Am Überlegen einen Hund ins Haus zu holen

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von thekla-c 14.03.11 - 08:37 Uhr

Huhu,

wir, also mein Bruder und ich, sind am überlegen, ob wir uns einen Hund holen. Der Wunsch nach einem Hund war schon immer da, nun ist er, nach dem Tot unserer Mutter vor einigen Wochen, noch größer.

Beide wissen wir um die Verantwortung, die ein Hund mitbringt, Versorung, Gassi gehen, finanziell etc.

Nun ist es so, dass ich mal aus Neugier gesurft bin und wohl den idealen Hund für uns gefunden habe, allerdings wollten wir eigentlich mit Hund noch bis Mitte/Ende des Jahres warten, da bei uns eben finanziell noch einiges geklärt werden muss. (Wir werden uns mit den Finanzen gut halten, haben dank der Lebensversicherung eine abbezahlte Eigentumswohnung etc, aber genau steht halt noch nicht fest, was im Monat abgeht).

Andererseits scheints bei uns und dem Hund, zumindest bisher über die Beschreibung und Bildern (und unserem Bauchgefühl) zu stimmen. Ich denk darüber nach, dass wir sie mal in "Wirklichkeit" treffen sollten, allerdings sind das schonmal 130km einfach zu fahren. Und solange nicht mehr 'Pro jetzt Hund' Argumente bei mir bestehen, und es ist fast so, will ich nichts in den Wind schießen.

Der Hund wäre auch versorgt, in den Zeiten, wo mein Bruder und ich arbeiten, Opa und Tanten wären immer mal zu Hause (leben alle in einem Wohngebäude), wir haben eine große Eigentumswohnung mit großem Garten, hätten eine Spielkameradin im Haus (vorher würde natürlich geklärt werden, ob die beiden sich verstehen), und Herrchen und Frauchen die schmusebedürftigen Hund immer schmusen würden. Auch von Feld und Wald wohnen wir wenige Gehminuten entfernt.

Eigentlich, wenn ich mir meine 'Argumenteliste' durchgehe, gibt es nur einen negativen Punkt: Die noch nicht ganz geklärte Finanzlage. Liegt zum Teil daran, dass wir halt noch mit den Versicherungen meiner Ma am machen sind, die wollen eben noch diesen Schrieb und das und jenes unterschrieben haben.

Was meint ihr? Sollen wir jetzt jetzt wagen, gerade weil unser Bauchgefühl ganz klar JA zu diesem Hund sagt?

Lg
Thekla

Beitrag von michi0512 14.03.11 - 09:39 Uhr

Morgen Thekla,

also Du wohnst mit Deinem Bruder zusammen? Hast Du einen Partner (wegen Kinderwunsch lt. Deiner VK)?

Ihr müsstet auch bedenken was mit dem Hund wird, wenn Ihr 2 getrennte Wege geht.

Was ist wenn du einen Partner hast, eine Fmailie gründest - Wem (Dir oder Deinem Bruder) gehört der Hund dann? Bei wem lebt er? Wer wird die Bezugsperson?

Was ist wenn einer von Euch das Wohnhaus auf Dauer verlässt - sprich auszieht.




Ein Hund bringt eine große Veränderung mit sich. Viel Verantwortung. Kannst du dass dann auch mit einem Baby unter einen Hut bekommen?

GlG

Beitrag von thekla-c 14.03.11 - 11:10 Uhr

Hi,

der Kinderwunsch ist irgendwo da, aber wohl nicht in den nächsten Jahren zu realisieren. Einen Partner hab ich zur Zeit nicht, zudem will ich dann auch erstmal Berufserfahrung sammeln.

Darüber, ob einer von uns auszieht, hatte ich auch schon gedacht. Das würde wohl eher mein Bruder sein, da er in Erwägung zieht, nach seiner momentanen Ausbildung zur Berufsfeuerwehr zu gehen. Ich bin dann wohl die, die in der Wohnung bleiben würde, allein auch deshalb, weil sehr viel mehr heimatbezogen bin als mein Bruder.

Beitrag von joy1975 15.03.11 - 02:41 Uhr

Also allein die Finanzlage wäre wohl kein Grund bzw. ist hier ja absehbare Klärung. Ich bin mir bei Dir aber, wenn ich Deine Antwort zum Thema Kinderwunsch lese, nicht sicher, ob Du Dir wirklich der Verantwortung, die ein Hund mit sich bringt, bewußt bist.
Du schreibst "Kinderwunsch sei in den nächsten Jahren wohl nicht zu realisieren". Das klingt für mich eher, als hättest Du einen Kinderwunsch und nicht zu 100% den Wunsch nach einem Hund und dieser wäre eher so eine Art "Übergangslösung".
Sich einen Hund anzuschaffen ist eine Verpflichtung für das ganze Leben des Hundes. Es gibt für mich nur eine Handvoll wirklich richtige Argumente, ein Tier, das man geholt hat, wieder abzugeben.
Bist Du wirklich bereit, die Verantwortung für die nächsten 10-15 Jahre zu tragen, egal was in Deinem Leben passiert und Deine Lebensgewohnheiten und Richtungen auch zum Teil daran auszurichten, dass der Hund weiterhin daran teilhaben kann?
Ich habe z.B. vor Jahren auf eine extrem gute Aufstiegschance verzichtet, weil ich in dieser anderen Firma meinen Hund nicht mit ins Büro hätte nehmen können. Ich hätte ihn abgeben oder einen Hundesitter finden müssen. Beides waren für mich keine Optionen, also habe ich abgelehnt. Bist Du bereit, Opfer zu bringen?