Elterngeld bei befristetem Vertrag

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Beitrag von isi1709 12.03.11 - 05:19 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin momentan am Grübeln, ob ich nun Elterngeldanspruch habe oder nicht bzw. in welcher Höhe. Das ich mind. 300 Euro bekomme ist klar. Un wie das mit dem Mutterschaftsgeld bei mir genau ist.

Zu den Fakten:
Ich arbeite seit 18.8. 2010 bei meinem Arbeitgeber. Mein Vertrag ist bis 16.09. befristet.
Errechneter Geburtstermin ist aber erst der 17.09.
Bin mir nun nicht sicher, ob mein AG verpflichtet ist das Mutterschaftsgeld von der GK aufzustocken, da Geburtstermin ja nach Vertragsende liegt.
Wie sieht es mit dem Elterngeld aus? Gibt es da Probleme?

Wer hat ähnliche Erfahrungen oder versteht die gesetzliche Regelung sicher?

Danke schonmal im Voraus

Liebe Grüße

Isabel (13+1)

Beitrag von feria11 12.03.11 - 07:58 Uhr

Hallo!

Bei mir ist es ähnlich, mein Vertrag geht bis zum 30.4. und mein Mutterschutz fängt am 22.4. an.

Das Elterngeld wird ganz normal von deinem Lohn berechnet also von den 12 Monate vor Mutterschutz. Mutterschaftsgeld muss er ganz normal aufstocken und ab Vertragsende bekommst du die volle Höhe des Mutterschaftsgeldes vom Bundesversicherungsamt.

Lg Alex

Beitrag von isi1709 12.03.11 - 08:27 Uhr

Vielen Dank für deine schnelle Nachricht.

:-)

Beitrag von susannea 12.03.11 - 08:31 Uhr

DAs stimmt so leider nicht. Die volle Höhe vom Bundesversicherungsamt gibts nur bei iener zulässigen Auflösung des Vertrages während der Schwangerschaft (also mit ZUstimmugn der Behörde). Läuft der Vertrag aus, gibts Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes von der Krankenkasse.

Was also bei dir zustrifft weiß ich nciht, die TE bekommt das Geld aber in geringerer Höhe von der KK!

Beitrag von isi1709 12.03.11 - 08:40 Uhr

Danke für deine Antwort, was bedeutet TE?

Beitrag von susannea 12.03.11 - 08:45 Uhr

TE= Threadersellerin

Beitrag von susannea 12.03.11 - 08:34 Uhr

Natürlich hast du Anspruch auf Elterngeld. Wieviel hängt von deinem Einkommen ab. Es wird der Durchschnitt der letzten 12 vollen Kalendermonate vor dem Mutterschutz genommen und davon gibts dann 65-100% (je nach Höhe).

Was nach der Geburt mit dem Vertrag geschieht ist dann egal.

Mit dem Mutterschaftsgeld sieht das etwas anders aus. Die bekommst du von der KK durchgängig. Was du allerdings nur bis zum 16.9. bekommst ist der AG-ZUschuß.
DAnach gibts dann allerdings Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes von der KK bis zum Ende des Mutterschutzes. Sollte das Elterngeld höher sein, gibts eine Aufstockung von der Elterngeldstelle bis zu dem Betrag.

Beitrag von isi1709 12.03.11 - 08:42 Uhr

Na dann hoffe ich einfach mal, dass unser Krümel vlt. sogar ein paar Tage eher die Welt erblickt.

Danke

Isabel

Beitrag von susannea 12.03.11 - 08:46 Uhr

Nein, das würde ich nicht hoffen, denn dann gibts auch weniger Elterngeld.
Der AG zahlt ja eh bis zu dem Termin, nur wenn dein Kind später kommt, zahlt die KK noch eine paar Tage länger.

Also wäre später besser!

Beitrag von isi1709 16.03.11 - 18:36 Uhr

Hallo ihr Lieben,

mein Chef kam heute kurz vorbei und meinte, dass mein Vertrag (trotz SS) nun zumindest bis Ende Januar verlängert wird. Hätte das nie erwartet. Vertragsende ist ja 16.9. und EB 17.9. Bin total happy, außer das ich jetzt am Grübeln bin, ob ich nach dem Mutterschutz vlt. doch ein paar Stündchen arbeiten gehen sollte.

Isabel