Sohn läuft von der Schule weg , Weint ....

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von mummy26 14.03.11 - 08:43 Uhr

Hallo

Wir sind vor etwas mehr als 2 Wochen von Emsdetten nach Selm - Bork gezogen .
Mein Sohn musste daher die Schule wechseln .
Die erste Woche klappte auch alles super , er hat nicht geweint und so , garnichts . Er schien sehr zufrieden zu sein .
In der zweiten Woche fing es Mittwoch plötzlich an das er in der Schule anfing zu weinen . Am Donnerstag wieder und am Freitag ist er morgens von der Schule abgehauen . Plötzlich stand er weinend hier vor der Tür .
Und heute hat er als wir an der Schule angekommen sind wieder geweint .. .

Er tut mir so leid .

Was kann ich da tun ?

Er sagt in der Schule immer das er Mama und Danilo vermisst ( seine Schwester und Papa komischerweise nicht ) und das er wieder in seine alte Schule möchte .
Die Lehrerin ist sehr lieb und spricht auch viel mit ihm und geht auf ihn ein , sie macht ihm aber auch deutlich das es nicht anders geht .

Hier zuhause sagt er mir dann auch das er lieber in seine alte Schule möchte , das er sich irgendwie nicht gut fühlt und Heimweh hat ...

Ich habe ihn auch mehrmals gefragt ob er geärgert oder gehauen wird ( weil es mir so komisch vorkam das die erste Woche alles glatt lief und es jetzt erst so ist ) aber er verneint das ...

Habt ihr einen Tip oder könnt ihr mich aufmuntern ?

Danke

Lg

Beitrag von brotli 14.03.11 - 09:14 Uhr

hallo

ich habe wegen umzug meinen sohn auch umgeschult und es ging ihm nicht gut. ich habe mir viele gedanken gemacht , weil doch "eigentlich" alle nette und lieb waren. aber stockaltmodisch und streng.
ich habe bemerkt, das er einfach sehr unglücklich da war und mich umgesehen und es gewagt ihn da nach kurzer zeit nochmal rauszunehmen und umzuschulen.
da ist er dann gut angekommen innerlich , es ist lockerer und fröhlicher, offener und alles in allem viel besser.

aber ich habe ihn anfangs begleitet. ich bin eine woche mitgegangen und nach der großen pause weggegangen und stand am ende der schulzeit vor der tür wieder. ich kann dir wirklich nur raten, das auch zu tun.
dann habe ich sehr schnell kinder eingeladen, wild durch, egal wen, hauptsache er hatte kontakt und auch das war sehr gut.


freundschaften bilden sich eh von alleine im laufe der zeit, darum gings anfangs auch nicht, nur um kontakte zuhause und den schulweg.
er fühlt sich sehr alleine und da musst du einfach helfen soweit es geht.
l.g.


Beitrag von mummy26 14.03.11 - 09:20 Uhr

Hallo

Ich habe nicht den Eindruck das es dort altmodisch und streng ist , im gegenteil . Ich bin mit der Schule und der Lehrerin zufriedener als vorher .
Ich bringe ihn jeden Morgen zur Schule und warte bis er in der Klasse ist mit der Lehrerin und den anderen Kindern und hole ihn auch Mittags immer wieder ab .
Die Schule ist gerade mal 5 Fussminuten entfernt von uns , aus seinem Zimmer kann man die Schule sogar sehen .
Mit den Verabredungen fangen wir jetzt ja auch an , wie gesagt , ein Junge wohnt direkt auf unserer Strasse :-)

Er traut sich aber nicht so in die bestehende Gruppe reinzugehen ...
Hier zuhause haben die beiden gut gespielt , aber auf dem Schulhof ist er sehr "schüchtern" und unsicher .


lg

Beitrag von brotli 14.03.11 - 13:29 Uhr

kinder sind doch immer stolz wenn sie aufgaben bekommen.

bitte doch den jungen mal, der bei euch gespielt hat, sich in der pause um deinen sohn zu kümmern. ihn mitzunehmen zum spielen. ruhig sagen, das dein sohn sich noch nicht so traut.
habe ich auch gemacht und es kam gut an, mein sohn wurde mitgenommen dann zur pause.
auch sind verabredungen zuhause superwichtig am anfang.
auch am nachmittag mal auf dem schulhof rumstehn bringt was, weil da doch mal das eine oder andere kind spielt.
alles gute

Beitrag von mummy26 14.03.11 - 14:40 Uhr

Den Part hat die Lehrerin schon übernommen :-)

Die Kinder aus der Klasse haben gefragt wieso er soviel weint und so und die Lehrerin hat es den Kindern immer und immer wieder erklärt und die Kinder haben auch versucht Leandro zu trösten :-)
Ein Junge aus seiner Klasse hat ihm gesagt er soll immer an was schönes denken ... das macht er jetzt auch ...

Heute hat er nur geweint als ich morgens noch mit ihm da stand , während der Schulzeit hat er dann garnicht mehr geweint ... er hat gesagt immer wenn er traurig wurde hat er an was schönes gedacht ...

:-)

Danke

Beitrag von anatina2002 14.03.11 - 11:58 Uhr

Es ist schwer etwas zu sagen wenn man das Kind nicht kennt. Es ist sicherlich sehr schwer für den Kleinen, aber die Kinder passen sich doch eingenlich schnell ein. Wünsche Euch alles Gute.