kaiserschnitt....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tappsi89 13.03.11 - 19:35 Uhr

hey...ich bin zwar noch zielmlich am anfang meiner schwangerschaft ....jedoch beschäftigt mich die frage ob man sich einen kaiserscnitt auch wünschen kann und ob dieses dann bestimmte kosten mit sich bringt....lieben dank

Beitrag von shiningstar 13.03.11 - 19:37 Uhr

Ich denke, dass man was dazu zahlen muss, wenn keine medizinische Indikation für einen KS vorliegt.
Wenn ich Angst beim Zahnarzt habe und deshalb eine Vollnarkose bekomme, zahlt dies ja auch nicht die Krankenkasse.

Warum möchtest Du denn einen KS, wenn man fragen darf?!


Beitrag von 03122001 13.03.11 - 19:41 Uhr


Nein man muss nichts dazu zahlen, egal ob Notsectio oder Wunsch-KS.
Leider ist es doch so, das unsere Ärzte lieber einen KS mehr machen, damit auch schön die Betten belegt sind im Krankenhaus, und mit einem KS kann man auch nen bisschen mehr verdienen, leider.

LG Sara

Beitrag von shiningstar 13.03.11 - 19:44 Uhr

Na gut, solche Ärzte gibt es sicherlich immer wieder, die dann einen medizinischen Grund erfinden ;o)

Ich habe mal nach "Wunschkaiserschnitt Kosten" gegoogelt, falls mein Zwerg in BEL bleiben sollte. Das KH in dem ich entbinden möchte, möchte nämlich trotz BEL lieber eine Spontangeburt als einen KS. Und da schwanken die Antworten von 0 € Zuzahlung bis 2000 € Zuzahlung...

Beitrag von qrupa 14.03.11 - 07:34 Uhr

BEL ist eien medizinische Indikation auch wenn es anders geht. Das heißt in dem Fall ist es kein WKS und wird voll übernommen

Beitrag von tappsi89 14.03.11 - 09:31 Uhr

klar darfs du fragen...ich hab einen angeborenden herzfehler und seid ungefähr einer woche ständig albträume das ich bei einer normalen geburt sterben würde...das macht mich einfach nur fertig...lg

Beitrag von mucki30 13.03.11 - 19:42 Uhr

Ohne Medizinischen Grund mußt du den selber zahlen, hast du aber nen KH was sich was ausdenkt dann natürlich nicht, was aber nicht Sinn der Sache ist.

Beitrag von bjerla 13.03.11 - 19:44 Uhr

In der Regel findet der Arzt immer eine Indikation - und sei es halt die psychische Belastung. Kenne selbst niemanden, der da etwas zahlen musste.
Mein KS wurde mir quasi angeboten und ich konnte es dann selbst entscheiden, ob ich es spontan versuchen will oder halt nicht.

LG B. mit Nr.2 in der 10.ssw

Beitrag von daniela2605 13.03.11 - 19:51 Uhr

Zu den Kosten kann ich nichts sagen, aber glaub mir einfach, wenn ich Dir sage, zu wissen einen KS zu bekommen, macht die Geburt in den 9 Monaten nicht leichter ;-)

Ich weiß seit ich 17 bin, dass ich einen KS haben werde, wenn ich mal ein Kind bekomme (künstliches Hüftgelenk) und seitdem ich ss bin, beschäftige ich mich nun mit der Anästhesie, der OP allgemein etc. Ich habe schon viele OPs hinter mich gebracht und habe jetzt entsprechend Angst vor dem, was auf mich zukommt. Es ist also (ich spreche hier nur von mir) nicht wirklich weniger Angst...

Ich wünsche Dir aber "trotzdem" eine schöne ss. ;-)

Beitrag von bacio85 13.03.11 - 20:03 Uhr

Hallo,
Also ich kann dir nichts zu einem wunsch KS sagen, aber ich würde dir raten überleg es dir gut.
Ich hatte einen KS bei meinem sohn und alles lief wunderbar, aber die schmerzen danach halten mit sicherheit länger an nach der geburt als es eine spontangeburt tut. Du wirst dein leben lang eine relativ grosse narbe haben und du bist die ersten tage sehr eingeschränkt in deinen bewegungen und deiner mobilität.
Also entweder schmerzen während der geburt, oder nach einem KS?
Ich würde es mir sehr gut überlegen.

Beitrag von waris1978 13.03.11 - 20:40 Uhr

Ich hatte einen WKS und musste nix bezahlen. Hab einfach mit meiner FA gesprochen und sie hat mir ne Überweisung ausgestellt;-). Solche Kaiserschnitte werden bei uns mittlerweile schon von vielen Krankenhäusern angeboten.


LG#winke

Beitrag von pfaelzerin69 13.03.11 - 20:45 Uhr

Hallo,
ich weiß, dass ich wieder einen KS bekommen werde, da ich bei meinem 1. Sohn einen Notkaiserschnitt (T-Sectio) wegen Frühgeburt hatte. Die Gefahr, dass ich unter Wehen eine Ruptur der Gebärmutter erleide ist sehr groß und somit würde Lebensgefahr für mein Kind und mich bestehen.
Da ich weiß, was mit einem KS wieder auf mich zukommt, kann ich nicht sagen, dass ich mich darauf freue. Ich hatte durch den komplizierteren KS doch ziemlich lange Schmerzen und das Taubheitsgefühl im Bauchbereich hat auch ca. 1/2 Jahr angehalten.
Na ja, aber auch diese OP wird vorrübergehen - irgendwie..... #zitter

LG
Anja & #ei 17.SSW


Beitrag von sarahjane 13.03.11 - 21:13 Uhr

Grundsätzlich gesehen muss man was zahlen, wenn man sich einen KS wünscht.

Allerdings: U. a. werden Große Angst vor Wehen- und Geburtsschmerz bzw. traumatische Erfahrungen durchaus als medizinische Indikation gewertet, so dass man nichts zuzahlen muss.

Am besten schilderst Du Deinem Gynäkologen Dein Dilemma. Wenn er/sie ein guter Arzt/eine gute Ärztin ist, wird er/sie Dir eine medizinische Indikation bescheinigen.

Noch was: Keine Frau muss sich schlecht fühlen, wenn sie sich einen KS wünscht.

Sowohl eine vaginale Geburt als auch der KS können entweder für Mutter oder für Kind gewisse Risiken bergen. Da gibt es im Prinzip kein "Besser" oder "Schlechter".
Man ist auch nach einem KS eine vollwertige Mutter, welche stolz auf ihre Leistung sein kann.

Ich wünsche Dir alles Gute!

Beitrag von pfaelzerin69 13.03.11 - 21:24 Uhr

Hallo Sarahjana,

Du sprichst mir aus dem Herzen - warum soll man nicht stolz sein, auch wenn man einen KS "durchmachen" mußte.
Die einen müssen Schmerzen vor und während der spontanen Geburt aushalten, die anderen die Tage / Wochen nach einem KS.
Außerdem kann sich die Mehrheit der Frauen die Option "KS" eh nicht selbst aussuchen, sondern die entsprechenden Umstände zwingen dazu.

Also, wirklich #pro

LG Anja