Könnt nur noch weinen. Ringelröteln in der Schwangerschaft.

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von yamie 14.03.11 - 19:58 Uhr

hallo,


diese zeilen gehen mir nur schwer von der hand, zittrige finger, etwaige rechtschreibfehler bitte großzügig übersehen...



bin jetzt in der 9. woche und heute kam der endgültige blutwert: bin aktiver träger des ringelrötel-virus. angesteckt hab ich mich von meiner 4 jährigen tochter. sie hatte sie, da war ich etwa 4.-5. woche schwanger > unbewusst! hab mich dem also ungeschützt ausgesetzt.

nun heißt es warten. hab einen vorgezogenen feindiagnostik termin in der 14. woche. wie soll man sowas schaffen... solang hin...
dann wird auf anomalien geschaut. ringelröteln sind bekannt, daß sie anämien (blutarmut) und hydropsis (wassersucht) verursachen.
ich pack das alles nicht. bin total down... weinerlich... dabei freut sich meine kleine so auf das baby, ich muß doch für sie stark sein...

sollte bei der feindiagnostik erstmal alles ok sein, folgen weitere engmaschige ultraschall-kontrollen, immer wieder, um das baby zu kontrollieren.

ehrlich, SO hab ich mir die 2. schwangerschaft nicht vorgestellt. ein behindertes kind kommt für uns nicht in frage.
es ist so schwer alles...

die tatsache, daß ich nichtmal unbedingt das virus auf das baby übertragen muß... lasse ich fast ausser acht. ich hatte bisher so ein pech, wieso sollte mir dann dieses quentchen glück zu eigen sein.



ich hab nichtmal wen, mit dem ich erfahrungen austauschen könnte...





geknickte grüße,
yamie

Beitrag von .mondlicht.4 14.03.11 - 20:04 Uhr

Oh Mensch, lass dich einfach mal #liebdrueck.
Hab Mut und gibt nicht auf. Ganz viel Kraft für dich und dein Kind.

lg mondlicht (15. SSW)

Beitrag von francie_und_marc 14.03.11 - 20:05 Uhr

Hallo Yamie!

#liebdrueck Leider weiß ich nur zu gut wie es ist auf heißen Kohlen zu sitzen und nicht genau zu wissen was mit seinem Kind ist.

Allerdings denke ich das sich dein Krümel bisher nicht angesteckt hat. Denn normalerweise erleidet man vor der 8.SSW bei einer Ringelröteln-Infektion eine FG. Ergo kann sich dein Krümel nicht angesteckt haben. #liebdrueck

Alles Gute Franca mit Marc fest an der Hand, Marten still geboren 21.SSW am 19.09.2010 tief im #herzlich und Bauchwunder #ei 16.SSW

Beitrag von yvy1981 14.03.11 - 20:23 Uhr

Laß dich erstmal drücken.
Ich kann dich sehr gut verstehen, uns ging es ähnlich.
Sina hatte die Ringelröteln da war ich in der 6. SSW. Ich hatte allerdings das Glück das ich Immunschutz habe. Aber die 3 Tage bis ich das Blutergebnis hatte waren furchtbar.
Allerdings hat mich mein Frauenarzt ausführlich aufgeklärt und mir gesagt das es heute schon sehr viele Möglichkeiten gibt das Baby im Bauch zu behandeln.
Die Chance das das Babý sich durch dich ansteckt liegt bei gerademal 30 % und selbst dann kann es sein das die Anämie so gering bleibt das es keine Folgen tragen wird. Sollte es schlimmer sein kann man eine Transfusion über die Nabelschnur geben(sicher alles nicht schön, aber man kann das Baby retten)
Mein Frauenarzt hat zu mir gesagt das es bei Ringelröteln nur 2 Möglichkeiten gibt, entweder es wird erfolgreich behandelt, in dem Fall kommt da Baby völlig gesund zur Welt oder der schlimme Fall, das die Behandlung nicht hilft und dann stirbt das Baby noch im Bauch(was aber heute nur noch sehr selten passiert)
Es besteht aber keine Gefahr das ihr ein Behindertes Kind bekommt.
Es geht bei Euch bestimmt alles gut aus und dein Baby ist und bleibt völlig gesund. Ich drücke euch alle Daumen.
LG
Yvonne

Beitrag von ibib11 14.03.11 - 20:49 Uhr

Hallo,
ich kann deine Sorge gut verstehen, aber nicht verrückt machen, die Wahrscheinlichkeit liegt nur bei 30% und selbst wenn das Baby sich angesteckt hat ist dies behandelbar. Ich hatte auch die Ringelröteln ind der SS, wußte dies aber nicht. Meine Kleine kam mit einer deutlichen Anämie auf die Welt und bekam Blut transferiert, aber sie hat alles super überstanden und ist ein kerngesundes Mädchen. Wenn man es in der SS erkannt hätte, wäre das noch im Mutterleib behandelt worden. Mein Kind ist weder behindert, noch hat sie sonst irgendwelche Folgeschäden davon getragen. Also Kopf hoch und Daumen drück#liebdrueck

Beitrag von snoopygirl-2009 14.03.11 - 20:52 Uhr

Ich verstehe wohl deine Sorge, der Satz "ein behindertes Kind kommt für uns nicht in Frage" treibt mir allerdings die Wut in sämtliche Poren. Was ist wenn die Feindiagnistik nichts auffälliges ergibt und das Kind hat bei der Geburt einen Sauerstoffmangel? Was wenn es einen Impfschaden hat? Wenn deine Große vor ein Auto rennt und fortan in jeder Hinsicht pflegebedürftig wird?

Übermäßiger Ultraschall kann übrigens nachgewiesenermaßen zu Wahrnehmungsstörungen führen. Soviel dazu.

Beitrag von maybelle 14.03.11 - 20:56 Uhr

Danke! Ich hatte mich auch so an dem Satz aufgehangen.

Beitrag von yvy1981 14.03.11 - 21:03 Uhr

Danach hat sie nicht gefragt und ich finde deine Antwort unpassend.
Jeder muß für sich selbst wissen ob er mit einer Behinderung leben kann oder will. Man muß deine Meinung akzeptieren und du solltest andere auch akzeptieren und einen nicht persönlich angreifen. Es sei denn es geht in der Frage direkt um die Behinderung, dann könnte ich es ja noch verstehen.
Sie äußert hier Ängste und du greifst sie mit sowas an, das finde ich nicht ok.
Außerdem finde ich das es 2 paar Schuhe sind ob man plötzlich durch einen "Unfall" oder was ähnliches mit einer Behinderung konfrontiert wird, oder es vorher weiß in einer Schwangerschaft.
Ich denke deine Meinung ist ok, aber in diesem Tread völlig fehl am Platz.
LG

Beitrag von snoopygirl-2009 14.03.11 - 21:12 Uhr

Gefragt hat sie nach gar nichts, selbst wenn hätte ich mir rausgenommen da was dazu zu sagen.

Ein Angriff war es auch nicht sondern eine reine Feststellung meinerseits, besonders was den ständigen US betrifft.

Im Übrigen habe ich auch Schwierigkeiten mit meinem Zwerg, aber ich wills gar nicht wissen. Kein extra US, keine Messung, keine Feindiagnostik irgendeiner Art.

Der beste Freund meines Exmannes hat einen behinderten Bruder und hat deswegen bei seinen Kindern eine Chorionzottenbiopsie vornehmen lassen, sie hätten auch zu einem späten Zeitpunkt der SS einen Abbruch durchgeführt. War aber alles okay. Das zweite Kind kam ohne ersichtlichen Grund zum Termin tot zur Welt. DAS hab ich gemeint.

Beitrag von charlottaelaynne 15.03.11 - 09:02 Uhr

Erstmal Kopf hoch...Wie schon eine hier geschrieben hat, wenn sich ein Baby in so einem frühen Stadium infiziert hätte, wäre es wohl zu einer FG gekommen.

Jetzt zu deinem Satz mit dem behinderten Kind....
Meine Tochter ist auch behindert. Wir haben es vor der Geburt nicht gewusst. Und ich muss sagen ich bin unendlich froh das mir diese Entscheidung das Baby zu bekommen oder weg machen zu lassen von der Natur genommen wurde! Ich bin so dankbar über dieses kleine Wesen, sie ist ein absoluter Sonnenschein und ich würde sie nie wieder her geben!

Also überleg dir deine Aussage nochmal, denn es ist doch immernoch euer Kind! Dieses kleine Lebewesen in deinem Bauch kann doch nix dafür das es eventuell krank ist....Es hat doch ein Recht auf Leben! Selbst wenn es krank wäre würdet ihr sicher glücklich mit diesem Wurm werden!

Ich konnte mir selbst nie vorstellen ein behindertes Kind zu haben und nun ist es sowas von normal!

Also alles Gute und lass den Kopf nicht so hängen....Diese Lebewesen suchen sich ihre Eltern aus.....

Lydi mit Jannis und Mira sowie Bauchzwerg (13SSW)

Beitrag von yamie 15.03.11 - 10:52 Uhr

hey lydi,

hmm, alles nich so einfach... darf ich mal fragen, welche art von behinderung dein kind hat?