Wassereinlagerung- warum so gegensätzliche Meinungen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von specki1009 14.03.11 - 20:25 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
bereits in meiner ersten Schwangerschaft hatte ich ab der 30. Woche Wassereinlagerungen und da ist mir aufgefallen dass Hebamme und Arzt unterschiedliche Meinungen hatten was Hausmittelchen angeht - mehr Salz, weniger Salz, Reistag ja und nein ...

Dieses Mal ist es auch wieder so dass die Ärztin der Meinung ist ich solle nen Reistag einlegen und entschlacken und salzarm essen und die Hebamme widerrum sagt man soll mehr Salz essen und Reistag kann man sich sparen ...

Ist euch das auch schon mal aufgefallen?

Klar, das Ärzte und Hebammen nicht immer einer Meinung sind aber was die Sache mit den Wassereinlagerungen angeht sollten sich die Erkenntnisse doch mal langsam auf einen Punkt bringen lassen oder?

LG Carolin

Beitrag von mau81 14.03.11 - 20:32 Uhr

Hallo Carolin,

also dein Frauenarzt ist nicht mehr auf den neusten Stand.
Mittlerweile wird Schwangeren mit Wassereinlagerungen dazu geraten sehr Salzreich zu Essen sowie sehr viel zu trinken.

Reistage und Wassertabletten sollte man nicht mehr machen.
(Neusten Studien zu folge)

Also ist deine Hebamme auf dem neusten Stand.

LG

Mau mit Puenktchen 26SSW

Beitrag von 2605jess 14.03.11 - 20:34 Uhr

ich hör auch dauernd was anderes...daher bin ich zu dem entschluss gekommen...ich glaub keinem mehr was xD ich mache das was ich für richtig halte, achte aber darauf, sachen die fürs baby schädlich oder unverträglich sein könnten zu umgehen...
ich trinke z.B. hollunderblütentee und brennesseltee im wechsel immer so 2 tassen...hollunderblütentee wirkt entwässernd ohne das blut dicker werden zu lassen und brennesseln wirken auch entwässernd, aber man sollte um nicht ganz zu entwässern die gleiche mänge an wasser hinterher trinken damit der körper besser die sauerstoffzufuhr verarbeiten kann...

salzarm zu essen wegen wassereinlagerungen wurde schon vor paar jahren von einer uni wiederlegt...also hau rein^^ ich esse seit meiner SS sowieso schon mehr gewürzt, weil mir alles irgendwie "unwürzig" ist...und reis schmeckt immer, und schadet dem baby nicht, aber obs das wasser entzieht kann ich mir nicht wirklich vorstellen...

ich hoffe ich konnte dir etwas helfen ;)

Beitrag von feroza 14.03.11 - 20:42 Uhr

Ich würde auch eher einer Hebamme Glauben schenken, als einem FA...

warum???

Ärzte bilden sich (leider) nicht immer so fortschrittlich fort, als andere Berufssparten aus dem Gesundheitswesen, sie haben die wenigsten Auflagen, was Fortbildungen betrifft.

spreche aus Erfahrung:
Bin Wundschwester, und ich kenne noch manche Ärzte, die schmieren Pferdesalbe oder Zink in entzündete, offene Beine. #schock
Im Gegensatz zu den Ärzten muss ich regelmäßig meine Zusatzqualifikation auffrischen, sonst darf ich mich nicht mehr so nennen.

;-)

Beitrag von qrupa 15.03.11 - 07:43 Uhr

Früher hieß es Salzarm, Reistage und Brennesseltee. So wird es dein FA noch gelernt haben. Da die Auflagen für Fortbildungen wie schon geschrieben bei Ärzten aber nciht die dollsten sind und mit einer ERnährungsberatung nicht wirklich geld zu machen ist (da lohnt sich eine für 3D US und Feindiagnostik doch um einiges mehr) ist das leidere in Gebiet auf dem nur wneige Ärzte auf dem neusten Stand sind.
Hebammen dagegen sind die ausgebildeten Fachfrauen für Schwangerschaft und Geburt und haben da ganz andere Auflagen udn sind meist deutlich besser informiert.
Aktueller Wissensstand ist wirklich salzreich zu essen, dazu viel Eiweiß und Vitamin B6 und B12. Salzarm und Brennesseltee entwässern das Blut aber nicht das Gewebe, was am Ende schnell zu Bluthochdruck führt. Salzreich zieht das Wasser aus dem Gewebe und Eiweiß und die Vitamine helfen beim verstoffwechseln und auscheiden.

LG
qrupa

Beitrag von saraya32 15.03.11 - 15:08 Uhr

Also, meine Ärztin und meine Hebamme sind derselben Meinung. Hatte noch heute morgen ein Beratungsgespräch, da ich auch schon erste Ödeme habe.
Klare Empfehlung: Viel Salz, natriumreiches Wasser, viel Eiweiss, viel trinken.
Auf keinen Fall Reistag, Spargel oder entschlackende Tees, das ist total kontraproduktiv und wurde wirklich früher empfohlen, entspricht aber nicht mehr dem heutigen Stand!
Ich richte mich danach und muss sagen, dass es mir gestern, nachdem ich dieses den ganzen Tag total strikt befolgt habe, auch schon besser ging. Es hilft also wirklich!
Aber schräg ist es ja schon, dass Dein Doc da anscheinend fehlinformiert ist.

Beitrag von angela-s 06.09.11 - 19:46 Uhr

Auch wenn der Beitrag jetzt schon etwas älter ist, mein Arzt und meine Hebamme haben mit einen Reistag die Woche empfohlen. Diesen teste ich heute und es ist viel, viel besser geworden. Dagegen habe ich letzte Woche salzreich gegessen, eiweißreich und habe Beine, wie ein Elefant bekommen.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, was ich von was halten soll. Habe beides probiert und der Reistag hat funktioniert. Soweit meine Erfahrung.