Meine Tochter ist Entwicklungsverzögert ...

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von mukkelchen 12.03.11 - 21:00 Uhr

Ich hatte es ja vorher schon immer vermutet (deswegen hab ich ja auch nen Antrag auf FF gestellt !), aber bei der U7 wurde es amtlich.

stark Sprachverzögert und verzögert in Grob und Feinmotorik.

Dazu noch ein weiteres problem mit ihrem Herzen, denn Ihr VSD scheint jetzt einen AI zu verursachen :-( Da müssen wir jetzt 6 Monate warten und wenns schlimmer wird, dann muß evtl. operiert werden #schmoll

Nächste Woche Mi haben wir den Termin beim Gesundheitsamt, wegen der FF und ich hab eigentlich keine Bedenken mehr, das diese abgelehnt wird.

Ab 18.4. haben wir dann die Eingewöhnung in der KiTa, die mir noch Bauchweh bereitet. Worauf muß ich da denn besinders achten? Ich meine ich weiß doch gar nicht, was die da den ganzen Tag mit meiner Tochter machen, damit sie die Aufmerksamkeit bekommt, die sie braucht? Hab solche Angst, das sie da einfach alleine gelassen wird, denn alle anderen Kinder sind "Normal" entwickelt und mind. 9 Monate älter, sprechen ganze Sätze, essen alleine, sind trocken etc. Das kann meine kleine doch noch gar nicht :-(

Mukkelchen

Beitrag von kati543 12.03.11 - 21:57 Uhr

Ist sie denn in einer I-Gruppe als I-Kind? Ansosnten solltest du das vielleicht beantragen. Nur so kann sie optimal gefördert werden.

Beitrag von mukkelchen 12.03.11 - 22:00 Uhr

Nein,
ich muß sie ja in unseren Betriebs-kindergarten geben, und die haben keine I-Kraft.
Außerdem wurde mir gesagt, das ich wohl entscheiden muss, ob ich FF haben möchte oder einen I-Platz. Beides zusammen geht wohl hier nicht.

Beitrag von parzifal 12.03.11 - 22:00 Uhr

Wegen des Kindergarten würde ich mir keine Sorgen machen.

Nicht sauber sein dürfte in einem Kindergarten normalerweise kein Problem sein.

Nicht in ganzen Sätzen sprechen auch nicht. In unserem Kindergarten war ein Kind das die ganze Kindergartenzeit überhaupt nicht gesprochen hat.

Ich gehe eher davon aus, dass es Deinem Kind im Kindergarten gefällt (Normalfall). Dazu ist natürlich notwendig, dass Du Deinem Kind keine Angst vor diesem vermittels (auch nicht unbewußt).

parzifal

Beitrag von jindabyne 12.03.11 - 22:22 Uhr

Sprich mit den Erzieherinnen, frag sie, was sie mit Deiner Tochter vorhaben. So habe ich es auch gemacht, als meine Große in den Kiga kam.

Deine Tochter wird gerade mal zwei, in dem Alter sprechen die meisten Kinder noch nicht in ganzen Sätzen und sind noch nicht trocken! Darauf sollten die Erzieherinnen eingestellt sein.

Meine Tochter ist fast 5, fängt gerade erst an in ganzen Sätzen zu sprechen und ist noch nicht trocken. Trotzdem besucht sie einen normalen Kiga. Ein besonderes Föerderprogramm machen die Erzieherinnen nicht mit ihr. Sie darf dort einfach Kind sein. Und erhält dennoch die beste Förderung, die es gibt: der Kontakt zu anderen Kindern!

Beitrag von mukkelchen 13.03.11 - 06:55 Uhr

Danke füe Eure Antworten!

ich denken nicht, das meine Tochter Angst vorm KiGa hat. Als ich zur Anmeldung da war, ist sie gleich losgerannt auf den Spielplatz und hat fleißig mitgeschaukelt :-)

Sie liebt andere Kinder und von der Seite mach ich mir da überhaupt keine Gedanken!

Mukkelchen

Beitrag von parzifal 13.03.11 - 10:01 Uhr

Hört sich doch gut an.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Du dir unnötig Gedanken machst.

parzifal

Beitrag von ninna68 13.03.11 - 10:05 Uhr

Hallo Mukkelchen,

da musst du jetzt stark sein und deiner Tochter zutrauen, dass sie sich gut einlebt. Du solltest aufgrund der Situation deiner Tochter öfter mit den Erziehern sprechen. Und ihnen deine Sorgen sagen, dann sind sie auch noch moralisch in der Pflicht!

Mein Töchterlein kam in den Kindergarten als sie (behinderungsbedingt)noch nicht laufen konnte und wurde äußerst liebevoll betreut. Noch jetzt will sie oft noch zuende spielen oder sich noch Geschichten anhören etc.

Du wirst ja in den ersten tagen merken, wie die Erzieher mit deiner Kleinen umgehen und ob sie ordentlich versorgt wird (Windel immer nass , wenn du sie abholst, Flecken im Gesicht).

LG Ninna

Beitrag von msfilan78 13.03.11 - 14:47 Uhr

Hallo

Also meine Tochter, 4 Jahre, ist ebenfalls entwicklungsverzögert. Sprachlich hat sie nach ihrer OP letzten Juni komplett aufgeholt, quatscht aber manchmal ein bissel undeutlich ( und immer sehr viel :D )
Motorisch ist sie 9monate hinterher.
Meine Tochter geht in einen normalen Kindergarten, bekommt seitdem sie 2 ist Ergotherapie und seit ihrem 3ten Lj. FF. Logopädie hätten wir auch machen können, aber auf grunddessen das sie Sprachlich sehr gut aufgeholt hat, lassen wir das bleiben.

WIchtig ist gerade, weil deine Tochter schlecht spricht, Ohren und Polypen kontrollieren lassen. Dann weiß ich nicht was sie alles schon für Therapien bekommt, neben Frühförderung auch noch Ergotherapie und Logo. Soweit ich informiert bin, kommen auch die Therapeuten in den Kiga.
Meine Tochter geht übrigends sehr gerne in den Kiga und macht auch ernorme Fortschritte.

Beitrag von mukkelchen 13.03.11 - 17:36 Uhr

Hallo,
meine Tochter bekommt zur Zeit nur KG wegen Ihren Knickfüßen, wobei die tehrapeutin auch die Wahrnehmung versucht zu förden. Ab April haben wir dann hoffentlich FF, was die dann genau machen weiß ich ja noch nicht.
Ergo und Logo hatten wir bis jetzt nicht.
Meine Tochter wurde mitte Januar operiert, wo ihr die Polypen entfernt und Paukenrörchen gesetzt wurde, da sie wohl seit sie 8 monate alt ist, nicht mehr richtig hören konnte nd nur Dauererkältet war.
Bei uns kommen aber auch noch frühere auffällige EEG Befunde und die Micocephalie dazu, so daß die Ärzte hoffen, das es mit ihrer Sprachen NUR an den Ohren gelegen hat und ncht doch noch tieferliegenden Gründe dahinter stecken.

Mukkelchen