Märzis - geht's bald los? *seufz*

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von marleni 14.03.11 - 08:59 Uhr

Hallo liebe Mitschwangere,

ich bin heute 2 Tage vorm errechneten ET.

Samstag Mittag waren wir unterwegs, dann bekam ich Bauchschmerzen und wollte irgendwie schnell nach Hause. Zu Hause wurden aus den Bauchweh dann Wehen, am Nachmittag habe ich mal mitgestoppt und sie kamen über eine Stunde lang schon relativ regelmäßig im 4-Minuten-Takt, zwar noch nicht heftig, aber doch deutlich spürbar. Also vorsichtshalber mal meine Mutter angerufen, die dann am Abend kam und die Große (2,5 Jahre) mitnahm. Als sie da war, meine Tochter aß gerade zu Abend, waren die Wehen auf einmal wieder weg. Trotzdem nahm sie ihre Enkelin mit.

Abends dann immer mal wieder vereinzelt Wehen, aber keine Regelmäßigkeit mehr. Ich konnte in der Nacht sogar einigermaßen schlafen.

Gestern, Sonntag, ging's dann weiter, immer wieder mal Wehen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es noch zu früh ist, um in die Klinik zu fahren. Mittags wieder regelmäßig, fast alle 3 Minuten, nicht heftig, aber spürbar.

Ich machte den Badewannentest.
In der Wanne waren die Wehen sofort weg und blieben auch weg, solange ich im Wasser war.
Danach legte ich mich ins Bett und sie kamen wieder, zwar im 15-Minuten-Abstand, aber schon kräftiger. Was sollte mir das sagen?!?

Am Nachmittag wurde das Ganze wieder so häufig und regelmäßig, dass wir die Tasche fertig packten und mein Mann zum Telefonhörer griff, um ein Taxi zu rufen. In diesem Moment hörten die Wehen auf und kamen auch nicht wieder.

Ich kochte uns was zu essen, verbrachte einen ruhigen Abend und eine ruhige Nacht.

Heute früh zwar keine Wehen (immer noch nicht), aber wenigstens beim Toilettengang Abgang des Schleimpfropfs oder zumindest eines Teils davon. Auch bisschen Blut. Ich weiß, das sagt allein nichts, aber es ist immerhin ein Zeichen, dass der Muttermund irgendwas macht, oder?

Tja, jetzt sitze ich hier. Mein Kind ist bei den Großeltern, ich habe ein schlechtes Gewissen deswegen, wer weiß, wie lang das noch geht, aber Auto fahren möchte ich jetzt auch nicht unbedingt (hin und zurück 50 km). Mein Mann ist im Büro. Und mir geht's gut, bis auf das schlechte Gewissen und das Gefühl, vor den anderen als hysterische Simulantin dazustehen ...

ich weiß, dass mir keiner sagen kann, wann es wirklich losgeht, das erwarte ich auch gar nicht. Ich bin auch eigentlich nicht ungeduldig, wenn meine Große nicht wäre, würde ich seelenruhig abwarten und die Ruhe vor dem Sturm genießen ... aber so? Meine Eltern, die nicht mehr jung und nicht ganz fit sind, haben alle Hände voll zu tun mit meinem trotzigen Kleinkind, und ich hocke hier rum und kann nix machen.

Wetten, wenn ich mir meine Tochter wieder bringen lasse, geht's los?! Oder verzögert meine Sorge um die Situation vielleicht den Geburtsbeginn, also ich meine, psychologisch? Weil ich nicht frei im Kopf bin? Gibt's das?

Unglückliche Grüße
M.

Beitrag von zuckerpups 14.03.11 - 09:07 Uhr

Ja, Stress hemmt Wehen. Es sei denn, sie sind weit genug fortgeschritten.

Mir geht's ähnlich, nur daß ich noch keine echten Wehen hatte. Aber ich sorge mich auch um Nr. 1 (1,5Jahre) und seine Betreuung. Sieht so aus, als würde die am Kindsvater hängen bleiben. Letzte Woche konnte er sich von seiner Mutter noch anhören, "was wir für eine Belastung seien, sie hätte das ja gleich gesagt mit 2 Kindern in geringem Abstand und nebenbei Hausbau..." bla.
Aber mit Bring- und Holservice vergöttert sie ihren Enkel ja gern für 2-3 Stunden. Mehr ist ja anstrengend, und nachts geht schon mal gar nicht.

:-(

Wie willste Dich da auf eine Geburt einlassen?

Hatte am Freitag schon Eipollösung, Schleim geht im 12-h-Takt ab, aber Wehen hab ich nicht. (Ab und zu harten Bauch, kann aber auch der Zweitpo unterm Magen sein)


zucky
ET+1, die nie gedacht hätte, daß sie mal über ET geht.

Beitrag von marleni 14.03.11 - 09:43 Uhr

Oh je, das klingt ja auch nicht viel besser ... Meine Eltern kümmern sich freiwillig und gerne, aber ICH habe so ein schlechtes Gewissen, weil ich mein Kind "abschiebe" ... Andererseits ist es so wohl besser, als wenn sie bei mir ist und mitkriegt, dass es mir nicht gut geht und dass ich immer wieder Schmerzen habe?

Ich wünsche Dir alles Gute und dass es bald losgeht!!!

GLG
M.

Beitrag von zuckerpups 14.03.11 - 11:25 Uhr

Meinem Anderthalbjährigen kannst Du mit Worten noch nicht so richtig klarmachen, daß es Mama trotz der Schmerzen gut geht... aber er hat wohl schon begriffen, daß wir demnächst ein Baby haben.
Als wir die Babyschale am WE ins Auto eingebaut haben - zusätzlich zu seinem Sitz- ist er noch ein paar Mal ums Auto rumgetigert udn hat das Baby gesucht, bevor das Auto abgeschlossen wurde und er wieder mit in die Wohnung kam.
Dazu muß man sagen, daß in seiner Krippengruppe (10 Kinder) grad 4 x Babyalarm ist. Eine hatte letzten Freitag KS, die anderen beiden sind erst im Sommer dran. Aber es wird natürlich thematisiert.