Tick oder doch neurologiesche Ursache?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von heimchen82 14.03.11 - 14:24 Uhr

Hallo :-)

Louis ist 2,5 Jahre alt und ich mache mir etwas Sorgen....
Ich weiß nicht, ob er einen "Tick" hat oder er einen neurologischen Befund hat.
Er verdreht die Augen nach oben+ wackelt mit den Händen - das dauert vielleicht 2-3 Sekunden... Mal ist das Wochen nicht, dann wieder 6 oder 7 mal am Tag. Habe versucht es mit der Kamera festzuhalten > keine Chance :-( Auch habe ich drauf geachtet, ob es immer in bestimmten Situationen passiert (Konzentration, Überforderung etc) - auch nicht :-(
Jetzt rufe ich gleich die KiÄ an und frage sie, wie wir weiter vorgehen. Hoffentlich versteht sie mich #kratz
Habt Ihr ne Ahnung, wie in dem Alter MRT/EEG abläuft? Kurznarkose?

LG, Jenny

PS: Ansonsten entwickelt er sich vollkommen normal!

Beitrag von luca2006 14.03.11 - 14:33 Uhr

Also ich würde mir auch schnellstens einen Termin für s EEG geben lassen.
Ambulant dauert das meist 2-3Monate,daher würde ich stationär Neurologische Untersuchungen machen lassen.
Das haben wir auch vor 3Wochen gemacht,waren dann von Mo-Mi in der Klinik und alles wurde untersucht und abgeklärt!
Hört sich nach Epilepsie an.
Lg und alles Gute

Beitrag von luca2006 14.03.11 - 14:47 Uhr

Achso,ein EEG wird meistens beim Schlafen gemacht.
Dein Sohn muss erstmal wach gehalten werde,entweder keinen Mittagschlaf oder er muss morgens eher geweckt werden,dann bekommt er dort eine leichte Sedierung so das er einschläft,das EEG dauert in der Regel 20minuten.
Ein MRT wird in dem Alter unter Vollnarkose gemacht,warten gerade auch auf unseren Termin...

Beitrag von jujo79 14.03.11 - 15:14 Uhr

Das ein MRT in dem Alter nur mit Vollnarkose gemacht wird, stimmt nicht. Bei unserer Tochter wurde im letzten Jahr ein MRT gemacht und sie hat ein Schlafmittel bekommen! Sie war da 1 1/2 Jahre alt. In einigen Monaten muss ein weiteres MRT gemacht werden, auch diesmal wieder "nur" mit einem Schlafmittel.
Grüße JUJO

Beitrag von kati543 14.03.11 - 14:57 Uhr

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Es könnte durchaus eine Epi-Form sein. Augen verdrehen ist sooooo typisch dafür. Wenn das wieder passiert, solltest du nicht versuchen, es aufzunehmen. Das klappt bei so kurzen Anfällen (egal welcher Art) ohnehin nicht. Wichtiger ist, dass du versuchst herauszufinden, ob dein Sohn ansprechbar ist. Reagiert er? Kannst du das, was dein Sohn macht, wenn das passiert, dem Neurologen zeigen und nachmachen? In allen Einzelheiten?
Das EEG ist nur aussagekräftig, wenn es ohne Schlafmittel oder so gemacht wird. Optimal wäre es, wenn dein Sohn während des EEG einschlafen würde. Schlafmittel oder ähnliches würden das alles verfälschen.
Das MRT wird mit einer Sedierung gemacht. Es gibt KH, die es "ambulant" machen, aber die meisten wollen eine 3-tägige stationäre Aufnahme. Durch das Narkosemittel darf dein Kind vorher 6h nichts essen. Das ist ziemlich heftig für die Kleinen. Meistens bekommen sie daher Tropf. Nach dem MRT kommt das Kind in den Aufwachraum (mit dir) und darf dann irgendwann gehen. Mein Sohn war schon im MRT-Raum wieder munter geworden.

Beitrag von jujo79 14.03.11 - 15:15 Uhr

Meine Tochter hat kein Narkosemittel für's MRT bekommen, sondern "nur" ein Schlafmittel. Auch durfte sie vorher etwas essen, nur noch total satt sein. Und einen Tropf brauchte sie auch nicht. Wir konnten 1 Stunde nach dem MRT wieder nach Hause.
Grüße JUJO

Beitrag von kati543 14.03.11 - 15:23 Uhr

Wir haben auch nur ein leichtes Schlafmittel bekommen. Aber alle Vorsichtsmaßnahmen waren wie bei einer Narkose. Wenn das bei deiner Tochter nicht gemacht wurde, würde ich eher nachdenklich werden und fragen warum nicht? Was ist, wenn etwas schief geht?
Tropf brauchte mein Sohn, da er bekannterweise (also den Ärzten bekannt, nicht dir ;-) ) sehr schnell eine Ketose bekommt und dann auch ins Koma fällt. Er hat sehr starke Stoffwechselentgleisungen. Kleineren Kindern wird das aber häufiger gegeben. Gerade wenn sie so lange "hungern" müssen.

Beitrag von jujo79 14.03.11 - 15:26 Uhr

Nachdenklich stimmt mich das überhaupt nicht. Denn es war nicht irgendein Provinzkrankenhaus, wo wir das MRT gemacht haben, sondern das Virchow-Klinikum der Charite in Berlin. Und die machen MRTs auch bei Kinder sehr häufig, verfügen also über die nötige Erfahrung und Kompetenz.
Grüße JUJO

Beitrag von heimchen82 14.03.11 - 19:15 Uhr

... an Euch :-)

Leider ist bei meinem Kinderarzt dauerbesetzt :-( Gehe Morgen früh persönlich hin!

LG, Jenny