Umfrage: Dürfen Lehrer Fehler machen?

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Beitrag von igves 15.03.11 - 20:32 Uhr

Hallo zusammen,

ich studiere gerade Pädagogik und muss eine Seminararbeit über dieses Thema schreiben... ich wollte mal ein paar Meinungen hören ....

Danke im voraus


lg
igves

Beitrag von ledesa 15.03.11 - 20:38 Uhr

Ich denke es kommt auf die fehler an.
Sicher sollten sie keine machen aber auch lehrer sind nur menschen.
Und lehrer sollten sich dann nicht zu fein sein die fehler auch ein zu räumen.

Beitrag von luka22 15.03.11 - 20:41 Uhr

#kratz

Was ist das denn für ein Seminararbeitsthema?
Menschen machen Fehler.

Ärzte, Lehrer, Schornsteinfeger, Eltern sind Menschen.
Also dürfen diese auch Fehler machen und machen sie auch selbstverständlich.

Wie man mit Fehlern umgeht, ist ein anderes Thema.

Grüße
Luka

Beitrag von butler 15.03.11 - 20:48 Uhr

Sicher dürfen sie Fehler machen. Wichtig nur wie sie reagieren wenn ein Schüler es bemerkt.
LG

Beitrag von sillysilly 15.03.11 - 21:21 Uhr

Hä ?

was ist das denn für eine Frage

klar dürfen Leher - wie alle anderen Menschen Fehler machen


entscheidend ist nur der Umgang damit


Silly

Beitrag von doremi05 15.03.11 - 21:26 Uhr

Naja, kommt wohl drauf an was fuer Fehler.
Aber speziell Rechtschreibung Grundschule sollten sie doch fehlerfrei sein.
Ich mag die Lehrerin meines Sohnes (2. Klasse) und wuerde sie auch nicht in unserer Familie oder vor anderen Eltern kritisieren. Aber heute habe ich einen Abschreibetest unterschrieben in dem sie den Fehler "Schlklassen" uebersehen hat, sie hat ihm umgekehrt auch schon mal das Wort "Jahr" als falsch angestrichen und die Punkte in einem Test falsch addiert. Das alles in einem halben Schuljahr finde ich schon etwas häufig.
Dennoch muss mein Kind absolutes Vertrauen zu ihr haben, deshalb sollten meiner Meinung nach Eltern mit Kritik am Lehrer sehr zurückhaltend sein.
(Ich habe den Test unterschrieben, ihn den Fehler selbst "entdecken" lassen und ihn das Wort nochmal auf ein anderes Blatt richtig schreiben lassen.)

Jedoch ist lehrerseitige Schlamperei auch nicht ungefährlich: Meine nachhaltigste Erinnerung an meinen Erdkundelehrer in der 11. Klasse ist dessen tiefe und von seiner Seite heiß umkaempfte Ueberzeugung, dass man parallel mit Doppel-L am Ende schreiben wuerde. ;-)
Insofern: Lehrer sollten sicher in der Rechtschreibung und im Schulstoff sein, weil Respekt ein wichtiger Aspekt in der Schueler-Lehrerbeziehung ist (umgekehrt uebrigens auch).

Beitrag von kati543 15.03.11 - 21:46 Uhr

Gegenfrage:
Sind Lehrer Menschen?
Ja?
Dann dürfen sie auch Fehler machen. Aber wie bei allen Menschen, müssen sie dann mit den Konsequenzen leben.

Beitrag von imzadi 15.03.11 - 22:07 Uhr

Selbst wenn sie es nicht dürften würden sie trozdem welche machen, sind halt Menschen.

Beitrag von dani.m. 15.03.11 - 22:11 Uhr

Natürlich dürfen sie! Wichtig ist für mich, wie sie damit umgehen und ob sie ihr Verhalten danach ändern oder ihren alten Trott beibehalten in der Hoffnung nicht wieder "erwischt" zu werden.

Beitrag von anyca 15.03.11 - 22:21 Uhr

Nein, sonst gehören sie sofort geköpft.#nanana





























Was erwartest Du denn für Antworten auf so eine Frage?#kratz Fehler macht jeder, ob er nun "darf" oder nicht ...

Beitrag von emily86 15.03.11 - 23:05 Uhr

Ich stecke gerade im 2. Staatsexamen und kann dir sagen:

Lehrer sind nur Menschen.

Aber müssen sie sich eben an Rechte und Pflichten halten.

Kannst mich gerne anschreiben,
wenn du genaueres wissen willst.

Beitrag von viofemme 15.03.11 - 23:23 Uhr

Ist das eine Einführungsveranstaltung oder sehen so nun Hausarbeiten aus - Bachelor sei Dank?!? Nicht ganz ernst gemeint, nur klingt die Aufgabenstellung so ziemlich simpel und ich kann kaum glauben, dass so heute an Unis gearbeitet wird.

Die Aufgaben und die Arbeit eines Lehrers ist zu facettenreich, als das sich diese Frage so einfach beantworten ließe. Fehler im Unterrichtsstoff? Fehler in der Methodik oder Didaktik und würden diese überhaupt bemerkt und ist das hier nicht oft eine subjektive Einschätzung? Fehler in den admnistrativen Bereichen? Fehler in der Benotung? Fehler in der Umsetzung von Erlassen, curricularen Vorgaben oder Korrekturen? Fehler in der Vermittlung von zentralabiturrelevanten Inhalten usw.
Oder geht es schlicht darum, ob ein Mathelehrer sich verrechnen und eine Deutschlehrerin sich verschreiben darf?

Beitrag von juniorette 16.03.11 - 07:55 Uhr

Hallo,

wie die anderen schon gesagt haben:
klar dürfen Lehrer Fehler machen, aber es kommt auf den Fehler an und wie der Lehrer mit dem Fehler umgeht.

LG,
J.

Beitrag von maischnuppe 16.03.11 - 08:21 Uhr

Von welchen "Fehlern" redest du?#kratz Grammatikalisch? Oder andere?

Beitrag von erstes-huhn 16.03.11 - 08:47 Uhr

Ja, Lehrer dürfen Fehler machen.

Ich unterrichte auch, allerdings bin ich keine Lehrerin, sondern mache das als freie Dozentin. Meist habe ich Klasse 9 oder 10 von Real- oder Hauptschulen. Da passiert es schon mal, das ich mich einfach vertue. Aber es ist kein Problem, dann sage ich das und es geht weiter.

Natürlich sollte sich die Fehlerquote in Grenzen halten, also nicht im jeden Unterricht zig Fehler machen. Aber auch Lehrer sind Menschen, genau wie Eltern und die sind ja auch nicht unfehlbar.

Wichtig ist es damit richtig umzugehen, also auch als Lehrer den Fehler zugeben, oder sagen, das man das nicht weiß, es aber bis zum nächsten Unterricht rausgefunden hat. So fahre ich gut und so kenne ich es von meinen Kollegen.

Beitrag von tammyli 16.03.11 - 10:07 Uhr

Hallo,

also irgendwie finde ich Deine Fragestellung, oder was auch immer das ist, sehr langweilig und einfallslos.

Sollen wir Dir hier etwa Deine Arbeit machen? Na gute Nacht. Das sind die Pädagogen von morgen.

Viel Erfolg.

Beitrag von delfinchen 16.03.11 - 10:39 Uhr

Hallo,

finde bei diesem Thema eine geschlossene Fragestellung sehr fragwürdig... Aber gut, wahrscheinlich hast du dir sie nicht selbst ausgedacht, sondern musstest sie so übernehmen.

Ja, auch Lehrer dürfen Fehler machen. Allerdings wird uns das immer mehr zum Verhängnis, da leider plötzliche viele Anwälte in den Schulen auftauchen, die uns aus allem einen Strick drehen, was das Arbeiten nicht gerade erleichtert.

Rechtschreibfehler, beispielsweise an der Tafel, sind auf jeden Fall menschlich. Ich hab meine Schüler immer dazu angehalten, mitzudenken und auf Fehlersuche zu gehen. Wer einen Rechtscheibfehler gefunden hat, bekam ne Kleinigkeit als Belohnung. Somit haben die Kinder dann zumindest die Fehler nicht in ihr Heft übernommen.
Sogar Satzbaufehler KÖNNEN mal vorkommen, denn oft beginnt man einen Satz an die Tafel zu schreiben, muss zwischendurch Fragn beantworten/ um Ruhe bitten/ einem Schüler helfen/ .... und so kann es pasieren, dass man den Satz zwar inhaltlich richtig zuende bringt, aber vom Satzbau falsch, weil man ein anderes Verb verwendet/ den Nebensatz anders einleitet, ...

Fehler beim Punkte addieren kann auch vorkommen ebenso wie das Übersehen von einem Rechtschreibfehler in einer Arbeit/ Hefteintrag. Das sind so stupide Arbeiten, dass gerade die Routine Fehler ermöglicht - jeder, der 25 mal den selben kurzen Text liest, wird zustimmen, dass man da leicht unkonzentriert wird. Daher hab ich meine Schüler bei jeder Arbeit angehalten, die Punkte nachzuzählen. Ich schreib etwa 5 Arbeiten in der Woche, je 25 Schüler nehmen teil, das sind in der Woche 125 Arbeiten mit teilweise bis zu drei Seiten, da kann schon mal was übersehen werden, denke ich.

Inhaltliche Fehler sind natürlich sehr bedenklich, aber auch die kommen vor. Manchmal ergeben sich im Unterricht Fragen zu Themen, die man nicht vorbereitet hat. Mir ist in Mathe mal ein echt gravierender Fehler unterlaufen, weil das Thema in der Klasse eigentlich nicht im Lehrplan stand, aber eine Frage dazu kam und ich die Erklärung einfach halten wollte. Leider hat sich durch das Vereinfachen ein Fehler eingeschlichen. Ich hab das erst daheim bemerkt und die Sache am nächsten Tag richtig gestellt und micht entschuldigt. Tatsache war aber, dass diese Aufgabenform dann wirklich ALLE, auch die ganz Schwachen, beherrscht haben. Sie haben sozusagen aus meinem Fehler gelernt. So peinlich das für mich auch war, die Schüler haben meinen Denkfehler nachvollziehen können und daraus gelernt und sie waren auch nicht sauer.

Es besteht ja auch die Möglichkeit, mit einer "Falschausage" zu provozieren und die Schüler zu eigenem Nachdenken anzuregen, ist sogar - wenn passend gewählt - eine empfohlene Methode, um in bestimmte Themen einzusteigen.

Wie viele Urbianerinnen geschrieben haben: Jeder macht Fehler, es kommt darauf an, wie man damit umgeht. Abstreiten ist natürlich kaum der richtige Weg.

LG,
delfinchen

PS: Auf Rechtschreibfehler les ich nicht nochmal durch :-)

Beitrag von marion2 16.03.11 - 12:03 Uhr

Hallo,

es kommt darauf an, wie viele Fehler sie machen.

Gruß Marion

Beitrag von parzifal 16.03.11 - 12:10 Uhr

Bei der Frage ist schwierig zu erkennen worauf sie im Kern abziehlt.

Können Fehler passieren? Ja.

Dürfen Fehler passieren?

Fehler können je nach Art des Fehlers schwer sanktioniert werden. Das geht bis ins strafrechtliche hinein.

"Darf" würde juristisch aber bedeuten, dass der Fehler nicht sanktioniert werden kann. Was man darf kann ja nicht bestraft werden.

Ich würde daher dahingehend Antworten, dass Fehler nicht passieren dürfen aber aufgrund der menschlichen Eigenschaften passieren können aber nicht sollten.

Gruß
parzifal

Beitrag von bettem 16.03.11 - 14:20 Uhr

Vielleicht müsstest du erst mal das Wort "Fehler" definieren.

Pädagogische Fehler?
Fachliche Fehler?
Erzieherische Fehler?
Was genau meinst du?

Ein Lehrer darf zB mein Kind nicht schlagen/ anfassen. Den Fehler darf er nicht machen. Ist hier passiert.

Ein Lehrer darf nicht in die Umkleide der Mädchen. Auch passiert.

Ein Lehrer darf mal ein Wort falsch schreiben oder sich verrechnen.
Aber nicht mehrfach hintereinander. Eine Mathelehrerin (Grundschule) hat nun mehrfach die Punkte falsch zusammen gerechnet. Ist das Unfähigkeit oder Mobbing?
Da schwindet mein Respekt ganz schnell. Schließlich werden sie dafür bezahlt und meistens wird auch noch eine Musterlösung und jährlich gleiche Arbeiten genutzt.

Ein Lehrer sollte den Kindern nicht Dinge falsch beibringen. Das ist für mich ein absolutes Unding.

Ein Lehrer darf nicht Kinder bevorzugen. Ich weiß, dass das schwer ist. Aber trotzdem sollte es nicht sein, schon gar nicht bewusst und öffentlich.
Eine Lehrerin hier hat zB einem Kind nach Abgabe der Arbeit EINEM Kind die Arbeit vorgelegt, so dass es noch mal Fehler korrigieren konnte. Unglaublich? Aber passiert.

Ein Lehrer sollte sich mit den Verordnungen auskennen. Erzählt er mir, dass er zB einen Notenspiegel in NRW nicht mehr austeilen DARF, dann ist das entweder Unwissen oder eine Lüge (ich weiß nicht, was schlimmer ist), denn es liegt in seinem Ermessen. Dann soll er mir ehrlich sagen, dass er es nicht WILL.
http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Fragen_Antworten/FAQ/FAQ_Unterricht/Zeugnis/Notenspiegel.html

Ein Lehrer sollte Kinder nicht bloßstellen, dh vor anderen Kindern seine schlechte Note darstellen.

Etc.

Beitrag von sassi31 16.03.11 - 14:51 Uhr

Hallo,

natürlich. Lehrer sind auch nur Menschen und Menschen machen Fehler. Das ist normal.

Gruß
Sassi

Beitrag von rienchen77 16.03.11 - 15:24 Uhr

Kleinigkeiten sind nicht schlimm...es sind ja alles Menschen..aber ein -kind z.B. auf Tagesfahrt zu vergessen und die Polizei ruft bei der Lehrerin an und diese behauptet felsenfest das ihr kein Kind abhandengekommen ist und dem Grundschulkind später dafür die Schuld zugeben, das ist ein Fehler (das ist echt passiert, ein Dorf weiter)

Beitrag von frau-pepsi 16.03.11 - 22:15 Uhr

Wichtig ist wie sie mit Fehlern umgehen!

Sie sind irgendwo auch mit die grössten Vorbilder unserer Kinder. Wenn sie einen Fehler machen sollten sie auch ehrlich sein und den Fehler auch eingestehen. Das müssen wir Eltern auch um glaubwürdig zu bleiben.

Beitrag von ilva08 16.03.11 - 22:27 Uhr

Liebe igves, deine Frage ist so undifferenziert, dass ich ernsthaft an deiner Echtheit zweifle.
Von einem Menschen mit Abitur erwarte ich mehr, ganz unabhängig vom Studienfach.

Differenziere deine Frage bitte aus, damit man dir vernünftige Antworten geben kann.

Beitrag von falkster 17.03.11 - 00:08 Uhr

interessant, wie hier en gros lapidar auf die Frage eingegangen wird und als Schluss steht "Lehrer sind Menschen, natürlich dürfen sie Fehler machen..."

Ob dieselben Leute so antworten würden, ginge es um Herzchirurgen und sie selber lägen auf dem OP-Tisch? ;-)

Mal drüber nachdenken, denn schliesslich geht es hier um eure Kinder.

Lehrer dürfen also natürlich genauso wenig Fehler machen, wie besagter Herzchirurg.
ABER... Lehrer sollten auch nicht für die eigenen Erziehungsversäumnisse verantwortlich gemacht werden. Ein Lehrer hat einen klar definierten Job. Leider vergessen das viele Eltern...

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