Wie macht ihr es? Arbeit + Baby?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mommomomo 15.03.11 - 10:23 Uhr

Hallo,

ich zerbreche mir den Kopf, wie und wann ich weiterarbeiten soll, wenn das Baby da ist. Wie macht ihr das?
Ich wäre auf eine Kinderkrippe angewiesen. Mein Freund verdient aber zur Not genug. Elterngeld ist bei mir leider nicht besonders hoch.
Wann muss man dem Arbeitgeber sagen, ob man Elternzeit nimmt bzw. ob man gleich nach 8 Wochen wieder einsteigen will? Kann mir der Arbeitgeber reduzierte Arbeitszeiten verweigern?

Mir gefällt der Gedanke nicht so sehr, mein 2 Monate altes Baby 5 halbe Tage in eine Krippe zu geben... Könnte mir eher 3 halbe Tage vorstellen...
Weiß jemand, wie teuer ein Krippenplatz für 5 Stunden täglich etwa ist?

Ist vielleicht der falsche Ort für dieses Thema, aber ich habe kein anderes Forum gefunden #kratz

Freue mich über jeden Gedanken und Erfahrungsbericht!

Lg Mo

Beitrag von florinda82 15.03.11 - 10:27 Uhr

hey, ich fange wahrscheinlich fünf (bzw. 4,5) monate nach geburt wieder an, also noch zwei monate elternzeit nach mutterschutz. ich arbeite allerdings auch nur 70% und werde dann einen tag von zu hause arbeiten. trotzdem soll das kind ab august in die krippe an den vormittagen, mal schauen, wie das klappt.

mit meinem ag habe ich verabredet, dass wir uns zum ende des mutterschutzes zusammensetzen und besprechen, wann ich genau zurückkomme und wie ich meine arbeitszeit zwischen büro und home office aufteile. für mich so die ideale lösung, weil ich vor geburt gar nicht genau weiß, was auf mich zukommt, aber in der form sicher nicht für jeden ag machbar.

grüße
flo

Beitrag von daugerl 15.03.11 - 10:33 Uhr

Ich werde erst einmal für ein jahr Elternzeit beantragen beim AG und nach einem halben jahr wieder mit 15h /Woche einsteigen. Danach möchte ich wieder 20h/Woche.
Ich hoffe dass es so klappt wie wir uns das vorgestellt haben, Gott sei Dank arbeiten wir beide Schicht, so wird immer einer beim Kind sein. Mit meiner Stationsleitung habe ich besprochen so gut wie es geht die Schichten mit denen meines Mannes abzugleichen.
Es wird bestimmt nicht einfach, aber den Luxus jahrelang zu Hause zu bleiben wie andere können wir uns nicht leisten, da wir gebaut haben.

Beitrag von timpaula 15.03.11 - 10:30 Uhr

Hallo Mo,

das ist auch eine frage, bei der ich mir den kopf zerbreche.

ich werde aber wohl ein jahr zu Hause bleiben und nach dem jahr wieder voll arbeiten gehen....anders geht es nicht...
ich werde das jahr genießen bei meinem sohn war ich zwei jahre zu hause...und wenn ich könnte würde ich es wieder tun, aber bei dem bißchen elterngeld!

(und eigentlich wurde es ja damals gemacht, damit mehr leute kinder bekommen#rofl)

lg und alles Gute

Beitrag von anyca 15.03.11 - 10:35 Uhr


"und eigentlich wurde es ja damals gemacht, damit mehr leute kinder bekommen"

Ehrlicherweise muß man sagen, das Elterngeld wurde gemacht, damit gut verdienende Mütter Kinder bekommen und nach einem Jahr wieder in den Beruf einsteigen.

Beitrag von timpaula 15.03.11 - 10:46 Uhr

noch schlimmer, dass dabei nur an die gut verdienen mütter gedacht wurde!

Beitrag von anyca 15.03.11 - 10:56 Uhr

Es sollte quasi den Akademikerinnen Mut zum ersten Kind gemacht werden und die Hartz-IV-lerinnen sollten NICHT ermutigt werden, Kind Nr. 4 zu kriegen ... was natürlich Quatsch ist, gibt genug Akademikerinnen, die nicht grade üppig verdienen.

Aber letztlich - als ich geboren wurde, gab es noch nicht mal Kindergeld, geschweige denn Erziehungs- oder Elterngeld.

Beitrag von traumkinder 15.03.11 - 11:19 Uhr

#pro

Beitrag von trixie04 15.03.11 - 10:32 Uhr

Hallo....

du gehst ja jetzt noch arbeiten und wenn dein baby da ist, bekommst du doch elterngeld, weniger wie 320€ wirst du nicht bekommen (das ist der mindestsatz) und da du aus bayern kommst, kannst du wenn dein baby 1jahr alt ist, landeserziehungsgeld beantragen!!! das ist nicht viel, aber mit dem kindergeld zusammen reichts.
mein mann geht auch alleine arbeiten und es gab monate, da lief es super und monate da gings halt nur mit zähne zusammen beißen, aber ich wäre nie auf die idee gekommen, meinen kleinen so früh schon abzugeben.
klar es ist immer eine frage des geldes, aber 1 jahr zuhause und sich nur seinem kind widmen finde ich das beste was es gibt, in dem jahr passiert so viel und du solltest nix verpassen!!!

LG und alles gute

Beitrag von seraja 15.03.11 - 10:32 Uhr

Hallo Mo!

Also ich möchte nach 1 Jahr wieder arbeiten gehen, 15-20 Stunden und nur Abends bzw. Sa/So-Vormittag....d.h. immer dann wenn mein Mann schon zuhause ist ;)

Hoffe nur d. es so klappen wird wie ich es mir vorstelle ^^

lg

Beitrag von bjerla 15.03.11 - 10:56 Uhr

Das ist doch auch doof. Dann siehst du deinen Mann ja kaum noch und ihr habt nur wenig Zeit als Familie. Das wäre gar nichts für mich.

LG B. mit Nr.2 in der 11.ssw

Beitrag von zapmama2003 15.03.11 - 10:32 Uhr

Hallo Mo,

ich habe damals bei meiner Tochter nach einem Jahr wieder gearbeitet. Hab vom Anfang an 2 Jahre Elternzeit beantragt. Du kannst ja in der Elternzeit teilzeit arbeiten. Der AG kann allerdings dich ablehen, aus betrieblichen Gründen. Also kommt drauf an, was Du für ein Chef hast.

Wir haben damals beide auf Teilzeit umgestiegen. D. h. wir haben die Kleine zusammen betreut, weil wir sie nicht in die Fremdbetreuung geben wollten. Das war ein Stress, aber irgendwie auch schön.

Als sie 2 Jahre alt wurde, habe wir für 3 Tage Tagesmutter gefunden. Ich habe bis zum dritten GT meiner Tochter teilzeit gearbeitet, weil das anders nicht ging.

Als sie in den KiGa gekommen ist, war alles viel einfacher geworden.

Die Krippenplätze sind teuer die Tagesmutter auch. Wir haben damals für 9 Stunden in der Woche 200 Euro gezahlt, und ich musster einmal in der Woche für sie einkaufen.

Ich bin jetzt mit dem zweiten Kind SS, und möchte zwei Jahre zuhause bleiben. Zum Glück verdiene ich recht gut und kann mein Elterngeld auf zwei Jahre aufteilen. Zusammen mit dem Gehalt meines Mannes, werde wir davon leben können. Zwar hätte wir natürlich weniger Geld zur Verfügung als jetzt, aber es wird schon gehen.

LG und viel Glück
Zap

Beitrag von turion 15.03.11 - 10:33 Uhr

Hallo Mo,

mein Sohn ist jetzt 3 Jahre und ich bin vor 2 Jahren wieder in den Beruf eingestiegen. Paul war erst bei einer Tagesmutter und geht jetzt jeden Tag mit viel Freude in die Kita. Wir bringen ihn morgens um halb neun dorthin und ab 16:30 Uhr genießen wir dann die Zeit miteinander. Wir würden auch mit nur einem Gehalt über die Runden kommen, aber ich persönlich bin nicht so der Typ Hausfrau. Die Kosten für den Kita Platz richtet sich nach dem Einkommen! Wir sind in einer Elterninitiative die noch ein bisschen teuerer ist, aber dafür wunderbar!!!
Jetzt kündigt sich das nächste Würmchen an und bis jetzt habe ich mir noch keine Gedanken gemacht wie lange ich dann wieder arbeiten gehen werde. Erstmal bleibe ich ein Jahr zu Hause und werde dann wahrscheinlich halbe Tage arbeiten gehen, da ich es jetzt schon manchmal sehr anstrengend finde alles unter einen Hut zu bringen. Aber: für uns alle ist das eine super Lösung und uns geht es bestens damit!
LG, Nadja#winke

Beitrag von combu779 15.03.11 - 10:34 Uhr

Hallo Mo,

beim ersten Kind weiß man halt nie, was auf einen so genau zukommt.

Bei Finn bin ich ab dem 7. Monat 2 Vormittag a 3 h arbeiten gewesen, war da allerdings noch in Elternzeit. Ab dem 9. Monat war ich dann 4 Tage a 5 h arbeiten. Weil mir mein AG eine Tätigkeit in der Nähe des Wohnsitzes angeboten hat und mein Mann nur nachmittags arbeitet, konnten wir das problemlos machen und Finn kommt jetzt erst mit 2,5 in den KiGa.

Das nächste Kind muss leider auch schon mit nicht ganz einem Jahr in den KiGa. Ich werde also 1 Jahr Elternzeit nehmen. Finanziell wird das nicht ganz einfach, aber ich möchte mir das Jahr nicht nehmen lassen. Man kann nichts nachholen, alles was die Kinder in der Zeit lernen, verpasst man dann irgendwie.

Wenn es geht, nimm wenigstens die ersten 8-9 Monate Elternzeit. Du wirst es nicht bereuen.

LG Kati mit Finn (22 Mon.) und #ei 12+4

Beitrag von murmel11 15.03.11 - 10:34 Uhr

hey,

also ich entbinde im juli und werde dann im april 2012 arbeiten gehen. ich würde gern ein ganzes jahr zu hause bleiben. allerdings ist das nicht möglich, da der einstellungstermin in meinem beruf immer der 1. april ist. (ich habe lehramt studiert und werde dann mein referendariat beginnen.)
bis dahin müssen wir von dem gehalt meines freundes, vom kindergeld und von dem mindestsatz elterngeld (300 Euro) leben.
wir sind uns noch unsicher, ob unser kind dann ab april erst einmal zur tagesmutter gehen soll oder schon in den kindergarten.

was meint ihr denn, was für ein 8-monate altes kind besser wäre? kita oder tagesmutter?

liebe grüße

murmel 23 ssw

Beitrag von traumkinder 15.03.11 - 10:49 Uhr

ich würde sagen das kommt ganz auf die kita und die tagesmutti drauf an!!

mein neffe (2Jahre) geht zur tagesmutti und ist 9 Monate älter als mein Sohn. Er lernt dort weniger, weil sie allein ist und sich nicht viel zeit nehmen kann für jedes einzelne Kind. Sie hat glaub 5 Kinder und "fertigt" sie meines erachtens nur "ab"


mein schatz (18Monate) geht seit dem 1. LJ in die kita - private einrichtung - alter der kids von 1 bis schulbeginn-alter - sind ungefähr 12 Kinder und sie bringen sich gegenseitig sachen bei und schauen sich voneinander ab.

in einen staatlichen kindergarten wo nur 1 jährige sind hätte ich meinen sohn nicht geben wollen, bin echt froh das wir den gemischten gefunden haben!!

es klappt toll und erfühlt sich pudelwohl!!! #verliebt

Beitrag von nini-87 15.03.11 - 11:50 Uhr

Hi,
meine Nichte geht seit September in eine Krippe. Da war sie 9 Monate alt. Ging auch nicht anders, weil ihre Mama weiter studieren wollte und das Semester ja im Oktober beginnt (bis April wollte sie nicht warten). Kann nur sagen, dass es der Kleinen überhaupt nicht geschadet hat. In ihrer Gruppe sind nur Kinder bis 2 Jahre. Sie war sogar die Jüngste. Sie hat sich so viel von den anderen Kindern abgeguckt und schon so viel gelernt.
Es gab auch nie Probleme sie dort hinzubringen. Die Erzieher meinten, dass sie mit 9 Monaten noch nicht so stark fremdeln.

Daher würd ich eher zu ner Krippe tendieren. Schau dir doch einfach mal die Krippen an, die in Frage kommen würden. Vielleicht hilft es euch ja bei der Entscheidung.

Lg
Nini 9. ssw

Beitrag von bjerla 15.03.11 - 10:35 Uhr

Ein Muss sind kürzere Arbeitszeiten nicht. Da kann dein AG auch auf "ganz oder gar nicht" bestehen. Klär das frühzeitig. Da man ja aber 1 Jahr Elterngeld bekommt, kann man auch ruhig das eine Jahr zu Hause bleiben. Unsere "Große" ging dann in die Krippe für 6 Stunden am Tag und das ganze kostet uns gute 200Euro/Monat (inkl. Essengeld). Die Preise können aber auch stark variieren. Da solltest du dich auch vorher informieren.

Würdest du denn mit einen Halbtagsjob mehr Geld verdienen, als du jetzt an Elterngeld bekommst? Wenn du dann noch die Betreuungskosten draufschlägst, bleibt dir vermutlich weniger als wenn du das eine Jahr zu Hause bleibst und dein Elterngeld nimmst.

Wat ein Kauderwelsch... ich hoffe du weißt, was ich meine....

LG B. mit Nr.2 in der 11.ssw

Beitrag von karbolmaeuschen 15.03.11 - 10:35 Uhr

Liebe Mo!

Ich bin beim 1. nach 6 Monaten auf 400€ arbeiten gegangen (Wochenenddienste). Beim 2. im 10. Monat vollzeit. Nach dem 3. werde ich sehen. aber auf keinen Fall länger als 1 Jahr zu Hause bleiben.

Die Kinder sind dann jeweils durch eine Tagesmutter betreut worden.

Kinderbetreuungskosten sind in den einzelnen Bundesländern und Kreisen sehr unterschiedlich. In Kiel liegt der Maximalsatz der Zuzahlung für Eltern bei 240€/ auf 40std./Woche.
Danach gibt es eine Sozialstaffelung bis auf 0€ nach Einkommenstabelle.

LG Silke

Beitrag von aukster 15.03.11 - 10:37 Uhr

7 Wochen bevor du Elternzeit nehmen willst musst du dein AG Bescheid sagen bzw. einen Antrag schicken. Du kannst bis zur 30 Stunden/Woche arbeiten gehen. Am besten besprichts du mit deinem AG wie es nach der Geburt bzw. nach Mutterschutz weiter gehen soll. Wieviel einen Krippenplatz bzw Kinderbetreuung kosten soll findest du beim Jugendamt raus. Jeder Stadt hat normalerweise auf der homepage irgendwelche Links mit Informationen. Ganz wichtig ist das du dich schon mal um die Anmeldung kümmerst da die Ü3 Plätze ziemlich rar sind.
Ich nehme Elternzeit bis Ende September und will dann zurück zur Arbeit. Die restliche Zeit wird meinem Mann in Elternzeit gehen. Trotzdem werden beide Kindern zur Kita gehen. Die große wie immer (45 St.) und die kleine wahrscheinlich 'nur' 25 St.

aukster (Sienna 4 und Olivia ET-2)

Beitrag von traumkinder 15.03.11 - 10:39 Uhr

ach je...


also ich hätte es nie und nimmer übers herz gebracht meinen 2 monate alten sohn abzugeben!!!!!!!!!!!!!!!!!



zu meiner Geschichte:

ich verdiene mehr wie mein mann und daher war für mich von anfang an klar, das ich max. 3 monate nach entbindung daheim bleibe, um dann weiterhin zu verdienen. die restliche elternzeit hätte mein mann dann gemacht bis der lütte 1 ist.

ich habe mich mit vielen darüber unterhalten, die nur meinten: "mach nur, aber du wirst es bereuhen!!"

darauf hin habe ich das komplette 1. jahr elternzeit gemacht und habe mich im 3. monat gefragt ob ich lust hätte wieder arbeiten zu gehen und meine antwort war ein ganz klares "nein"

nicht nur das ich viel zu erschöpft gewesen wäre zu arbeiten, da der lütte ja auch nachts gestillt werden möchte - sondern dass ich auch gedanklich gar nicht in der lage gewesen wäre mich auf die arbeit zu konzentrieren!!!

überleg dir das bitte ganz genau!!!

im 1. Lebensjahr lernen die kleinen sooooo undendlich viel und ich hätte es bereuht das nicht jede sekunde mit erleben zu dürfen!!! #verliebt

als mein kleiner dann mit 12 Monaten 6h (9-15Uhr) in die Kita gegangen ist - fand ich es für ihn völlig okay. denn ich habe gemerkt das er so langsam entdecken und alles erforschen will und da bin ich nimmer so hinterher gekommen #zitter ich bin dann vollzeit arbeiten gegangen und fand es schrecklich mein kind teils 2 tage lang nicht richtig gesehen zu haben...

jetzt bin ich daheim, weil wir kind nummer 2 erwarten und ich liebe es für meinen zwerg ab 15uhr da zu sein!! und wenn ich nach dem elternzeit jahr wieder arbeiten gehen muss, werde ich mir mit sicherheit eine teilzeitstelle suchen, auch wenn das finanziell echt eng werden wird!! aber meine kids sind mir einfach wichtiger!! und ich liebe es die entwicklung mitzuerleben!!!


puuuh #schwitz ganz schön lang geworden....


aber ich hoffe ich kann dir mut machen dein kind nicht allzu früh abgeben zu müssen!!

wenn du 3 halbe tage arbeiten gehst, bekommst du doch bestimmt nicht mehr als das elterngeld was dir zusteht, oder!?

Beitrag von dharma8 15.03.11 - 11:10 Uhr

Hallo!

Ich finde den Satz: "mach nur, aber du wirst es bereuhen!!" ganz schön hart. Was sollen denn die Väter sagen?

Für uns war klar, dass ich die Elternzeit beantrage. Einfach deshalb, weil ich Studentin war und einen Nebenjob am Abend habe. Mein Mann hat soooo viel verpasst und das hat ihn sehr traurig gemacht. Ein Elternteil büßt meiner Meinung nach immer ein.

Schwieriges Thema. Würd ich mehr verdienen als mein Mann, dann würde ich ihm die Elternzeit gegönnen.

Liebe Gruß!

Beitrag von traumkinder 15.03.11 - 11:18 Uhr

das habe ich aber als antworten bekommen... was hätte ich denn dazu sagen sollen???

mein mann war ja letztlich die ganze zeit mit mir daheim, somit hatte er auch nix verpasst ;-)

Beitrag von dharma8 15.03.11 - 11:30 Uhr

Mh, sowas wie "Ach nee, hab mir das überlegt, Kindererziehung is nich so meins... das können andere machen, ich produziere nur." ;-) Hehe... Schön, dass dein Mann viel zu Hause war. :-)

Beitrag von dk-mel 15.03.11 - 10:43 Uhr

du könntest im babyforum nachfragen, die haben ja meist schon einiges hinter sich. aber ist hier ja auch nicht falsch...

ich hab damals meine tochter auch mit wenigen monaten in den kiga gegeben um mein abi weiterzumachen. dann eine ausbildung und habe sie also ziemlich wenig gesehen (10 stunden war sie meist im kiga).
das problem: solch kleine sind wenig vertreten in einem kiga, dementsprechend sind sie kaum drauf eingestellt und machen wenig mit den kleinen. am besten sind dann auch die anfragen, ob ich meinem kind nicht mal dies und jenes beibringen könnte. ja - WANN DENN??? ich hätte sie also auch genausogut zuhause rumliegen lassen können und fernabi oder so machen können. kigaplatz kostete mich nichts bzw. nur essen, da ich ja kaum geld für uns hatte.

heutzutage ist also die erste frage (eigtl. makaber und traurig), was lohnt sich finanziell am ehesten, zuhause lassen oder arbeiten gehen, aber immense kigagebühren zahlen und man hat als mutter einfach immer das gefühl, sein kind abzuschieben, egal wie schön es bei tagesmutter oder im kiga ist...

ich werde es wahrscheinlich so machen:

- beratungsstelle aufsuchen um allgemein die finanzen mal klären zu lassen und speziell zu fragen, ob es sich lohnt, das kind frühzeitig in den kiga zu geben

- jugendamt: dort nochmal nachhaken und sich adressen von kigas sowie tagesmüttern geben lassen

- diese einfach mal besuchen und gucken, wie der eindruck ist

- mit freund bereden...

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