blasenentzündung - nichts hilft...

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von flying-phoenix 14.03.11 - 11:59 Uhr

ich muss meinem ärger mal luft machen...

letzte woche war ich wegen nierenschmerzen bei meiner ärztin, die eine blasenentzünding diagnostizierte, die wohl schon zu den nieren ginge. daraufhin bekam ich antibiotika, die ich brav nahm, aber es wurde nicht besser. am telefon sagte man mir, ich müsse am folgenden tag nochmals kommen, da die beschwerden zugenommen haben. untersuchung ergab, dass die entzündung schlimmer geworden war.

also bekam ich abermals antibiotika, spezielle für harnwegsinfekte. ok, hab die brav genommen bis auf heut morgen, weil ich mit denen nicht autofahren kann. die beschwerden haben noch mehr zugenommen und ich weiß bald nicht mehr, wie ich laufen soll vor schmerzen. heute war ich dann wieder beim arzt (da sie freitag nachmittag zu hatte), die untersuchung ergab abermals einen anstieg der erreger. die kultur hat aber keine auffälligkeiten ergeben. jetzt fragte mich meine ärztin tatsächlich, ob ich die antibiotika genommen habe, weil sich nichts gebessert, sondern nur verschlimmert habe! #schock

ich lieg die meiste zeit im bett, lavendelkissen auf dem bauch, heizdecke auf den nieren, dicke fleecedecke auf dem 30°c bett und trink brav meinen cranberrysaft. stehe sogar früher auf, um die tabletten halbwegs fristgemäß zu nehmen (sollen im 8-stundenabstand genommen werden, bei mir ist das +- 1 stunde eigentlich passend).

jetzt muss ich heut zum gyn und morgen zum urologen und weiß nimmer weiter. trotz aller empfehlungen wird es nur schlimmer, und ich hab hier von patienten gelesen, die wochenlang damit kämpfen. sorry, 3-4 wochen soll das gehen? ich hoffe, es geht bald vorbei... :-(

Beitrag von manavgat 14.03.11 - 12:08 Uhr

Mein Geheimtipp ist: Bärentraubenblätterextrakt. Gibt es in Tabletten in der Apotheke, die Tropfen empfehle ich nicht, die schmecken ekelhaft.

Gruß und gute Besserung

Manavgat

Beitrag von flying-phoenix 14.03.11 - 14:42 Uhr

danke, das ganze ist pflanzlich und daher wohl eher verträglich... ich gucke mal, dass ich das hole!

Beitrag von schnuggi2009 14.03.11 - 13:01 Uhr

Hallo :-)
Dieses Problem hatte ich auch vor 2 Jahren. Nichts aber auch gar nichts hat geholfen. Bis ich dann mich selbst schlau gemacht ... und mir in der Apo ARCTUVAN gekauft habe. Diese Dinger werden seit dem ... sobald ich merke ... da stimmt was nicht ... rausgeholt und genommen ... und SCHWUP ist die Blasenentzündung wieder weg !!! #huepf
Dir eine gute Besserung ... LG

Beitrag von flying-phoenix 14.03.11 - 14:44 Uhr

hallo, danke für den tipp. ich probiere erstmal dn extrakt, den manavgat mir empfohlen hat, aus. wenn es nichts hilft, habe ich noch immer das in petto.

zuerst mag ich aber die pflanzlichen dinge probieren, weil ich meist alle bekannten nebenwirkungen von medikamenten habe, die aufgeführt werden... also bin ich da doch sehr vorsichtig... :-(

Beitrag von schnuggi2009 14.03.11 - 20:31 Uhr

... das ist auch REIN PFLANZLICH !!!

Beitrag von moonlight.shadow 15.03.11 - 14:17 Uhr

Hallo,

Arctuvan ist auch mit Bärentraubenblättern!

Kann Dir auch nur diesen Wirkstoff empfehlen, der ist auch in Cystinol akut mit drin.

Ich hatte mal eine ganz schlimme Blasenentzündung, auch mit Blut im Urin. Da es das dritte mal innerhalb kurzer Zeit war, habe ich kein Antibiotikum mehr genommen. Nach Rücksprache mit meinem Heilpraktiker habe ich Cystinol akut in Höchtsdosierung (4 x 3) genommen, sowie auch noch Cantharis Hanosan Tr. und den Loewe Komplex Uvae Ursi.

Es war schon am nächsten Tag um vieles besser.

Ich hoffe, Dir gehts bald wieder besser!

LG

Beitrag von myimmortal1977 14.03.11 - 14:29 Uhr

"die untersuchung ergab abermals einen anstieg der erreger. die kultur hat aber keine auffälligkeiten ergeben"

Hallö :-)

Der Satz, so wie Du ihn formuliert hast, beißt sich etwas.... In der Kultur werden die Erreger ja in aller Regel nachgewiesen. Wenn es in der Urinkultur keine Auffälligkeiten gab, dann wären auch keine weiteren Erreger gefunden worden?!?!?!?

Oder hatte man dort nur Erreger und z. B. kein Blut gefunden, oder wie???

Hat man eine Resistenzprüfung auf gewisse Antibiotika gegen diesen Erreger veranlaßt? Wäre wichtig, um rauszufinden, warum z. B. das erste AB seinen Dienst versagte.....

Zu einer Nierenbeckenentzündung kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass diese sich sehr hartnäckig halten kann.

Ich hatte mit 19 eine einfache Blasenentzündung, habe zu lange den Arztbesuch hinaus gezögert. Dann bekam ich viel zu spät ein AB. Die Entzündung heilte aber nicht so richtig aus. Ich bekam auch Nierenschmerzen, jedoch ließ sich kein Keim und auch kein Blut zuerst mehr nachweisen.

Das steigerte sich in 7 Tagen so, dass ich mir nachts selbst nen Krankenwagen bestellte.

Die Keime waren nur durch einen Ausstrich der Harnröhre nachweisbar.

Daraufhin bekam ich 14 Tage Antibiotika intravenös, was anderes half da nicht mehr. Im Anschluss noch 8 Tage über Tablette.

Die Schmerzen in der Nierengegend hielten ca. 6 Wochen an. Waren aber nach der AB Kur erträglicher. Man hat dann aber über einen längeren Zeitraum die Gefahr, dass das ganze nochmal zurück kommt. Deshalb mit GV und Kälte und allem, was nochmal eine Blasenentzündung nach sich ziehen könnte, ganz vorsichtig sein.

Wenn Du Zweifel an der geeigneten Therapie hast und die Schmerzen ganz unerträglich werden, musst Du ins Krankenhaus.

Gute Besserung!

Janette

Beitrag von flying-phoenix 14.03.11 - 14:41 Uhr

hallo,

erreger wurden natürlich gefunden, aber die kultur wurde angelegt, um zu gucken, ob es weitere erreger gäbe. oder veränderungen, ich gebe zu, ich hab da nicht so genau hingehört... auf nachfrage hieß es, die kultur sei unauffällig gewesen.

dazu muss man sagen, dass die keime bei mir nicht mittels stäbchentest nachweisbar waren, der war heut erstmals im normalbereich (außer, etwas zu viel eiweiß, aber sonst alles ok.) nur hat meine ärztin auf eine erneute, große untersuchung wert gelegt, weil sie sagte, da könne etwas nicht stimmen.

nierenbeckenentzündungen hatte ich schon einige, jedes mal recht lange geschichten. nur deshalb bin ich bei nierenschmerzen so vorsichtig, da ich seit kindesbeinen mit den nieren probleme habe.

was seltsam ist, die ab, die ich genommen habe, hätten bei einer nierenbeckenentzündung helfen müssen, aber auch die nierenschmerzen werden schlimmer, dass ich mir nicht einmal sicher bin, ob es wirklich blasen - und nierenentzündungen sind. (was ich auch meiner hausärztin gesagt habe.) nur meinte sie, die erreger seien im urin nachweisbar und daher müsse da etwas dran sein. nur hab ich - durch das nichtanschlagen der medikamente - eine kleine angst, dass es mehr als nur eine entzündung sein könnte. sie hat gesagt, wir doktern da nicht mehr lang rum und schickt mich zu den spezialisten... und wenn das nicht hilft, muss ich wohl doch ins krankenhaus... wobei ich das eigentlich vermeiden will. *seufz*


danke für deine erfahrungen.

Beitrag von gedankenspiel 14.03.11 - 16:57 Uhr

Hallo,

dein Urologe wird dich sicher intensiv abchecken.

Möglicherweise entleert sich deine Blase nicht vollständig, es bleibt Restharn zurück und das führt zu den Entzündungen.

Ein Facharzt hat auf jeden Fall mehr Möglichkeiten als der "normale" Hausarzt und wird dir sicher helfen können.

Alles Gute,

Andrea

Beitrag von tritratrullalala 15.03.11 - 10:45 Uhr

Hallo,
ich habe nach meiner Blasenentzündung bestimmt zwei Monate jeden Tag Preiselbeersaft getrunken (Reformhaus) und seitdem nie wieder Probleme gehabt. Ich kenne auch Leute, bei denen Sauerkraut geholfen hat (morgens ca. 2-3 EL roh).

Ansonsten google "Schaukeldiät".

Gute Besserung,

Trulli