Inhalieren

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von ayka 14.03.11 - 07:33 Uhr

Ein schönen guten Morgen

Mein Sohnemann ist wieder sehr sehr erkältet. Die letzten Male sind wir mit inhalieren immer gut hingekommen. Drei mal täglich mit Mucosolvan und Kochsalzlösung. In ganz schlimmen Fällen gab es zusätzlich Salbutamol Tropfen dazu. Meine Frage nun kann der kleine Körper sich daran gewöhnen? Meine Freundin meinte nämlich das ich schon viel inhaliere und das die Bronchen dann garnicht die Chance haben sich alleine zu regenerieren.
Ich muß sagen das er wirklich viel Erkältet ist durch den Kindergarten.
Was meint ihr?
Mit Hustensaft hab ich nicht wirklich gute Erfahrungen gemacht da hilft irgendwie keiner.

LG Katrin mit krankem Jerome 2 1/2

Beitrag von steferl1979 14.03.11 - 07:55 Uhr

Hallo,

wie lange habt ihr die letzten Male denn inhaliert?
Wir müssen im Winterhalbjahr sehr viel inhalieren, da unser Kleiner obstr. Bronchitis öfters hat und wir jetzt sogar auf Borkum zur Kinderreha waren.
Mit Salbutamol sollte man max. 2 Wochen am Stück inhalieren wegen der Gewöhnung. Wie das mit Mucosolvan ist, weiß ich nicht.
Mittlerweile haben wir zur Vorbeugung sogar eine Dauertherapie mit Cortison in niedrigsten Kleinkinderdosierungen. Und im Bronchitisfall: Inhalation mit Kochsalz und Salbutamol.

Unsere Erfahrung + Meinung Kinderarzt + Fachklinik:

Ans Inhalieren kann sich der Körper nicht gewöhnen. Das ist über den Vernebler ja eigentlich nur eine Zuführung von feuchter kalter Luft. Gewöhnen kann er sich nur an das Salbutamol als Medikament, deswegen muss es nach längerem Inhalieren auch schrittweise abgesetzt werden.

Die Bronchien können sich erst dann regenerieren, wenn die Brochitis (also die Entzündung und Verengung) abgeklungen ist.

Hustensaft bringt bei Bronchien, die eng sind, überhaupt nichts.

Puh, lange Antwort. Ich hoffe, sie hilft dir ein bisschen.

LG

Steffi & Maxi (1 Jahr, 10 Monate)

Beitrag von ayka 14.03.11 - 08:04 Uhr

Hallo Steffi


Ja du hast mir sehr geholfen. Also wir haben maximal 1 1/2 Wochen inhaliert und das Salbutamol max eine Woche gegeben. Ich hab langsam auch das Gefühl das die Bronch chronisch wird es ist bei jeder Erkältung so das die Bronchen zu sind und er von der Atmung her pfeift. Renne aber nicht jedesmal zum Doc wenn er kein Fieber hat.
Dann werde ich heute mal weiter inhalieren und auf Besserung hoffen.

LG Katrin

Beitrag von steferl1979 14.03.11 - 08:24 Uhr

Hallo Katrin,

unsere Kleinen haben noch sehr kleine Bronchien. Da sind häufige Infekte bzw. Bronchitis normal, vor allem wenn sie einen Kindergarten oder so gehen.
Solange du 2 - 3 Monaten Pause hast, ohne Bronchits und Inhalieren, kommst du noch nicht in den Bereich con chronisch.
Vorallem: bei 80 % aller Kinder gibt es sich im Schulalter wieder. Das ist auch unsere Hoffnung.

LG

Steffi

Beitrag von ayka 14.03.11 - 12:59 Uhr

Hallo

Also 2-3 Monate Pause habe ich bei weitem nicht. Jerome geht seit August in den Kindergarten und seit dem kann ich sagen war das höchste was wir mal nicht veschnupft oder verhustet waren waren drei Wochen. Aber im Dez war es eine Lungenenzündung und da waren wir im KH. Dort inhalierten wir zu ersten mal und ich war so begeistert.

LG Katrin

Beitrag von steferl1979 14.03.11 - 13:37 Uhr

Hallo Katrin,

bei den 2 - 3 Monaten geht es aber nur um die Bronchitis, wo ihr auch inhalieren musstet.
Also Schnupfen oder "nur" Husten zählen da nicht rein.
Oder anders ausgedrückt: Pro Jahr nicht mehr als 6 Bronchits mit Inhalieren.

LG

Steffi

Beitrag von diniii 14.03.11 - 09:02 Uhr

hallo,

auch wir haben regelmäßig mit obstr. Bronchitis zu tun.

Ich renne auch nicht direkt zum KiA - wenns zum Bsp. am WE íst....

Aber nach nem Tag bzw. Montags geh ich doch weil ich wissen möchte, wieviel und wie oft er inh. soll. WEil mit der Menge bin ich mir meist etwas unsicher. Und ich habe halt auch mit Salbutamol immer etwas ANgst zuviel zu geben - von daher übers WE kann ich für mich vertreten das selbst zu entscheiden - danach renne ich zum Dok.
Meist bin ich so gut mittlerweile, dass ich frühzeitig anfange und 1-2x tägl. reicht, mein Mann sagt immer ich seh Gespenster wenn ch sag der pfeifft, tags drauf bestätigt der KiA meine "Diagnose":-p
Was vllt auch daran liegt, dass wir mit Bronchitis schon im KH waren (7 Monate war er da)

LG und Gute Besserung

Beitrag von njb007 14.03.11 - 09:32 Uhr

Also ich hab nun seit 6 Monaten ein inhalliergerät zuhause und ärger mich das ich nicht schon vorher eins bekommen habe!!!

Bei meinen beiden ist Inhallierenwirklich das einziege was was bringt wenn Sie ne Bronchitis haben...

Hab mich vorher immer mit Hustensaft und SingulAir rumgeärgert...

Auch was Pseudo Krupp anfälle angeht muß ich sagen ist der Vernebler doch 1000 mal besser als nur diese Kortison Zäpfchen!!!

Meine Beiden sind seit dem viel schneller wieder gesund und ich muß Ihnen weniger Medikamente geben als vorher oft reicht ja schon die NaCl Lösung und Sultanol im ernstfall was ich dann meist aber auch nur 3-4 Tage geben muß bis wieder alles ok ist.