Ehernamtliche Tätigkeiten

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Beitrag von devadder 13.03.11 - 09:35 Uhr

Hallo.
Ich möchte mal eure Meinungen zu ehrenamtlichen Tätigkeiten hören. Übt wer welche aus, bekommt ihr dafür Geld, oder denkt ihr, dass ehrenamtliche Tätigkeiten unentgeltlich ausgeübt werden sollten, wie steht ihr überhaupt dazu.

Für mich bedeutet ehrenamtlich tätig zu sein, dies ohne Entlohnung zu machen und auch keine Aufwandsentschädigung zu bekommen für zum Beispiel Fahrten oder auswärts essen.

Danke für eure Meinungen.

Beitrag von besser-gehts-nicht 13.03.11 - 09:39 Uhr

Tafel, mache ich oft mit und hier im Tiergatter. Rehscheisse enfernen.

Geld bekomme ich nicht!

Beitrag von pollypo 13.03.11 - 10:22 Uhr

Da biste ja wieder #rofl Du lernst echt nicht dazu, stimmt´s #schein

Beitrag von devadder 13.03.11 - 10:27 Uhr

Muss man das verstehen?

Beitrag von pollypo 13.03.11 - 10:30 Uhr

Sorry, hat mit deinem Tread nichts zu tun #schein
Sie ist halt eine Dame, die hier immer wieder entgleisend auffällt und sich deswegen immer wieder neu anmelden muss.
Und nun hat sie es wieder getan, und wer sie kennt, weiss dass sie es wieder ist.;-)

Beitrag von devadder 13.03.11 - 10:31 Uhr

Aso. Danke für die Aufklärung. Bis jetzt ist sie ja nicht entgleist. :-)

Beitrag von pollypo 13.03.11 - 10:34 Uhr

Hat ja auch keiner gesagt ;-)

Beitrag von meckikopf 13.03.11 - 16:07 Uhr

<<Bis jetzt ist sie ja nicht entgleist.>>

OK, mag ja stimmen, aber Rehscheiße finde ich jetzt auch nicht gerade prickelnd und (nicht) besonders niveauvoll.

Aber ich habe auch schon vor kurzem etwas von ihr gelesen, wo mir die Haare zu Berge stehen (und nein, ich sage nun bestimmt nicht hier, was und verlinke dies auch nicht).

Beitrag von angeldragon 13.03.11 - 09:43 Uhr

mein opa leitet einen kmpfsportverein die meisten trainer und begleiter bei ausflügen arbeiten ehrenamtlich

sie bekommen keine entlohnung nur die liebe zum sport treibt sie an und so soll es meiner meinung nach sein ;-);-)

#winke#winke#drache

Beitrag von fusselchen. 13.03.11 - 09:44 Uhr

hallo,

ehrenamtlich heißt doch immer ohne geld, oder!?

ich hab mal im krankenhaus auf der kinderstation geholfen, als clown in vertretung, ohne geld...

ich habe viel geld der klinik gespendet...
da riefen sie mich an und fragten ob ich nicht als aushilfe den clown machen möchte...

ansosnten habe ich ohne geld für eine familie gekocht und bisschen den haushalt gemacht, damit sie wieder voll in den beruf einsteigen kann...

ich habe älteren leuten in der nachbarschaft ohne geld dinge besorgt und sie ihnen gebracht, waren ein paar jährchen, als sie straben gab es keinen mehr dem man so helfen konnte...

im tierheim und tier-pension im nachbarort mit den hunden gassi gehen und mit den katzen spielen, saubermachen, essen geben usw...

lg

Beitrag von fusselchen. 13.03.11 - 09:46 Uhr

achso, alles wurde über eine firma gemacht die eine anzeige in die zeitung setzte, das sie leute suchen die ehrenamtlich helfen wollen.

teirheim-pension hatte ich angerufen und gefragt

Beitrag von windsbraut69 14.03.11 - 06:38 Uhr

Eine Firma, die Ehrenamtliche vermittelt?
Wie geht das denn?

Gruß,

W

Beitrag von devadder 13.03.11 - 10:06 Uhr

"ehrenamtlich heiß doch immer ohne Geld, oder?"


Das ist eben die Frage. Gerade hoch dotierte Politiker oder Manager sind oft "ehrenamtlich" noch in diesem oder jenem Aufsichtsratposten tätig und bekommen für eine ehrenamtliche Tätigkeit mehr als der "Normalverdiener" nach Hause bringt.

Beitrag von daisy80 13.03.11 - 10:42 Uhr

Ich bin ehrenamtlich Trainerin und bekomme eine ÜL-Aufwandsentschädigung, die ich schon gerechtfertigt finde, denn mit einer Stunde Training ist es nicht getan. Vorbereitung, Materialkosten und Fahrtkosten wären so ganz ohne Ausgleich doch etwas teuer auf Dauer.

Im selben Sportverein habe ich auch überregionale Jugendleitung gemacht, das war bis auf die Fahrtkosten (mal so eben 100 km für einen Weg zur Leiterrunde und möglicherweise auch mal eine Übernachtung kann man sich als Student auch nicht dauerhaft leisten) komplett ehrenamtlich ohne Entgelt.

Beitrag von mani62726 13.03.11 - 10:51 Uhr

Hallo,

ich war in meiner Heimatstadt ca. 6 Jahre beim THW- als Frau ehrenamtlich.

Meiner Meinung nach ist es vollkommen okay, dass man für ehrenamtliche Tätigkeiten kein Geld bekommt- dafür bekommt man den Dank der hilfebedürftigen Menschen.

Außerdem ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass man selbst helfen kann (z.B. bei Hochwasser oder anderen Naturkatastrophen wie aktuell in Japan).

LG

Marion

Beitrag von erdbeerschnittchen 13.03.11 - 10:58 Uhr

Ich arbeitete seit meinem 15.Lebensjahr ehrenamtlich und unentgeltlich auf mehreren Stationen in unserem hiesigen Krankenhaus.In meiner Jugendzeit habe ich an den Wochenenden freiwillig Frühdienst geschoben,während andere gleichaltrige gerade erst von den Partys kamen.

Inzwischen arbeite ich Mittwochs in einem mobilen Tafel Bus,der hilfsbedürftigen Kids das Essen an die Grundschulen und KITAS liefert.

Der Wochenenddienst ließ sich leider mit dem Beruf meines Mannes,und auch mit meinen Kindern nicht mehr vereinbaren.

Mir fehlt es schon sehr.:-(

In einigen Jahren werde ich mit Sichherheit weiter machen.

Liebe Grüße

Beitrag von olle-deern 13.03.11 - 11:53 Uhr

Hallo,
ich war 15 Jahre im Sportverein Übungsleiterin, für das Training gab es € 5,10 die Stunde. Vorbereitung, Spieltage und alles andere um die Mannschaft herum war natürlich unentgeltlich.

Außerdem war ich 12 Jahre Abteilungsleiterin und habe nebenbei noch diverse andere Posten bekleidet (immer übergangsweise). Das war ohne finanziellen Ausgleich, lediglich Portokosten wurden erstattet.
Das war auch immer ok für mich, ich habe das leidenschaftlich für den Sport/ die Jugend gemacht.

Außerdem sah auch immer in den Bewerbungen nett aus! :-)

Gruß
o-d

Beitrag von kruemelchenmonster 13.03.11 - 12:20 Uhr

Hallo

Ich und mein Mann arbeiten ehrenamtlich bei uns in der Evangelischen Kirchengemeinde in der Kinder und Jugendarbeit ,und wir bekommen kein Geld dafür, aber einmal im Jahr gibt es den Ehrenamtlichen Brunch und einmal im Jahr eine Ehrenamtlichen Party mit Musik etc. wir werden halt so "Belohnt" oder ein großes "Danke" für unsere Arbeit und das finde ich auch vollkommen in Ordnung so.


Liebe Grüße ..

-- Ich kenne das auch gar nicht so das man für Ehrenamtliche Tätigkeiten Geld bekommt denn dafür heißt es Ehrenamt also unentgeltlich und es ist ja auch auf Freiwilliger Basis .

http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenamt

Beitrag von devadder 13.03.11 - 12:31 Uhr

Ja, darin sehe ich ja eben den Widerspruch. Auf der einen Seite ehrenamtlich, auf der anderen Seite bekommen Leute Geld dafür und nennen es Aufwandsentschädigung. Ich bin der Meinung, wenn ich so eine Aufgabe übernehme, ist es absolut unentgeltlich und ich muss auch noch die Kosten tragen wie zum Beispiel Benzin und evtl. auswärts essen gehen. Kann ich das finanziell nicht, so muss ich es lassen und mich, wenn ich es unbedingt möchte, mich wo anders engagieren. Ist nur meine Meinung.

LG

Beitrag von hexe112 13.03.11 - 12:36 Uhr

Seh ich anders, aber dazu hab ich weiter unten schon was geschrieben...

Beitrag von devadder 13.03.11 - 12:56 Uhr

Habs gelesen. Ich denke nun mal, dass es nicht aufgrund des Geldes gemacht werden sollte um einen steuerfreien zwei und dritt Job zu tätigen. Wie gesagt, wenn ich es mache, weiß ich vorher dass es nichts gibt, dann muss ich mir selbst überlegen, ob ich es mache oder nicht.

Es ist schön, dass hier so viele ehrenamtlich und ohne Entlohnung tätig sind. Es ist jedoch ganz übel, was mancherorts als ehrenamtlich bezeichnet wird, jedoch in Form von Auwandsenschädigungen entlohnt wird. So arbeite ich im Berufsschulzentrum, bin also ohnehin jeden Tag dort. Nehme ich jetzt als Prüfungsausschussmitglied die Prüfungen ab, so bekäme ich dafür einen schon vierstelligen Betrag von der Handwerkskammer für vier Tage, was ich allerdings ablehne, bzw die Beantragung gar nicht erst ausfülle. Die Arbeitnehmervertreter und der Meister füllen die Anträge aus und nehmen an den Tagen bezahlten Urlaub. Ich finde so etwas absolut nicht nötig, dass für solche Tätigkeiten etwas gezahlt wird, denn das ganze soll ehrenamtlich sein.

Beitrag von hexe112 13.03.11 - 13:09 Uhr

Naja, also bei 2,50 € pro Einsatz bzw. bei 5 € pro 12-Std-Schicht kann man ja wohl nicht unbedingt von einem steuerfreien zweit oder dritt-Job sprechen (auf meinen Fall bezogen!)! Deshalb hab ich ja auch geschrieben, dass man zwischen Ehrenamt und Ehrenamt unterscheiden muss!

Ich gebe Dir recht, dass der Begriff "ehrenamtlich" seeeehr gedehnt wird und sicherlich sehr viele Tätigkeiten diese Bezeichnung nicht verdienen. Dennoch finde ich es ok, dass es einige Tätigkeiten gibt, für die es eine Aufwandsentschädigung (und da spreche ich jetzt ausschließlich von den "Freizeitaktivitäten", die ich ausübe!!!) gibt!

Beitrag von moeriee 13.03.11 - 22:46 Uhr

"Ich denke nun mal, dass es nicht aufgrund des Geldes gemacht werden sollte um einen steuerfreien zwei und dritt Job zu tätigen."

Oha! Na da bin ich aber gierig! Wir haben jährlich über 200 Stunden Arbeit. Dafür bekomme ich 23,33€, was einen bombastischen Stundenlohn von nicht einmal 12 Cent macht. Zusätzlich habe ich noch Fahrtkosten (ich möchte lieber nicht ausrechnen, wie viel das pro Jahr ist), Kosten für ein Zeltlager (25€), Kosten für Kopien und was ich sonst noch so aus eigene Tasche zahle. Und das auch noch steuerfrei!!! Jeder andere würde sich die Hände nach so einem Job lecken. #augen Und die ganzen Schiedsrichterjobs, für die es nichts gibt, außer Getränke und Essen, habe ich auch ganze außenvor gelassen.

Sorry, aber das ist echt lächerlich! Ich habe kein eigenes Einkommen, bin aber mit Herzblut bei der Sache. Ich bin selber seit meiner Kindheit bei der Jugendfeuerwehr. Würden meine zwei Kollegen und ich diesen Job nicht machen, dann gäbe es hier keine Jugendfeuerwehr mehr und 20 Kinder hätten schlicht und ergreifend Pech! Die Zeit und auch die Kosten, die über dem liegen, was ich dafür bekomme, übernehme ich gerne. Aber ich lehne sicher nicht auch noch diese kleine Aufwandsentschädigung ab, denn es ist schon sehr viel zu tun und die Ausgaben auch nicht gerade gering.

Beitrag von sillysilly 13.03.11 - 13:37 Uhr

Hallo

das sehe ich nicht so

denn ich z.B. könnte mir nicht immer die Fahrtkosten leisen

und ist es sinnvoll wegen so einem ( für die ) kleinen Betrag auf viele, nette Helfer zu verzichten.

ich bin im sozialen Bereich tätig, wäre quasi in manchen Sachen vielleicht eine echte Bereicherung
aber das ich dann noch wöchentlich drauf zahle, würde ich nicht einsehen

die vielen Stunden ehrenamtliche Tätigkeiten werden ja bitter benötigt - da kann man doch nicht so leichtfertig sagen, ........... so muß ich es lassen ........

oder sind nur Helfer etwas Wert die viel Geld haben, und ich gerade noch soziale Mittelschicht nicht ?
So eine Denken finde ich gefährlich

Grüße Silly

Beitrag von hexe112 13.03.11 - 14:03 Uhr

Stimmt! Es geht sicher nicht darum, dass man sich mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit finanziell bereichern will (kann man das überhaupt, wenn man nicht gerade Politiker oder wie oben geschrieben in irgendeinem Prüfungsausschuss ist?). Aber eine gewisse finanzielle "Entschädigung" finde ich mehr als ok, denn es ist doch wirklich so, dass viele Bereiche ohne Ehrenamtler schlichtweg zusammenbrechen würden! Und es gibt trotz allem noch genügend ehrenamtliche Tätigkeiten, wo man selbst noch das eine oder andere reinstecken muss und das wird dann auch noch als selbstverständlich gesehen!

Gruß
Hexe112