechseln, warum nicht gleich auf LED?

LG Kathi

Beitrag von demy 14.03.11 - 12:40 Uhr

Hallo,
haben bei uns auch konsequent fast alle Lampen gegen LEDs getauscht.

Allein im Wohnzimmer haben wir die 35Watt Halogenlampen gegen 6Watt LEDs in Warmweiß 2700k getauscht.

Vorher 280Watt Nachher 48Watt.
Und ja, es ist tatsächlich absolut genauso hell.

An die Ersparniss kommt eine "Energiesparlampe" im Leben nicht ran, zudem sind die LEDs sofort nach dem einschalten bei voller Helligkeit.

Bin nur gespannt ob sie wirklich die versprochenen 50.000h halten.

Ich spiele da mal den Betatester, weil es die starken LEDs für den Hausgebrauch noch gar nicht so lange gibt.
Aus der Luftfahrt kenne ich die schon ein paar Jahre und da halten die ewig.

LEDs sind allerdings noch recht teuer, bei uns hat das umrüsten der kompletten Wohnung auf LEDs knapp 270,-€ gekostet.
Wir haben 19 "Glühobst" verschiedenster Fassungen gegen LEDs getauscht.
Aber das amotisiert sich schon nach knapp 1,5 Jahren.

Gruß
Demy

Beitrag von goldengirl2009 14.03.11 - 13:13 Uhr

Hallo,

ich glaube viele hält der hohe Kaufpreis der LED ab.
Beispiel bei uns kostet 1 LED Warmlicht von Philips 24,95 €, 3 Stück davon brauchen wir für die eine Lampe = ca. 75 €.
So lange es dann ab und an ein Sortiment für 10 € beim Discounter gibt wird der Käufer wohl eher die Energiesparlampe kaufen und nicht die LED.

Gruß

Beitrag von kathi.net 16.03.11 - 10:10 Uhr

Also wenn du nicht grad im Baumarkt kaufst, gibt es LEDs auch im Internet. Wenn ich mir da die Preise so anschaue, sind sie nicht viel höher als namhafte Energiespar-Leuchtmittel.

LG Kathi

Beitrag von .doctor-avalanche. 18.03.11 - 09:03 Uhr

Energiesparlampen sind der letzte Mist. Sie verbreiten den Charme einer Neonbeleuchtung im Kellergeschoss einer Tiefgarage.

Dem Licht fehlt komplett die Wärme. Würde ich solche Teile bei mir daheim verwenden, würde ich irgendwann Depressionen kriegen und aus dem Fenster springen.....

Beitrag von matthiaskruemmel1010 19.03.11 - 07:24 Uhr

warum kaufen sie dann nicht einfach energiesparlampen mit warmen licht?
orientieren sie sich an der angabe 2700K (kelvin) und sie haben das licht einer glühlampe - so einfach ist es.

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