Abends in den Schlaf schreien

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Beitrag von prolactini 15.03.11 - 20:44 Uhr

Hallo,

mein Kleiner (16 Monate) schreit sich fast jeden Abend (4-5 mal in der Woche) die Seele aus dem Leib obwohl er trocken und satt ist. Er lässt sich nicht beruhigen, weder durch rumtragen noch durch singen, streicheln, in der Wiege schaukeln, Ditzi (spuckt er vor lauter schreien immer wieder aus). Ich kenne das von meiner Großen gar nicht! Ich muss mich dann mit ihm ins Bett legen und ihn zu mir ziehen wie beim Stillen - Ditzi zwischen uns fixiert im Mund dann schläft er binnen 3 Minuten ein. Wer kennt das und sollte ich ihn so "verwöhnen" oder im lieber hartnäckig beibringen alleine einzuschlafen? (Schreien lassen und in immer größer werdenden Abständen das Zimmer betreten um ihn zu beruhigen - dann wieder raus gehen)

Danke für eure Meinungen
Prolactini

Beitrag von miomeinmio 15.03.11 - 20:49 Uhr

Also mit 16 Monaten würde ich schon erwarten, dass er alleine einschlafen kann. Vielleicht holst du dir ein buch zur Schlafberatung>?

Beitrag von prolactini 15.03.11 - 20:50 Uhr

Oh sorry! ich meinte Wochen nicht Monate!
;-)

Beitrag von sarah05 15.03.11 - 20:52 Uhr

Also ich würde es so machen,er scheint deine Nähe zu brauchen und ich persönlich halte nicht viel davon das Kind schreien zu lassen,nur damit es alleine einschläft.
Meine Grosse 5 1/2 schläft zur Zeit wieder bei uns,sie braucht es momentan einfach und dann soll sie die Nähe auch bekommen...
Geniess die Nähe einfach und gib ihm die Sicherheit,dass du da bist.
Liebe Grüsse Sarah

Beitrag von prolactini 15.03.11 - 20:52 Uhr

Ich merke gerade, das ich mich verschrieben habe! Er ist 16 Wochen alt - nicht Monate!

Beitrag von sarah05 15.03.11 - 20:53 Uhr

Egal ob 16 Wochen oder Monate,ich finde,wenn ein Kind die Nähe braucht,dann soll es die auch bekommen...

Beitrag von prolactini 15.03.11 - 20:59 Uhr

Oh da bin ich froh, denn eigentlich habe ich ihn ja gerne so nahe bei mir. Ich habe schon eine Tochter und da kommen die Knuddelmomente oft etwas zu kurz. Vielleicht braucht er mich deshalb abends so ganz für sich alleine...

Beitrag von sarah05 15.03.11 - 21:02 Uhr

Das kann gut sein.
Ich versuche auch jeden Abend mit beiden Mäusen zu kuscheln.
Meine Kleine wird noch gestillt und schläft beim stillen immer ein (wird jetzt 8 Monate alt) und mit der grossen kuschel ich auch noch im Bett.
Ich glaube das ist ganz wichtig für die Kinder.
Ich finde du machst das genau richtig so.
Vom schreien hat doch eh keiner was,das bringt nichts ;-)
Liebe Grüsse

Beitrag von felicia2010 15.03.11 - 21:07 Uhr

Finde ich auch das du das richtig so machst. Immer auf das eigene Gefühl hören, das stimmt eigentlich immer!

Beitrag von flaqita 15.03.11 - 20:53 Uhr

Also mit 16 Wochen würde ich ihn nicht sich in den Schlaf schreien lassen. Macht ihr dann den Tagen wenn er schreit viele Neues oder hat er da viel um die Ohren? Wenn ja, dann verarbeitet er das mit dem Schreien. Ich würde es so machen, den Ditzi in den Mund, zu dir herziehen und einschlafen lassen, ganz eng bei dir. Oder versuch mal ob er gepuckt werden will. Mit 16 Wochen muss er ganz bestimmt noch nicht allein einschlafen. Dazu ist er meiner Meinung nach zu klein.

Liebe Grüße flaqita

Beitrag von felicia2010 15.03.11 - 20:56 Uhr

Hallo,

ich würde mein Kind (egal wie alt) niemals in den Schlaf schreien lassen. Mach es doch so wie bisher, mit 16 Wochen braucht er das halt noch. Irgendwann ändert sich das einschlafverhalten eh wieder von selbst!

Beitrag von sarah05 15.03.11 - 20:57 Uhr

#pro

Beitrag von piercinggirl 15.03.11 - 20:57 Uhr

Huhu!

Du meinst doch bestimmt 16 Wochen?!
Oder?

Also bei meiner Maus ist das auch seit 4 Wochen so...
Leider kann ich sie gar nicht beruhigen.

Man könnte meinen das sie Angst hat einzuschlafen, denn sie schreit nur wenn sie total müde ist!

Komisch, aber sie schläft dann nach 40-60 Min. ein und schläft auch nachts trotz allem durch.

Glg und viel Glück,
Karin und klein Julia (18 Wochen)

Beitrag von prolactini 15.03.11 - 21:03 Uhr

Ja, er schläft nachts auch schon ganz gut - kommt nur zwei mal zum Stillen und schläft danach sofort weiter (ausser manchmal erzählt er noch lautstarke Geschichten :-). Aber ich denke wirklich er braucht meine ungeteilte Aufmerksamkeit abends da ich mich tagsüber auch viel um meine grössere Tochter (wird 5 Jahre) kümmere damit sie nicht zu eifersüchtig wird. Und da liegt er eben oft nur so nebenbei...

Beitrag von tragemama 15.03.11 - 21:00 Uhr

Wie jetzt - Du hast die Wahl zwischen 3 Minuten kuscheln und stundenlangem schreien und fragst, was richtig ist? Ähm...

Beitrag von prolactini 15.03.11 - 21:06 Uhr

ja ja - schon gut - habs kapiert :-p

Beitrag von tragemama 15.03.11 - 21:13 Uhr

Grins. Hör auf Deinen Bauch, dann machst Dus richtig.

Beitrag von danny1878 15.03.11 - 21:16 Uhr

Hallo!
Also, da gibt es ja die verschiedensten Meinungen.
Ich persönlich könnte das mit dem Schreien lassen nicht! Das Kind weint doch nicht umsonst und es ist doch dann im Stress! Ich finde Hartnäckigkeit da nicht gut.
Vllt hat dein Kleiner nun eine Phase, in der er dich und dein Ritual so braucht! Bei Kindern spielt sich ja irgendwie alles in Phasen ab. Ich würde so weitermachen, wie bislang und hoffen, dass bald alles wieder anders wird.

Liebe Grüsse!

Beitrag von danny1878 15.03.11 - 21:19 Uhr

Ach so 16 WOCHEN?
Nicht schreien lassen, dass ist Stress fürs Kind und nicht gut.
Ausserdem, mal ehrlich, 3 Minuten kuscheln gegen stundenlanges Schreien? Du verwöhnst ein so kleines Kind nicht. Schon garnicht mit Liebe!

Beitrag von wir3inrom 15.03.11 - 21:19 Uhr

Du fragst allen Ernstes, ob du ihm hartnäckig beibringen sollst, alleine einzuschlafen, wenn dir dein Sohn doch offensichtlich sein Bedürfnis mehr als deutlich mitteilt?? #kratz


#schock


Ich frag mich immer, warum wir uns an unseren Partner kuscheln wollen und dürfen, Säuglingen dies aber hartnäckig(!!!) abgesprochen und abtrainiert werden soll.

Beitrag von cassidy 15.03.11 - 21:31 Uhr

Hallo,

ich kann dir nur aus unserer Erfahrung mit unserem Sohn berichten. Paul war ein Kind das nur auf dem Arm eingeschlafen ist. Wehe, wir haben ihn wach in die Wiege oder ins Bett gelegt. Bis er drei Jahre alt war, hatten wir unsere Einschlaf-Probleme. Wir haben es versucht mit der "empfohlenen Methode" ihn schreien zu lassen und immer wieder nach ihm zu sehen. Das haben wir einen Abend drei Stunden lang ertragen und dann sofort für uns festgestellt das es der blanke Horror für Kind und Eltern ist. Paul ist nachdem ich ihn dann endlich aus seinem Bett genommen habe völlig erschöpft innerhalb von zwei Minuten auf meinem Arm eingeschlafen. Es war absolut klar, das wir es so nie wieder machen werden würden. Also hab ich ihn Anfangs in den Schlaf gewiegt oder mich mit ihm hingelegt. Als er etwas älter war haben wir ihm versucht klar zu machen dass ich nicht jeden Abend an seinem Bett sitzen kann bis er eingeschlafen ist. Nach der "Gute Nacht-Geschichte" bin ich immer raus, aber damit begann das Theater. Er weinte ganz fürchterlich. Es half nichts. Es war mitunter echt schlimm. Jeden Abend eine halbe Stunde an seinem Bett sitzend mit ihm auf dem Arm oder neben ihm liegend. Gebettelt, gefleht und leider auch mal gemeckert. Ich war zeitweise echt fertig. Irgendwann habe ich dann für mich beschlossen, ihn einfach so anzunehmen wie er ist und es für ihn und uns die einfachste und entspannteste Methode ist, wenn ich mich zu ihm lege/setze bis er eingeschlafen ist. Wir hatten unser Ritual und ganz schnell haben wir uns gut aufeinander eingespielt. Recht schnell konnte ich dann auch mal "schnell auf die Toilette gehen" und irgendwann reichte es wenn ich nur noch eine gewisse Zeit bei ihm geblieben bin. Irgendwann konnte ich dann gleich gehen.

Mittlerweile ist er 6 1/2 Jahre alt und er ist ganz "normal"! ;-)

Anna, seine Schwester, ist da ganz anders gewesen. Wenn Schlafenszeit war haben wir sie hingelegt und dann ist sie irgendwann ohne Tränen einfach eingeschlafen.

Ich kann dir nur raten, verlasse dich nicht auf irgendwelche Ratgeber, sondern auf dein Bauchgefühl! Wenn dein Sohn einfach noch "Kuscheleinheiten" und deine Sicherheit beim einschlafen braucht, dann gib sie ihm.


Liebe Grüße,

Cassidy