Die Zukunft unserer Kinder

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von boehan 15.03.11 - 08:50 Uhr

Mich als dreifache Mutter beschäftigen die Vorkommnisse in Japan sehr. Jeder von uns kann etwas tun, damit die Zukunft unserer Kinder ohne Atomkraft sein kann. Wir haben vor Jahren unseren Stromanbieter gewechselt und sind bei der www.ews-schoenau.de/.
Aus einer kleinen Initiative gewachsen.
Wenn nur einer von Euch den Stromanbieter wechselt hat sich dieses Schreiben schon gelohnt. Denkt an Eure Kinder, sie haben ein Recht auf eine gute Zukunft.
Boe

Beitrag von nurmal-ich 15.03.11 - 09:55 Uhr

Ich bin schon Jahre bei denen:

http://www.greenpeace-energy.de/

Finde Athomkraft auch mehr wie bedenklich und heutzutage auch unnötig da es ja nun wirklich auch anders geht!

LG

Beitrag von summer567 15.03.11 - 21:13 Uhr

Ach ja...und wie geht es denn anders?????????

Stellen wir uns doch einfach jeder ein Windrad in den Garten und und im Winter wo es leider kaum Sonne gibt, rutschen wir einfach enger zusammen, damit wir nicht frieren!!!!

Klettert ihr nur weiter die Kühltürme hoch und kettet euch an die Gleise,
is ja egal was das wieder alles kostet.

Bevor ihr immer große Töne spuckt solltet ihr mal FAKTEN auf den Tisch legen, und die habt ihr leider nicht.

Greenpeace-NEIN DANKE!!!

Beitrag von maylu28 15.03.11 - 10:02 Uhr

Hallo,

die Ereignisse in Japan beunruhigen mich auch und es ist auch okay, wenn man den Stromanbieter wechselt, wenn man einen gute kennt...

...aber es hat keinen Sinn in Deutschland einfach alle AKW´s auszuschalten, dann müssen wir Strom aus Ländern kaufen (Russland) die längst nicht so gute Sicherheitsstandards haben wie wir........

Wir müssen langfristig nach anderen Energiequellen suchen und erst wenn wir etwas gefunden haben.....Eventuell alles zusammen Wind und Gezeiten mit Wasserkraftwerken, Sonnenkollektoren usw und auch einen Reduzierung des Verbrauchs...dann haben wir erst die Chance die AKW auszuschalten....

Aber solange alle Welt auch gegen Windkrafträder und Wasserwerke usw....protestieren, werden wir nichts ändern können...

Solaranlagen sind keine Alternative...denn die Herstellung der Platten kostet so viel Engerie, dass können die garnicht wieder einfangen....

Nur diese Weg geht....sorry, dass ist meine Meinung.....

Man ist immer schnell mit der Meinung da, einfach die AKWs auszuschalten.....das ist aber nicht die Lösung.

Für eine besser Zukunft müssen wir in erster Linie an neue sichere Eneriequellen suchen.

LG Maylu

Beitrag von babygirljanuar 15.03.11 - 10:09 Uhr

#pro

so siehts aus

Beitrag von summer567 15.03.11 - 13:37 Uhr

Endlich mal einen Beitrag der absolut der Wahrheit entspricht!!!!

Bravo!!! Alle jammern immer wir sollen alle AKW `s abschalten, aber wo wir dann den Strom her bekommen weiss niemand. Holen wir ihn einfach aus Russland oder den Ostblockländern wo die Sicherheit bei weitem nicht so hoch ist wie bei uns. Hauptsache wir können sagen: Wir haben keine AKW `s mehr!!! PRIMA Einstellung.

Es ist schlimm was passiert ist, aber man sollte immer der Realität ins Auge blicken und Realistisch sein.

Ich bin FÜR AKW`s , und auch wenn ich nun gesteinigt werde, informiert euch doch bitte erst mal über die Sicherheitsmaßnahmen und Vorschriften in Deutschen AKW`s.

und jetzt.........Feuer frei...::--)))

Beitrag von maylu28 15.03.11 - 13:46 Uhr

Naja, ganz so würde ich es vielleicht nicht formulieren...Atomkraft ist ein Fluch und ein Segen.....

..uns allen ginge es nicht so gut, wenn wir die Atomkraft nicht erfunden hätten, glaube ich zumindestens...

und ja, ich sehe das auch eher global.....auch in Russland haben die Frauen Kinder und die werden sich freuen, dass sie ein unsicheres AKW vor die Nase gesetzt bekommen, nur weil wir Deutschen eins auf "Wir wollen kein AKW"

Aber trotzdem finde ich es schrecklich, dass es leider nur so geht...das Atomspaltung leider mit so viel Scheiß von statten geht, wie schön wäre es, wenn als Abfall nur Wasser herauskäme......

..wir werden das noch bereuen, wenn nicht wir aber wahrscheinlich weiter Generationen....

Wir müssen wirklich schauen, dass wir weniger verbrauchen und nicht jedem Bio-Geschwätz hinterher laufen....wir können nicht alle auf Holzheizung umstellen, so viel Bäume haben wir garnicht...wir können auch nicht alle auf Biosprit umstellen, weil da die nächste Naturkatastrophe auf uns warten, denn auf die Kraftstoffe ich glaube es ist Raps...gibt es keine Umweltauflagen, d.h. wenn wir Raps anbauen, der zu Biotreibstoff umgewandelt wird...darf da gespritzt und gedüngt werden, mit was man will...was langfristig wieder im Grundwasser landet....

Viele Sachen müssen genau begutachtet werden......

LG Maylu

LG Maylu

Beitrag von ephyriel 15.03.11 - 10:08 Uhr

Gute Gedanke!

ABER:

Da hätte die Menscheit schon viel früher umdenken müssen!

Denn wo willst Du so viel Öko-Strom her nehmen?
Würden jetzt tatsächlich alle Menschen auf Öko-Strom umsteigen, würden wir uns ganz schön umschauen!

Leider kommt diese Erkenntniss viel zu spät! ...

Jetzt radikal zu sagen alle AKW´s abschalten, ist (leider) auch nicht die Lösung!

Auch wen der Grundgedanke dahinter bestimmt richtig und gut ist...

LG
Billa

Beitrag von erstes-huhn 15.03.11 - 10:19 Uhr

Mir geht es genau wie dir.

Schon vor Jahren, als es möglich wurde, haben wir uns gegen AKW-Strom entschieden, für unsere Kinder, für uns.

Schöne wäre, wenn die Öko-Stromanbieter jetzt so ein Zulauf hätten, wie die AKW-Gegner.

Leider sehe ich das nicht, weil wenn es ans Geld geht dann sieht das alles schon anders aus.

Beitrag von ephyriel 15.03.11 - 10:37 Uhr

>>Schöne wäre, wenn die Öko-Stromanbieter jetzt so ein Zulauf hätten, wie die AKW-Gegner. <<

Der Grundgedanke ist ja schön und richtig.
Aber woher willst du SO VIEL ÖKO-STROM her nehmen???

Beitrag von nurmal-ich 15.03.11 - 11:00 Uhr

Es gibt noch viel ungenutzten ÖKO Strohm!

Klar, wenn miteinmal ALLE wechseln, geht das schief, aber wie gesagt ich bin seit Jahren bei Greenpeace Strohm und nicht erst seit gestern und sehr zufrieden damit.

Und wäre mehr Nachfrage danach da, würden die Leute vieleicht auch lieber Windräder sehen anstelle von Athomkraftwerken und wenn dieses Umdenken funtioniert das kann man in ein paar Jahren vieleicht komplett auf Athomkraft verzichten.

Lg

Beitrag von ephyriel 15.03.11 - 11:07 Uhr

Ja da hast Du absolut Recht!

Aber all das geht halt nicht von heute auf morgen!
Umdenken hätten schon unsere Eltern und deren Generation müssen, spätestens jedoch wir.
Nur jetzt zu fordern radikal ALLE AKW´s auszuschalten ist gar nicht machbar, selbst wenn tatsächlich fast alle umsteigen würden!

LEIDER!

Aber wir sollten schon so viel Realismus bewahren das man solche Schritte langsam gehen muss um nicht zu stolpern.

Schön wäre es auf lange Sicht allerdings schon wenn es keine AKW´s mehr gebe und genug Öko-Strom für alle angeboten werden könnte!

LG
Billa

Beitrag von maylu28 15.03.11 - 11:10 Uhr

Hallo,

aber es würde trotzdem für alle nicht reichen....

In Norddeutschland funktionieren z.B. Windräder und Gezeitenkraftwerke.....aber schon bei uns in Süddeutschland stehen die meisten Windräder still und wenn eine Stadt nicht gerade an einem Fluß steht, dann kommen auch keine Wasserkraftwerke in Frage....Außerdem ist es immer noch ein Problem, diese Energie zu speichern und dann abzurufen, wenn sie nötig ist...bei uns z.B. abends....

Da wo ich herkommen haben wir dank 2 Wasserkraftwerke eine fast 80% Auslastung, aber nicht am Abend und nur die Kernstadt, keine 17000 Einwohner...bei 2 Wasserkraftwerke...

Es ist nicht leicht und viele wird auch von Greenpeace zu positiv geschrieben...aber wissenschaftlich fundiert ist das nicht......

Umdenken ist klar, dass muß jeder und jeder muss überlegen, wo man einsparen kann....aber es kann nicht sein, dass wir alles dicht machen um dann "schlechten" Strom aus dem Auslang kaufen.....die bauen noch mehr AKWs weil ich nachfrage ja so hoch ist, aber die wieder nicht sicher sind....

Versuche diese Dinge eher mal wissenschaftlich zu sehen weniger stimmenheischend.......

Außerdem schreibt man Storm ohne "h" und Atom auch.....;-)

LG maylu

Beitrag von ephyriel 15.03.11 - 11:17 Uhr

#pro

Beitrag von maylu28 15.03.11 - 11:34 Uhr

So, ich nochmal, ich hab es jetzt nochmal nachgelesen...

Unsere zwei Wasserkraftwerke versorgen zusammen 4500 Haushalte, das ist bei uns nur die Kernstadt.....jetzt überleg mal wie viele Wasserkraftwerke wir bräuchten um München zu versorgen....zudem diese Energie nicht gespeichert werden kann, d.h. die Energie die produziert wird geht sofort ins Netz und zu Stoßzeiten Morgens und abends z.B wird Atomstrom zu gespeist.....

Leider werden wir noch sehr viele Jahre abhängig vom Kohle und Atomstrom sein und ich hasse das auch......wir leben sehr umweltbewusst und versuche so viel wie möglich...aber sorry ich bin aber auch realistisch....

LG Maylu

Beitrag von incredible-baby1979 15.03.11 - 12:26 Uhr

Hallo,

bei uns liefern mittlerweile auch die Stadtwerke Ökostrom :-) (nur, wie sich der "zusammensetzt" weiß ich leider noch nicht genau, muss mich fürs Haus erst schlau machen).

Vorher wurde greenpeace-energy genannt - Supersache! Allerdings nur für Leute, die sich das auch leisten können :-(. Wenn man den Strom von denen mit dem eines sehr aktuellen günstigen, herkömmlichen Stromanbieters vergleicht, zahlt man bei greenpeace das Doppelte #schock. DAS können sich bei besten (ökologischen) Willen nicht alle leisten.

Ein Umdenken ist mehr als nötig, aber aufgrund der momentanen Ereignisse alles im Hauruck-Verfahren durchzuziehen, ist nicht machbar. Sowas muss langsam geschehen und der Strom für Deutschland muss ja auch irgendwoher kommen. Wie eine andere Userin schon schrieb, wird dann zum Alternativ-Strom AKW-Strom aus dem Ausland dazugekauft werden müssen und diese AKW´s sind bei weitem nicht so sicher wie hierzulande.

LG von der
Bio-Tante incredible :-)

Beitrag von zwillinge2005 15.03.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

aber genau da hakt es.

Solange alle immer nur an billig, billig denken wird es auch weiter Billligfleisch etc. geben.

Bio ist halt teurer auch beim Strom - wobei beim Atomstrom netterweise die Folgekosten nicht über den Strompreis berechnet werden - sonst wäre Atomstrom wohl mehr viel teurer.

LG, Andrea

Beitrag von incredible-baby1979 15.03.11 - 13:33 Uhr

Hallo,

wir bevorzugen Bio (außer bei Kleidung :-P), aber wir können es uns auch leisten.
ABER es gibt in Deutschland genügend Leute, die "billig" denken MÜSSEN und für die macht es schon einen riesigen Unterschied, ob z.B. 40 Euro Abschlagszahlung/Monat oder 80 Euro.

Des Weiteren dürfen wir die Leute nicht vergessen, denen es schlicht und ergreifend "egal" ist bzw. die vollkommen uninformiert sind, wo ihr Strom herkommt, solange alles leuchtet und läuft :-). M. M. nach machen die den Großteil der Verbraucher aus.
Es ist auf jeden Fall jede Menge Aufklärungsarbeit nötig, bevor das Gewohnheitstier "Mensch" umdenkt.

LG,
incredible mit Julian (23 Monate), der gerade Siesta macht

Beitrag von zwillinge2005 15.03.11 - 13:46 Uhr

Hallo,

da hast Du leider in allen Punkten Recht.

Vor allem auch, dass es solcher Katastrophen bedarf, dass überhaupt wieder darüber gesprochen wird.

LG, Andrea

Beitrag von incredible-baby1979 15.03.11 - 13:57 Uhr

Hallo Andrea,

"Vor allem auch, dass es solcher Katastrophen bedarf, dass überhaupt wieder darüber gesprochen wird"

Da gebe ich dir recht und (ironie-on) verblüffenderweise spricht jetzt kein Mensch mehr über die Situation in Lybien (ironie-off).

LG,
incredible

Beitrag von mondfluesterin 15.03.11 - 13:31 Uhr

Solch eine Werbung unter dieser Überschrift finde ich völlig unangemessen... ganz gleich, welche Einstellung jemand zu diesem Thema hat.

Beitrag von amadeus08 15.03.11 - 13:34 Uhr

ich mache mir auch viele Gedanken und Ökostrom ist ne gute Sache, aber wie schon einige schrieben, man kann jetzt auch nicht im Hauruckverfahren von heute auf morgen alle AKWs abschalten, auch wenn mir die Dinger immer schon suspekt waren. Die Politik hat jetzt meiner Meinung nach die Aufgabe, an Alternativen verstärkt zu arbeiten, aber wir haben ganz andere Aufgaben, nicht nur den Stromanbieter zu wechseln!

Wenn ich sehe, was hier auf dem Dorf, in dem ich wohne, mit dem Auto gefahren wird, bekomme ich jedes Mal eine richtige Wut. Warum kann man nicht fünf Minuten zu Fuß zum Bäcker??? Warum muss man Kinder zwei Straßen weiter mit dem Auto in den Kindergarten/die Schule bringen? Warum können größere Kinder, also besser gesagt Jugendliche, nicht vom Busbahnhof mit dem Rad nach Hause??? Unser Gymi war früher genau 2,4km von zuhause weg und wir mussten IMMER, bei Regen, bei Schnee, und den gabs damals noch reichlich, mit dem Rad fahren und man glaubt es kaum, es hat uns nichts geschadet.
Die Krönung haben wir letztens Sonntags gesehen. Da gibts einen Bäcker, der offen hat nachmittags. Da gibts ein Haus, das steht ungefähr 300 Meter davon entfernt. Zwischen Bäcker und Haus gibt es einen Fuß-/Fahrradweg. Was macht der Bewohner??? Steigt ins Auto, fährt einen richtig großen Umweg (denn da sind noch Einbahnstraßen etc, also bestimmt 1-1,5km zum Bäcker) und holt dort ein kleines Päckchen mit Kuchen drin!
Zu Fuß hätte er maximal drei Minuten gebraucht. Und nein, er war nicht krank. Auch schön, auch schon mehrmals gesehen hier, man nimmt den Hund mit raus und fährt mit dem Auto nebenher!!! Klar, wenn man mal krank ist oder so, okay, aber da gibt es Leute, die machen das immer......der Hund braucht ja Auslauf!!!#schock
Und das ist nur ein Beispiel. Man könnte soviel für die Umwelt tun! Auch Strom sparen ist ne Möglichkeit AKWs entbehrlicher zu machen auf Dauer, wenn es nur genug Leute tun!. ETC......

Lg