wie geht Ihr mit Fragen um, wann Ihr endlich ein Baby bekommt?

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von kirin27 14.03.11 - 07:16 Uhr

Guten Morgen,

Wie gehts euch allen?

Wie geht Ihr mit den nervenden Kollegen um oder hab ich nur solche?

Ich bin so ziemlich die Kandidatin wenns um Kinder geht in der Arbeit.
28 und seit drei Jahren verheiratet.
Vor vier Monaten hatte ich ein stille Geburt (14./15. ssw)
Bis auf meine Freunde in der Arbeit wusste noch niemand was davon.
Aber diese Disskussionen kommen immer wieder hoch:
* na wie siehts bei euch aus
* wär doch mal an der Zeit
* wollt ihr nicht
* könnt ihr nicht
* usw.

Ich hab das gefühl, beim nächsten mal platzt mir der kragen!
Ganz schlimm ist es, wenn jemand frisch ss ist, dann werd ich regelrecht belagert.

Ich würde so gern mal eine ansage los werden, damit ich ein für alle mal damit in ruhe gelassen werde!
Ich hab mir sogar schon überlebt, ob ich die ereignisse vor 4 Monaten mit dazu benutzen sollte!

Wie handhabt ihr dass?

Bei Nachbarn ist es mir schon mal sehr derbe rausgerutscht, nachdem sie mich gelöchert haben wann denn jetzt endlich mal was kommt bei uns.
Da waren natürlich alle schwer schokiert!

Vielen Dank für Eure Antworten

Lg
kirin

Beitrag von siena1986 14.03.11 - 07:20 Uhr

ich bin auf der Arbeit ganz offen mit der Fehlgeburt umgegangen. Sie haben sowieso jederzeit mit einer SS gerechnet (so ja auch bei dir) und sie waren alle sehr einfühlsam und haben es quasi zum Tabuthema gemacht.

Mir hat es geholfen überall offen damit umzugehen.
Ich finde es sorum leichter als es geheim zu halten.

Viel Glück..

Beitrag von kirin27 14.03.11 - 07:34 Uhr

bei Freunden und verwandten geh ich damit auch ganz offen um, nur nicht bei leuten die einfach nur kollegen sind oder die ich vielleicht nicht mal mag!

ich weiß nicht wieviel kollegen du hast, aber bei mir sind es 30 im näheren umfeld über hundert in der ganzen Abteilung!

das wäre mir eindeutig zu viel gewesen in der situation!

Beitrag von bubbly 14.03.11 - 07:57 Uhr

Hallo Kirin,
ich weiß wie du dich fühlst #liebdrueck einen Rat hab ich leider nicht weil ich irgendwie auch in der Situation bin.

Bei mir auf der Arbeit wurde ich 1x direkt gefragt ob ich schwanger bin (das war nach der 1. FG) und seitdem wird meine KOllegin STÄNDIG gefragt ob ich schwanger bin. Ein paar Kollegen wissen es, mein Chef auch aber ich sehe es auch nicht als meine Pflicht meine Kollegen über meine 2 FG's zu informieren.

Ich finde das hat etwas mit Respekt & Anstand zu tun. Grad wenn Leute dich fragen die sonst kaum etwas mit dir zu tun haben. Ich würde mich NIEMALS trauen jemanden zu fragen ob die Person schwanger ist oder wann denn endlich ein Baby kommt. Haben die nix anderes zu tun?

Lass den Kopf nicht hängen und wenn dich wieder jemand anquatscht dann kannst du ja ruhig sagen das sie doch bitte etwas mehr Taktgefühl haben sollten und wenn es soweit sein sollte werden sie es schon mitkriegen. Nur wenn du dich wohl dabei fühlst es diesen Kollegen zu sagen das du eine stille Geburt hattest dann würde ich es tun, ansonsten ist das none of their business!

LG
Nicky #stern#stern

Beitrag von plumps2011 14.03.11 - 09:58 Uhr

Meine kollegen wussten auch alles das ich ss bin und nach der Fg waren sie alle ganz lieb. Jetzt fragt auch keiner mehr ob ich ss bin, ich glaub die haben respekt davor. Ich wünsch dir alles gute.

Beitrag von ebaga 14.03.11 - 13:11 Uhr

in den letzten 4 Monaten haben meine zwei schwägerinnen ein Baby bekommen, in den nächsten Tagen eine Freundin und außerdem meine kusine und die Kusine von meinem Mann.... überall purzeln babys.

Mir geht es mit dem Abort (8+0ssw) letzte Woche Gefühlsmäßig nicht soo schlecht. Größer ist die Enttäuschung da wir schon seit einer Weile versuchen schwanger zu werden. Ich halte den Abgang geheim weil es mir nicht hilft mit jemandem drüber zu reden und weil ich auch nicht möchte dass alle frischgebackenen muttis Sorgen oder Mitleid haben.

Aber da hat jeder unterschiedliche bedürfnisse... kann es auch verstehen wenn man sich gerne mitteilt.

Die häufigen Fragen wann unser sohndenn mal ein Geschwisterchen bekommt nerven mich allerdings auch gewaltig.

Beitrag von juju0980 14.03.11 - 16:28 Uhr

Hm, ich würde da echt sagen, dass es Dir auf den Keks geht, ständig gefragt zu werden... Mit meinem Ex ging mir das auch so. Lass doch einfach mal fallen, dass sie es lassen sollen, schließlich gäbe es auch Menschen, die keine Kinder bekommen können. Das hat ne Bekannte von mir gemacht, danach war Ruhe.

Ich habs im Geschäft keinem erzählt. Hab lange hin und her überlegt, da wir hier echt ein gutes Verhältnis haben, aber dann beschlossen, dass ich es nicht erzähle. Habe gesagt, ich hätte was an der Gebärmutter gehabt was halt weggemacht werden musste, dann hat auch keiner näher gefragt. Wobei ich auch mit meinem Ex zusammen arbeite, wir verstehen uns echt gut und ihm werd ichs irgendwann auch sagen - aber als Freund und nicht als Chef ;-)

Beitrag von danimaus110 14.03.11 - 16:33 Uhr

es ist schwierig manchmal...
ich werde eigentlich nur noch von leuten gefragt,die das nicht wissen,dass ich ne eileiterschwangerschaft hatte und dazu auch noch endometriose...

aber ich kann denen ja keine vorwürfe machen das sie fragen,weil sie es ja nicht wissen..
wenn ich es dann erzähle,schämen sie sich schon fast,dass sie geragt haben... aber es kann ja niemand was dafür das es so ist..

manchmal gehe ich gut damit um..manchmal könnte ich heulen...#gruebel