Frage zu Schutzvetrag

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Beitrag von gbmaintal 15.03.11 - 17:54 Uhr

Hallo,


ich habe mal eine Frage zu einem Schtuzvertrag für eine Hündin.

Ab wann ist man der eigentliche Besitzer der Hündin nach der Übergabe? Oder bleibt man immer nur 2. Wahl?
Im Vetrag steht, dass man nach 6 Monaten Porbezeit als Besitzer gilt, wenn ich mir dann aber die einzelnen Vertragspunkte anschaue, dann dürfte ich ja gar nichts machen.

Wenn z.B. eine Abgabe notwendig wäre, geht sie an die Organisation zurück und sie würde von dort aus weiter veräußert werden.
Ich selbst dürfte für den Fall gar nicht jemanden suchen.

Wenn das Tier schwer verletzt wäre und eine Eutanasie anstünde, müsste erst das Okay der Organisation eingeholt werden, ausser in Lebensgefahr des Tieres.

Ebenso bei Tasso bleibt sie registriert unter dem Namen der Organisation.

Ich meine, nicht das irgendwas in der Art anstünde, es interessiert mich einfach nur mal so.

Ebenso verhält es sich mit der vorgeschriebenen Kastration. Muss man die wirklich machen lassen? Wie würde die Vetragsstrafe oder Konsequenz aussehen, falls man das in der geforderten Zeit nicht machen ließe?

Ich weiß, eigentlich killefitt, da ja sowieso nicht aktuell, aber es interessiert mich halt. Und vielleicht ist ja jemand hier der da Antworten drauf weiß.

Noch kurz hinterher, ich habe nicht vor meine Hündin abzugeben oder ähnliches. Die Fragen sind im Zuge einer Diskussion entstanden und mich interessieren halt die Antworten.

GLG und herzlichen Dank fürs Lesen und Antworten

Gabi

Beitrag von germany 15.03.11 - 18:15 Uhr

Hallo,

also Besitzer bist du, sobald das Tier in deine Hände geht. Du wirst aber erst zur Eigentümerin, wenn die Probezeit rum ist. In dem oben gennanten Fall ist das allerdings seeeehr kompliziert finde ich, da ja die Organisation noch viel die Hände drin hat.

Das meiste in so einem Vertrag muss einen aber nciht beunruhigen, denn es geschieht alles im Interesse des Tieres.


Die nichteingehaltene Kastration bzw. wenn die Frist verstreicht, können meines Wissens nach, Vertragsstrafen von mehreren Tausend Euro gefordert werden.

Ist ja auch richtig irgendwo, denn diese Tiere haben in der Regel schon so unsägliches Leid erfahren, dass sie nicht noch zu Gebärmaschienen missbraucht werden sollen.


Allerdings fände ich es besser, wenn die Tiere kastriert an den Besitzer übergehen würden und das der Besitzer dann die Kastration zahlt.


Mit Tasso das finde ich ok, denn wenn das Tier ausgesetzt wird, kann die Organisation zurückverfolgen zu wem das Tier gehört. Wenn du es unter deinem Namen einträgst, könntest du ja theoretisch falsche Angaben machen. Bei uns hat keiner Name und Adresse überprüft als wir unsere Hunde bei Tasso registrierten. Deswegen soll das denke ich mal auchd er Sicherheit des Tieres dienen.




Ich hoffe ich konnte etwas helfen.



lG germany

Beitrag von cherymuffin80 15.03.11 - 19:51 Uhr

Zahlst du eine "Schutzgebür"??

Dann sind solche Verträge meistens eh nichtig vor Gericht weil es als Kaufsumme gillt und was man kauft gehört einem auch mit allen Konsequenzen!

Vor Gericht hat man mit den ganzen Schutzverträgen fast so gut wie keine Chance.

Hab ich mit meinem Cousin (Anwalt) mal drüber gesprochen als ich ein Pferd abgeben musste und einen solchen Vertrag in erwägung zog.

Sobal ich nur 1 € nehm ist es ein ganz normaler Verkauf und ein Tier ist vor dem Gesetz ja immernoch eine Sache.

Ist das Tier umsonst also "geschenkt" kann ein solcher Vertrag schon anders angefochten werden wenn du dann zwar Besitzer bist (das Tier ist ja bei dier) Die Organisation o. der Verkäufer aber noch Eigentümer bleibt, dann musst du dich an diese Spielregeln halten.

Und klar bekommt man kein Tier vom Tierschutz umsonst, die haben ja riesen Kosten, also kauft man es.

Seeehr verwirrend und am ende Unnütz diese Schutzverträge. Ich denke aber es ist immernoch eine gute Methode sich somit unseriöse Tierinteressenten vom Hals zu halten.

Meine Freundin hat mal nen Hund aus dem Tierheim geholt mit ellenlangen Schutzvertrag, auch die Punkte weitervermittlung und Co. enthalten, tja, es kahm der Tag wo sie ihn nicht mehr halten konnte und setzte sich mit dem TH in Verbindung, die wollten gar nichts mehr davon wissen was in dem Vertrag steht und ließen sie mal machen als sie meinte sie kennt jemanden der den Hund übernehmen könnte, die fragten nichtmal wer! Und das ist kein unseriöses minni TH sondern das gröste in Deutschland.

LG

Beitrag von blahblah 15.03.11 - 21:18 Uhr

also bei einem solchen Schutzvertrag würde ich glaub ich die Finger von lassen.

Ich kenne auch Schutzverträge wo drin steht kastrieren lassen, weitervermitteln verboten etc, aber doch nicht das mir das Tier erst 6 Monate nach übergabe (und meist Zahlung von mehreren hundert Euros) gehört.

Zahlt die Orga denn dann auch Hundesteuer TA Kosten oder sowas?? Du bist ja dann inzwischen nicht mehr wie eine Pflegestelle..

LG

die#bla