Hilfe, hilfe, hilfe, ich weiß nix mehr .....

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von mellovestraumoga 15.03.11 - 13:07 Uhr

Hallo,

ich habe mich hier ins forum verlaufen, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß und mir luft machen muss ...

also seit 3 jahren leben die kinder meines mannes bei uns , die kleine ist 10 und der große ist 12.die beiden haben auf eigenen wunsch vom haushalt der mutter in unseren haushalt gewechselt. mitlerweile haben wir bzw. mein mann das alleinige sorgerecht und es besteht auch kein kontakt mehr mit der mutter, da die kinder diesen von sich aus ablehnen.

beide kinder sind sehr schwierig und verhaltenauffällig und rauben einem den letzten nerv. unsere tochter hat eine psychologische behandlung gemacht, um das erlebte mit ihrer mutter aufzuarbeiten. Sie hat auch bis vor 6 monaten noch nacht für nacht ins bett gemacht. der große ist gerade noch in behandlung.

unsere giftspitze macht mit ihren 10 jahren einfach wa ssie will, sie geht raus auch wenn sie es nicht soll, treibt sich da rum wo sie es nicht darf, sagt nicht bescheid wo sie ist ... und wir haben sie vor 2 jahren schonmal beim klauen erwischt, erst waren es kleine geldbeträge die sie von uns gestohlen hat und bei einem betrag von 60,00 ist sie dann aufgefallen, den kindern fehlt es wirklich an nichts, bekommen ihr taschengeld.
wir haben beim ersten vorfall ein langes gespräch mit ihr geführt es dauerte nur einen tag und mir fehlten wieder 20€, sie hat mir damals mit ihren 8 jahren gesagt dass wir uns unser "gelaber" sparen. darauf hin gab es eine woche hausarest.
wir hatten die hoffnung, dass es gereicht hat....
wenn sie so mist baut und soll in ihr zimmer gehen, zerstört sie es. sie hat vor1 jahr ein neues zimmer bekommen, das zimmer sieht aus wie vom sperrmüll, die hat mit schraubeziehern überall macken rein gehauen.
wenn wir sie in ihr zimmer schicken, wären wir halt schuld meint sie.
nun getsern wieder die krönung mir fehlte mal wieder geld. um seine kleine schwester zu schützen, hat der große lange geschwiegen , doch ihm fehlt auch eine nicht unerhebliche summer geld. ihr begründung war, dass wir wohl schuld seien, wenn wir ihr nicht mehr taschengeld für süßigkeiten geben. sie bekommt 3 euco die woche uns wir haben immer schnuckereien im haus. an die die kinder können , nur nicht direkt vor dem essen und es muss im rahmen bleiben. denn sie hat auch keine probleme damit 500 gramm haribo auf einmal zu essen.
sie hat wieder hausarest bekommen, doch wir fühlen uns so machtlos, es gibt keine strafe, die ihr weh tut und sie ihr verhalten ändert.
ich weiß echt bald nicht mehr weiter .

Beitrag von lisasimpson 15.03.11 - 13:57 Uhr

1. warum kümmert ihr euch nicht um einen anständigen Kontakt zur mutter?
2. warum holt ich euch keine professionelle Hilfe (nur den kindern zu helfen reicht doch offenbar nicht)?
3. du sprichst mal von deiner tochter, unsere tochter, seiner tochter- für mich ist nicht klar wer zu wem gehört
4. "ich kann mit begriffen wie "giftspritze" rei gar nichts anfangen. soll das verharmlosen, daß die Tochter deines mannes sich auffällig verhält? soll es darauf hindeutet, daß sie es nicht verarbeitet hat, ihren Lebensmittelpunkt verloren zu haben? ??

5. Wenn sie lernen Sozialverhalten lernen dann kann sie das nur in einer sozialen Umgebung tun- alleine im zimmer hat noch niemand gelernt mit anderen klar zu kommen oder soziale regeln zu verstehen

6. wenn du möchtest, daß sie ihr zimmer achtet, darf sie nicht im sperrmüll leben

7. strafen werden euch keinen schritt weiterbringen

8. wenn sie klaut muß sie dafür gerade stehen, sie muß Verantwortung für ihr handeln übernehmen- das kann sie nicht im zimmer. sie muß dafür arbeiten und Anerkennung bekommen sie muß spüren daß sie wertvoll ist, daß sie etwas beizutragen hat, daß sie viele Eigenschaften und Fähigkeiten hat, die sich lohnen einzusetzen

9. wenn sie ihr zimmer verwüstet mußt du das mit ihr gemeinsam wieder in ordnugn bringen- sie sol lsich dort wohlfühlen wo sie lebt, sie soll lernen, wie dinge gemacht werden und entstehen und somit bekommt sie eine Wertschätzung für ihr zimmer, die sachen die sie umgeben und durch das gemeinsame tun mit dir acht und Wertschätzung dir gegenüber.

aber das alles bringt nichts, wenn ihr nicht als familie daran arbeitet das hinzubekommen ,daß die kinder es verarbeiten können, daß ihr jahrelanger Lebensmittelpunkt (die mutter) plötzlich keine rolle mehr spielt in ihrem leben. meiner meinung nach ist das ein nicht tragbarer zustand

lisasimpson

Beitrag von urbia-Team 15.03.11 - 18:53 Uhr

Stillgelegt: Crossposting

Beitrag von anico 15.03.11 - 14:03 Uhr

hallo :-)

ich kann dir wohl nicht so wirklich weiter helfen, da meine lütte erst 4,5 monate alt ist. aber eine frage habe ich: habt ihr es schon mal mit "portmonaie-verstecken" versucht? wenn sie nicht weiß, wo es ist, kann sie nicht klauen.

ich denke, dass noch ein beratungsstellenbesuch doch mehr bringen wird als hier nachzufragen. "schwererziehbare" kinder müssen genau untersucht werden, das kind muss kennengelernt werden um nach der ursache ihres verhaltens zu suchen.

ich schicke dir eine runde "kraft" #liebdrueck

Beitrag von juju0980 15.03.11 - 14:43 Uhr

Also ich kann auch wenig raten, find aber Portemonaie verstecken nicht die richtige Lösung, davon hat das Kind nämlich nichts gelernt.

Ich würde mir auch schleunigst professionelle Hilfe suchen!

Beitrag von anico 15.03.11 - 15:09 Uhr

kurzfristig gesehn eine lösung, langfristig natürlich nicht :-p

ich rate da auch nochmal, professionelle hilfe zu suchen.

Beitrag von marion2 15.03.11 - 17:11 Uhr

Hallo,

ihr müsst unbedingt wieder mit ihr zum Psychologen - das Kind ist noch nicht fertig mit dem Verarbeiten.

Bietet den Kindern immer wieder an, den Kontakt zur Mutter aufnehmen zu dürfen. Wenn sie ihre Meinung ändern wollten, hätten sie zurzeit einen Loyalitätskonflikt. Sie haben sicher das Gefühl, es sei euch recht, dass kein Kontakt besteht. Das ist auf Dauer nicht gut (so blöde das auch scheinen mag).

Hausarrest ist keine passende Strafe. Funktioniert ja doch nicht. Hat auch noch nie funktioniert. Besser: Nur noch unter Aufsicht. Sie ist unzuverlässig wie ein Kleinkind und darf auch so behandelt werden.

LG Marion