Jetzt erbricht er auch noch ständig. (Katze)

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von winnie_windelchen 14.03.11 - 19:56 Uhr

Nabend.

Dieses mal geht es nicht um irgendwelche Kosten, das vorab, denn es ist mir mittlerweile egal wieviel ich noch investieren muss das es unserem Tabby endlich wieder gut geht. :-(

Die OP an der Pfote (Tumor) hat er ja gut überstanden. Nun trug er über mehrere Tage eine Krause, damit er nicht an dieser Pfote lecken konnte.

Dadurch, empfand ich zumindest, war sein Katzendasein ziemlich eingeschränkt weil er kaum noch irgendwo hinauf kam, ständig runter fiel weil er keinen Halt fand, eben durch die Krause. Auch das futtern war nicht ganz so einfach. Er tah mir schon sehr leid.

In der Nacht von Samstag zu Sonntag erbrach er dann mehrfach. Am Sonntag das gleiche. Gegen Sonntag abend kam mir der Gedanke das es ja auch psychisch sein könnte, ist ja bei uns Menschen auch so das sich manches arg auf den Magen schlägt.

Folglich nahm ich ihm die Krause ab, da er jedoch nun sich an der Wunde putzen konnte, zog ich ihm ein kleines Söckchen über, verband dieses oberhalb und dann bin ich davon ausgegangen das es besser wird.

Falsch gedacht. Ich kam heut von Arbeit und fand wieder 3x erbrochenes vor. Bin dann zu unserem Doc, diese fühlte alles ab ect. aber es war alles in ordnung, nichts auffälliges. Er bekam eine spritze gegen die Übelkeit und sie sagte wenn bis morgen alles drinnen bleibt, bräuchte ich nicht wieder kommen.

Tja...nun hat er sich aber eben wieder übergeben und so langsam wird mir bange.

Selbst die TA wusste nicht wirklich weiter. Ein Darmverschluss kann es nicht sein, denn sein Stuhlgang ist ganz normal, unauffällig. Nieren ect. alles in Ordnung, zumindest reagierte unser Kater auf nichts.

Auf meine Frage hin ob es auch psychisch sein könne, weil er nicht wie die anderen 2 momentan raus kann (Raus und Reingänger über Balkonien) meinte die Ärztin das es sowas bei Katzen nicht gäbe.

Was meint ihr dazu?

Lg

Beitrag von granouia 15.03.11 - 00:38 Uhr

Hallo!

Meine älteste Katze kötzelt auch oft mehrmals hintereinander.
Sie ist gesund und ansonsten topfit. Sie bricht, wenn sie ihr Futter zu schnell runtergeschlungen hat. Sie bricht regelmässig bei Vollmond #zitter und manchmal auch, wenn es bei uns stressig zugeht.

Wenn es sehr schlimm ist, kriegt sie einen halben Tag kein Futter. Dann in kleinen Portiönchen püriertes Hühnchen (kann man selbst kochen.. ich kauf immer das von Hipp #hicks). Wenn das ganze Gläschen verputzt ist und sie nicht mehr gebrochen hat, fang ich langsam wieder mit dem normalen Futter an und das bleibt dann auch drin.

Mein Kater musste auch mal eine Krause tragen und hat darunter sehr gelitten. Er hat in der Zeit schlecht gefressen (aber zum Glück nicht gebrochen).

Was kriegt Tabby denn für Futter? Ich könnte dir noch raten, erst mal bei einer Sorte zu bleiben und kein Trockenfutter zu geben.

LG und alles Gute für Tabby
Granouia

Beitrag von winnie_windelchen 15.03.11 - 19:35 Uhr

Hallo :-)

Erstmal danke.

Ja, das wenn Katzen zu schnell essen, sie dann erbrechen das kenne ich aber das kommt eben vom schnell futtern und das Katzen auch so hin und wieder mal etwas erbrechen kenne ich auch. Gerade wenn meine draußen frisches Gras gefuttert haben zum Beispiel.

Das es bei Tieren als Erklärung "Psychischen Stress" nicht geben soll, kann ich mir schlecht vorstellen aber seiner Tierärztin muss man ja Glauben schenken....eigentlich.

Tabby bekommt frühs Nassfuter und über den Tag Trockenfutter, Wasser steht auch immer da.

Das Futter selbst gewechselt habe ich nicht. Meine Raubtierchen bekommen seit eh und jeh das gleiche, nur unterschiedliche Sorten aber bis dato hat alles immer prima geklappt.

Heute als ich von der Arbeit kam hab ich nochmal ein bissl erbrochenes gefunden, seitdem aber nun nicht mehr. Ich hoffe es geht bergauf. Ist schon weitaus besser als Sonntag und Montag. Falls ich morgen wieder etwas finde, werde ich dann doch nochmal anrufen.

Futter weg lassen geht leider nicht, ich hab 3 von den Fellknäulen. ;-)

Lieben gruss

Beitrag von granouia 16.03.11 - 00:49 Uhr

Schön, dass es Tabby ein bißchen besser geht!

Ich hab auch drei und die Fütterung ist jedes Mal eine Aktion für sich.
Die eine frisst nur Trockenfutter, welches ich nach jeder Fütterung direkt wegstellen muss, weil die anderen beiden das nicht vertragen. Und die Kötzel-Madame kriegt ihr Hühnchenpüree auf dem Küchentisch serviert und ich muss aufpassen, dass der verfressene Kater sie dann beim Fressen nicht stört. #augen

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es bei Tieren psychischen Stress gibt.
Mein Kater hat z.B. unter dem Einzug eines anderen Katers so sehr gelitten, dass er sich komplett zurückgezogen hat, obwohl er sonst sehr anhänglich ist. Und meine Kötzelkatzenzicke hat sich lange von der frechen Trockenfutterkatze piesacken lassen. Sie hat dann eine Zeit lang Zylkene gekriegt, wodurch sie sich merklich entspannt hat und gelernt hat, mit der kleinen Kröte besser klarzukommen. Und wieso sollte den Miezen nicht auch der Stress auf den Magen schlagen wie bei uns Menschen?

LG
Granouia

Beitrag von greenhoney 17.03.11 - 13:15 Uhr

Hallo! Hat der TA denn mal ein Blutbild genommen??? Der Kater meines ExFreundes hatte sowas auch mal...er erbrach sich auch ständig und wir haben am Anfang auch nicht gemerkt, dass er was mit den Nieren hatte und man hat es auch auf dem Katzenklo nicht gesehen, weil wir 3 Katzen hatten...

Drück Dir die Daumen, dass es bald wieder weg geht.

Lieben Gruß Anett