Weiß nicht was ich davon halten soll!

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von susi-schmidt 13.03.11 - 18:18 Uhr

Hallo ich brauche mal eure meinung


ja also ich habe hier schon mal geschrieben und zwar liegt mein kleiner jetzt fast 14 wochen im Kh auf der früchen its..

ja also es geht um den heutigen Tag,,waren von 11uhr da wollten so bis 18 Uhr eigentlich bleiben,,haben in der Zeit gekuschelt und die Pflege übernommen,Schwestern sind eigentlich immer total froh,wenn wir es machen.
naja ich machte mir am laufe des Tages schon gedanken , weil seine Sättigung ziemlich im Keller war und sein Sauerstoffbedarf ist ziemlich hoch,
naja komm ich mal aufm punkt...die Schwester die heute da war,,ist irgendwie komisch und manchmal schüttel ich nur mit den Kopf,,aber dann gegen 17,30Uhr kam sie rein und fragte uns ob wir nicht mal langsam nach hause wollen weil er ja eh schläft aber dabei war er etwas unruhig,mein mann guckte mich an und ich ihn,wusste in den moment nicht welche reaktionen ich zeigen sollte,ob ich lachen oder weinen sollte
ich mein ich entscheide doch selber wie lange ich bei meinem Kind bleibe,,und wie wir durch andere Schwestern erfahren ist er immer ziemlich unruhig wenn wir nicht da sind,,,,mir kam es vor wie nen rauswurf und es geht mir irgendwie niht aus dem Kopf
:-(
Susi mit Mann und klein Noah 14 Wochen

Beitrag von fruehchenomi 13.03.11 - 19:19 Uhr

Kommt wohl mit darauf an, wie es dort gehandhabt wird ? Meine Tochter durfte bei ihrer Kleinen bleiben, so lange sie wollte, meist ab 10.00 bis abends ca 17 - 18.00 Uhr, oder auch mal länger, wenn der Papa mal nach der Arbeit vorbeikam, das war aber eher selten, er konnte meist nur am Wochenende.
Im Olgahospital Stuttgart hatten sie auf der Intensiv sogar bei den Minis ganz strenge Besuchszeiten, da musste sie ziemlich energisch werden, wenn sie zu ihrer Maus wollte, als sie op-bedingt hin und wieder dort war.
Wie lange muss denn Deiner Kleiner noch bleiben ? Vielleicht einfach mal mit der Schwester reden, was los war ?
LG Moni und - hoffentlich gehts Deinem Kleinen bald besser #herzlich

Beitrag von sansdouleur 13.03.11 - 19:27 Uhr

Hallo,

zwar bin ich "noch" nicht in der Situation, mich mit "Besuchszeiten" rumärgern zu müssen, allerdings habe ich mich schon erkundigt in dem Krankenhaus, wo ich unbedingt entbinden möchte, dort gibt es keine Besuchszeiten, ich kann quasi 24 h am Tag kommen und da sein und muss nur bei der Visite vor die Tür. Das ist mir sehr wichtig. Der Kinderarzt meinte, es gibt Mütter, die können nicht schlafen und kommen um 3 Uhr und dann geht es ihnen einfach besser und wie du schon sagst, es tut den Kindern unheimlich gut und laut Kinderarzt ist es auch unheimlich wichtig für die Genesung!

Ich glaube, ich wäre auch erstmal überrollt gewesen, würde das aber im Nachhinein nicht auf mich sitzen lassen und morgen evtl. noch mal mit einer anderen Schwester reden, wie du dich dabei gefühlt hast und ob sie wüsste, warum das so war?!

Ich wünsche euch alles Gute!

Beitrag von susi-schmidt 13.03.11 - 19:57 Uhr

Danke euch;)
also besuchszeiten gibt keine
und es dauert noch alles
leider;(

frage mich auch ob ich vieleicht zu sensibel geworden bin



liebe grüße

Beitrag von sarahjane 13.03.11 - 20:04 Uhr

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Noah und alles Gute für Euch!

Aus unserer Entbindungsklinik mit angeschlossener Kinderklinik (auch auf Frühchen spezialisiert) kenne ich es eigentlich so, dass Eltern unbegrenzt bei ihren Frühchen bleiben können.

Es ist doch toll, wenn Ihr so viel Zeit habt, Euch Noah intensiv widmen zu können. Vielen Eltern/teilen ist dies so nicht möglich. Ich denke, das Krankenhauspersonal steht schon hinter Euch, nur hatte besagte Schwester vielleicht Mitleid mit Euch. Vielleicht habt Ihr sehr erschöpft ausgesehen?

Nehmt Euch die Frage der Schwester nicht so zu Herzen.

Beitrag von irish.cream 13.03.11 - 20:36 Uhr

Hi,

sei froh, dass ihr so lange da bleiben dürft!
Bei uns gab es geregelte Zeiten, d.h. wir mussten jeden Tag an eine Tafel eintragen, welche "Versorgungszeit" man am nächsten Tag übernimmt, damit die Schwestern bescheid wissen..

Wenn Brian z.B. um 14 Uhr dran war, hieß das, das wir um 5 vor 2 zu ihm durften, ihn vom Monitor ab bekommen haben, dann wurde gewickelt, Flasche gegeben - alles was nach 20 min. noch in der Flasche war, wurde sondiert - anfangs hat er dann schon immer wieder geschlafen, also ab ins Bettchen und Tschüß..
wenn er dann noch wach war durften wir noch ein paar Minuten kuscheln und mussten ihn dann ins Bett legen..

so - mehr Zeit wurde uns nicht gegeben, da die Kleinen ja viel Ruhe brauchen (so hieß es immer auf Station!)
Gott war ich froh, dass mein Sohn nur 24 Tage dort verbringen musste!

Grüße und alles gute Euch
Tanja mit Brian (3 - bei 31+5 geboren) und Amy (37.ssw)

Beitrag von anna031977 14.03.11 - 10:27 Uhr

Generell hätte ich immer zu meinen Kindern gekonnt. Tag und Nacht. Aber gewünscht war, dass die Kleinen viel Ruhe haben und ich war dann immer etwa 4 Stunden da. Und wenn was gemacht werden sollte, also Untersuchungen und so, dann es war denen auch immer lieber, wenn niemand da ist. Da es eine ITS war und ich vor allem wollte, dass es meinen Kindern schnell besser geht, habe ich immer alles getan oder gelassen was die gesagt haben, denn ich dachte, dass es schon das Richtige ist und ich hatte ja keine Ahnung.

Trotzdem glaube ich dass Dir das weh getan hat. In einer solchen emotional gespannten Situation legt man jedes Wort auf die Goldwaage.

Alles Liebe und Gute!