"schnell-schnell-Mentalität"

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von chili-pepper 15.03.11 - 19:23 Uhr

Hi,

gleich vorab;
ich möchte hier niemanden persönlich angehen und wer sich auf die Füße getreten fühlt, bei dem entschuldige ich mich schonmal im voraus.

Es geht mir um die Schnelllebigkeit unserer Zeit.
Ich lese sehr oft von Küchenmaschinen, Induktionsherd, Mikrowelle, Fertiggerichten, etc....

Wie seht ihr das, wie haltet ihr es?

Meine Oma nennt unseren Lebensstil "altertümlich" und genau so sehe ich das auch.
Bei uns gibt es handgeschnippeltes Gemüse, frisch gekochtes Essen, keine Brotschneidemaschine, kein Plastik wo es sich vermeiden lässt, Baumwollstoffe statt Synthetik, kein wildes Fernsehgezappe usw.....

Ich mag dieses künstliche und hektische von heute einfach nicht.

Mein Mann und ich sind beide berufstätig, haben also genauso viel oder wenig Zeit wie andere auch.

Wie ist es mit Euch?
Wie seht ihr das?

Liebe Grüsse;

Sandra



Beitrag von claerchen81 15.03.11 - 19:34 Uhr

Hallo,

jedem Tierchen sein Plaisierchen.

Mir ist nicht klar, wo der geschmacks- oder gesundheitliche Vorteil von Hand geschnittenem Gemüse gegenüber der maschinell zerkleinerten Variante ist. Gerade mein Julienne-Gemüse werfe ich lieber in die Küchenmaschine. Wenn ihr es lieber per Hand macht, ist ja super. Fertiggerichte und Fernsehzapping kann ich da ebenfalls nicht in Einklang bringen, zudem ist beides hier im Forum eher verpöhnt.

Das Tempo unserer heutigen Gesellschaft wird durch die allgemeine Technisierung und die Informationstechnologien gespeist. Wir haben viele Vorteile dadurch (denke an den medizinischen Fortschritt!), aber da wir von unserem biologischen Programm her noch sehr steinzeitalterlich sind, gibt es eben auch diverse Nachteile (meist psychologischer Natur).

Nur: es gibt Menschen, die diesem Tempo freilich einfach folgen können, genaus gibt es welche, denen dies zu schnell ist: so what? Soll doch jeder wie er glücklich ist!

Genau DAS ist doch das weltweite Problem: soll doch bitte jeder so, wie er glücklich damit ist. Menschen sind Individuen (o.k., eigentlich gar nicht so sehr, aber das ist ein anderes Thema), jeder kann es doch bitte so machen, wie er möchte, denn Dank dem Strickmuster unserer Psychologie ist für jeden einzelnen von uns immer das genau richtig, was wir gerade machen. Nur das muss es ja für den anderen nicht sein.

Ein bißchen Toleranz bitte, dein Eingangspost klingt relativ abwertent, man vergisst dabei die ganzen Vorzüge, die unser schnellebiges Zeitalter auch hat.

Gruß, die mittelschnell lebende C.

Beitrag von claerchen81 15.03.11 - 19:36 Uhr

... gmpf, ich verkaufe ein t und kaufe ein d... ist schon spät.

Beitrag von jane-marple 15.03.11 - 19:57 Uhr

Hi,

ich oute mich:

Ich nutze sogar...
































Wassertoilette (statt Donnerbalken, wenn du weisst was das wirklich ist)

















Und jetzt kommt der Hammer:
Elektrisch Strom.

Ja ist wahr!

Ich wasche doch tatsächlich nicht meine Wäsche im Fluß



zzzzzzzzzzzzzzz#


*ironie off*

Mach, wie du magst, und laß andere ihrs machen.

Beitrag von chili-pepper 15.03.11 - 20:49 Uhr

Was soll das?
Ich habe ganz normal gefragt und für mich persönlich Stellung bezogen.
Sogar im Vorfeld eingeräumt, dass ich niemandem zu nahe treten möchte.
Damit wollte ich genau solche Postings wie Deines vermeiden sondern sachlich schreiben.
Ist das so schwer zu verstehen?

Beitrag von anyca 15.03.11 - 22:08 Uhr

Nun ja, Du wirfst einfach arg vieles in einen Topf, was nicht unbedingt zusammengehört!

Induktionsherd - ist nur ne andere Technik, den Topf warm zu machen, was ist daran "künstlich und hektisch" - es sei denn, Du stehst morgens wirklich erst mal ne Stunde vor der Almhütte und hackst Holz?

Baumwolltüte statt Plastik - das ist löblicher Umweltschutz, hat aber auch nichts mit "hektisch oder nicht hektisch" zu tun.

Fernsehgezappe - Umgang mit Medien hat wiederum nichts mit der Brotschneidemethode oder mit "wir gehen beide arbeiten" zu tun.

Gerade mit dem "wir haben auch wenig Zeit" Zusatz liest sich das Posting schon etwas wie "wir machen es ja soooo toll und wer es anders macht, ist faul bzw. hat nicht den Durchblick" ...

Beitrag von anyca 15.03.11 - 20:03 Uhr

Nun, vielleicht macht Euch Gemüseschnippeln Spaß, anderen eben nicht. Bzw. ich fände es hektischer, zwischen Job und kleinen Kindern das Gemüse noch selber schnippeln zu müssen (und die knapp Zweijährige am Mitmachen zu hindern #schwitz) als ganz entspannt zum Tiefkühlgemüse zu greifen.

Und was ist am Induktionsherd nun künstlicher als am "klassischen" Elektroherd? Du wirst ja auch nicht aufm Lagerfeuer kochen ;-)

Mikrowelle spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie gegenüber E-Herd.

Brotschneidemaschine und Fernseher haben wir nicht, wobei ich den Zusammenhang zwischen beidem jetzt nicht sehe?

Beitrag von lea03 15.03.11 - 20:37 Uhr

Hi Sandra,


ich denke bei deinen Beispielen muss man zwischen hektisch und Arbeitserleichterung unterscheiden ;-)

Ich halte auch nichts von Mikrowelle und Fertiggerichten, das hat aber gesundheitliche Aspekte, bzw. geschmackliche Aspekte ;-)

Aber wenn ne Küchenmachine beim Zubereiten meines frischen Gemüse mir die Arbeit erleichtert?!...warum nicht?! Oder die Brotmaschine, ich selber habe keine, schneide das Brot selber, aber eine Brotmaschine würde es mir doch erleichtern. ;-)

Durch das TV zappe ich auch nicht, aber dafür sehr wohl durch das Internet, wie Du doch auch?!

vlg
Katrin

Beitrag von moulfrau 15.03.11 - 22:11 Uhr

Hallo Sandra,
ich habe ein paar Tuppersachen und bin stolz drauf, da sie teuer sind.
Meine Küchenmaschine von Bosch wird regelmäßig für Kuchen backen, Kartoffelpuffer u.ä. gebraucht.
Gemüse wird auch selbst geschnippelt und abgebrüht.
Mikrowelle haben wir, da mein Mann sie mit in die Ehe gebracht hat.
Wir haben 4 Fernseher, nur 1 gekauft, Rest geerbt, genutzt wird einer ohne zappen.
Manche Funktionskleidungsstücke, Motorradbekleidung haben halt Synthetikanteil.
Fertiggerichte sind auch nicht schneller, als Spaghetti + Pesto oder Tomatensoße.
Die die einen Trockner haben, tun alles rein, auch im Sommer. Ich tu das meiste auf den Wäscheständer.

Jeder wie er will

Claudia

Beitrag von falkster 16.03.11 - 00:50 Uhr

>>...und bin stolz drauf, da sie teuer sind...<<

na das ist ja vielleicht ein Grund... Tupperware als Status Symbol?? #rofl

"stolz drauf, da sie praktisch sind" hätte ich ja noch irgendwie nachvollziehen können... ;-)

Beitrag von windsbraut69 16.03.11 - 08:23 Uhr

Der Porsche der kleinen Frau sozusagen :)
Es gibt aber tatsächlich Leute, zu 99,99% wohl Frauen, die sich gegenseitig ihre Tupperschränke präsentieren....

LG,

W

Beitrag von falkster 16.03.11 - 09:09 Uhr

nee, oder?

Im Grunde sind das doch einfach etwas high-end'ige Plastikschüsseln, oder hab ich da was verpasst??

Beitrag von moulfrau 16.03.11 - 20:26 Uhr

Es sind wirklich nur Plastikschüsseln. Aber was drin ist, bleibt eßbar. Es nimmt nicht den Plastikgeschmack an.

Mein Mann hatte mehr Tupper als ich, von der Tante und Mutter als Aussteuer.

Und ich finde sie wirklich teuer.

Beitrag von joely1976 16.03.11 - 20:38 Uhr

""Es gibt aber tatsächlich Leute, zu 99,99% wohl Frauen, die sich gegenseitig ihre Tupperschränke präsentieren.... ""

Also MEIN Tupperschrank, bezw. Tupperschublade darf ich nicht präsentieren! #schwitz #schock

Ich glaube, ich sollte die mal wieder aufräumen... #schein

Beitrag von keks-mutti 16.03.11 - 20:47 Uhr

Ich klink mich da mal kurz ein #rofl

So ähnlich wie in der Werbung von damals: Mein Haus, mein Auto meine Yacht!

Die Frau von heute: Mein QuickChef, mein MicroPlus und mein Thermowächter #schein#rofl

Beitrag von falkster 16.03.11 - 01:08 Uhr

Da bist Du ja im Internet genau an der richtigen Adresse gelandet... ;-)

Und es deutet sich ja bereits in den vorangegangenen Antworten an, dass Du ordentlich Gegenwind kriegen wirst...
Auch das ein Zeichen übrigens unserer schnelllebigen Gesellschaft und Zeit. Kaum einer nimmt sich die Zeit, einmal genau zu lesen oder nutzt die Anonymität des Internets Hinweise geflissentlich zu ignorieren...

Ich stimme mit Dir in vielem überein und verstehe den Idealismus dahinter. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mich oft genug den Bequemlichkeiten hingebe bzw. ihnen erliege...

Wirklich schlimm finde ich teilweise die Ignoranz und die Selbstverständlichkeit mit der viele die Sachen nicht einmal mehr hinterfragen. Da werden Werte und Ideale über Bord geworfen oder vertauscht, wie andere ihre Unterwäsche wechseln.

Persönlich denke ich, dass das Bewusstsein darüber, wie Prozesse eigentlich ablaufen zum Hinterfragen führen sollten, was tatsächlich sinnvolle Erleichterungen sind und was eigentlich nur mit Qualitätsverlust verbunden ist...

Ganz furchtbar finde ich Sachen, wie diesen Pfanni Spot ( http://www.youtube.com/watch?v=ndaeAcA3HOU )...
Dabei stört mich weniger die Tatsache, dass es den Teig nun als Fertigmischung gibt (wer's braucht), sondern der Fakt, dass der eigentliche Prozess der Kloßherstellung so "entwertet" wird. Dadurch verlernen Leute Wertschätzung für das Eigentliche...

Sehr komplexes Thema...

Beitrag von ippilala 16.03.11 - 01:39 Uhr



Die Mikrowelle benutze ich selten. Was allerdings daran liegt, dass ich es mag, während des Kochens im Essen rumzupulen, nachzuwürzen, abzuschmecken. Deshalb mag ich auch Backen nicht ;)
Wenn ed aber schnell gehen muss, weil man keine Zeit hat, dann ist es sehr vorteilhaft, dass man sich auch mal etwas schnell zubereiten kann.

Zappen tu ich solange, bis ich etwas interessantes im TV finde. Früher gab es weit weniger TV Sender, da war ide Auswahl nicht groß. Heute kann ich wenigstens entscheiden, was ich sehen möchte und dazu muss ich auch zappen.

Küchenmachienen nutze ich nicht. Ich koche allerdings nur für 2. Hätte ich 5 Kinder, würde ich gan sicher auch auf andere Hilfsmittel zurückgreifen. Mir wäre da die zeit zu schade 20 min nur Kartoffeln zu schnippeln. Abgesehen davon wird Küchenarbeit nach einiger zeit auch schmerzhaft. Z.B. Brotteig kneten: das tut mir in den Händen weh. dafür wird dann die Brotbackmachiene genommen. Wenn die nicht wäre, würden wir nie Brot selbst machen. genauso die Brotschneidemachiene. Mit der Hand schneiden finde ich wirklich sehr anstregend und nervend.

Genauso wenn man unterwegs ist und Hunger hat. dann nimmt man Faastfood und geht nicht mit Magenkrämpfen nach Hause und kocht noch 30min lang, bis man etwas essbares geazuert hat. Oder wenn man zuhause ist und trotzdem unglaublich Lust auf essen hat. da bin ich sehr froh, wenn ich nicht erst kochen muss, sondern schnell ein Würstchen oder eine Stulle mit Marmelade ssen kann.

Baumwollkleidung nutze ich auch eher. Das liegt aber am Tragegefühl. Wobei Wolle da ja noch ursprünglicher wäre. Die vertrage ich allerdings überhaupt nicht. Zudem kann man Baumwollkleindung besser reparieren.

Plastik ist so eine sache. Ich benutze leiner Glase- oder Keramikbehälter. Aner wikrlich verzichten kann man ja schwer. Allein jetzt, beim schreiben am PC ist alles aus Plastik.



Man vermisst immer das, was man nicht hat. Manchmal würde ich auch gerne, wie vor 200 jahren leben, alles selbst machen. Nur dann fällt mir auf, dass ich schon längst tot wäre und nur dank monderner Dinge noch lebe. Genauso wie viele meiner Mitmenschen.

Es ist ja möglich, trotzdem alles langsam zu machen. Also ist es völlig in Ordnung, dass die Menschen, die alles schnell schnell machen wollen, das auch tun. Ich muss es ja nicht ebenso machen. Das ist das Schöne an unserer Zeit. Wie im Puff: alles kann, nichts muss.

Beitrag von ippilala 16.03.11 - 01:43 Uhr

*Nachtrag


Zudem kann man ja sogar beides haben.

Donnerbalken und Kerzenschein im Urlaub und Strom und Mikrowelle zu Haue-

Außerdem meinte ich einen Swingerclub und nicht Puff.

Man bin cih froh, dass ich nicht selbst die Weinträubchen für den Wein plücken und verarbeiten musste.

Beitrag von falkster 16.03.11 - 09:13 Uhr

>>...Man bin cih froh, dass ich nicht selbst die Weinträubchen für den Wein plücken und verarbeiten musste...<<

na klar. seh ich auch so.
wobei das glaube ich nochmal ein anderes Trinkgefühl wäre selbst gezogenen und abgefüllten Wein sich zu Gemüte zu führen... ;-)

Im Endeffektt finde ich aber schon, dass das Wissen um den Prozess einen der Sache angemessenen Respekt gegenüber haben lässt...

Beitrag von derhimmelmusswarten 16.03.11 - 03:18 Uhr

Naja, ein wenig altertümlich ist das ja schon. Warum habt ihr denn keine Brotschneidemaschine? Das hat selbst jede alte Oma... Wir haben (noch) keine Spülmaschine, unsere Mikrowelle nutze ich auch nur sehr selten, Fertiggerichte gibt es ab und zu. Wohl aber öfter Konserven-Gemüse, da ich keine Lust habe, ständig Gemüse kaufen zu gehen, wenn ich im Voraus noch nicht weiß, was wir kochen wollen. Ich brauche persönlich sehr wenig technische Geräte. Ich nutze zwar den Laptop meines Freundes, aber ein normaler PC würde mir auch reichen. Ich brauche auch kein neuartiges Handy oder einen Flachbildfernseher etc.

Beitrag von sohnemann_max 16.03.11 - 11:37 Uhr

Hi,

und für uns ist eben Euer Lebensstil nicht lebenswert. Von dem her mache ich mir auch keine Gedanken darüber wie jemand lebt. Hauptsache glücklich.

Wir haben alles - oft auch das, was man nicht wirklich braucht.

Wir kaufen Fertiggerichte wie tiefgefrorenes Gemüse oder Baggers oder Chicken Nuggets und auch mal Fleisch vom Discounter und leben gut damit.

Ihr schnippelt gerne Gemüse, verzichtet auf Plastik und was weiss ich - lebt auch gut damit. So muss es sein.

Abwägen was besser bzw. schlechter ist würde ich so jetzt nicht. Das ist Einstellungssache. So wie einige mit 9 Kinder glücklich sind, so sind es andere mit keinem bzw. mit einem oder 2.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 22 Monate

Beitrag von freyjasmami 16.03.11 - 22:15 Uhr

Ich verstehe Deine Logik nicht.

Was bringt es Dir denn, das Gemüse von Hand zu schnippeln? Oder anders gefragt, was wäre schlimm daran, wenn die Küchenmaschine ratzfatz die Möhren raspeln würde?
Die Maschine ändert doch nichts an der Frische?

Ich hab mir erst letzten Sommer ne Bosch Mum zugelegt. Weil ich wieder lerne und weniger Zeit habe mit nun 2 Kindern, Schule, Praktikum usw.
Außerderm hab ich es schon immer gehasst Semmelbröseln oder Möhren von Hand zu reiben :-p

Brotmaschine habe ich auch, wird allerdings kaum genutzt, weil mein Mann geschnittenes Brot kauft.:-p Ich selbst kann aber auch keine gleichmäßig geraden Scheiben schneiden, mein Mann ist regelmäßig ausgeflippt, wenn ich das Brot vergewaltigt habe...#schein

Mikrowelle ist sehr oft in Benutzung, allerdings nicht um Essen zu kochen, sondern um selbst Gekochtes wieder zu erwärmen #aha Das geht nicht nur schneller, sondern spart auch viel Energie.
Das gilt auch für Nudelwasser, das koche ich im Wasserkocher hoch und gebe es dann in den Topf. Auch hier hohe Energieersparnis und es geht schneller.
Im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse in Japan sollte man hier vllt. doch einmal fortschrittlich denken.

Wäschst Du denn Deine Wäsche auch von Hand?!
Wäre der Strom nicht so teuer, hätte ich für den Winter bzw. nasskaltes Wetter auch einen Trockner. Einfach weil bei 4 Personen so ständig ein Wäscheständer im Weg steht. Sieht immer unaufgeräumt aus und nervt.
Wenn möglich hänge ich aber raus auf die Wäschespinne.

Auf meinen Geschirrspüler möchte ich auch definitiv nicht verzichten, Abwasch hab ich schon immer gehasst und das Abtrocknen auch #zitter
Aber auch hier massive Ersparnis bei Strom und Wasser!

Trotzdem baue ich Gemüse und Obst im Garten an, wecke das was wir nicht sofort verzehren können für den Winter ein oder es kommt in die Tiefkühltruhe.
Ich koche auch selbst Marmeladen ein, mache selbst Holundersaft, Holundersekt usw.

Ich denke man muss schon unterscheiden, zwischen sinnvollem Fortschritt und unnötigem Schnickschnack.

LG, Linda