3. Kind ja oder nein??

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von kruemelmoehre 12.03.11 - 23:11 Uhr

Schönen guten Abend,
wiei oben schon steht quält uns momentan die Frage, 3. Kind ja oder nein.
'Wo sind die pro´s und wo die kontras ??
Habn einen 7jährigen Sohn und einen 4 monate alten Nachzügler zuhause. Finanziell sieht es weder gut noch schlecht aus, allerdings habe ich angst das es evtl. mit dem 3. schlecht aussehen könnte....Auto haben wir, 3 Sitzplätze für 3 Kiddies sind drinne. Wohnung mit 4 Zimmern (die kleinen müssten dann halt in eines) auch.
Altersunterschied ist zum Großen eben sehr groß und er muss ja jetzt so schon zurückstecken, beim 3. aber doch noch viel mehr, was wenn ich ihm dann nicht mehr gerecht werden kann? Man muss dazu sagen das er von meinem ExFreund ist und mein jetziger Freund nicht sein Papa ist. Aber wir sind seit 4 Jahren unzertrennlich und sie verstehen sich super. Kontakt zum leiblichen Papa hat er jederzeit.
Noch dazu bin ich erst 27, wollte immer jung Mama sein und mit spätestens 30 will ich keine Kinder mehr. Fühle mich nicht als hätte ich was verpasst und bin stolz Mama zu sein. Was aber wenn ich mich dadurch fühle als ob ich was verpasse??? 3 Kinder schränken doch noch viel mehr ein als zwei.... Die Oma wird wohl kaum alle drei über Nacht nehmen damit wir mal was zu zweit machen können....

Vom Gefühl her hätten wir schon gerne noch eins....wünschen uns auch sehr ein Mädchen. Würden uns diesmal aber überraschen lassen....

Was meint ihr ? Vor allem die 3 fach Mamas, was hat sich grundlegend verändert zwischen 2 und 3 Kindern???

Danke

Beitrag von sillysilly 12.03.11 - 23:21 Uhr

Hallo

verändert hat sich bei mir die Wäscheberge
und die Logistik
und das ich kaum noch einkaufen gehe, und das meinem Mann ohne Kinder überlasse

Kann mir aber vorstellen, daß die "Belastung" schwieriger ist, wenn der Altersunterschied größer ist.

Bei mir sind alle sehr nah zusammen - keine 5 Jahre Altersunterschied von der Größten zum Kleinsten -
Meine Große kommt jetzt Sept in die Schule und mein Kleinster ist dann schon gute 2 Jahre. Da kann ich meine Große schon wieder gut begleiten und er ist schon viel selbständiger

Meine Kinder sind 6, fast 4 und 21 Monate

Wir wollten eigentlich nur 2 Kinder, aber dann fehlte jemand ..... und der Wunsch ließ nicht nach .......... so kamen wir zu Nr.3
und ich wollte eben keinen großen Altersunterschied ......

Da zwei von dreien im Kindergarten sind, klappt alles recht gut.
Termine, Besuche, Kinderturnen ect. muß halt gut geplant sein und man ist halt irgendwie immer in der Sippe unterwegs. Aber mir gefällts.


Was ich anstrengend finde, daß ich quasi seit 6 Jahren kaum durchschlafe - das finde ich persönlich inzwischen echt am schlimmsten. Zum Glück wird das gerade besser ........... Lichtblicke sind da ......


Auto paßt, Urlaub auch da wir uns eh nur was leisten können wo wir ne Ferienwohnung nehmen und da ist ein Kind mehr oder weniger echt egal.

Grundlegend verändert hat sich bei uns gar nix


Grüße Silly

Beitrag von vollmond73 12.03.11 - 23:24 Uhr

Hallo...also das mit dem Altersunterschied das der zu gross ist zu deinem ältesten finde ich irgendwie albern, denn ich bin die älteste von 6 kindern und der unterschied zu meinen geschwistern sind...2 jahre, 8 jahre, 9 jahre und die letzten sind zwillinge da ist der unterschied sogar 13 jahre.

mir hats nicht geschadet und ich habe es immer genossen wenn da ein baby war und ich habe zu allen meinem geschwister sehr guten kontakt.

streit gab es immer wieder und ja wir mussten auch unsere zimmer teilen und nein, keiner von uns musste zurück stecken, im gegenteil, es wurde immer machbar gemacht wenn es um wünsche ging.

mal andersrum gefragt...was kannst du mit 2 kindern machen, was du nicht mit 3 machen könntest?

du bräuchtest noch nicht mal neues bett kaufen bei ienem dritten kind und klamotten sind doch auch vorhanden.

ja und wenn oma und opa nicht alle drei nehmen kann, dann nimmt sie nur eines und schauen ob da noch tanten und onkels sind, die mal aufpassen so das ihr mal was für euch machen könnt.

wo ein wille ist, ist auch ein weg, man muss nur wollen oder?

Beitrag von imzadi 13.03.11 - 00:07 Uhr

Etliche Nachteile hast du schon erkannt, gibt es auch irgendwelche Vorteile noch ein Kind zu bekommen? Ein Mädchen wünschen und bekommen ist auch eine 50/50 Chance.

Beitrag von kruemelmoehre 13.03.11 - 00:16 Uhr

Deswegen wollen wirs ja nich sagen lassen denn wenns dann da ist iss eh wurschd was es iss, hauptsache es iss alles dran.

Naja Vorteile....3mal soviel Freude und Liebe würde ich sagen....aber es gibt nunmal so viel was man einfach bedenken muss egal ob eins oder zwei oder drei, aber bei drei halt noch viel mehr als bei einem..

Beitrag von mauskewitzki 13.03.11 - 00:16 Uhr

Hallo,

wir sind auch junge Eltern und haben vier Kinder #freu

Es sind alles Wunschkinder und wir leben genau so, wie wir uns das gewünscht haben.
Wir müssen bestimmt auf einige Dinge verzichten (wie eben mal spontan zusammen ausgehen) auf die vielleicht Kinderlose oder Eltern mit weniger Kindern nicht verzichten müssen. Das Ding ist aber, uns macht das nix aus ;-) Meine Zwerge geben mir so viel, für mich gibt es nix Schöneres! Wir haben ab 20 Uhr Zeit für uns, nur wir verbringen sie eben zuhause. Wir gehen auch mal getrennt mit Freunden weg.

Wir sind die Kinderplanung auch nie so angegangen, die "Probleme", die kömmen könnten, zu suchen. Die einzigste Frage die uns wichtig war, können wir uns ein Kind leisten und wollen wir eins?
Alles andere ergibt sich doch. Man kann sein Leben nicht genau vorraus planen, nur die Weichen stellen #schein

LG Julia

P.S. nur so als Anregung, was meinst du wären deine wertvollsten Dinge, wenn du 70 wärst und auf dein Leben zurückblickst?

Beitrag von weltenbuergerin2 13.03.11 - 01:40 Uhr

Du siehst selber viele Nachteile.
Musst du unbeingt deinem ersten Kind noch ein Baby vorsetzen, dein zweites Kind ist gerade mal vier Monae alt, warte doch einfach die Zeit ab.

Beitrag von meringue 13.03.11 - 10:03 Uhr

Du hast das ja alles pragmatisch durchdacht. #gruebel

Wie sieht`s mit deiner Kraft aus? Bist du enttäuscht, wenn es wieder ein Junge wird? Kannst du ein schwieriges Kind verkraften oder geht dann deine Beziehung wieder in die Brüche?

Unsere Ehe hätte nicht noch ein Kind verkraftet. Unsere Nerven waren am Ende.
Das ist bei manchen nach dem ersten Kind der Fall, bei den anderen noch nicht mit fünf Kindern.

Ich finde, das kann man nur individuell entscheiden.

Beitrag von flaschengeist2005 13.03.11 - 10:43 Uhr

Hi

Also ich habe 3 und ich weiss das, könnte ich nochmal entscheiden, nur 2 haben würde.

Mein Grosser ist 7,5 jahre, der kleine wird 2 und meine Tochter ist 3.

Ich kann den Unterschied nicht wirklich erklären, aber ich merke das wenn eins der Kids bei Oma ist, hier alles ganz anders ist. Entspannter.

In der Woche geht es eigentlich da der Grosse und die Zicke bis 16 Uhr in Kiga und OGS sind bzw die Zicke bis Sommer 3 mal die Woche bis 16 Uhr.

Aber bis letztes Jahr im Sommer war es wirklich der Horror hier.

Und selbst wenn wir unterwegs sind ( Spielplatz oder so ) kann man keinen was Recht machen. Der will dies und der will das.

Also wenn ich nochmal entscheiden könnte würde ich 2 direkt hintereinander machen ^^ und fertig. Naja oder ich hätte das Glück auf Zwillinge dann hätte ich es mit einem mal hinter mir.

Achso wo ich mit meinem letzten Schwanger war, war die kleine ja auch erst fast nen Jahr und ich fand das wirklich sehr anstrengend.

Aber du musst es selbst entscheiden :)

LG

Geist

P.S: Ich kann den Wunsch nach einem Mädchen verstehen. Bin froh eins zu haben, aber das EINE reicht auch lach.. 1000 mal schlimmer als meine beiden Jungs zusammen. Süss aber Teufel hihi. Und du weisst nie ob es eins wird.

Beitrag von susasummer 13.03.11 - 12:12 Uhr

Meine Kinder sind 9jahre,6jahre und 16monate alt.
Am meisten hat sich tatsächlich die Wäsche verändert.ich komme gar nicht mehr raus aus dem waschen.Ansonsten ist es eine Organisationsfrage.
Der Große bleibt mittlerweile lieber zuhause,wenn wir Großeinkauf machen oder wir gehen,wenn er bei seinem Vater ist.Denn mit 2 kindern ist es schon einfacher.
Ich glaube schon,das es ein Unterschied unter Geschwistern ist,wenn ein Kind lange alleine war und dann relativ schnell zwei Geschwister dazu bekommt oder halt die ersten kinder näher beieinander sind.Da müsst ihr selber wissen,wie gut ihr euch die Zeit einteilen könnt,so das er nicht zurück stecken muss.
Das finde ich schon wichtig.
Viel hat sich sonst bei uns nicht verändert,finde ich.
lg Julia

Beitrag von snoopster 13.03.11 - 14:31 Uhr

Hallo,

wir hatten auch zwei und ich dachte immer, da fehtl noch wer. Noch eines. Also haben wir jetzt auch drei :-)
Die Mädels sind fast 4, 2, und der Kleine ist jetzt 5,5 Monate alt.

Am Anfang wars nur stressig,w eil der Kleine weder im Wagen noch im MC bleiben wollte, nur Geplärr. Also hab ich ihn immer und überall getragen, das ging langsam auf die Substanz. Inzwischen gehts, und wir schieben mit dem Wagen zum KiGa. Gott sei Dank wird es ja auch langsam wärmer, das war auch einfach ein Nervfaktor, aber da können die Kinder am wenigsten dafür.

Ich bin total happy mit allen dreien, auch wenn ich wirklich merke, dass ich ab und an mal nicht mehr so lange gelassen bleibe, sondern schneller die Nerven verliere. Aber nich toft. Aber auch ich schlafe seit 4 Jahren kaum mehr, und das ist wirklich sehr sehr ermüdend. ;-)
Aber da hat nicht nur der Kleine SChuld, die Kleine macht auch ne echt harte Phase durch, Trotz pur und dann noch Zähne in der Nacht. Nicht schön. Und außerdem sind sie alle irgendwie ständig krank, naja, nur die Große nicht, die schläft immer und so, ist tagsüber im KiGa, die fällt ja kaum mehr auf ;-) Ich schiebs auch auf das Wetter und will endlich Sommer haben! Soviel dazu ;-)

Ja, Wäsche ist auch so ein Punkt, wir leben halt inzwischen aus Wäschekörben, weil ich selten dazu komme, die wirklich einzusortieren. Und ich freue mich, wenn ich mal zwei Tage nicht wasche, aber das komtm selten vor.

Unser Auto z. B. ist zu klein, wir haben ein Haus gekauft und da noch vieles reingesteckt auch erst letztes Jahr, aber kurze Strecken gehen schon, und irgendwann kommt auch ein Neues, klar nervts, aber nicht immer. Das Haus ist groß genug, dass jeder mal sein eigenes Zimmer bekommt, nur ich werd mir weiterhin eines mit meinem Mann teilen ;-)

Irgendwie hat sich wirklich nur das Glück verändert, ich bin so happy stellenweise über meine Kinder, und wie mein Mann neulich sagt beim Spazierengehen, wo wir nur Paaren mit einem Kind begegnet sind: Die haben nur eines, wir haben drei. Und das hat er richtig stolz und glücklich gesagt, und das sind wir auch :-)

So, Ende mit der Sentimentalität, die Kinder werden gleich wach, wenn ich in ner halben Stunde schreibe, schreib ich was anderes ;-)

LG Karin

Beitrag von gingerbun 13.03.11 - 15:45 Uhr

Hallo,
ich finde es sollte in erster Linie eine emotionale Sache sein. Ich habe zwar bisher nur 2 Kinder aber denke dass ich doch meine Meinung preisgeben kann. Wenn Du aber schon der Meinung bist, dass 3 Kinder einschränken, sollte es bei Euch doch wohl überlegt sein. Ich finde jetzt schonmal gar nicht, dass mich meine 2 Kinder einschränken. Oder vielleicht hab ich das auch missverstanden von Dir. Dann kann ich halt mal n paar Jahre nicht ins Kino abends gehen. Naja, ist für mich jetzt nicht so wild.. Irgendwann kann ich ja wieder :-)
Ich hörte nur desöfteren von Bekannten, dass es kaum ein Unterschied ist 2 oder 3 Kinder zu haben. Sicher ist das alles Einstellungssache. Ich find es schön viele Kinder zu haben. Hab aber meinen Mann zu spät kennengelernt :-)
Gruß!
Britta

Beitrag von zitronenschnittchen 13.03.11 - 17:13 Uhr

Hallo,
ich kann dich gut verstehen. mir ging es genauso oder zumindest so ähnlich. ich habe lange überlegt und habe auch viele "nachteile" gesehen: mein mann sein vertrag endet 2013 und wie schaut es dann aus? ich habe nach gut 5 jahren pause eine stelle bei einem guten arbeitgeber, wir sind alleine hier im ort, wie sieht es mit träumen aus?
naja, ich hab mich fürs 3. entschieden!!! mit ganzem herzen und verstand ;-)!!! und freue mich darüber#huepf
mein mann ist so qualifiziert, der findet schon wieder einen guten job, ansonsten bin ich auch noch da (habe meine elternzeit beim alten- :-[ - arbeitgeber noch laufen, die dann ja verlängert würde;mein neuer ag ist so zufrieden mit mir und ich arbeite in einem bereich in dem ich bestimmt wieder mit wenigen stunden mich "einschleichen" kann, wir sind ja gar nicht alleine, wir haben uns und wer weiß wo wir 2013 sind? und träume sind schön, die realität ist besser! ich freu mich so, bei uns wird es eng und es wird auch bis vor dem jobwechsel so bleiben (die 2 jungs teieln sich ein zimmer, zur not ziehen wir für ein jahr auf ne schlafcouch), ein neues auto muss her, ausgehen wird zusammen schwieriger, aber nicht unmöglich!
dafür haben wir 3 wonneproppen, 3x action, 3x spaß, 3x mehr kuscheln, 3x mehr strahlende augen, 3x mehr lächeln, 3x mehr herzhaftes lachen,...
ich hab letztendlich gesagt, wenn ich mich so intensiv damit auseinander setze, ob ja ob nein, dann möchte ich emotional auf jeden fall eins! können wir es uns leisten? auf jeden fall! also ran ans üben #verliebt

ups, wurde jetzt doch viel #schein
lg zitronenschnittchen

p.s.: mein hatte sich außerdem SOFORT dafür entschieden #schwimmer

Beitrag von kruemelmoehre 13.03.11 - 18:09 Uhr

Naja, ich denke grundlegend gehts anderen eltern die das erste Kind bekommen gedanklich bestimmt ähnlich.... Emotional würde ich sagen ja und das Beste daran ist das mein Freund damit angefangen hat...er hat witze darüber gemacht und irgendwie ist so die letzte Zeit ernsthaft überlegt worden ob viel. doch.... Der Große wird immer seine Zeit bekommen . Der kleinste geht halb sieben ins Bett und der große hat grundsätzlich seine Spiel und Vorleszeit und auch wenn wir mal ins Kino wollen passen meine Eltern auf den kleinen auf. Also den großen werde ich niemals zurückstellen.... Bin selber ein großes Geschwisterkind das dem kleinen beim Verwöhntwerden zuschauen musste und deswegen acht eich sehr darauf das er nicht zu kurz kommt.

Mein Freund meinte gestern im Auto als der kleine im Maxi Cosi gebrüllt hat,, Des issl sooooo süß wenn der schreit....Naja ich denke für ein drittes haben wir auf jeden Fall die Nerven. Ich meine wenn man sogar das SChrein seines Kindes süß findet...... :)

Beitrag von zitronenschnittchen 13.03.11 - 18:31 Uhr

...also wenn man schreien süß findet... ;-)
naja, ich wünsche dir, dass du die für dich richtige entscheidung triffst!
und was die zeit mit deinem großen betrifft: sogar ich habe eine zeitlang ein schlechtes gewissen gegenüber meinem ersten gehabt (in der 2. ss), aber ich denke, dass es auch sovieles dazu gewonnen hat durch seinen bruder... die zeit mit den eltern wird zwangsläufig weniger, aber ich denke, die qualität muss stimmen. und wenn man sich bewußt zeit nimmt und diese nutzt gewinnt dein sohn und durch das geschwisterchen gewinnt er auch!!!
wenn du willst kannst duch deine entscheidung ja mal per vk senden, bin gespannt!
lg und sei #liebdrueck
zitronenschnittchen, die froh ist DIE enscheidung endlich getroffen zu haben

Beitrag von 1familie 13.03.11 - 20:01 Uhr

HI,

ich finde Kinder optimal - jedes Elternteil kann sich um ein Kind kümmern, wenn etwas sein sollte. Keines fühlt sich vernachlässigt usw ....

Ich möchte beiden Kinder eine sehr gute Bildung teilkommen lassen.

Wir wollten weiterhin in den Urlaub fahren/fliegen und ich möchte meine Kinder auch ab und an mal über Nacht zur Oma bringen und zeit mit meinem Mann verbringen

Wir haben zwei Jungs 2 und 7 jahre alt - sie pasen perfekt zusammen.

Für mich hört sich das einfach so an, als ob du nur ein Mädchen willst.

Gruß

Beitrag von kruemelmoehre 13.03.11 - 20:50 Uhr

Naja in den Urlaub können wir weiterhin das ist das geringste Problem kümmern kann mich sich im Notfall auch um Vier gleichzeitig auf dem linken Bein eins und auf dem Rechten Bein eins ;)

Babysitter haben wir ja um mal wegzugehen, zur Not haben wir seit Jahren unsere Tagesmutter. Und irgendwann gehen die kleinsten in den KIGA und der Große weiterhin zur Schule und wenn ich so genau die restlichen Kommentare lese , das bei mehreren Geschwistern der Altersunterschied vom Größten zum kleinsten bei 3 oder mehr Kinder ja auch so groß oder evt. noch größer ist, stimmt es das das eigentich kein Problem sein sollte.

Wir wünschen uns natürlich ein Mädchen wenn man schon 2 Jungs hat, wer nicht ??????
Aber wie mein Freund heut so schön sagte, also eigentlich wär ein Mädchen schon schön, aber wenn wir noch so einen süßen Jungen bekommen wäre es auch schön !!!!

Wünschen kann man sichs ja, es gibt genug die ein Wunschgeschlecht beim Ersten Kind haben und das sogar ziemlich ausgeprägt.

Also wie ich so grad hier schreibe und eure ganzen Kommentare durchgelesen habe, muss ich sagen das wir sobald alles stimmt (Haben grade eine Wohnung mit über 100 QM und weniger Miete in Aussicht) denke ich uns für ein drittes Kind entscheiden werden. Wir haben schon gesagt wir lassens ganz locker angehen sollte es so sein....

#huepf

Beitrag von 1familie 14.03.11 - 10:55 Uhr

ich habe zwei Jungen und wünsche mir kein weiteres Mädchen :-)

Beitrag von 1familie 14.03.11 - 11:01 Uhr

Tja, wenn du das zur Not machen möchtest - bitte schön.

Wir für unseren Teil wollten für beide Kinder genug Zeit haben und nicht nur in der Not.
Was wenn deine Kinder spezielle Förderungen brauchen? Viele Eltern planen dies alles nicht mit ein.
Was wenn es Zwillinge oder Drillinge werden - ja, alles schon passiert.

und und und

Beitrag von kruemelmoehre 14.03.11 - 18:46 Uhr

Was wenn du Alleinerhiehend bist? Was wenn ihr euch trennt? Dann stehtst du genauso mit 2 Kindern alleine da und kannst nicht gleichzeitig für alle da sein...
Unsere Tagesmutter hatte zwei kinder , noch ein drittes Kind geplant, und siehe da sie hat jetzt vier da es Zwillinge waren. Und diese Kinder sind glückliche Kinder und sie schafft es immer sich um alle zu kümmern, trotz noch zusätlichen Tageskindern....

Und die meisten Kinder aus Großfamilien finden es toll so viele Geschwister zu haben....

Beitrag von 1familie 14.03.11 - 19:56 Uhr

Wenn wir uns trennen sollten, haben die Kinder dennoch ihren Vater.

ICh kenne ein paar Freunde die sind aus einer Großfamilie und alle wollen nur ein Kind. Dei emisten hätten sich über 1 oder 2 Geschwisterkinder gefreut, aber nicht mehr
Das ist für mich nur Geschwafel für welche die unbedingt noch mehr Kinder für sich brauchen.

Über Tagesmütter sag ich mal nichts, da hab ich acuh so meine Meinung.

Beitrag von alocin1970 13.03.11 - 21:15 Uhr

Also,

ich fand die Umstellung von 2 auf 3 Kinder erst total easy (weniger schlimm als von 1 auf 2), aber als die Kleine sich mit ca. 8-10 Monaten nicht mehr damit begnügte, ihren großen Brüdern (tatsächlich, bei uns ist nach 2 Jungs dann doch noch ein Mädchen geboren, in der Familie meines Mannes seit 1908 das erste Mädchen, sonst gibt es da nur Männer und angeheiratete Frauen) zuzugucken oder zu schlafen, wurde es anstrengend. Sie wollte selber spielen bzw. beschäftigt werden, sie bekam ganz andere Berürfnisse als als kleines Baby.

Ich finde es schon sehr anstrengend mit dreien, sie sind jetzt 8, 5 und 2. Am anstregendsten finde ich, dass man versuchen will, jedem Kind gerecht zu werden, jedem Kind seine eigene Zeit zu geben, mit ihm zu spielen, zu lesen, zu reden, seine gebastelten / gemalten Sachen / Bilder zu "archivieren", seine Freizeitaktivitäten zu planen (mein Großer spielt dreimal die Woche Fußball und hat viele Verabredungen, da muss man dann immer fahren; mein Mittlerer sollte auch wieder Sport machen, da fehlt schon fast die Zeit). Sie sind übrigens nur bis zwölf, halb eins in Schule und Kindergarten und die Kleine ist noch bis auf 2 x 4 Stunden die Woche bei der Tagesmutter ganz bei mir.
Die Wäsche finde ich jetzt gar nicht so schlimm, Waschen, Aufhängen, Abnehmen, das mache ich zwischendurch, und bügeln nur alle paar Wochen, ich falte vieles nur zusammen. Auto und Haus waren schon vorher groß genug, das ist nicht das Problem.
Anstrengend finde ich es, dass man für drei Kinder z. B. Geschenke kaufen und einpacken muss, 3 x Martinslaternen machen, 3 x Adventskalender basteln, 3 x dafür sorgen, dass sie möglichst schöne, passende und nicht kaputte Anziehsachen haben.
Stressen tut mich eigentlich am meisten, dass es so lange dauert, bis wir mal angezogen das Haus verlassen können, gerade im Winter, wenn mein Großer pünktlich um 7.50 Uhr in der Schule sein muss. Da komme ich mir immer vor wie das gelebte Chaos, es ist immer wieder ein Gestreite, Getrödele, Antreiben, Suchen und Kramen, bis wir mal fertig sind. Na, und die Nachmittage, wo alle drei zu Hause sind, das Wetter schlecht ist, man nicht rauskommt - das geht echt an die Substanz. Dann wollen sie sich auch nicht alleine beschäftigen, sondern ich soll was mit ihnen machen - aber finde mal etwas, das alle drei Kinder von 2 - 8 Jahre gerne machen, das geht kaum. Die Großen lieben Gesellschaftsspiele, die Kleine noch nicht. Der Große will nicht mehr im Bällchenbad im Tobekeller toben. Die Kleine will Kaufmannsladen spielen, die anderen nicht. Etc etc. Dazu kommt, dass die Jungen wie Hund und Katze sind, sie streiten meist extrem viel, sie haben sich nur nachts lieb, da wollen sie immer in ein Bett.

Na, aber neben so viel Stress gibt es auch viel Gutes. Ich finde meine wilde Bande irgendwie super, und wenn wir unterwegs sind, auf Spielplätzen, in Restaurants, im Eiscafé, Ausflüge machen, dann betrachte ich sie immer voll Stolz und denke, dass wir eben keine typische Mutter-Vater-2 Kinder-Familie sind. Sie sind laut, lebhaft - aber nicht ungezogen oder frech, sondern einfach lustig. Wir bekommen auch eigentlich immer nur wohlwollende und amüsierte Blicke zugeworfen und bekommen viele nette Kommentare, eben auch von ganz Fremden, was für süße und lustige Kinder das sind. Wenn wir unterwegs sind, entwickeln sie zu dritt eine ganz andere Gruppendynamik als nur zu zweien.
Und sonst? Einschränken tun wir uns jetzt eigentlich nicht. Wir fahren genauso oft (oder aus meiner Sicht selten) in den Urlaub wie davor. Der große Sommerurlaub geht immer in den Süden, Portugal und Korsika per Flugzeug, jetzt Südfrankreich. Im Urlaub gehen wir meistens essen, alle natürlich. Hier zu Hause gehen wir auch nicht seltener aus als früher, da gibt es keinen Unterschied. Wir haben einen Babysitter oder die Großeltern. Ich arbeite genau so viel wir früher (und die Kinder kommen trotzdem mittags nach Hause). Ich habe ein Pferd, mein Mann spielt Fußball. Wir unternehmen am Wochenende was, nicht super oft, aber das war vorher genau so (mein Mann ist dienstlich viel weg und zu Hause eher der Faule, LEIDER).

Was allerdings wirklich schwieriger geworden ist, sind unsere Wochenendfahrten ohne Kinder. Unsere Eltern werden ja auch nicht jünger, und alle drei Kinder für gleich zwei Nächte zu nehmen, das haben meine Eltern noch nicht gemacht und meien Schwiegis nur zweimal. Das können sie kaum noch, wegen der Kleinen, die ja auch noch viel gehoben etc. werden muss. In Zukunft müssen wir da die Kinder wohl aufteilen, denke ich, aber das wird noch schwieriger zu organisieren, da man Termine von uns und beiden Großeltern koordinieren muss.

Ich denke, du bist ja noch sehr jung, du kannst auch noch bis nach deiner Grenze von 30 Jahren warten, wenn du dir jetzt noch nicht sicher bist. Und man wächst einfach mit seinen Aufgaben. Wenn z. B. mal ein Kind über Nacht weg ist, ist das wie Urlaub für mich und ich kann nicht verstehen, wie mich 2 Kinder stressen konnten. Das geht meinem Mann auch so.

na, lange Rede kurzer Sinn - es ist schon anstrengend, aber sehr gut zu schafen - und ich möchte es natürlich nie mehr missen mit meinen drei Rabauken - die gerade friedlich zu dritt in bzw. vor dem Gitterbett der Kleinen schlafen.

LG Nico

Beitrag von alocin1970 13.03.11 - 21:33 Uhr

Habe noch was vergessen (dabei habe ich so viel geschrieben, peinlich): Ich finde, bei uns hat sich trotz der Streitereien der Jungs (den es schon immer gabm auch vor der Kleinen) untereinander insgesamt der Geschwisterzusammenhalt total verbessert, seit die Kleine da ist. Die Jungs vergöttern ihre kleine Schwester und sie die Jungs auch - sie will immer alle beide um sich haben und fragt dauernd nach ihnen, wenn sie in Schule und Kiga sind. Und es ist zu schön zu sehen, wenn die Jungs sich die Beine ausreißen, um mit der Kleinen zu spielen, sie zum Lachen zu bringen etc. Sie entwickeln viel mehr Ideen zu dritt als früher, was Spielen, Toben, Quatschmachen etc. angeht, das hat eine ganz andere Dynamik als vorher. Wenn sie im Urlaub z. B. in einem Zimmer schlafen, dann liest der Große den beiden vor, dann wird gequatscht, gelacht, getobt - das ist wunderbar. Sie sind zu dritt irgendwie eine ganz eigene Gemeinschaft, da wird auch keiner augeschlossen, das ist echt toll.

LG

Beitrag von chili-pepper 14.03.11 - 10:10 Uhr

Hi,

wir kleben auch noch an diesem Thema.
Ich habe ja zwei mit in die Ehe gebracht; 11 & 13 inzwischen.
Wir verstehen uns alle, es passt.
Mein Süßer hat keine eigenen Kinder und hätte gerne eins.
Mal von meinen gesundheitlichen Schwierigkeiten abgesehen (Myome und dazu eine 50% Anämie) müsste ich mich erst operieren lassen, bevor ich schwanger werden könnte.
Wir verhüten seit über 2,5 jahren nicht mehr, bis jetzt hat es nicht geklappt.
Inzwischen lege ich dieses Thema mehr und mehr ad acta.
Meine beiden sind schon groß; es ist herrlich so große Kinder zu haben.
Ein Baby wäre jetzt für mich nicht das Ende der Welt.
Doch ich müsste meinen Job an den Nagel hängen, die Wohnung hätte kein weiteres Zimmer für das Baby.
Finanzielle Engpässe sind vorprogramiert.....

Wie ist es denn bei Dir?
Wäre es finanziell machbar?
Möchtest Du wieder arbeiten?

Ich finde diese Entscheidung auch schwierig.

War kein Tip, wollte mich aber dazu äußern. :-p