Umgangsverweigerung

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von resi666 12.03.11 - 18:12 Uhr

Hallo, was kann mir im schlimmsten Fall passieren, wenn ich den Umgang, bzw. das Umgangswochenende mit dem KV verweigere.
Danke für Eure Antworten

Beitrag von hedda.gabler 12.03.11 - 18:37 Uhr

Hallo.

Ordnungsgeld, Haft, Verlust des Sorgerechts ...

http://www.google.de/search?q=umgangsverweigerung+folgen&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

Gruß von der Hedda.

Beitrag von parzifal 12.03.11 - 21:32 Uhr

Was für Gründe gibt es denn für so einen einschneidenden Schritt?

Beitrag von resi666 12.03.11 - 21:53 Uhr

Na ja, es gibt viele Faktoren:
Nach jedem Umgang kommt mein Kind (31/2) total verstört nach hause, es lehnt jeden ab, macht wieder in die Hose und ist für keinen zugänglich, weint und ist aphatisch.
Nach seinen eigenen Worten (KV), weiss er nicht so recht, was er mit dem Kind anfangen soll, drum bringt er es zu seinen Eltern.
Diese sogenannten Großeltern sind aber in meinen Augen Monster, denn sie machen mit dem Kind was sie wollen, als wäre es ihr eigenes Kind!!!
Die Kindergartenleitung ist schon ohne zu Wissen, dass ein Umgangswochenende war, aufmerksam geworden, wegen dem Verhalten.
Ich weiss nicht, ob ich das schreiben soll, was jetzt folgt:
Beim vorletzten Umgang kam mein Kind mit einem hochroten Penis heim, ich durfte nicht nachschauen und es sagte bitte nicht anfassen, das tut so weh, beim letzten Umgang kam mein Kind mit einem roten Hoden heim, und legte das selbe Verhalten vor.
( Ich war beim Kinderarzt und liess es dokumentieren)
Würdet Ihr Euer Kind beimj nächsten Umgang wieder mitgeben, oder glaubt Ihr an Euren gesunden Mutterverstand!!!!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von winnie_windelchen 12.03.11 - 21:55 Uhr

Hat der Kinderarzt nicht mal etwas von einer psychologischen Behandlung gesagt? Also so das man raus bekommt was eigentlich los ist? Das würde ich zumindest tun, an deiner Stelle.

Mein Kind würde ich vorerst nicht mehr mitgeben, jedoch würde ich auch das gemeinsam mit dem Jugendamt besprechen.

Lg

Beitrag von resi666 12.03.11 - 22:10 Uhr

Ja das mit der psychologischen Behandlung ist im Laufen, wir haben nächste Woche einen vorgezogenen, dringenden Termin (ansonsten ist eine Wartezeit von vier Monaten angesagt).
Das Jugendamt stellt sich stur und sagt, das ist der Vater und der kann das, sagt auf jeden Fall der zuständige Mitarbeiter ( er hat auch gesagt, dass er die Akte noch nicht gelesen habe), ich weiss nicht was ich machen soll, wie kommt dieser Mensch dazu so etwas zu sagen, wenn er diesen Fall nicht kennt!!!
LG

Beitrag von a11ure 12.03.11 - 22:37 Uhr

Schütze Dein Kind.

Beitrag von resi666 12.03.11 - 22:40 Uhr

Ja, aber wie, bitte helft mir doch, der KV will es beim nächsten Umgang mit der Polizei holen lassen!?
LG

Beitrag von powerlocke2 12.03.11 - 22:50 Uhr

Hi,

hast du denn den Vater/ die Großeltern mal auf die Verletzungen/ Schmerzen deines Sohnes angesprochen? Wie haben sie reagiert? Hat dein Sohn eigentlich gesagt, woher er die Schmerzen hat?

Beitrag von resi666 12.03.11 - 23:00 Uhr

Ja, ich habe ihn angesprochen, hat dir jemand Aua gemacht, was war denn da, er hat nichts gesagt und fing sofort an zu weinen und sagte, das tut weh!!
Der KV meinte, ich weiss von nichts und meine Eltern auch nicht.
LG

Beitrag von vollmond73 12.03.11 - 23:12 Uhr

hallo,

da kannst du noch soviel den KV oder seine Eltern fragen, die werden so schon nichts sagen, warum sollen sie sich also selber belasten, wenn sie etwas gemacht haben sollen.


klar das dein sohn das weinen anfing, denn wer weiss was ihm evtl. eingetrichtert wurde, wenn er etwas sagt.

was hat denn dein kinderarzt dazu gesagt?

also so schwer es für dich auch fallen mag...aber bevor ich das kind nochmals zum vater gebe und er es zu seinen eltern bringt, denke ich wäre da dringend ein gespräch nötig mit seinen eltern.

schade nur, das du kein *beweisfoto* gemacht hast, wie feuerrot das gewesen ist.

denn ich glaube nicht, das es eine entzündung übers we gewesen ist und dann vorbei...
wenn mein kind sich anders verhält, dann hätte mein ex die längste zeit mein kind gehabt und dürfte es nur unter aufsicht sehen...so auch die grosseltern und das solange bis es geklärt ist.

lass nicht locker...und sage deinem kind...das du immer für ihn da bist und das du ihn nie alleine lässt. sage ihm auch...egal was los ist das es immer zu dir kommen kann und er dir alles erzählen kann, das ihm nichts passiert.

ich drücke dir die daumen und viel kraft und trete dem jugendamt auf die füsse

Beitrag von resi666 12.03.11 - 23:24 Uhr

Hallo, ich habe *Beweisfotos* gemacht, aber das interessiert irgendwie keinen!!!!!!!!!!!!!!!!
Sogar der Anwalt sagt, """Popofotos""" will keiner so gerne sehen.
Muss noch Anmerken, dass die "POPOFOTOS" von früheren Umgängen stammten, wo er total wund heimkam und nicht gewickelt wurde und er so wund war, dass das das Fleisch rausschaute und ich fast 14 Tage mit Kamille badete bis die Wunde wieder "fast" geheilt war!!
Was soll man dazu noch sagen!!!!!!!!!!!!!!!!
LG

Beitrag von a11ure 12.03.11 - 23:27 Uhr

Ganz so schnell geht das mit der Polizei nicht.

Versuche mit KiA, JA eine Regelung zu finden, die in erster Linie das Wohl Deines Kindes und erst dann das Recht des KV sicherstellt.

Beitrag von parzifal 12.03.11 - 23:22 Uhr

Was sagt Euer Kind denn, warum der Penis oder der Hoden rot war?

Was sagt er denn überhaupt über die Besuche beim Vater?

Beitrag von resi666 12.03.11 - 23:28 Uhr

Ja gar nichts, er ist total verschüchtert und darf wahrscheinlich nichts nichts dazu sagen!!!

Beitrag von holy_cow 13.03.11 - 03:14 Uhr

Hola,

das hoert sich fuer mich stark nach Misshandlungen an, vielleicht sogar noch eine Spur schlimmer.
Befrage dein Kind nicht mehr, damit setzt du es unter Druck, denn es wird sich schaemen und sicher auch nichts sagen duerfen. Ueberlasse das lieber einem Fachmenschen, der / die sich in der Materie auskennt.

Hier findest du vielleicht Antworten die du brauchst und Gesetzesvorlagen mit denen du weiter kommst - z.B. beim Jugendamt.

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Rechtsfragen/s_859.html

Bitte den Kindergarten dir einen Bericht zu schreiben, ueber das auffaellige Verhalten von deinem Kind. ( hier nennt man das Informe )

Ich kann nicht begreifen wieso das Jugendamt dir ihre Hilfe und Beratung verweigert. Du hast das Recht das man dir zur Seite steht und hilft. Mache Druck und lasse dich nicht abwimmeln. Suche unbedingt zusaetzlich eine Familienberatung auf. Der Arzt sollte dir auch unbedingt einen Brief schreiben. was er bei den Untersuchungen festgestellt hat, wann sie enstanden sind, Datum und vor allem Fotos.
Mit all den " Beweisen " kannst du deinen Verdacht erhaerten und sogar zur Polizei gehen und Anzeige erstatten.

Es hoert sich hart an, aber Menschen die sich an so kleinen Kinder vergreifen, fuehlen sich aufgrund des Alters des Kindes sehr sicher.
Die Kinder erleben ein Trauma und sprechen koennen sich so gut wie gar nicht darueber, mangelhaftes ausdruecken, bezw. die Taeter denken, man glaubt ihnen eh nicht. Zudem werden die Kinder massiv eingeschuechtert.
Betone deinem Kind gegenueber immer, dass es bei dir ganz sicher ist und nichts zu fuerchten braucht.

Beim naechsten Besuchswochenende ist euer Kind krank. Diskutiere nicht mit dem Vater, er wird es nicht wahrhaben wollen und nicht glauben.

Du musst erst die Rechtslage fuer dich klaeren und dein Kind nicht mehr diesen Menschen aussetzen.
Es hat nur dich als Schutz, wo der Vater schon versagt hat.

Du kannst mich gerne per PN anschreiben.

Nur Mut, du bist die Stimme deines Kindes das Hilfe braucht.

Saludos
Ruth

Beitrag von parzifal 13.03.11 - 09:58 Uhr

Ich könte mir das gar nicht wirklich vorstellen aus meinen Kindern nicht die Wahrheit herauszubekommen.

Mit den richtigen Fragen, Zeit und Verhalten muss das doch möglich sein.

Wenn Du es nicht schaffst schicke ihn zu einen NEUTRALEN unvoreingenommenen Psychologen.

Du bist in der Pflicht das abzuklären.

Die bisherigen Anhaltspunkte sind für einen konkreten Mißbrauchsvorwurf nicht stichhaltig genug. Rötungen können von Gott weiß was kommen.


Beitrag von redrose123 13.03.11 - 08:43 Uhr

Wie wäre es wenn du deinem Ex begleiteten Umgang anbietest? Entweder das du mal dabei bist und Ihn leitest oder das Ja eine fremde Person euch zur Seite stellt?

Das mit den Wunden stellen woher die kommen will ich hier nicht schreiben, da es reine Vermutungen wären, aber das solltest du klären lassen, hast du darüber mit dem Ja oder Anwalt mal geredet?

Beitrag von casarda 20.03.11 - 10:36 Uhr

Hallo,

ganz egal was zwischen den Elternteilen vorgefallen ist, ist es so das das Kind ein Recht auf seinen Vater hat und der Vater ein Recht auf sein Kind.

Wenn ihr zwischenmenschlich als Eltern nicht mehr miteinander umgehen könnt, aus welchen Gründen auch immer, ist es besser das du dir hilfe vom Jugendamt holst.

Die geben dir Rat was du tun kannst....manche haben Angebote wo der KV mit anderen Vätern zusammen mit Sozialarbeitern ihre Kinder betreuen was unternehmen ect.

Aber verweigern darfst du ihm den Umgang nicht.

LG

Beitrag von papadaddy 13.07.16 - 14:14 Uhr

https://www.facebook.com/groups/196541614034310/?fref=ts

es schadet nur deinen kindern