Essproblem - was ist eigentlich mengenmässig normal?

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Beitrag von kimberly1988 15.03.11 - 18:34 Uhr

Hallo#winke

ich hab ein Problem zumindest glaube ich das so langsam. Ich bin 22Jahre alt und 1,65m groß mommentan habe ich 57kg. Ich hatte bereits in meiner ersten Schwangerschaft 36kg von 50kg auf 86kg zugenommen und in ca. 9Monaten abgenommen. Jetzt in der letzten meiner 2. Schwangerschaft 27kg zugenommen, meine Tochter ist nun 5Wochen und zwei Tage alt. Ich hab also bereits 20kg abgenommen. 7kg möchte ich noch abnehmen damit ich wieder in meine Kleidung passe.

Mir ist aber aufgefallen das ich bereits seit Jahren wohl ein Problem habe. Ich wiege mich fast täglich, weiß ganz genau wieviel Fett etwas hat und wieviele Kalorien. Versteht mich nicht falsch ich habe nie mein Essen ausgespuckt im Gegenteil. Das heißt ich hab den ganzen Tag nichts gegessen und Abends dann z.B, drei Teller und noch eine Tüte Süßigkeiten und wen die Waage um ein Kilo hoch ging hab ich zwei Tage nur sehr wenig gegessen usw. ein einziger Kreislauf.

Momentan ist es so das ich so gesund wie möglich esse. Aber auch mal eine Süßspeiße mit wenig Zucker oder mal ein Gericht mit fetteren Würstchen zulassen kann. Dennoch dreht sich bei mir immer viel um das Thema.

Ich koche nur Rezepte die nicht so wahnsinnig fett sind hier mal mein Ernährungswochenplan:

Heute:

Frühstück:
250Gramm Magerquark mit 0,2% mit einem Apfel drin und halben Teelöffel Zimt

Mittagessen:
Zwei Hände voll frische helle Trauben
eine selbstgemachte fettarme Quarktasche

Abendessen wird es geben:
Putenschitzel ,,Stroganoff" also mit Champions und Essiggurken und saure Sahne und entweder Salat oder Reis oder Ei freie Nudeln oder Vollkornnudeln

Ich esse auch fast nur fettreduzierte Sachen, nur Putenschinken, du darfst Wurst, Obst und Gemüse, alle Milchprodukte total fettreduziert udn auch kaum Weißmehlprodukte und so wenig Zucker wie möglich. Ab und an mal eine Süßspeiße mit wenig Zucker. Wie heute die Quarktasche. Dafür aber 1 mal die Woche gerräucherte Lachs welcher bekanntlich recht fett ist-gutes Fett ich weiß. Aber ich merke es wird immer schlimmer, immer gesünder, schlechte laune wen das Gewicht nicht runter geht und furchtbar wen mal paar Tage paar Gramm mehr da sind. Das ist doh alles nicht mehr normal. Klar jetzt will ich abnehmen, aber ich will doch auch noch leben und essen genießen. Heute hab ich zwei Päckchen (mache ich sonst nie) Big Red Kaugummi gegessen und bilde mir ein das wäre jetzt zuviel Kalorien und Zucker gewesen. -hab deshalb ein schlechtes Gewissen.

Ich esse auch mal mehr, ein Vollkronbrot paar Scheiben Putenschinken, oder gerräucherten Lachs zu Mittag. Abends gibt es immer genau eine Portion selbstgekochtes Essen. Aber nie was sehr fettes oder ungesundes zumindest nicht mehr seit der Geburt meiner Tochter.

Was esst ihr so am Tag? Was sind normale Mengen und Portionen mit denen ich dennoch abnehmen kann und später auch mein Gewicht halten kann? Ich drehe mich ständig im Kreis..

Liebe Grüße#zitter

Beitrag von kanische 15.03.11 - 18:43 Uhr

Hallo ich denke so pauschal kann dir da keiner helfen, da jeder ander isst! Ich rate dir geh zu einer Ernährungsberatung. Das zahlt oft auch die Krankenkasse!! Die kann dir dann ganz genau sagen was du besser machen kannst. Da kann wirklich nur richtig ein Fachmann helfen!

LG

Beitrag von haruka80 15.03.11 - 19:54 Uhr

Das hört sich ganz schön essgestört an...

wie machst dus denn mit deiner Familie? Esst ihr immer zusammen? Du bist Mutter und damit Vorbild!
Ich denke auch, eine Ernährungsberatung könnte sehr sinnvoll sein, es kann aber auch gut sein, dass sie dich gleich zum Therapeuten weiterschickt. Eine Essstörung ist ja etwas, was nicht durch Zufall entsteht, da stecken Probleme hinter, die man vielleicht mal angehen sollte.
Täglich Wiegen ist z.B. auch schon schlecht, schließ die Waage irgendwo hin weg und stell dich nur 1x die Woche drauf!
Essen kann Spaß machen und kochen super sein. Ich mußte das nach Jahrelangen Essstörungen auch erst lernen, habe bis heute weder hunger-noch Sättigungsgefühl, aber esse aus Verstand genug, jedenfalls bin ich seit 5 Jahren weder zu dick, noch zu dünn und mein Mann hat sich auch nie beschwert, dass ich "komisch" esse;)

L.G

Haruka

Beitrag von ippilala 15.03.11 - 20:05 Uhr

Errechne deinen Grund- und Tagesumsatz. Wenn du dazwischen mit den kcal liegst, wirst du abnehmen.
Wie du diese kcal erreichst ist egal. Ob du nun viel Zucker in Form von Nudeln und Kartoffeln zu dir nimmst oder in Form von Fett ist ziemlich egal.
Wie groß dabei Portionen sind, kommt natürlich auf die Art des Essens an. Eine große Portion Fisch mit Gemüse ist vergleichbar mit einem kleinen Teller Nudeln.

Mach dir doch nicht so einen Kopf wegen ein paar Kaugummies. Du hast doch schonmal gut abgenommen. Du weißt doch wie das geht ;)

Beitrag von windsbraut69 16.03.11 - 09:31 Uhr

"Du hast doch schonmal gut abgenommen. Du weißt doch wie das geht ;) "

Ja, wie es ungesund und unvernünftig geht!

LG

Beitrag von derhimmelmusswarten 16.03.11 - 09:22 Uhr

Hol dir professionelle Hilfe. Ich finde dein Essverhalten nicht normal. Und du hast zwei kleine Kinder, für die du da sein musst! Halte dir das immer vor Augen! Was haben deine Kinder von einer essgestörten Mutter?

Bei dem was du isst, würde ich vor Hunger umfallen. Du hast ein ganz normales Gewicht, das meiner Meinung nach keiner Diät oder Kontrolle bedarf!

Ich mache mir null Gedanken über das, was ich esse. Da ist alles dabei. Jeden Tag ein ordentliches warmes Mittagessen, oft mit Fleisch, Gemüse und Beilage wie Reis, Kartoffeln oder Pommes, Obst, Brot mit Belag, Kuchen, Süßkram. Alles Sachen, die ich größtenteils bei dir vermisse.

Beitrag von windsbraut69 16.03.11 - 09:29 Uhr

Es ist nicht gesünder, wird nicht gesünder, was Du isst.
Du brauchst genau so eine gewisse Menge an Fett als auch Kohlenhydrate.

Meine erste Anlaufstelle in einer derartigen Situation wäre mein Hausarzt oder auch eine ERnährungsberatung.

Gruß,

W

Beitrag von rosen37 17.03.11 - 11:11 Uhr

genau in deinem zustand war ich auch mal !
bin auch 1.68 m groß und wog damals 53 kg.
ich hatte so eine panik zuzunehmen, weil ich in meiner jugend so pumelig war und endlich froh war dünn zu sein !
irgendwie hatte ich mich auch selbst verarscht mit kaugummis und fettreduzierten sachen und viel sport gemacht. damals hatten wir noch kein kind.
dann kam der knackpunkt ! war mit meinem mann in urlaub . dann hatte ich mir im hotel so einen virus eingefangen und konnte fast die ganzen 2 wochen fast garnichts essen ! so daß ich sogar an den tropf mußte weil ich viel zu dünn (47 kg) wurde . das hat dann in meinem kopf so klick gemacht ! ich konnte mich nicht mehr im spiegel sehen, weil ich wie eine magersüchtige aussah !
ich hatte richtig angst bekommen und hab mir dann geschworen, anständig zu essen.
ja und was soll ich sagen, danach hatte ich wieder mein wohlfühlgewicht (63 kg) und muß nicht mehr alles abzählen :-)

LG

Beitrag von tabea33 20.03.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

wenn du auf 50 kg abnimmst, hast du Untergewicht, rechne doch einfach mal deinen BMI aus (googeln nach "BMI ausrechnen"). Dein Gewicht ist für eine zweifache Mutter doch super!

Du beschäftigst dich viel zu viel mit dem Thema, du solltest zum Ausgleich lieber Sport machen. Weniger Essen geht einfach nicht mehr, kommt mir so schon recht wenig vor.

Ich hatte so alle 5 Jahre irgendwie eine Verschiebung meines persönlichen Normalgewichtes. Bei gleicher Ernährung habe ich mit 16 Jahren 48 kg gewogen und mit Mitte 20 waren es dann halt 53 kg. Wieder runter ging es nur mit Sport. Die Teenager-Zeiten, in denen man ohne Probleme dünn wie ein Stock ist, die sind eben einfach irgendwann vorbei...

Nimms locker, du hast bestimmt eine Top-Figur. Ich bin inzwischen bei 60 kg, obwohl ich nicht anders esse als vor 20 Jahren. Tja....


LG Tabea