Leute von ihrer rosaroten Wolke holen...

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von marion0689 15.03.11 - 09:28 Uhr

Hallo!

Meine Cousine ist schwanger ( ungeplant, Mitten im Studium ).
Gestern habe ich mit ihr telefoniert.
ET hat sie Ende Mai/Anfang Juni.

Nun haben wir uns gestern mal so unterhalten und ich habe gemerkt, dass sie eine total verzerrte Vorstellung hat, wie es nach der Geburt weitergeht.
Sie hat sich ein total schickes Outfit gekauft, mit dem sie aus dem KH kommen will. Am 15. Juni ( also ca 2 Wochen nach der Geburt ) hätte sie eine 2 tägige Exkursion mit ihrem Semster in eine 400 km entfernte Stadt.
O-Ton: "Ja wo ist das Problem?? Da fahr ich natürlich mit. Die paar Studen Zeit für das Kind wird schon irgendjemand finden "
Davon wissen die Großeltern aber auch noch nichts.
Sie denkt tatsächlich, dass für das Baby dann halt paar Stunden am Tag draufgehn und das wars.
Aber mal ganz davon abgesehn: nach 2 Wochen hätte ich mir keine stunenlangen Wanderungen zugetraut. Und das obwohl ich eine komplikationsfreie Geburt hatte.

Nun war sie in einer Grunschule nachfragen, ob sie ab dem 1. September ein Praktikum bei denen beginnen kann. Die Schule hat ihr nahe gelegt, erstmal zu schaun, wie es ihr so geht und ob sie das Baby irgendwo unterbringen kann ( sie wäre von 7 - 17 Uhr jeden Tag weg )
Ihr Mann arbeitet im AUsland und kommt nur alle zwei Wochen fürs Wochenende heim.

So, würdet ihr sie an meiner Stelle mal von ihrer Wolke holen oder so einfach machen lassen? Auch auf die Gefahr hin, dass sie nachher total enttäuscht usw sein wird.
Ich war eigentlich für " machen lassen". Meine Oma ( und ihre ja auch ) hat mir aber nahe gelegt, mal mit ihr zu reden.

Was würdet ihr tun??

LG

Beitrag von marion0689 15.03.11 - 09:29 Uhr

Achja: KiTa-Platz oder ähnliches hat sie nicht. Sie steht auf der Warteliste für ende 2012....

Beitrag von hasi1977 15.03.11 - 09:31 Uhr

Schwer zu sagen. Vielleicht kommt sie ja noch von alleine drauf, dass das alles bisschen viel ist. Gibt aber auch viele, die sowas von Anfang bis ERnde durchziehen, deshalb würde ich mich glaub ich nicht groß einmischen.

LG #winke

Beitrag von ppg 15.03.11 - 09:34 Uhr

Ja und , was will Dein Post uns sagen???

Wenn alle werdenden Eltern schon vor der Zeugung gewußt hätten, was auf sie zukommt, dann wärde die Menschheit vermutlich schon ausgestorben.

Glücklicherweise wachsen die meisten Menschen an Herausforderungen

Ute

Beitrag von maischnuppe 15.03.11 - 09:34 Uhr

Wenn du sie von der Wolke schubst, bist du die Böse.#nanana
Die Zeit ist dein Freund#aha

Beitrag von rmwib 15.03.11 - 20:44 Uhr

Das denk ich auch. Zurücklehnen und staunen.

Beitrag von pupsismum 15.03.11 - 09:36 Uhr

Ich würde sie ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Sie wird dann schon von alleine merken, was umsetzbar ist und was nicht.

In die Mutterrolle muss Frau reinwachsen, das bekommen wir nicht schon in die Wiege gelegt.

Vielleicht wird sie keine ihrer Vorstellungen umsetzen können, vielleicht überrascht sie euch aber auch am Ende, weil manches eben doch klappt. Aber diese Erfahrungen und Verantwortung muss sie selber erleben.

Abwarten, Tee trinken und raushalten wäre meine Devise.

Gruß
p

Beitrag von engelchen28 15.03.11 - 15:59 Uhr

dem stimme ich zu!

Beitrag von jabberwock 15.03.11 - 09:41 Uhr

Hi,
du hast ja selber ein Kind, von daher fänd ich es schon angebracht, ihr von deinen Erfahrungen, bzw. von dem was du auch von anderen Müttern so weißt, zu erzählen.
Also nicht formulieren "du stellst dir das völlig falsch vor" sondern eher "bei mir (bei XY) war es so, dass..."
Und nicht alles auf einmal an den Kopf knallen ;-) Steter Tropfen höhlt den Stein, ich denke die Zeit reicht noch hin, sie vorsichtig vorzubereiten.

Beitrag von darkblue81 15.03.11 - 09:48 Uhr

Hallo,

na ja, ob das so von Erfolg gekrönt sein wird?

Als ich damals mit meinem ersten Kind schwanger war, hat meine Mum mir auch vieles erzählt wie es war, als sie mit mir schwanger war. Anfangs war es spannend, irgendwann war ich an dem Punkt das es mir auf den Wecker ging wenn meine Mum anfing mit "Ja damals bei mir... " und hab kaum mehr zugehört ;-)

@TE:
Ich würde mich raus halten, der Schuss kann auch nach hinten los gehen.

LG

Beitrag von jabberwock 15.03.11 - 21:11 Uhr

Naja, wenn die eigene Mutter sowas sagt ist das immer noch was ganz anderes als die Cousine, Freundin oder Schwester ;-)
Vor dem auf den Wecker gehen hab ich ja auch noch das "vorsichtig" gesetzt.

Beitrag von thea21 15.03.11 - 09:46 Uhr

Ach komm,

wenn wir ehrlich zu uns selber sind, haben wir uns das alle "etwas" anders vorgestellt.

Ich zB. hätte nie gedacht das ich nach wochenlangem Hardcore-Schlafenzug im Bett liege und heule, weil mich so ein kleiner Mensch so "fertig" macht.

Ich hätte auch nie gedacht, das die Stillerei dermaßen in die Zeit geht und habe, wider allen Bekundungen auf Flasche gewechselt nach einiger Zeit.

Genau das könnte ich zum Thema Beikost und co weiterführen.

Beitrag von thea21 15.03.11 - 09:47 Uhr

Ach und was ich tun würde:

GARNIX!

Ihre Einsicht wird ganz von allein kommen!

Beitrag von scrapie 15.03.11 - 09:48 Uhr

Huhu,

also ich fand die Frauen ja schrecklich, die mir alles schlecht geredet haben als ich mit meiner Rosabrille durch die Gegend schwebte... auch wenn sie im Nachhinein oftmals recht hatten:-p

Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, sie also schon schwanger ist, dann würde ich sie einfach lassen und abwarten... wäre sie noch nicht schwanger und hätte so eine Einstellung, hätte ich mit ihr geredet.

Lg

Beitrag von grundlosdiver 15.03.11 - 10:37 Uhr

Sie sollte ihre Erfahrung selbst machen! Vielleicht klappt es ja, wie sie es sich vorstellt! Unkomplizierte Geburt, unkompliziertes Baby...
Wenn es so läuft wie bei mir #rofl, dann kommt das Baby eh erst Mitte Juni und sie kann 8 Wochen später erst wieder krauchen, da ist dann nichts mit Studienfahrt oder Praktikum ;-) Das wird sie dann aber merken...
Will sie stillen?!? Es gibt auch Babys wie unsere Kleine, die Sauger und Schnuller verweigern #schwitz, das wird dann auch problematisch, aber sie wird ihr Kind wohl nicht verhungern lassen;-)
Ich würde mich raushalten, denn mir geht es auch auf die Ketten, wenn mir ständig jemand erklärt, wie ich mein Leben planen und meine Kinder versorgen soll. #aerger

Beitrag von lumidi 15.03.11 - 11:02 Uhr

Hallo,

warum sollst du denn mit ihr reden? Können es die Oma's nicht selbst machen?

Soll ich dir mal von mir berichten? Ich hatte in der SS auch meine Vorstellungen wie es nach der Geburt laufen sollte. Meine Mama und auch meine Schwiegermutter haben immer gesagt, dass es ja dann ein Schreikind sein kann und nur getragen werden möchte etc. Damals war alles für mich nur #bla. Ich hab die reden lassen und war felsenfest davon überzeugt, da ich ja selbst in der SS ruhig war, mein Baby auch ruhig sein wird und ich alles Mögliche machen kann.

Tja, es kam alles anders. Aber trotzdem habe ich auf keinen gehört.

Was bringt es dir denn, wenn du jetzt mit ihr darüber redest?

LG

Lumidi

Beitrag von pearljen 15.03.11 - 11:05 Uhr

Hallo,

ich persönlich würde GAR NIX sagen.

Meist ist es ja doch so, dass man dann "die Böse" ist...

Warte ab, sie kommt von alleine drauf! ;-)

LG #herzlich

Beitrag von jasmin24 15.03.11 - 11:19 Uhr

Hi!

Ich würde mich da auch nicht großartig einmischen. Vielleicht schafft sie das alles ja so wie sie es sich vorstellt. Wie man mit seinen Kind zu recht kommt, weiß man meiner Meinung nach vorher sowieso nicht, weil man auch vor der Geburt nicht weiß wie das Kind sich verhält.

Natürlich ist gerade wenn sie bald ein Praktikum beginnen will wichtig, dass sie eine geeignet Betreuung für ihr Baby hat, aber darum muss sie sich auf jeden Fall selbst kümmern.

Ich hab vor der Geburt meiner Tocher, nein sogar noch bevor ich SS war, immer gesagt, wenn es möglich ist werde ich spätesten nach 1 Jahr wieder stundenweise nebenbei arbeiten gehen. viele haben damit nur mit kopfschütteln geantwortet, weil da würde ich ja ev. soviel verpassen und das kind darunter leiden.

Blödsinn: Ich habe bereits begonnen zu arbeiten als meine Tochter 6 Monate alt war und ich habe heute ein sehr gutes verhältnis zu ihr und es hat alles super geklappt, man muss es nur zu organisieren wissen.

Wenn deine Cousine sich diese Sachen alle zutraut denke ich, dass sie die auch schaffen kann. Und auch wenn sie ev. Rückschläge erleidet, wird sie daran auch etwas lernen.

und zur älteren Generation (also Omas) kann ich aus erfahrung sagen, dass viele es sich da nicht vorstellen können so bald wieder als mutter aktiv zu sein, weil es früher bei ihnen ganz anders gelaufen ist.

Im besten Fall kommt sie mit ihrer Einstellung so zurecht wie sie es sich vorstellt, oder aber es klappt absolut nicht, dann muss sie sich spätestens dann wenn das Baby da ist sowieso umstellen.

LG Jasmin

Beitrag von michamama 15.03.11 - 11:52 Uhr

Was heißt von der rosa Wolke holen?
Sie wird nach der Geburt sofort merken, dass sie für das Baby verantwortlich ist und wird umdenken. Danach kommt die Liebe und alle Pläne werden neu gestaltet.
So hab ich es schon bei mir selbst zweimal erlebt und in 4 Wochen werd ich die Erfahrung ein drittesmal machen ( nicht mehr ganz so blauäugig, aber bestimmt auch nicht realistisch, ich bin eben eine Träumerin...)

Beitrag von derhimmelmusswarten 15.03.11 - 11:53 Uhr

Also: Wenn es ihr gut geht und sie für diesen einen Tag eine Betreuung hat für das Kind: Was spricht dagegen, wenn sie diese Exkursion macht? Und was stört dich an einem schicken Outfit? Muss sie in nem Kartoffelsack die Heimreise antreten?

Ich würde ihr raten, sich nach einer Tagesmutter und dann baldmöglichst nach einer Kita umzuhören und das Kind dann auch sofort anzumelden. Für mich hört sich dein Posting irgendwie eifersüchtig an. Ich kann mir nicht helfen. Natürlich muss sie ihr Studium durchziehen und ihr Praktikum machen, wenn das so vorgesehen ist. Ob sie erstmal pausiert oder direkt wieder durch startet, ist doch ihre Sache. Vielleicht ändert sie ihre Meinung noch und setzt ein Semester aus (ich kenne mich da nicht so aus), aber das ist doch ihre Sache. Immerhin scheint sie motiviert zu sein und es ist doch verständlich, dass sie ihr Studium abschließen möchte. Was sollte sie denn deiner Meinung nach sonst tun? Zu Hause bleiben und das Studium sausen lassen?

Beitrag von marion0689 15.03.11 - 12:24 Uhr

Hallo.

Wieso sollte ich eifersüchtig sein?
Ich habe meinen Sohn ebenfalls im Studium bekommen und weis daher wie anstregend das ist. Eben deswegen wollte meine Oma ja auch, dass ich mal mit ihr rede.
Ich halte von der Idee nach wie vor relativ wenig, weil ich finde, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss.

Ich habe übrigens ein Urlaubssemester eingelegt und als der Kleine 6 Monate alt war, weierstudiert.

Beitrag von mamavonyannick 15.03.11 - 12:19 Uhr

hallo,

lass sie doch machen. Ist nicht deine Aufgabe und ich denke die Realität wird schon alles richten.

vg, m.

Beitrag von schwarzesetwas 15.03.11 - 12:32 Uhr

Erstens kommt es anders,
zweitens als man denkt.

Mehr sag ich dazu nicht! #winke

Beitrag von xyz74 15.03.11 - 12:46 Uhr

Wer von uns wusste schon vorher wie es sein wird mit Kind?
Keiner!
Jedes Kind ist ein Individuum!

Von daher würde ich gar nichts machen, denn egal was Du sagst, glauben wird sie es dir eh nicht.
Ich hab auch nicht geglaubt was mri gesagt wurde und war nur genervt.
Von daher halt Dich raus.
Sollte sie Hilfe brauchen, kannst Du ihr ja immer noch nur Seite stehen.
Alles andere würde ich mir verkneifen.
Nichts nervt Schwangere und Mütter mehr als Klugsch***er

Beitrag von sillysilly 15.03.11 - 12:52 Uhr

Hallo

ne also richtig von der rosa Wolke schlagen würde ich sie nicht


ich würde ein bißchen von Deiner Anfangszeit erzählen -
und das jedes Kind anders ist

und du kannst durchaus sagen was sie noch mal überdenken könnte, aber einfach als zwangloser Tipp, oder Austausch
aber nicht um sie maßzuregeln

mehr nicht

Grüße Silly

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