Monatliche Kosten bei Familien mit drei oder vier Kindern

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von maxdita 15.03.11 - 09:59 Uhr

Hallo zusammen,

wir haben drei Kinder und überlegen, ob eventuell noch eine Nummer 4 kommen darf. Jetzt würde mich mal interessieren, wer von euch vier Kinder hat und wie ihr das finanziell regelt. Ist das wirklich so viel mehr, was auf einen zu kommt? Wir haben ein Auto, in das alle reinpassen würden, wohnen zur Miete in einem EF-Haus (München Land) und wir arbeiten beide. Hm. Jedem, dem man das erzählt, rät aufgrund der Mehrkosten ab. Wir benötigen zur Zeit ca. 500 Euro für Lebensmittel und 200 Euro für Drogeriemarkt-Einkäufe (Windeln, Lactosefreie Babynahrung/Milch, aufgrund einer Intoleranz ...). Wie sieht es denn bei euch aus? Kriegt ihr noch was auf die Seite für die Rente?

LG, maxdita

Beitrag von windsbraut69 15.03.11 - 10:26 Uhr

Ich verstehe Deine Frage nicht.
Wenn Ihr schon 3 Kinder habt, müßt Ihr doch am besten wissen, welche zusätzlichen Kosten jetzt bei Euch hinzukommen.
IHR kennt doch Euren Lebensstil und Eure finanzielle Situation.

LG

Beitrag von sini60 15.03.11 - 11:11 Uhr

Drei Kinder sind in der heutigen Zeit Luxus und 4 Kinder noch mehr. Ab Schulalter schnellen die Kosten in die Höhe. Je älter die Kinder umso mehr musst zu für sie ausgeben. Du stehst bis jetzt noch am Anfang. Auch musst du in Betracht ziehen, dass du wegen den Kindern beruflich mal aussetzen musst.

Ein Kind muss langfristig geplant werden, da spielen deine jetzige Ausgaben nur eine ganz kleine Rolle.

LG
Sini

Beitrag von woodgo 15.03.11 - 11:19 Uhr

Wie soll man Dir das pauschal sagen? Du hat schon 3 Kinder und keinen Plan, was eines davon kostet? So eine sinnfreie Frage#klatsch

Beitrag von carrie23 15.03.11 - 11:44 Uhr

Also wir haben drei Kinder und wollen definitiv in 2 Jahren das vierte haben und geben weit mehr aus für Lebensmittel und Drogerie als ihr.
Wir habens uns vorher bei jedem Kind durchgerechnet ob wirs uns leisten können und es geht.
Klar muss man auch verzichten aber das geht.
Meine Eltern haben vier Kinder ( bzw. meine Mutter den mein leiblicher Vater ist 2008 gestorben ) und mein Vater war alleinverdiener.
Ok damals war alles günstiger aber damals hat man auch weniger verdient.
Wir hatten ein Haus am Land und eine Wohnung in der Stadt und hätte mein Vater nicht soviel gefeiert hätten wir auch keine Schulden gehabt.
Außerdem hatte er sich mit Aktien verspekuliert, aber das ist eine andere Geschichte.
Prinzipiell waren die Kosten für uns alle überschaubar und kleine Extras auch drinnen, in Urlaub geflogen sind wir nie aber mein Vater hatte auch extreme Flugangst die meiner in nichts nachsteht.
Wir mussten nicht hungern oder dursten und liefen auch nicht wie die Flodders herum wenn du davor Angst hast.
Allerdings hat meine Mutter gestillt, was ich nicht kann, und das kommt natürlich billiger als Säuglingsmilch.
Ich spare jedes Monat ein bisserl Geld an, man weiß ja nie ob was kaputt geht und mein Mann hat bei seiner Arbeit automatisch einen Rentenfond dabei-Vorteil Gemeindebediensteter.
Außerdem rauchen wir im Gegensatz zu euch was ja auch kostet und ich gehe halt auch gerne für die Kiddis einkaufen-alles leistbar.
Abraten tun mir auch viele, was aber nicht nur an den Mehrkosten liegt sondern daran dass heutzutage vier kinder wohl nicht mehr normal ist#augen

Beitrag von sini60 15.03.11 - 21:46 Uhr

Vier Kinder sind heute nicht mehr normal, weil es sich nur noch wenige leisten können.

Deine Kinder sind ja noch so klein und kosten fast noch nichts. Ich würde dir dringend raten mit dem 4. Kind noch zu warten, bis wenigstens zwei in der Schule sind. Ich glaube du hast noch keine Vorstellung wieviel Geld ihr später noch für eure Kinder brauchen werdet.

Beitrag von marion2 15.03.11 - 11:50 Uhr

Hallo,

mir erschließt sich dein Problem nicht.

Ihr habt ein Haus - die Miete steigt also nicht.

Euer Auto ist groß genug - auch keine Mehrkosten.

Kindergeld gibts auch fürs 4. Kind noch.

Windeln? Wie alt ist dein 3. Kind eigentlich?

Babys haben keine Lactoseintoleranz #kratz die würden ja an der Brust verhungern. Wer hat das festgestellt?

Gruß Marion

Beitrag von carrie23 15.03.11 - 20:28 Uhr

Gibt es wohl:

http://www.gofeminin.de/baby-0-bis-1-jahr/laktoseintoleranz-baby-kleinkind-d11144.html
Und wenn du googles findest du haufenweise Seiten darüber

Beitrag von marion2 16.03.11 - 16:49 Uhr

Lactoseintoleranz bei Babys ist nur aufgrund von Gendefekten möglich.

Deswegen ja meine Frage:

WER hat das diagnostiziert?

Beitrag von marion2 16.03.11 - 17:17 Uhr

sie schreibt, sie habe gestillt - Babys mit Lactoseintoleranz kann man auch nicht stillen.

Beitrag von maxdita 15.03.11 - 21:12 Uhr

Ganz lieben Dank für eure Antworten :-) ... klar, weiß ich was wir jetzt ausgeben und eine berufliche Auszeit hatte ich max. 5 Wochen (bin selbstständig und mein Büro ist zu Hause) - davon gehe ich wieder aus. Das mit der Schule ist schon eher das, wovor es mir graut. Die Zweite kommt dieses Jahr in die erste Klasse und der Große in die dritte. Nummer 3 ist 1,5 Jahre alt ... und hat eine Laktoseintoleranz, weswegen ich 9 Monate gestillt habe, weil er das besser vertragen hat, als Flaschennahrung.

Trotz allen bekannten Variablen bin ich etwas unsicher - das Herz sagt ja, der Verstand nein ... wollte mich bei euch "umhören", vielleicht, so meine Hoffnung, gibt es ja auch jemand, der indifferent war und sich dafür entschieden hat und jetzt glücklich mit der Entscheidung ist. Aber ihr habt Recht: Im Grunde müssen wir das selbst entscheiden. Danke euch für die netten Posts :-)

LG maxdita