Unser Grosser (3,5) schläft in unserem Bett

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ragnawill 15.03.11 - 11:23 Uhr

Moin Ihr Lieben,
ich war lange nicht mehr hier, ich hoffe Ihr nehmt mich zurück :-)
Unser grosser Sohn ist etwas über dreieinhalb und hat 3 Jahre lang super in seinem Bettchen geschlafen. Als er knapp 3 war hat er ein Brüderchen gekriegt, der auch super in seinem Bett schläft. So weit, so gut. vor einigen Wochen (der Kleine ist jetzt 11 Monate) kommt der Grosse nachts zu uns ins Bett und will auch oft bei uns im Bett einschlafen. Ist eigentlich keine grosse Sache, es gibt keine Tränen wenn er es nicht darf oder so aber ich war soooo stolz dass er so toll bei sich schlief und jetzt das. An dem Brüderchen kann es auch nicht liegen, die lieben sich abgöttisch und der Kleine ist ja nun auch nicht gerade erst geboren. Ist das bei allen so eine Phase? Nicht falsch verstehen, ich find das total kuschelig und auch gar nicht schlimm aber bin etwas "traumatisiert" weil mein Patenkind seit Geburt bis zur zweiten Klasse (!) immer im Elternbett und damti auch bei uns im Bett wenn er bei uns ist, schlafen muss.
Danke für Eure Antworten.
Liebe Grüsse,
Ragna

Beitrag von anira 15.03.11 - 11:27 Uhr

es gibt solche phasen
die hatte mein mittlerer auch
nach 2-3 wochen war es wieder vorbei

bei meinen kindner erledigt sich das oft immer von alleine;)

Beitrag von fbl772 15.03.11 - 11:49 Uhr

Liebe Ragna,

ich würde eigentlich weiterhin nur darauf "bestehen", dass das Einschlafritual in seinem Bett stattfindet. Kommt er später in der Nacht zu euch, dann ist es halt so. Auf diese Weise hat man die Chance, dass er es irgendwann wieder im eigenen Bett "verschläft" und vorbeigeht.

Lässt du ihn in deinem Bett einschlafen, dann musst du irgendwann zu ihm sagen, dass er ab heute wieder in seinem Bett schlafen soll. Das ist für ihn dann nicht zu verstehen. Das Gleiche gilt, dass er es einmal darf und einmal nicht - für ihn verwirrend.

Also, die Zeit geht bestimmt vorbei :-)

VG
B

Beitrag von ragnawill 15.03.11 - 12:02 Uhr

Hi B,
danke für die Antwort.
Manchmal darf er bei mir einshlafen wenn mein Mann nachts nicht da ist und das versteht er gut. Danke nochmal, die meisten Nächte schläft er ja auch bei sich durch.
LG,
Ragna

Beitrag von fbl772 15.03.11 - 14:30 Uhr

Hallo Ragna,

ja, da kann er einen Zusammenhang herstellen. Lustig wird es dann, wenn er Papa wegschickt (so geschehen kürzlich bei uns) ....

Mein Sohn sagte zur Schlafenszeit als mein Mann sich zur Gute-Nacht-Geschichte zu uns gesellen wollte "Papa, du schläfst Couch heute - Theo bei Mama slafe, kein Platz für dich" :-)

Aber ich denke wirklich, das ist mal wieder so eine Zeit bei euch, die vergeht :-)

LG
B

Beitrag von zahnweh 15.03.11 - 14:21 Uhr

Hallo,

meine hatte immer wieder Phasen, in denen sie mit mir in einem Bett schlafen will/wollte und dann wieder nicht.

Ich selbst wurde immer in mein Bett gebracht, wieder und wieder und heute fühl ich mich auch nicht wohl, wenn ich allein schlafen muss. Ich kann es, aber wohl fühle ich mich nicht.

Als Kind dachten meine Eltern ich würde durchschlafen oder "brav" sein. Wirklichkeit: ich habe gelernt "brav" in meinem Bett, schlief nachts auch ein bisschen, aber immer nur ein paar Stunden. Meine Eltern glaubten, ich würde durchschlafen, dabei war ich nachts oft wach oder weinte mich in den Schlaf.

Mich melden hätte ich schon dürfen, aber ich war es Leid Nacht für Nacht zurückgebracht (gefühlt abgeschoben) zu werden und doch wieder in meinem Bett schlafen zu müssen oder nachts allein sein zu müssen. Also hörte ich irgendwann das Aufstehen auf, blieb "brav" im eigenen Bett und fühlte mich einsam/alleingelassen.


Bei meiner merke ich: je mehr ich mich innerlich wehre, dass sie nachts mit mir ein Bett teilt, desto mehr braucht sie es. Je gelassener ich bin, desto schneller ist die Phase rum. "Mama, heute släfe ich in mein Bett und du da" (hab mein Schlafsofa im Kinderzimmer). Und sie schmeißt mich immer öfter raus aus ihrem Zimmer.
Bis sie beim nächsten Entwicklungsschub noch mal Nähe tanken will.

Beitrag von dodo154 15.03.11 - 15:05 Uhr

Oh ja, das kenne ich auch. Auch bei meiner Süßen gibt es immer wieder mal solche Phasen. Kurze oder lange. Ich habe das Gefühl, dass das immer dann so ist, wenn sich in ihrer Entwicklung gravierend etwas tut oder wenn sie krank ist. Und so wie diesen Phasen kommen, so gehen sie auch wieder. Ich habe ihr allerdings nahegelegt, dass sie sich dann gefälligst selbst auf den Weg in unser Bett macht und nicht so lange ruft, bis alle wach sind und ich sie holen komme. DAS geht ja gar nicht. Sie wird im zwar erst im Juli drei, hats aber verstanden und marschiert nun nachts mit ihrem Kopfkissen unter dem Arm....taps,taps,taps...durch den Flur, klabbelt in unser Bett und schläft sofort weiter. #verliebt
Ich würde sagen, lass ihn, das gibt sich von ganz allein wieder!

Dodo

Beitrag von roste 15.03.11 - 15:50 Uhr

Hallo,

also Nick (ebenfalls 3,5 Jahre alt) kommt nachts auch hin und wieder zu uns ins Bett. Uns stört das nicht. Ganz wichtig finde ich nur, dass er in seinem Bett einschläft. Alles andere regelt sich von selbst ;)

Liebe Grüße
roste