2 Todesfälle in 2 Monaten...Sohn (5) ist so tapfer

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von blackcelebration 13.03.11 - 12:16 Uhr

Hallo,

unsere Oma ist im Januar verstorben. mein Stiefvater (geliebter Opa von meinem Sohn) im Februar ins Krankenhaus gekommen mit Hirblutungen ist gestern von uns gegangen.
Mein Sohn ist so unglaublich! Er weint, stellt Fragen und ist dabei so tapfer.
Selbstverständlich sind wir - trotz unserer eigenen grossen Trauer - für ihn da. Reden und weinen mit ihm.

Ich versuche seit 4 Wochen die Balance zwischen "meine Mama auffangen" (wohnt leider sehr weit weg und ich war 2 Wochen ständig bei ihr) und meiner Familie und dem Alltag hinzukriegen und hab gestern das erste mal geweint.

Ach...weiss auch nicht warum ich das alles schreibe. Eigentlich will ich nur sagen: passt auf Eure Familien auf und haltet zusammen. Familie ist das Wichtigste überhaupt!!!

traurige Grüsse....

Beitrag von michi0512 13.03.11 - 12:45 Uhr

#liebdrueck

Mein herzliches Beildeid und 2 Kerzen für Deine Lieben #kerze#kerze

Dein Sohn ist wirklich tapfer. Und was Deine eigene Trauer angeht... das ist wirklich schwierig.

als vor knapp 2 Jahren mein Schwiegerpaps starb war das echt heftig. Mein Partner, sein kleiner Bruder und die Schwiegermum - dazu mein Großer....


Ich fühlte mich innerlich total taub - eine funktionierende Maschine...




Meine Trauer kam Monate später... ich habe mich schon mit selbstvorwürfen gequält weil ich nicht weinen konnte. Aber irgendwann kam es...


Ich wünsch Dir ganz viel Kraft - und Deine Zeit für die Trauer wird irgendwann einfach da sein.


Alles Gute.

Beitrag von beth22 13.03.11 - 13:18 Uhr

Ich zünde auch 2 #kerze #kerze an und wünsche euch viel Kraft das alles durchzustehen.

Leider steht es uns bestimmt auch bald bevor und ich hab jetzt schon Angst es meinen Kkindern beizubringen das ihr geliebter Uropa nicht mehr da ist #heul .
Mein Opa ist vor 4 Jahren an Kehlkopfkrebs erkrankt, hat vor 3 Jahren eine Trachealkanüle bekommen - das war schon ein riesen Schock für meine Kinder, aber sie haben es jetzt gut akzeptiert und können damit gut umgehen. Und dann sagte mir mein Opa letztens das er nochmal operiert werden muß und die 3/4 Lunge entnommen werden soll und er ein Beatmungs/Sauerstoffgerät bekommen soll. Gerstern erfahre ich dann von meiner Mama das mein Opa doch nicht operiert werden kann, da sie nicht wissenwie sie es mit der Trachealkanüle machen sollen und er jetzt quasi auf seinen Tod warten muß #heul #heul #heul .

Ich wünsche euch alles gute und empfehle euch evtl. einen Psychologen zur Unterstützung auszusuchen.

Lg
Sandra mit Max (9,5 Jahre), Ben (fast 4 Jahre) und Lea (17,5 Monate)