Hatte schon jemand einen Impfschaden?

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Beitrag von pedali15 15.03.11 - 20:32 Uhr

Hallo hallo...hab gestern gefragt ob ich mein Baby impfen lassen soll!!!

Jaaaa... ich weiß ich könnte selbst danach suchen, allerdings bin ich zu faul! Deswegen frage ich jetzt hier! Hatte schonmal jemand Probleme mit dem Impfen??? Bzw Impfschäden???????????????????

LG Pedali15

Beitrag von wir3inrom 15.03.11 - 20:36 Uhr

Bislang nicht.
Mein Sohn (4) ist durchgeimpft.
Meine Tochter (6 Monate) kriegt die nächste in einem halben Jahr.

Beitrag von paulchenmc 15.03.11 - 20:37 Uhr

Hallo, willst du dein Kind jetzt gar nicht impfen lassen, wenn du von Impfschäden liest? Oder aus welchen Gründen suchst du jetzt Berichte von Schäden?
LG

PS: Passieren kann immer was ...

Beitrag von xyz74 15.03.11 - 20:45 Uhr

Meine Freundin kämpft gerade darum, dass die Epilepsie ihrer Tochter als Impfschaden anerkannt wird.
diese bekam kurz nach der Impfung den ersten Anfall.
Seitdem immer wieder.
Ihre zweite Tochter hatte über Monate hinweg mit Herpes in der Nase zu kämpfen nach einer Impfung. Wer schon mal Herpes hatte weiß wie weh das tut.
Die Jüngste wird gar nicht mehr geimpft.
Mein Sohn hat nach der MMR trockene Hautstellen am Bauch.
Da es in der Familie seines Vaters Neurodermitis gibt, hab ich Angst, dass es bei ihm auch durch kommt.
Leider hat mich der Kia nicht darauf hingewiesen, dass die MMR das Risiko auf Neurodermitis erhöht.
Meine Tocher lass ich nicht impfen.
Mein Sohn wird nicht mehr weiter geimpft.

Beitrag von doz301 15.03.11 - 20:49 Uhr

Da solltest du mal erst definieren, was du unter "Impfschaden" verstehst.

Ich hab nach einer Impfung meist einen lahmen Arm- falls das schon als "Impfschaden" zaehlt, dann: ja, hab ich gehabt. Unsere Kleine war nach der MMR-Impfung mal ein/zwei Tage etwas weinerlich. Ist das auch schon ein "Impfschaden"?

Ansonsten ist und wird unser Kind auch komplett durchgeimpft, bisher ohne Schaeden.

Geh doch mal alle Krankheiten durch, gegen die Impfungen angeboten werden- das ist natuerlich mit einer gewissen Fleissarbeit verbunden. Wenn du also eher Lust darauf hast, dein Kind mit diesen Erkrankungen zu pflegen und damit leben kannst, dass dein Kind im Fall der Faelle lieber stirbt als lebt (Tetanus!!), dann lass dein Kind nicht impfen.

Ich will sagen: die Entscheidung, ob du dein Kind impfen laesst oder nicht, kann dir hier niemand abnehmen. Gerade zum Thema Impfen solltest du die selbst eine Meinung bilden- und vertrauenswuerdige Quellen dafuer nutzen, z.B. das Robert-Koch-Institut.

doz

Beitrag von xyz74 15.03.11 - 20:54 Uhr

und vertrauenswuerdige Quellen dafuer nutzen, z.B. das Robert-Koch-Institut.
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Pharmavertreter sind für mich alles andere als Vertrauenswürdig.

Beitrag von doz301 15.03.11 - 21:06 Uhr

RKI und Pharmavertreter? #rofl
Super Witz, der hat meinen Tag wirklich gerettet.

Na dann guck mal genau nach, was das RKI ist.

Beitrag von xyz74 15.03.11 - 21:16 Uhr

Durch die Einführung der Kostenübernahme der von der STIKO empfohlenen Impfungen in der Gesundheitsreform am 1. April 2007 haben die Empfehlungen der STIKO Einfluss auf die Kosten des Gesundheitssystems und auf den Umsatz von pharmazeutischen Produkten.[2]

Kritiker fordern bereits seit längerem die vollständige finanzielle Unabhängigkeit der Mitglieder der STIKO von Impfherstellern, die gesetzlich jedoch nicht vorgeschrieben ist. In diesem Zusammenhang wird eine mangelnde Transparenz bei Arbeitsweise und Nebentätigkeiten von Mitgliedern bemängelt.[3] Mindestens 12 von 16 Mitgliedern [4] der STIKO werden solche Nebentätigkeiten für Pharmaunternehmen oder von diesen unterstützten Organisationen vorgehalten.[5][6] Neuen Antrieb erhielt diese Debatte, als im Herbst 2007 Prof. Heinz-Joseph Schmitt seinen Vorsitz der STIKO niederlegte und einen Posten in der pharmazeutischen Industrie annahm.[7] Er ist nun bei Novartis tätig.

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen stellte zu diesen Unklarheiten im Oktober 2007 eine kleine Anfrage (16/6718) an die Bundesregierung, in der ein Katalog von Fragen zur Arbeitsweise der STIKO vorgelegt wurde. Die Bundesregierung sah in ihrer Antwort keine Kritikpunkte an der Arbeit der Impfkommission, stellte aber in Aussicht, potenzielle Interessenskonflikte der Kommissionsmitglieder zukünftig zu veröffentlichen.[8] Diese sind mittlerweile im Online-Auftritt der STIKO aufgeführt.

Die Organisation Transparency International stellte zur STIKO fest, „dass die Mehrzahl der derzeit 16 Mitglieder mehr oder minder intensive Kontakte, darunter auch bezahlte Tätigkeiten, zu den wichtigsten Herstellern von Impfstoffen haben.“[9]

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndige_Impfkommission


Wie heißt es so schön:
"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!" oder "Beiß nicht die Hand, die dich füttert!"

PS: Ich war mal absoluter Impfbefürworter. Bis ich mich anfing sehr genau mit dem Thema auseinander zusetzen.

Beitrag von doz301 15.03.11 - 21:40 Uhr

Netter Versuch, aber auch Wikipedia ist keine ernstzunehmende Quelle. Naja, wie schon gesagt, da muss halt jeder selber wissen, woran er glaubt.

Nebenbei bemerkt sing ich niemandes Lied und es fuettert mich auch keine Hand. Ich seh nur auch die Menschen, die aufgrund von Polio, Meningitis und Masern Spaetschaeden haben. Meiner Meinung nach muessen diese Spaetschaeden nicht sein, da man die Erkrankung per Impfung vermeiden kann. Aber da muessen Eltern halt fuer ihre Kinder entscheiden, ob sie ihnen ein Leben mit Handicap zumuten und evtl. ein Leben lang ihre Kinder pflegen wollen. Man weiss nie, ob man einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt ist.

Beitrag von xyz74 15.03.11 - 21:53 Uhr

Ich seh nur auch die Menschen, die aufgrund von Polio, Meningitis und Masern Spaetschaeden haben.
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Wie alt sind diese Menschen?
Wann waren sie erkrankt?
In welcher Region?
Welche Körperliche Konstitution?
Wie wurde behandelt? (Schäden bei Masern sind auf falsche Schulmedizinische Behandlug zurückzuführen zb Fiebersenker)

Beitrag von doz301 15.03.11 - 22:07 Uhr

Deine Beitraege gleichen eher einem Kreuzverhoer :-[ Ich finde nicht, dass du meine Meinung unbedingt teilen musst und auch nicht missionieren gehen musst.

Ich antworte trotzdem mal.
Bisher habe ich Kinder, junge Erwachsene und alte Erwachsene mit Spaetschaeden gesehen. Die ganze Bandbreite.

Wann die Patienten an ihren KINDERkrankheiten erkrankt waren, geht mich in meinem Job nichts an. So weit ich allerdings informiert bin, war vom Saeuglingsalter bis zum Vorschulalter alles dabei.

Da wir in England leben, habe ich sie in England gesehen.

Was meinst du mit koerperliche Konstitution? Zum Zeitpunkt der Erkrankung? Als sie meine Patienten waren?

Wie sie behandelt wurden, weiss ich nicht (und interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht- ich hab andere Interessen).

Da du ja so genau ueber die falsche schulmedizinische Behandlung bei Masern Bescheid weisst, wirst du sicher bald einen Artikel von einer randomisierten kontrollierte Studie veroeffentlichen?
Moeglicherweise werden die Betroffenen falsch behandelt- vielleicht auch deshalb, weil es die Erkrankung dank Impfung nicht mehr so haeufig gibt wie vor 50 Jahren und junge Aerzte die Symptome moeglicherweise missdeuten?

Beitrag von xyz74 15.03.11 - 22:16 Uhr

Deine Beitraege gleichen eher einem Kreuzverhoer
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Simple Fragen sind ein Kreuzverhör?#kratz

Ich finde nicht, dass du meine Meinung unbedingt teilen musst und auch nicht missionieren gehen musst.
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Wann hab ich angefangen zu missionieren?#kratz

Ich hab mich schlicht mit dem Thema Impfen beschäftigt.
Dazu gehört für mich auch mich mit den Krankheiten zu beschäftigen und wie sie behandelt werden/wurden.
Nur so konnte ich guten Gewissens eine Entscheidung für meine Kinder und mich treffen.

Wieso flippst Du so aus?

Beitrag von doz301 15.03.11 - 22:29 Uhr

Ach noe, du, ausflippen sieht wahrlich anders aus.

Ich wuerde nur gern handfeste Argumente gegen das Impfen hoeren. Das ist alles. Bisher hab ich davon noch nix gelesen von dir. Deshalb finde ich es fuer die Kinder extrem traurig, nicht geschuetzt zu sein, weil ich eben auch die Kinder/ Erwachsenen sehe, die die Krankheiten durchgemacht, tatsaechlich Schaeden davongetragen haben und nun versuchen, irgendwie damit klarzukommen.

Wenn du ein gutes Gewissen hast, nicht impfen zu lassen- wunderbar. Ich drueck beide Daumen, dass fuer deine Familie alles gut bleibt.

Beitrag von pechawa 16.03.11 - 08:41 Uhr

Du bist erst 35 Jahre alt und vielleicht seit 15-17 Jahren im Beruf. Wann bitteschön waren in den letzten Jahren in England Masernepidemien, wo Menschen geschädigt wurden? Was aber typisch für unsere Zeit wäre, denn heute weiß einfach kein Arzt mehr, wie die Masern richtig behandelt werden und Schäden sind heute vorprogrammiert! Du hast es in deinem letzten Satz ja verdeutlicht!

Beitrag von zwei-erdmaennchen 16.03.11 - 08:57 Uhr

Hi,

mich würde die richtige Masernbehandlung doch sehr interessieren. Ich meine eine, bei denen mein Kind schnell wieder fit ist und keine Spätfolgen auftreten.

Nur mal so aus Interesse...

LG

Beitrag von pechawa 16.03.11 - 12:15 Uhr

..... OK - dann erzähle ich dir mal, wie meine Geschwister und ich und all die Kinder aus den 60ern behandelt wurden, als sie die Masern hatten und das waren sehr viele, fast alle. Befasse dich mal mit den Geburtenzahlen dieser Zeit, dann wirst du feststellen, dass in den gesamten 60ern mehrere Millionen Kinder geboren wurden und 90% dieser Kinder hatten die Masern! Übrigens habe ich in meinem gesamten Freundeskreis keinen Masernschaden, die hatten alle die Masern. Auch waren die Erkrankungen meiner damaligen Freunde/Klassenkameraden ganz normal verlaufen - wie es eben normal in dieser Zeit war, dass man die Masern bekam. Nur durch die wenigen Masernschäden-tote damals wurde die Gefährlichkeit der Masern so aufgebauscht.
Das ein Kind die Masern hatte, wenn es damals krank wurde, wussten die Eltern meistens schon, bevor sie beim Arzt waren, bzw. damals kam der Hausarzt noch nach Hause. Man mutete einem masernkranken Kind nicht zu, durch die Gegend zu laufen, weil man wusste, dass diese Kinder besondere Schonung brauchten. Bettruhe war ein Muss und da wir keine Fieberzäpfchen bekamen und uns wirklich mies fühlten, blieben wir liegen. Der Raum wurde abgedunkelt, denn unseren Eltern wurde vom Arzt geraten, das so zu tun, da das Masernvirus auch gerne auf's Auge geht. Nach 1 Woche Bettruhe und liebevoller Pflege unserer Mütter (denen man wirklich ansah, dass die Pflege eines Masernkindes an die Substanz geht, wir haben Fotos aus dieser Zeit) durften wir dann aufstehen und uns im Wohnzimmer aufhalten. Raus durften wir erst wieder, nachdem der Ausschlag komplett verschwunden war. Da viele Kinder eine Folgeerkrankung wie z.B. Mittelohrentzündung oder Bronchitis bekamen - das war auch normal und wurde nicht als Masernschaden angesehen - war man mehrere Wochen krank. Tee mussten wir literweise trinken, ob wir wollten, oder nicht. So war das in einer Zeit, in der man keine Alternative hatte und ich verstehe das heute auch. Durch die Berufstätigkeit vieler Mütter sind Kinder mit Masern nicht im Tagesplan unterzubringen. Durch die vielen mediz. Erkenntnisse in den letzten 20 Jahren gehören Krankheiten nicht mehr dazu. Ich verstehe die Angst vor Polio + Diphterie, aber ich verstehe sie nicht vor Kinderkrankheiten! Zumal die Impfungen dazu führen, dass die heutigen Mütter an ihre Babys keinen Nestschutz weitergeben und aus dem Grund schon Babys gefährdet sind, an Masern zu erkranken, was bekanntlicherweise wirklich gefährlich ist! Das kam früher nur bei den Müttern vor, die zu den wenigen gehörten, die in der Kindheit keine Masern hatten,

LG Pechawa

Beitrag von zwei-erdmaennchen 16.03.11 - 13:31 Uhr

Hi,

also erstmal ist es Unfug, dass geimpfte Mütter keinen Nestschutz an ihre Säuglinge weitergeben. Dieser ist zwar geringer als der einer Mutter welche eine Masernerkrankung durchlebt hat. Aber er ist da. In einigen Jahren wird sich das wohl jedoch leider vollkommen erledigen weil heutzutage ja die Titerbestimmung durch Impfkritiker schwer vor einer zweiten Impfung empfohlen wird. Und dadurch ist oft nur eine Zeit lang ausreichender Schutz vorhanden - sprich die Kinder der jetzigen Kinder haben wirklich mit wenig bis keinem Nestschutz zu rechnen.

Ich bin ein Kind der 80er - einer Zeit als jeder durchgeimpft war. Jeder - ausser ich. Meine Mutter hat mich damals nicht gegen Masern impfen lassen denn schließlich muss man ja Kinderkrankheiten nicht fürchten #klatsch (sagt auch noch ne Krankenschwester...). Ich bekam die Masern - keine besonders heftige Variante. Trotzdem war ich wirklich todkrank. Auch ich bekam keine Fiebersenker - oder besser gesagt nur einmal als ich über 41° Fieber hatte und vollkommen apathisch war. Ansonsten gab es nichts. Ich war zwei Wochen bettlägerig zuhause und brauchte danach etwa ein halbes Jahr bis ich wieder auf dem Damm war. Also bekam ich genau die von dir als so toll empfohlene "Behandlung" - die eigentlich nur aus abwarten und Tee trinken bestand. Trotzdem ging es mir mehr als schlecht - und das lange Zeit.

Mein Mann (ein Kind der 70er Jahre) hatte ebenfalls die Masern - allerdings weil dies im Ausland zu dem Zeitpunkt nicht geimpft wurde. Er landete mit schweren Nebenwirkungen der Krankheit auf der Intensivstation des Krankenhauses.

Ich kenne aus meiner direkten Generation sonst niemanden (oder zumindest niemandem mit dem ich mich näher darüber unterhalten hätte), der die Masern durchleben musste - sie waren alle geimpft und keiner hat auch nur ansatzweise einen Impfschaden erlitten. Ich und mein Mann dagegen hatten die Masern und hatten beide mit richtigen Folgen in den nächsten Monaten zu kämpfen.

Ich möchte einen ganz gravierenden Satz deiner Aussage zitieren:
"Da viele Kinder eine Folgeerkrankung wie z.B. Mittelohrentzündung oder Bronchitis bekamen - das war auch normal und wurde nicht als Masernschaden angesehen - war man mehrere Wochen krank."

Also ich meine, dass es keinesfalls normal ist nach einer Kinderkrankheit (die ja meist als sooo harmlos hingestellt werden) eine Folgeerkrankung zu erleiden. Ob das dann als Masernschaden angesehen wird oder nicht ist ja dabei vollkommen irrelevant. Fakt ist doch, dass es häufig aufgetreten ist. Und nun die Preisfrage: Wieviele Kinder kennst du, die nach einer Masernimpfung eine Mittelohrentzündung oder eine Bronchitis bekommen haben??? Gibt dir das nicht zu denken???

Ist es nicht so, dass z.B. Bronchitis dauerhafte Atemwegsbeschwerden und eine Mittelohrentzündung zur Lähmung der Gesichtsnerven bzw einer Gehirnhautentzündung führen kann??? Auch ein dauerhafter Verlust oder Teilverlust des Gehörs ist dadurch möglich. Und die Wahrscheinlichkeit hierfür ist deutlich höher als einen tatsächlichen Impfschaden zu erleiden (und ich spreche jetzt nicht von einem Pickel im Gesicht der nach einer Impfung auftritt).

Also ich für meinen Teil kenne massenhaft geimpfte Menschen (Erwachsene und Kinder) und keiner hatte auch nur annähernd einen Impfschaden oder eine Folgeerkrankung zu vermelden. Dass man auf eine Impfung reagiert ist ja vollkommen verständlich schließlich wird ja das Immunsystem aktiviert. Das ist aber kein Impfschaden!!! Und genau das vergessen die Eltern, die gerne für alles und jedes einen Schuldigen finden möchten. kind schläft nicht mehr - Impfung schuld. Kind isst nicht mehr - Impfung schuld. Kind wird krank - Impfung schuld. Diese Liste könnte man unendlich fortführen.

Ich möchte dir hier ein Beispiel geben. Die aktuell empfohlene HPV-Impfung für junge Mädchen steht im Verruf Migräne auslösend zu sein. Dabei wird aber vollkommen übersehen, dass in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang die Pubertät eintritt und die hormonellen Umstellungen im Körper auch Migräneauslösend sein können. Ich jedenfalls bin dagegen nicht geimpft und habe auch seit meiner Pubertät Migräne. Und nun??? Wem geb ich jetzt die Schuld daran???

Man sollte schon versuchen das Ganze etwas neutral zu betrachten bevor man sich ein Urteil bildet...

LG
Ina #winke

Beitrag von pechawa 16.03.11 - 19:38 Uhr

Zitat "Man sollte schon versuchen das Ganze etwas neutral zu betrachten bevor man sich ein Urteil bildet..."
.... recht hast du und jeder hat auch seine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich kann verstehen, dass du absolut pro Masernimpfung bist, da deine eigenen Erfahrungen sehr unschön waren.
Meine Erfahrungen waren, dass 2 meiner Kinder direkt nach den 3-fach/5-fach Impfungen mit Atemwegserkrankungen und Neurodermitis zu tun hatten, die eine hatte Pseudo-Kruppanfälle ab ihrem 4. Lebensmonat bis 8 Jahre, die andere Spastische Bronchitien. Damals war ich nicht informiert, heute gebe ich den Impfungen zumindest eine Teilschuld daran,

LG Pechawa #winke und schön, dass Menschen mit 2 so grundverschiedenen Meinungen sich über das Thema austauschen, ohne zu streiten ;-)

Beitrag von germany 16.03.11 - 08:22 Uhr

Das eine hat doch mit dme anderen nichts zu tun. es ist bekannt, dass Kinderkrankheiten schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen können und im Gegensatz dazu, sind Impfschäden verdammt selten.

Und Masern können noch zig Jahre später Komplikationen hervorrufen, wenn shcon kein Mensch mehr an die durchgemachte Krankheit denkt.


Impfen ist ein heikles Thema und wer nicht impft, sollte sich klar darüber sein, welcher Gefahr er sein Kind aussetzt.


Ich würde nicht so mit dem Leben meines Kindes spielen und dieses verharmlosen von Kinderkrankheiten finde ich einfach nur daneben und ich möchte euch sehen, wenn euer Kind an den Folgend er Masern o.ä. stirbt oder schwer erkrankt.

Beitrag von jindabyne 15.03.11 - 20:49 Uhr

Nein, ich kenne nur Leute, die schwere Schäden von durchgemachten "Kinderkrankheiten" davon getragen haben. Z.B. Gehbehinderung durch Polio, MS als Folge einer Masernerkrankung.

Darum lasse ich meine Kinder impfen.

Lg Steffi

Beitrag von xyz74 15.03.11 - 20:52 Uhr

Auch wenn es fies klingt aber Faulheit ist ein schlecher Ratgeber bei diesem Thema.
Ich selber hat mich durch ca. 1000 Seiten Lektüre gearbeitet um eine Entscheidung für meine Kinder zu treffen, die ich vor meinem Gewissen verantworten kann.
Mit den 1000 Seiten rede ich nur von Buchseiten.
Ganz zu schweigen von langer Recherche im Netz.
Irgendwann werden meine Kinder mich fragen warum ich SO und nicht anders entschieden habe, dann möchte ich nicht sagen müssen...
weil es alle so gemacht haben oder "Ich war zu faul mich damit zu beschäftigen"

Beitrag von hella10 15.03.11 - 21:24 Uhr

Wie schön, dann bin ich nicht die einzige, die so Unmengen liest, bevor sie sich entscheidet #winke

Beitrag von zwei-erdmaennchen 15.03.11 - 23:06 Uhr

Wahrscheinlich hast du auch so tolle Bücher wie das von Martin Hirte gelesen??? Oder Vorträge von Anita Petek-Dimmer angesehen??? Und dann auch noch den ganzen Sumpf geglaubt...

Dir ist aber schon bewusst, dass Ärzte und Heilpraktiker, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben meist keine seriöse und neutrale Quelle sind weil sie ihr Geld durch Impfberatungen und Behandlungen von "Impfschäden" verdienen. Und das verdient sich viel leichter durch Abraten als Empfehlen ;-)

Also bevor du das nächste Mal auf das RKI schimpfst (und so seriöse Quellen wie Wikipedia angibst - ich könnte mich jetzt da einloggen und irgendeinen Sumpf schreiben, den würdest du dann wohl auch glauben) überdenke auch mal, dass die ganze Welt gekauft ist und nicht nur die "böse Schulmedizinsparte".

Fast alle "Impfschaden"-Seiten haben übrigens im Impressum Homöopathen oder naturheilkundliche Ärzte stehen, die sich auf die Behandlung von Impfschäden spezialisiert haben also wieder ihr Geld damit verdienen. Und noch dazu werden dort Sachen als Impfschaden bezeichnet, da stellt es mir sämtliche Haare auf. Wenn ich jeden Pickel als Impfreaktion zähle und dann propagiere, dass ja schon soooooo viele Impfschäden auf der Seite registriert wurden, dann muss ich mich schon fragen wie seriös sowas ist.

Ach so - wie gut du dich damit auseinandergesetzt hast zeigt ja schon die Tatsache, dass du eine Herpesinfektion mit einer Impfung in Verbindung bringst. Dir ist aber schon bekannt, dass Herpes eine Virusinfektion ist???

Ich habe mich auch durch unzählige Seiten geforstet, habe versucht die neutralen von den nicht neutralen zu trennen. Hab international gesucht und wirklich Monate damit verbracht. Und wurde dadurch zu einem absoluten Impfbefürworter - mit wenigen Ausnahmen.

Leider gibt es viele Menschen wie dich, die ihre Kinder großen Risiken aussetzen. Und noch schlimmer finde ich, dass durch Leute wie dich andere Menschen und auch meine eigenen Kinder in Gefahr geraten können. So z.B. meine kleine Tochter, die für eine Masernimpfung noch zu klein ist aber durch ein älteres ungeimpftes Kind problemlos angesteckt werden kann. Ich hatte als Kind eine nicht mal schwere Maserninfektion und brauchte fast sechs Monate um wieder komplett die Alte zu sein. Meine Große war nach der Impfung zwei Wochen lang launisch und unausgeglichen - das war es aber auch. Da stellt sich für mich nicht die Frage ob ich mein Kind impfe oder nicht.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass bei Impfungen Nebenwirkungen auftreten können und es selten auch echte Impfschäden gibt. Dieses Risiko steht jedoch in keinem Verhältnis zu denen bei einem Krankheitsfall.

Beitrag von tigerin73 16.03.11 - 10:38 Uhr

Stimme dir zu!

Beitrag von zwei-erdmaennchen 17.03.11 - 22:37 Uhr

Hi,

freut mich #huepf. Ist aber doch auch wahr ;-)

Liebe Grüße
Ina #winke

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