Trennung, wie geht das mit dem Kleinen?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von wie nur? 13.03.11 - 10:46 Uhr

Hallo,

ich ringe nun seit einigen Monaten mit dem Gedanken mich von meinem Partner zu trennen. Die ganzen Hintergründe hier aufzuzählen, würde viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen.
Wir haben zwei Kinder, einen dreijährigen Sohn und eine 7 Monate alte Tochter.
Mein Sohn hängt sehr an seinem Vater und fragt auch ständig nach ihm oder weint auch (Papa immer auf Arbeit, Fitnesstudio oder bei seinen Eltern usw.) hat also nie wirklich Zeit für die Kinder.
Aber wie soll ich meinem Sohn das erklären? Er ist so furchtbar sensibel, ich habe Angst, dass er die Trennung nicht verkraften würde, grade weil er so am Papa hängt.
Soll ich wegen den Kindern hier bleiben und alles so weiter laufen lassen oder was soll ich nur tun? Ich kann so definitiv nicht mehr weitermachen.
Aber ich möchte nicht, dass es meinem Sohn schlecht geht.
Habt ihr Ratschläge für mich?

Beitrag von kutschelmutschel 13.03.11 - 10:52 Uhr

hallo #winke

ich habe auch so einen sensiblen jungen, nur ist er schon 6...als ich mich damals von meinem partner getrennt habe, habe ich ihm versucht zu erklären, das wir uns nicht mehr lieb haben, dass das manchmal so passiert und das mein ex partner meinen sohn trotzdem noch lieb hat.

ich habe ganz viel mit meinen kindern geredet, ihnen ganz viel erklärt und war immer für sie da. hab sie getröstet, wenn sie geweint haben, ihnen kleine freuden gemacht und ihnen gezeigt, das wir ohne meinen ex partner auch gut zurande kommen :-)

es hat nicht lange gedauert und sie waren drüber weg...also, rede viel mit deinem sohn, beruhige ihn, sei für ihn da...dann wird das schon klappen #liebdrueck

Beitrag von wie nur? 13.03.11 - 10:55 Uhr

Ich habe nur angst, dass er das mit seinen drei Jahren nicht versteht.

Beitrag von kutschelmutschel 13.03.11 - 10:57 Uhr

meine tochter war bei der trennung auch drei...selbst sie hat es verstanden :-)
kinder verstehen viel mehr, als man ihnen zutrauen möchte...man muss es eben nur kindgerecht verpacken, die erklärungen

Beitrag von wie nur? 13.03.11 - 11:02 Uhr

Danke für deine Ratschläge!
Dann werde ich es wohl oder übel versuchen.

Beitrag von everlasting Au 13.03.11 - 22:39 Uhr

Keine Angst, er wird verstehen das die Familie auseinander gerissen wird und viele Jahre darunter leiden. Er wird sich immer wieder wünschen das Mama und Papa zusammen kommen... Die Trennung der Eltern ist so ziemlich das schlimmste was einem Kind passieren kann.

Aber du hast sicher deine Gründe so ein kleines Herz zu brechen.

Beitrag von gh1954 13.03.11 - 23:07 Uhr

>>>Aber du hast sicher deine Gründe so ein kleines Herz zu brechen.<<<

Gehts nicht noch melodramatischer?

Welche Alternative siehst du?

Beitrag von bruchetta 13.03.11 - 11:57 Uhr

Es wird ihm sicher schlecht gehen, das glaub ich auf jeden Fall!

Aber letztendlich wird er mehr davon haben, denn wenn Papa ihn dann abholt hat er sicher auch ZEIT für ihn Qualitätszeit eben, die er jetzt offenbar nicht hat.

Beitrag von scheinheilig 13.03.11 - 12:07 Uhr

Was für ein scheinheiliger Beitrag.
Du wirst dich auf jeden Fall trennen, wozu forderst du das Getätschel fremder Frauen heraus?
Dein Sohn wird leiden, Trennungen verlaufen nie ohne Schmerz.

Beitrag von wie nur? 13.03.11 - 12:10 Uhr

Sag mal gehts noch?
Ich möchte kein Getätschel, sondern Ratschläge, wie man es am besten den Kindern beibringt.
Wenn du nur solchen Schrott zu schreiben hast, lass es doch einfach.

Beitrag von kutschelmutschel 13.03.11 - 12:22 Uhr

genau das ist hier ein "Tätschelforum" #augen

Beitrag von la-fee 13.03.11 - 13:04 Uhr

Hallo du!

Schreib mich doch an, mir geht es ein wenig wie dir. Möchte das hier aber nicht so erzählen.

Würde mich über eine Nachricht von dir sehr freuen!

Viele liebe Grüße, Anna

Beitrag von esperanza2010 13.03.11 - 21:46 Uhr

Ich seh da keinen grossen Unterschied, wenn der Papa sowieso kaum Zeit mit den Kindern verbringt ist eine Trennung ja nicht viel anders als nun auch.
Und da hast du evtl. das Glück das so Regelmässigkeit reinkommt wo er seinen Papa sieht und die Zeit dafür intensiv mit ihm nutzen kann.

Auch 3-jährige verstehen das sehr gut, es wird zwar nicht leicht aber wenn ihr es hinbekommt erklärt es ihm am besten zusammen - Papa und Mama wohnen bald nicht mehr zusammen aber ihr beide habt ihn immer lieb und er kann Papa jederzeit anrufen wenn er will und auch besuchen.

Sollte es dann wirklich Probleme geben weil er so sensibel ist zieh einen Kinderpsychologen hinzu der das ganze aufarbeitet.

Lieber eine Trennung mit klaren Verhältnissen als ein Kind was täglich den Streit seiner Eltern mitbekommt und eine Mutter die nervlich am Ende ist weil sie meint den Kindern zuliebe heile Welt spielen zu müssen.

Liebe Grüsse,
Esperanza