Ständige Mittelohrentzündungen: Paukenröhrechen mit 5. Jahren?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schmittchen30 13.03.11 - 20:25 Uhr

Hallo!
Ich war mal wieder aufgrund starker Ohrenschmerzen mit meiner Kleinen im KH.:-(
Und wieder einmal eine Mittelohrentz. !:-[#aerger
Allein im letzten Jahr hat sie 11 Mal diese Erkrankung gehabt & dementsp. Antibiotika bekommen... Jeder weiss, dass das nicht GUT ist (immer wieder/auf dauer!)#aerger
Na und heute wieder ' ne heftige Ladung davon... Hinter dem Ohrenknochen ist auch schon ein Schmerz, welches heißt, dass das evt. zu 'ner OP führen kann. Geht das mit 'ner Paukenröhrchen OP denn wohl, dass sie erst einmal KEINE Mittelohrentz. bekommt? Ist das Sicher? Ach, klärt mich mal jemand darüber auf... Bin am verzweifeln, was man noch so tun könnte. Mein HNO meint, Polypen raus... Ich bin gegen die entnahme dieser Sache#nanana Muss man ja nicht gleich rumschnibbeln an der Kleinen... Oder??#kratz#zitter#contra

Beitrag von sterni84 13.03.11 - 20:29 Uhr

Hallo!

Also bei 11 MOE`S in einem Jahr würde ICH einer OP nicht mehr so negativ gegenüber stehen.

Mein Bruder war als Kind auch so ein Kandidat, er hatte alle 3-4 Wochen eine MOE. Dann bekam er kurz vor der Schule die Polypen raus und hatte nie wieder Probleme mit den Ohren.

Meine Tochter bekam im Dezember zum 2. Mal die Polypen raus und Dauerröhrchen eingesetzt, da sie permanent Paukenergüsse hatte, allerdings ohne Entzündungen. Seitdem haben wir keine Ergüsse mehr gehabt und sie fühlt sich wesentlich wohler und kann endlich wieder richtig hören!

Hol dir ne 2. Meinung ein, aber zieh eine OP durchaus mal in Betracht!

LG Lena

Beitrag von schmittchen30 13.03.11 - 20:41 Uhr

Hi!
Meinste speziell wegen der Polypen oder der "Paukis"?#kratz

Beitrag von sillysilly 13.03.11 - 20:32 Uhr

Hallo

bei 11x würde ich ja nicht von gleich sprechen ........
und Ohrenschmerzen sind ja echt fies #zitter

Freunde von mir haben einen Sohn der war ständig verschnupft, krank nahm alles mit was so ging im Bereich verschleimt sein, Ohren, Atmen ect.

Sie hatte sich auch lange dagegen gewehrt und es doch dann mit 6 Jahren machen lassen
Polypen raus und ich glaube auch Röhrchen ( bin mir da aber nicht sicher )

erstmal brachte es gar nix, war gleich wieder krank und sie war schon maßlos enttäuscht
aber nach einigen Monaten ist es inzwischen viel, viel besser geworden


Laß dich doch nochmals woanders beraten.

grüße Silly

Beitrag von schmittchen30 13.03.11 - 20:44 Uhr

Hallo!
Ja, danke. Werde mir mal morgen 'nen Termin woanders beim HNO machen lassen... Geht ja gar nicht mehr anders! :-(#aerger Dieser ist speziell für #proKinder(angeblich)!

Beitrag von 221170 13.03.11 - 20:45 Uhr

Ich kenne das, meine Tochter litt seit ihrer Geburt an MOE. Sie war ständig krank, jeder Schnupfen führte zig Nebenerkrankungen mit sich und diese ständigen Ohrenschmerzen....Antibiose ständig und nach 3 Wochen die nächste....

Sie wurde am 2.2 operiert, Polypen wurden entfernt (sie waren monströs groß, stellte sich intraoperativ heraus)und Paukendrainagen rein. Während der OP lief der Eiter und seröses Sekret aus dem Trommelfell, es war definitiv die richtige Entscheidung.
Und auch wenn wir jetzt Probleme haben (die Röhrchen sind durch Blutkrusten verstopft) hat es schon was gebracht. Sie schnarcht nicht mehr, sie atmet wieder durch die Nase. Und obwohl die Röhrchen momentan eigentlich dicht sind und sie ganz stark erkältet war sammelte sich KEIN Sekret hinter dem Trommelfell.

Es kann sein das wir sie nochmal operieren lassen müssen denn es sieht so aus als würden sich die Krusten nicht lösen. Aber ich würde es wieder machen lassen, das ist kein Zustand gewesen.

Unsere Tochter hörte sehr schlecht und es stand im Raume das sie einen Hörschaden behält. Das will man sicher nicht riskieren, mal von den Schmerzen abgesehen.
Laß die OP machen, dann kehrt Ruhe ein.

Beitrag von schmittchen30 13.03.11 - 20:51 Uhr

Das hört sich ja schlimm an! Das mit Deiner Tochter#schock tut mir leid für die Kleine!:-(
Na, ich merke schon, dass ich da nun echt aus den Puschen kommen muss...

Beitrag von minikruemelchen25 13.03.11 - 20:48 Uhr

Hallo,

bei elf Mittelohrentzündungen würd ich aber schon ernsthaft über die Entfernung der Rachenmandel nachdenken. Diese nennt man "Polypen" und sie sitzt hinter dem Gaumensegel. Eine OP ist mit geringen Risiken verbunden. Je nach Alter wird das ambulant durchgeführt und birgt kaum Nachblutungsrisiken. Die Paukenröhrchen werden nur gesetzt, wenn sich ein Erguss hinter dem Trommelfell gebildet hat, und auch nur dann, wenn dieser sehr zähflüssig ist.

Mein Sohnemann hatte eine riesengroße (WIRKLICH RIESIGE) Rachenmandel, die wurde entfernt und der Erguss hinter dem Ohr wurde auch abgelassen, durch einen kleinen Schnitt ins Trommelfell. Paukenröhrchen waren bei ihm nicht nötig.

Es hat super geholfen!!!! Ich würds jederzeit wiedertun. Was sind schon ein paar Tage "leiden" gegen fast ein Jahr dauerkrank. Ich glaub das belastet die Kleinen viel mehr.

Aber letztlich muss das jeder selbst entscheiden....

LG
Kathy

Beitrag von sunny_dani 13.03.11 - 21:23 Uhr

hallo :)

mein sohn hat im januar paukenröhrchen bekommen und polypen entfernt (er ist 3 1/2). er kann seit dem deutlich besser hören, es war auch alles super! letzte woche bekam er aber ne heftige mittelohrentzündung!

für die op würde ich mich aber trotzdem jederzeit wieder entscheiden!

lg, dani

Beitrag von kid35 13.03.11 - 23:33 Uhr

Hallo,
ich habe drei Jungs. Der Zweite hatte auch ständig Mittelohrentzündungen und hat mit drei Jahren und jetzt nochmals mit 6 Jahren Paukenröhrchen bekommen und ich würde es auch immer wieder so machen. Er konnte immer schlecht hören, was sich auch auf die Sprache ausgewirkt hat. Die OP`s hat er super überstanden. Ich hatte wohl mehr schiess!!!!
Hol dir ein zweite Meinung!
Kid

Beitrag von anastacia2004 14.03.11 - 11:50 Uhr

Wir hatten die OP, als unser Sohn etwas über 2,5 Jahre war. Das ist jetzt 2,5 Jahre her und seitdem hatten wir 1 oder 2 MOE und keinerlei Ohrprobleme mehr. Er hat auch Paukenröhrchen bekommen und die Polypen rausbekommen. Wir würden es wieder machen lassen!

Jetzt steht uns wohl ne Mandelverkleinerung/-entfernung an. Entscheidet sich heute. Wenn es nicht mehr geht, geht es halt nicht mehr...

Gruß
Michaela

Beitrag von daylana 14.03.11 - 20:08 Uhr

Meine Tochter hat seit dem letzten Sommer 8 Mandelentzündungen und 3 MOE gehabt und bei den Paukenergüssen kann ich nicht sagen wann die mal weg waren. Wir haben nun in 2 Wochen einen Termin: Mandeln kleiner, Polypen raus und Röhrchen rein.
Im Kiga sagen ihre Freundinnen schon, sie wäre schwerhörig :-(
Ich finde lieber einmal eine Op als ewig immer wieder Antibiotika.

LG

Tanja