Krippe oder Tagesmutter was meint ihr? --> Umfrage!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von nudelmaus27 15.03.11 - 12:09 Uhr

Hallo!

Meine kleine Tochter (momentan 9 Monate) soll etwa ab Herbst in Betreuung gehen, da ich dann wieder arbeiten möchte. Sie ist dann ca. 1 1/2 Jahre. Nun hatte ich bereits eine feste Zusage einer mir gut bekannten Tagesmutter. Kurzfristig wurde mir der Platz jedoch abgesagt.

Nun habe ich erstmal versucht auf die Schnelle alle in Frage kommenden weiteren Tagesmütter abzutelefonieren, alle derzeit voll und Platzvergabe im Herbst ungewiss. Zeitgleich wird jedoch eine neue Kita im Herbst hier eröffnet (derzeit läuft das Trägervergabeverfahren) mit über 50 Krippenplätzen. Auch dort habe ich vorsorglich ne Anmeldung hingeschickt.
In unsere Kita (wo meine Große hingeht) wollte ich sie eigentlich nicht hinbringen, bin ich nicht so zufrieden!

Nun bin ich hin- und her gerissen, was denn nun besser ist Tagesmutter oder Krippe. Was meint ihr? Und welche Vor- und Nachteile gibt es eurer Meinung nach?

Danke für zahlreiche Antworten,
Nudelmaus

Beitrag von cristina-m. 15.03.11 - 12:19 Uhr

Hallo,

ich weiß ja nicht, wie die KiTa Deiner Großen aufgebaut ist.

Mein Kleiner (jetzt 13 Monate alt) geht seit 2 Monaten in die KiTa. Es gibt 2 Baby/Kleinkind-Gruppen dort mit je ca. 10-12 Kindern und eine Kindergartengruppe.

Ich bin einfach nur begeistert. Klar haben wir seit Beginn ein ziemlich krankes Kind, aber das tut ja hier nichts zur Sache, ist ja auch normal.

Aber der Umgang mit den Kiddies, die Räumlichkeiten und vor allem:

MEIN SOHN... er ist so gut drauf! Es tut ihm nur gut, ich hatte logischerweise zuerst ein schlechtes Gewissen, aber von abschieben kann keine Rede sein.
Er ist ein sehr kommunikativer Typ, durchaus auch sehr Mama-fixiert, aber er hat mir noch kein einziges Mal hinterher geweint.
Er freut sich, wenn wir gehen und dort ankommen, er grinst mich an und winkt, wenn ich gehe.
Er ist zwar müde, aber super ausgeglichen, wenn ich ihn abhole (nach 4,5h).
Ich konnte meinem Kind nicht mehr genug Input geben, das habe ich schon vorher gespürt.
Trotz liebevollen Bemühens - als Mutter kommt man auch an die Grenzen dessen, was man einem Kind bieten kann und was es braucht.
Meiner braucht definitiv außer mir noch einige anderer Kinder, denen er was abschauen kann (man, hat der viel gelernt, seit er dort ist!), die auf ihn aufpassen und die er anhimmeln kann und welche, mit denen er spielen kann.

Ich bin so zufrieden! Seitdem schläft er auch viel ruhiger (abgesehen von den Schmerzen, die er hat, wenn ihn was plagt)...

Habe ich Dir weiter geholfen?

LG

Beitrag von sunnyjulchen1810 15.03.11 - 12:19 Uhr

Hallo,
meine Kleine geht seit letztem Herbst (da war sie 1 Jahr und 3 Monate) in eine Betreuungsgruppe von insgesamt 8 Kleinkindern, die von 3 Tagesmüttern betreuut werden.
Also denke mal, das geht schon Richtung Krippe bzw. KiTa.

Ich könnte mir nichts besseres vorstellen, sie ist so zufrieden und ausgelastet da, ich hätte nie gedacht, dass ich mal so beruhigt zur Arbeit gehen kann.

Die Gruppe ist das beste, was mir und meiner Tochter passieren konnte, sie lernt von den anderen Kindern und ihr Sozialverhalten hat sich um ein vielfaches zum positiven geändert.

Ich kann dir nur empfehlen, deine Kurze in eine Gruppe zu geben, aber letztendlich musst du das für dich entscheiden, weil DU musst ein gutes Gewissen dabei haben und dir sicher sein, dass es deinem Kind gut geht...

sunnyjulchen1810 mit Mia Lena (22 1/2 Monate)

Beitrag von pegsi 15.03.11 - 12:19 Uhr

Warum bringst Du denn Deine Große in eine Kita, mit der Du nicht zufrieden bist? Wäre es dann nicht logisch, beide Kinder umzuquartieren?

Ich persönlich bevorzuge Krippen aus mehreren Gründen:
1. Tagesmütter arbeiten oft alleine, da fehlt mir die soziale Kontrolle, wenn sie mal schlecht drauf sind oder Schwierigkeiten mit einem Kind haben.
2. Tagesmütter sind gut für einen sehr engen familiären Rahmen, den braucht meine Tochter aber nicht, weil sie eine Familie hat. Die Krippe bietet dagegen einiges, was ich nicht bieten kann.
3. Viele Tagesmütter haben keine Urlaubs- und Krankheitsvertretung.
4. Tagesmütter haben es schwer, sich für Supervision, Fort- und Weiterbildung freizunehmen, von der Finanzierung mal abgesehen.
5. Je nach Zulassungsbedingungen sind manche Tagesmütter schlecht ausgebildet.
6. In der Krippe trifft mein Kind auf viele verschiedene Persönlichkeiten. Sie kann sich die aussuchen, mit denen sie am besten kann, lernt aber auch, mit unterschiedlichen Menschen auszukommen.
7. In der Krippe können Ausflüge oft besser organisiert werden, die Pädagogen bringen optimalerweise unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen ein, die den Alltag wesentlich vielseitiger machen.

Ach, ich glaube, ich höre jetzt mal lieber auf, sonst wird es zu viel zum Lesen. :-D

Beitrag von nudelmaus27 15.03.11 - 12:27 Uhr

Danke für deine Antwort.

Möchte dir noch was erläutern. Sicherlich hast du Recht wenn du in ersten Linie denkst beide Kinder umquartieren ABER:

1) Ist es hier sehr schwer mal eben die Kita zu wechseln.

2) Wird meine Große höchstwahrscheinlich nächstes Jahr bereits in die Schule kommen.

3) Habe ich ja gesagt ich bin da nicht so zufrieden, meine Tochter allerdings mag den Kiga (auch weil alle ihre Freunde und Nachbarskinder in ihre Gruppe gehen!) und ihre Erzieherin sehr. Ich finde manche Sachen aus meiner erwachsenen Sicht einfach schlecht geregelt. Sicherlich hätte ich mich vorher darüber informieren können aber ich gebe zu ich war wohl etwas blauäugig.

LG, Nudelmaus

Beitrag von pegsi 15.03.11 - 12:30 Uhr

Wenn Deine Tochter sich da wohl fühlt und Du keine gravierenden Probleme siehst, dann würde ich sie wohl auch da lassen.

Ich weißt ja nicht, wie es in Eurer Ecke ist, aber bei uns werden Geschwisterkinder prinzipiell eher bevorzugt, so dass das Umquartieren vielleicht nicht ganz so dramatisch wäre. Man muß ja nicht mit der Qualität der Einrichtung argumentieren. ;-)

So oder so, ich hoffe, Ihr findet die richtige Variante für Euch!

Beitrag von redrose2282 15.03.11 - 12:21 Uhr

huhu

also meine große geht seit sie 1,5 jahre alt ist in eine kita und unser kleinster wird im august mit 11 monaten auch in diese kita kommen. eine tagesmutter wäre für uns nie in frage gekommen. da sind mir persönlich zu wenig kinder (meiner tochter wird schnell langweilig) und zum andre denke ich, dass die kinder in der kita besser von den andrern lernen können. alles in allem ist das abwechsungsreicher. in unserer kita sind die kinder von 1-6 jahren. komplett gemischt und da hoilft jeder jedem. und für 16 kinder sind dort 4 erzieherinnen tätig.

eine tamu haben wir uns auch mal angesehen, aber irgendwie sagte mir das alles nicht soganz zu. eine person alleine für 4-6 kinder... ne nicht so.

lg red

Beitrag von whiteangel1986 15.03.11 - 12:22 Uhr

die erste frage dir mir da kommt, wieso lässt du deine große in eine KITA mit der du nicht zu frieden bist?

Ich würde bei kinder in der gleichen einrichtung geben. Spart auch zeit beim hinbringen und abholen.

Ich habe mein kind in der kinderkrippe und bin super zu frieden. Ich denke, so richtig helfen kann dir hier keiner, da keiner weis um was es dir letzten endes geht.

Kita´s: haben oft mehr kinder in einer gruppe und mehr bezugspersonen, sowie feste öffnungszeiten. Oft günstiger als TM

TM: haben eine kl. begrenzte anzahl an plätzen, eine bezugsperson, und flexible arbeitszeiten. Gerade gut für eltern die schichten oder oft länger arbeiten. Kosten i.d.R. mehr als ein KITA platz.

Ich mag TM nicht unbedingt, weil ich es nicht schlecht finde das mein kind frühzeitig umgang mit mehreren kindern hat und nicht "der mittelpunkt" einer kl. gruppe. DA es in einer tageseinrichtungen mehr erzieher gibt, ist unter den erwachsenen ein besserer kommunikationsaustausch. Ich finde eine TM haben oft ihre feste/starre meinung zum thema erziehung, gesundheit,...Wogegen eine einrichtung eher als team arbeitet. Wo jeder seine meinung einbringen kann und so speziell auf "auffällige" kinder eingehen kann. (ich hoffe du verstehst wie ich das meine).

LG WhiteAngel

Beitrag von nudelmaus27 15.03.11 - 12:32 Uhr

Hallo!

Wie hier schon ner anderen Schreiberin erläutert ist es nicht einfach mal eben ne Kita zu wechseln, da die Plätze knapp sind. Außerdem kommt meine Große nächstes Jahr schon in die Schule und SIE mag ihre Kigagruppe und Erzieherin. ICH bin jedoch mit manchen Sachen nicht so einverstanden aber das eine Jahr lasse ich es wie es ist.

Was die "Lauferei" betrifft wird keine große Sache, die "alte" Kita ist auf der rechten Straße, die "neue" Kita auf der linken Straße, mit den 5 Minuten Fußweg kann ich leben :-).

Nudelmaus

Beitrag von jeany82 15.03.11 - 12:29 Uhr

Hallo

Ich persönlich bin der Meinung, aus meiner Erfahrung mit Tagesmüttern und Kinderkrippen, das kleinere Kinder , vor allem unter 2 Jahren, besser bei einer guten Tagesmutter untergebracht sind.
Da diese (aufgrund weniger Kinder als in einer Krippe) intensiver auf das einzelne Kind eingehen kann und die Kinder recht familiär betreuut werden.
Unter Umständen kann es natürlich sein, das die Betreuung durch eine Tagesmutter etwas teurer werden kann. Die Tagesmutter kann krank werden/macht Urlaub und hat eventuell keine Vertretung. Allerdings macht auch eine Kinderkrippe "Urlaub".
Dafür kann eine Tagesmutter wiederum flexiblere Betreuungszeiten bieten.

LG Jenny

Beitrag von maylu28 15.03.11 - 12:40 Uhr

Hallo Jenny,

bei uns ist es der selbe Betreuungsschlüssel: 5 Kinder >> 1 Betreuer...auch bei einer Mamu....klar, nicht jeder Tamu nimmt wirklich 5 Kinder, aber das könnte sie.....
Bei uns in der Krippe sind es 20 Schließtage, damit kommen wir aber ganz gut hin.....das sind halt 10 Tage an Weihnachten und 10 Tage im Sommer....aber gut urlaub will man ja auch machen...

Schlimmer finde ich den Fall von Krankheit...lass die Tamu mal 3 Wochen ausfallen...was machst Du dann, zumindestens wenn man arbeitet, das wär für mich eine Katastrophe.....

Aber bei einer Tamu ist es bestimmt familiärer...

Was mir an der Krippe gefällt, ist dass unabhängige Psychologen immer wieder nach den Kindern schauen und bei eventuellen Verhaltenauffälligkeiten sofort mit den Erziehern sprechen, um dann gemeinschaftlich zu beraten, wie man das Kind besser fördern könnte oder besser helfen könnte....das finde ich super...

LG Maylu

Beitrag von pegsi 15.03.11 - 12:42 Uhr

Unsere Kita macht nur zwischen Weihnachten und Neujahr zu.

Diese Bedingungen muß man schon bei jeder Einrichtung selbst erfragen.

Beitrag von maylu28 15.03.11 - 12:45 Uhr

Ja, das stimmt, dass ist schon von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich.....aber umso besser das sind ja noch weniger Schließtage...

LG Maylu

Beitrag von nimafe 15.03.11 - 20:26 Uhr

Hallo!

Kann ich so unterschreiben! Wir haben eine ganz tolle TaMu gefunden, bzw. zwei. Die machen das im Verbund zu zweit, also ist immer jemand da. Zu zweit dürfen sie 8 Kinder haben, alleine 5.
Einen einzigen Nachteil sehe ich (nein, doch zwei):
Dort sind schon wirklich recht kleine Kinder, meine Tochter ist seit ihrem 2. Geburtstag da. Da ist sie mit Abstand das älteste Kind.
Und wir zahlen für einen 14 Stunden Platz soviel wie für einen Vollzeitkrippenplatz.
Ab August haben wir dann einen Krippenplatz. Bin mit der Lösung total glücklich, erst langsam bei der TaMu, ab 2 Jahren und 8 Monaten in die Krippe.
Da ich ab September dann 4 Tage die Woche arbeiten möchte, wird die TaMu dann wirklich zu teuer.

Gruß
nimafe

Beitrag von buchi2008 15.03.11 - 12:34 Uhr

Krippe finde ich besser,mehr Kinder,mehr Erzieher.Wenn die Tagesmutter mal krank ist,Urlaub hat oder schwanger wird was dann.
Natürlich spielt auch die Entfernung zur Betreuungsstelle eine Rolle und die entstehenden Kosten.

lg

Beitrag von 1familie 15.03.11 - 13:39 Uhr

Hallo,

auch wir haben uns für eine Krippe entschieden.

Eine TM kann ich mir nicht vorstellen, sie hat 4-6 Kinder oder mehr und ich finde das gehen die "einfachen" Kinder unter.

Was wenn einem Kind was passiert?
Was passiert mit dem anderen Kindern? Sie muss sich ja allein um alle kümmern.

Was ist in der Zeit, in der sie kocht? Was machen die Kinder?
Was wenn sie krank, Urlaub oder sonst was hat?

In unserer Kleinkindgruppe sind 10 Kinder mit 3 Erwachsenen.
Sie machen viele kleine Ausflüge oder Dinge, die eine TM allein gar nicht schaffen würde.
Noch dazu haben wir eine Vollwert-Kita und sind vollauf zufrieden :-)

LG

Beitrag von aggie69 15.03.11 - 13:52 Uhr

Tagesmutter sagt mir persönlich nicht so zu - weil da eben nur eine Betreuungsperson für die Kinder da ist. Und wenn sie bei einem die Windeln wechselt, dann können die anderen machen was sie wollen. Fühlt sie sich mal schlecht oder hat private Probleme, kann ihr bei der Arbeit niemand unter die Arme greifen.

Ich bin "verliebt" in unseren Kindergarten. Die haben eine Gruppe für die ganz Kleinen (unter 2 Jahre alt - bzw. bis sie trocken sind) und da sind für 8 Kinder IMMER mindestens 2 Betreuungspersonen anwesend. Von zwei festen Bezugspersonen ist immer mindestens eine da und zusätzlich gibt es noch Praktikanten. Die sind alle total lieb zu den Kindern. Ach, da möchte man noch mal Kind sein!

Beitrag von louisselma 15.03.11 - 14:04 Uhr

Hallo,

also unser Sohn geht seit Februar zu einer TAMU und wir sind rundum zufrieden. Letzliche waren wir ganz froh, dass wir keinen Krippenplatz bekommen haben, denn unsere TAMU ist echt super.
Die Betreuung ist meiner Meinung nach für so kleine Zwerge viel intensiver. Muss dazu sagen, dass sie nicht mehr als 5 Kinder nimmt. Unser sohn fühlt sich dort wohl und kommt sowohl mit den kindern als auch mit ihr super klar.
Von den Betreuungskosten ist es so, dass wir nicht mehr zahlen wie in einer Krippe. Falls unser TAMU zu einer Weiterbildung muss oder Urlaub hat und wir niemanden für die Betreuung haben, steht sie auch mit den anderen TAMÜ in unserer Stadt in Verbindung versorgt im Notfall eine Vertretung

Ab August nächstes Jahr wechseln wir dann in die KITA.

LG

Beitrag von snowy77 15.03.11 - 14:53 Uhr

Hallo,

wir haben nur gute Erfahrungen mit unserer städtischen Kita, die auch wenige Krippenplätze anbietet. Unser Sohn geht da seit er 11 Monate alt ist sehr gern hin und profitiert davon.

Aber so pauschal läßt sich Deine Frage wohl nicht beantworten. Ich bin der Meinung, dass es stark auf das Personal, den Betreuungsschlüssel und nicht zuletzt auch auf das Kind selbst ankommt, wo es besser betreut werden kann. Auf den ersten Blick scheint TM ja ganz gut zu sein (wenig Kinder zu betreuuen, viel Zeit für einzelne Kiddies usw), aber dies ist in unserer Kita z.B. auch sehr gut organisiert.

Ohne jetzt weitere Berichte über unsere Einrichtung zu schreiben, würde ich Dir ganz klar empfehlen, alle Einrichtungen, egal ob TM oder Kita/Krippe sehr genau anzusehen. GGf. ein paar mal mit Deiner TOchter dort unangemeldet hinzugehen an verschiedenen Tagen (dürfte eigentlich von niemandem angelehnt werden - wäre sonst schon ein zu überdenkender Punkt für mich) und so jeweils Eindrücke von den Einrichtungen und dem Umgang mit den Kindern dort zu sammeln. Deine verschiedenen Anmeldungen laß ruhig weiterlaufen und so kannst Du bei einer oder mehreren Zusagen eine gute Wahl treffen.

Gruß snowy

Beitrag von lachris 15.03.11 - 22:11 Uhr

Hi,

ich denke es kommt auf die Konditionen an:

Wieviele Kinder nimmt die TaMu bzw wie ist der Betreuungsschlüssel in der Kita.

Wie ist die Altersmischung?

Wie sind die Öffnungszeiten? In welchem Zeitrahmen arbeitet die TaMu?

Wie lang sind die "Ferien" / Urlaub der TaMu

Was passiert wenn die Kita / TaMu krankheitsbedingt ausfällt (Vertretung?)

usw.

Dann ist natürlich noch wichtig, wie dein eigenes Kind drauf ist. Ist es eher anhänglich oder eher forsch?

Und natürlich muss die Sympathie stimmen.

Letztlich kommt natürlich auch das liebe Geld als Kostenfaktor hinzu.

Meistens sind Tagesmütter teurer. Obwohl die ja glücklicherweise von vielen Landkreisen bezuschusst werden.

Alles in Allem habe ich mich aus folgenden Gründen für die Tagesmutter entschieden:

1. wir haben keinen Krippenplatz bekommen. (okay, wir sind entschieden worden - wir sind aber nicht unzufrieden mit der aktuellen Lösung)
2. die Krippen machen bei uns erst um 7:00 Uhr auf. Das ist für uns zu spät.
3. für unsere Kleine halte ich eine persönlichere Betreuung für besser (unsere TaMu hat am Tag maximal drei Kinder)
4. Die Kosten sind unwesentlich teurer

VG lachris